DE137196C - - Google Patents

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DE137196C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 137196 KLASSE
Geschwindigkeitsregler.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Anlafsvorrichtung des Geschwindigkeitsreglers nach Patent 132153 derart, dafs zum Anlassen der Antriebswelle bezw. des Antriebswerkes des Rades g zwischen den Rädern g und f eine Kupplung vorgesehen ist.
Die Zeichnung stellt dar in
Fig. ι einen Schnitt durch die Regelungsvorrichtung mit Anordnung einer Reibungskupplung, in
Fig. 2 einen Schnitt durch die Regelungsvorrichtung mit Anordnung einer Klauenkupplung.
Es kann jedoch auch jede andere Verbindung zwischen Rad g und f bezw. zwischen Spindel und Mutter angeordnet werden, sofern dieselbe es gestattet, dafs unter gewissen Umständen diese Verbindung sich selbst auslöst oder ausgelöst werden kann.
Bei dem Regler des Patentes 132153 bleibt der Riemen nur dann an seinem bestimmten Platz auf den Trommeln liegen, wenn die Räder g und f gleiche Umdrehungszahl besitzen. Das mit innerem Gewinde versehene Rad g steht bekanntlich mit einem Motor von gleichförmiger Umdrehungszahl in Verbindung, während das mit der Spindel durch Feder und Nuth verbundene verschiebbare Rady mit der zu regelnden Welle in Verbindung steht.
Nun ist es aufserordentlich schwierig, beim Anlassen der treibenden Maschine und des Motors mit constanter Umdrehungszahl beide gleichzeitig in die richtigen Geschwindigkeiten zu bringen.
Die Folge davon ist, dafs sich der Riemen durch Zurückbleiben oder Voreilen des Rades g gegen f verschieben würde, und zwar über das wünschenswerte Mafs hinaus, für welches der Regler gebaut ist, weil die Geschwindigkeitsdifferenzen beim Anlassen viel bedeutender sind, als während des Betriebes.
Diesem Uebelstande hilft der Gegenstand vorliegender Erfindung ab.
Man denke sich die Räder g und f gekuppelt, die treibende Welle bereits auf annähernd richtige Umdrehungszahl gebracht, den Motor mit constanter Umdrehungszahl jedoch noch ohne eigene Energie, so wird die Kette (oder dergl.) des Rades g den Motor leer mittreiben, und zwar mit annähernd der ihm zukommenden Umdrehungszahl. Wird hierauf dem Motor eigene treibende Energie ertheilt und die Kupplung selbstthätig oder mit der Hand gelöst, so ist die auftretende Geschwindigkeitsdifferenz auf das zulässige Mafs reducirt.
Aus dem Vorhergehenden ist es klar, dafs zur Erzielung des gewünschten Effektes ebenso gut eine Klauenkupplung oder ähnliche Vorrichtung verwendet werden kann, wie eine Reibungskupplung. Während jedoch erstere mechanisch ausgelöst werden mufs, wenn der Motor mit constanter Umdrehungszahl eigene Energie entwickelt, gleitet letztere in diesem Fall von selbst, wenn der Druck, welcher die
Reibungsfiächen zur Berührung bringt, so gewählt ist, dafs er genügt, den Motor, so lange er keine eigene Energie entwickelt, anzutreiben, dafs die Reibung jedoch überwunden wird, wenn sie die vom Motor entwickelte Energie bekämpfen mufs.
Der Motor mufs natürlich so stark gewählt sein, dafs störende Schwankungen seiner Umdrehungszahl über die erlaubten Grenzen durch die Reibungsarbeit nicht hervorgerufen werden.
Wie in Patent 132.153 ist hier ein mit Muttergewinde versehenes Zahnrad g sowie ein zweites Zahnrad / vorgesehen, in welchem sich mittelst Nuth und Feder die Schraubenspindel d verschieben kann.
Beide Räder sind in Fig. 1 durch eine schematisch dargestellte Reibungskupplung verbunden, bei welcher der Reibungsdruck zwischen Rad g und Rad / durch den Ueberwurfring m und die Schrauben χ erzeugt wird.
In Fig. 2 ist die Verbindung von Rad g mit Rad/ durch Klauenkupplung dargestellt, deren Wirkung genügend bekannt und aus der Zeichnung klar zu erkennen sein wird. Diese letztere Kupplung bleibt so lange eingerückt
und zwingt Rad g und somit den Motor (Uebersetzung 1:1 vorausgesetzt), mit derselben Umdrehungszahl zu laufen wie Rad/, so lange der Motor keine eigene Energie entwickelt oder die Tourenzahl desselben, wenn er nicht gekuppelt wäre, noch wesentlich geringer wäre, als die gewünschte, späterhin constante. Nach Auslösung der Kupplung ist Rad g von Rad/ unabhängig und die Regelvorrichtung tritt in Wirkung.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Geschwindigkeitsregler für eine von einer ungleichförmig laufenden Antriebsmaschine angetriebene Welle nach Patent 132153, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Kupplung zwischen der Mutter g und dem Rad /, welche diese beiden so lange verbindet, als beim Anlassen die Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen der treibenden Welle und dem als Motor mit constanter Umdrehungszahl bezeichneten Getriebe über diejenigen Grenzen hinausgehen, für welche der Geschwindigkeitsregler bestimmt ist, zum Zwecke, das Anlassen des Geschwindigkeitsreglers zu erleichtern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767140C (de) * 1936-10-09 1951-11-08 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Regelverfahren fuer Kraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767140C (de) * 1936-10-09 1951-11-08 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Regelverfahren fuer Kraftmaschinen

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