DE34232C - Regulirvorrichtung zur Erzielung gleicher Tourenzahl mit selbtthätiger momentaner Ein- und Auslösung bei bestimmter Minimal- und Maximalgeschwindigkeit - Google Patents

Regulirvorrichtung zur Erzielung gleicher Tourenzahl mit selbtthätiger momentaner Ein- und Auslösung bei bestimmter Minimal- und Maximalgeschwindigkeit

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DE34232C
DE34232C DENDAT34232D DE34232DA DE34232C DE 34232 C DE34232 C DE 34232C DE NDAT34232 D DENDAT34232 D DE NDAT34232D DE 34232D A DE34232D A DE 34232DA DE 34232 C DE34232 C DE 34232C
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DENDAT34232D
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elektrotechnische Fabrik Cannstatt in Cannstatt und die Maschinenfabrik esslingen in Efslingen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Vorrichtung soll dazu dienen, bei wechselnder Geschwindigkeit einer treibenden Welle gleichmäfsige Geschwindigkeit innerhalb bestimmter Grenzen einer getriebenen Welle hervorzubringen und - beim Ueberschreiten dieser Grenzen ein augenblickliches Ein- und Auslösen der mit der getriebenen Welle verbundenen Maschine oder Apparate zu bewirken.
In Fig. ι befindet sich auf der treihenden Welle d, welche wechselnde Tourenzahl hat, eine konische Trommel A, von welcher ein Treibriemen C zu einer gleichartigen, jedoch umgekehrt gelagerten Trommel B auf der getriebenen Welle d1 führt.
Diese überträgt nun ihre drehenden Bewegungen einerseits auf die zu treibenden Maschinen, andererseits auf einen Regulator R.
Dieser Regulator ist in Fig. 1 und 4 zur Darstellung gebracht. Auf der Welle w befindet sich ein drehbares, durch eine Schraubenfeder/ belastetes Schwunggewicht g. Die Zugstange c an demselben schiebt eine Muffe m auf der Welle w und drückt bei dem Ausschlagen des Schwunggewichtes g je nach Schwungkraft desselben die Feder/ mehr oder weniger zusammen. Durch die Verbindungshebel h und h1 und den Doppelscbieber i wird die Bewegung der Muffe m auf die Reibungsscheiben s und s1 übertragen, und zwar derart, dafs je nach dem Stande des Schwunggewichts g bald die eine s, bald die andere s1 derselben auf die Reibungskegel η und n1 einwirkt und somit, da letztere mit Kegelrädern versehen sind, das Kegelrad r und die Welle w1 bald in Links-, bald, in Rechtsdrehung versetzen. Durch die auf dieser Welle w1., Fig. 4, befindliche Schnecke ρ und das in dieselbe eingreifende Schneckenrad q, welches auf einer kleinen Schraube 0 sitzt, wird letztere nach rechts oder links bewegt. ■ Durch das mit der Schraube verbundene Hebelwerk t wird einerseits ein stabilerer Gang der Regulirvorrichtung, andererseits die Ausrückung der Reibungsscheiben s und s1 und somit auch der zeitweise Stillstand der W7elle n>1 bezweckt. Aufserdem bewirkt dieses Hebelwerk f, dafs die Reibungsscheiben s und s1 nur bei Geschwindigkeitsänderungen eingreifen, sofort aber bei gleichmäfsiger Tourenzahl aufser Thätigkeit kommen.
Die Drehungen der Welle wl werden nun durch das Schneckengetriebe u und durch ein Stirnrad ν auf die Schraubenspindel χ übertragen und bewirken somit die Verschiebung des mit entsprechendem Muttergewinde auf der Spindelx laufenden Riemenlenkersy. Dieser umgreift den auf den kegelförmigen Trommeln A und B laufenden Riemen C und regelt deren Stellung auf der erwähnten Trommel B derart, dafsdie Welle dl bei Schwankungen der Geschwindigkeit von der Welle d stets gleiche Tourenzahl behält.
