DE99167C - - Google Patents

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DE99167C
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regulator
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für alle elektrischen Betriebe ist es von der allergröfsten Wichtigkeit, dafs die Betriebsmaschine gleichmä'fsig und gut geregelt wird, da nur mit einer vollständig gleichmä'fsig arbeitenden Maschine ein vollständig gleichmäfsiges Licht erzeugt werden kann. Es gilt dies für alle Maschinen, die zum Betriebe einer Dynamomaschine verwendet werden, also für Dampfmaschinen, überhaupt für alle Maschinen , die mit veränderlichen Kräften arbeiten.
Einen derartigen Regler zu schaffen, bezweckt die vorliegende Erfindung, welche durch beiliegende Zeiphnung und zugehörige Beschreibung dargestellt worden ist.
Der Regler besteht aus den bekannten zwei Armen a, die oben in zwei Augen eines Bundes b gelenkig angeordnet sind, während jeder dieser Arme an seinem unteren Ende mit einer Kugel k versehen ist. Von jedem Arme α aus führt noch eine Stange c nach einem flachen, aufwärts stehenden Ansätze d, und es sind die Stangen c auch hier gelenkig befestigt. Die beiden Ansä'tze d stehen einander diametral gegenüber, und es sind dieselben oben auf der konischen Trommel e befestigt, über welche der Antriebsriemen oder das Antriebsseil g führt. Diese konische Trommel e ist an der Welle f auf und ab verschiebbar, und ist zu diesem Zwecke die Welle f auf einem Theil ihrer Länge mit zwei einander diametral gegenüberstehenden Führungsprismen s versehen, während die Trommel e mit zwei dementsprechenden Nuthen versehen ist (Fig. 2). Der Bund b ist aber an der Welle f starr befestigt.
Die WTelle_/ ist bei η und n1 gelagert, zweckmäfsig in Kugellagern.
Durch den Riemen g wird die Trommel e und damit gleichzeitig der ganze Regler in Drehung versetzt, und es bewegen sich die beiden Kugeln k infolge der auftretenden Fliehkraft nach auswärts (s. punktirte Stellung). Dadurch wird die konische Trommel e an den Führungsprismen s entlang nach aufwärts gehoben. Da nun aber das Seil g durch die Rollen h, zwischen denen es sich bewegt, in einer stetig gleichbleibenden horizontalen Ebene erhalten bleibt, so läuft das Seil, wenn sich die konische Trommel e hebt, über einen kleineren Umfang dieser Trommel, und es wird dadurch die Drehungsgeschwindigkeit des Reglers, der Verringerung des jeweiligen Durchmessers entsprechend, proportional vermehrt. Das Seiig- mufs natürlich trotz Vergrößerung oder Verkleinerung des jeweiligen Durchmessers der Trommel e immer gleich stark gespannt bleiben, welche Spannung entweder durch eine Feder erreicht wird, oder es werden Gegengewichte angeordnet, die auf das Seil oder den Riemen einwirken.
Die Wirkung des Reglers kann nun entweder von einem auf der Welle f sitzenden Kegelrade m aus durch eine beliebige Einrichtung auf die Kraftquelle übertragen werden, oder es wird bei d eine Hebelverbindung angeordnet , die nach der Kraftquelle führt. Dieser Regler kann von der Kraftquelle selbst oder von der Dynamomaschine angetrieben werden. Derselbe ist äufserst empfindlich, indem eine Veränderung der Geschwindigkeit
der Kraftquelle in der bekannten Weise selber auf den Regler einwirkt und dann infolge des Antriebes auf die konische Trommel die Verschiedenheit der Geschwindigkeit in proportionellem Mafse zum Ausdruck kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Pendelregler, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Antriebsseil (g) über eine kegelförmige Trommel (e) stetig gleich stark angespannt läuft und bei wachsender Geschwindigkeit des Reglers die Trommel (e) durch die Fliehkraft von Schwungkugeln (k) an einer Welle (f) entlang nach aufwärts gezogen wird, wodurch sich der arbeitende Durchmesser der kugelförmigen Trommel verringert und eine proportionale Vergröfserung der Umlaufsgeschwindigkeit des Reglers erzielt wird, um dann die regulirende Wirkung des Reglers durch eine geeignete Einrichtung auf die Kraftmaschine zu übertragen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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