Ferner ist zur Erzielung einer gleichmäfsigen Verschiebung des Treibriemens C ein zweiter Riemenlenkery1 vor der Trommel f angebracht, welcher mitfeist Drahtseiles, auf Rollen laufend,
mit dem Riemenlenker y verbunden ist und somit die gleiche Bewegung wie dieser ausführt. Der Riemenlenker y (s. Fig. ι und 5) trägt an seiner Führung einen Zahn α; dieser greift bei seiner Fortbewegung in die entsprechend geformte Lücke des Uebersetzungshebels ß, dreht letzteren um einen bestimmten Winkel und gleitet dann unter der Verlängerung des Fufses γ fort, jedoch nur so weit, dafs γ immer noch Stütze auf den Zahn α hat. Durch die Drehung des Hebels β wird nun die auf der Stange δ gleitende Muffe ε und die auf dieser lagernde Federhülse ζ in die Höhe geschoben und somit die in der Hülse ζ befindliche Feder zusammengedrückt. Die Aufwärtsbewegung der Stange δ wird so lange verhindert, als die Klinke η an dem Stift £· hält. Erst durch die infolge der Kreisbewegung des Hebels β veranlafste seitliche Verschiebung von der Muffe ε löst sich der Stift £r aus der Klinke η aus und die Stange όΝ wird durch die in der Hülse ζ sitzende gespannte Feder nach aufwärts geschnellt. Bei Rückgang des Riemenlenkers y tritt der umgekehrte Vorgang ein.
Diese Vorrichtung wirkt folgendermafsen:
Die getriebene Welle d' soll die Geschwindigkeit V haben, während die Geschwindigkeit der treibenden Welle innerhalb bestimmter, von dem Durchmesser der konischen Trommeln abhängiger Grenzen wechselt. Nimmt nun z. B. die Geschwindigkeit der Welle d und somit auch die der Welle d1 und des Regulators R ab, so wird infolge der Verminderung der Centrifugalkraft des Schwunggewichtes des Regulators auf die oben beschriebene Weise durch das Hebelwerk c und die Feder f die Frictionsscheibe s1 auf den Konus η gedrückt und dadurch eine Drehung der Welle w, sowie entsprechend hiermit eine Drehung der Schraubenspindel χ bewirkt, wodurch der Riemen- lenkery den Riemen C nach links schiebt und die Geschwindigkeit der getriebenen Welle d1 infolge dessen zunimmt, und zwar so lange, bis der Regulator wieder die durch seine Abmessungen bestimmte Geschwindigkeit, welche der Geschwindigkeit V der getriebenen Welle entspricht, angenommen hat.
Zu gleicher Zeit hat sich jedoch auch die Schraubenspindel O proportional dem Wege der Schraubenspindel χ verschoben und wird durch das Hebelwerk t die Ausrückung der Frictionsscheibe bewirkt, sobald die Geschwindigkeit den gewünschten Grad erreicht hat.
Sinkt nun die Geschwindigkeit der Welle d' unter das. gewünschte Mafs V, d. h. ist der Riemenlenker in seiner äufsersten (linken) Stellung angekommen, so erfolgt eine momentane Auslösung des durch die Klinken η und.^ gehaltenen Hebelwerkes. Bei wachsender Geschwindigkeit der Wellen wird zunächst die Einstellung des Hebelwerkes, Fig. 5, ebenfalls sofort und selbsttätig erfolgen und die Geschwindigkeit V der getriebenen Welle wird nun wie oben beschrieben regulirt. Zur selbstthätigen augenblicklichen Aus- und Einlösung in dem anderen äufsersten Falle, wenn die Geschwindigkeit das Mafs V übersteigt, dient an dem anderen Ende der Trommel derselbe Apparat, welcher der Klarheit halber auf der Zeichnung nicht angegeben ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine aus der Schnecke p, dem Schneckenrad q, der Schraube O und dem Hebelwerk t bestehende Ausrückvorrichtung an dem Regulator, durch welche die Verschiebung des Riemens C auf den konischen Trommeln A und B und damit die Geschwindigkeit der getriebenen Welle in bestimmten Grenzen gehalten wird.
  2. 2. Im Falle der Ueberschreitung dieser bestimmten Grenzen eine Vorrichtung zum momentanen Aus- und Einlösen, bestehend aus dem Uebersetzungshebel ß, der.auf der Stange δ gleitenden Muffe ε, der Federnhülse ζ mit der in derselben befindlichen Spiralfeder, der Klinke η und dem Stiftt Jr, Fig. 5.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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