DE104658C - - Google Patents

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DE104658C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/005Fuel supply using air or gas pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Heben und Vertheilen von brennbaren Flüssigkeiten durch Druck, wie Terpentin, Petroleum, Gasolin und Kerosin, bei denen es der Sicherheit halber erforderlich ist, die betreffende Flüssigkeit, welche während des Betriebes in der Rohrleitung vorhanden ist, in den gemeinsamen Behälter zurückzuführen, um zu verhüten, dafs beim Ruhen des Betriebes brennbare Flüssigkeit aus undichten Stellen der Rohrleitung austreten oder in anderer Weise Veranlassung . zu Bränden geben kann.
Gemäfs der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, dafs man die Flüssigkeit durch Druckluft mittelst eines Vertheilungsrohrnetzes an die Gebrauchsstelle befördert, behufs Unterbrechung des Betriebes dagegen durch eine entgegengesetzte Einwirkung der Druckluft auf die vertheilte Flüssigkeit ein Zurücktreten derselben in den gemeinsamen Flüssigkeitsbehälter bewirkt.
Auf den Zeichnungen ist eine für diesen Zweck bestimmte Ausführungsform bei einer Anlage zur Zuführung von flüssigem Kohlenwasserstoff an die Brenner veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. ι eine Uebersichtsdarstellung einer solchen,
Fig. 2 eine etwas abgeänderte Ausführungsform derselben.
Fig. 3, 4, 5 und 6 erläutern die Wirkungsweise der Kohlenwassserstoffbrenner bei Anwendung der vorliegenden Verteilungsanlage.
Die zu vertheilende Flüssigkeit befindet sich in einem Behälter A, von welchem ein nahe bis zum Boden desselben reichendes Rohr B bis zur Gebrauchsstelle der Flüssigkeit, dem Brenner C, führt.
Von dem Deckel des Behälters A führt eine Rohrleitung IF an eine Stelle des Rohres B, welche zweckmäfsig nahe dem Brenner C liegt.
Bei der Einmündungsstelle der Rohrleitungi.F in das Rohr B ist ein Dreiweghahn H angebracht, dessen Hahnküken so verstellt werden kann, dafs entweder, wie Fig. 1,4 und 6 zeigen, die Flüssigkeit des Behälters A zum Brenner treten kann, oder aber, wie Fig. 2, 3 und 5 erkennen lassen, die Rohrleitungen B und IF verbunden sind.
In die Rohrleitung IF kann mittelst einer LuftpumpeE Druckluft gepumpt werden, deren Druck an einem Druckmesser G abgelesen werden kann.
Soll nun die in A befindliche Flüssigkeit dem Brenner zugeführt werden, so pumpt man in den über der Flüssigkeit des Behälters A befindlichen Raum Druckluft und stellt den Dreiweghahn H so (Fig. 1, 4 und 6), dafs die Flüssigkeit durch Rohr B nach C gedrückt wird und hier verwendet werden kann.
Soll der Betrieb abgestellt und die Rohrleitung der Sicherheit halber entleert werden, so stellt man den Dreiweghahn H so (Fig. 2, 3 und 5), dafs die Rohrleitungen BFI unter einander in Verbindung stehen. Hierbei steht dann der zwischen A und H in B befindliche Theil der Flüssigkeit sowohl bei A als auch bei H unter dem Druck der Luft in F und I. Der Schwere folgend, wird sie daher in den Behälter A zurückfliefsen.
Durch einfaches Umstellen des Dreiweghahnes H kann also entweder die Flüssigkeit in die Leitung B und zur Gebrauchsstelle (Brenner C) gedrückt oder aus der Leitung entfernt werden. Die Möglichkeit, derartige feuergefährliche Flüssigkeiten enthaltende Leitungen zu beliebiger Zeit schnell zu füllen und zu leeren, ist, wie bereits erwähnt, der Feuersicherheit wegen von gröfster Bedeutung.
Zur näheren Erläuterung der Benutzung dieser Anlage für die Speisung von Brennern mit flüssigen Brennstoffen sei auf die Fig. 3 bis 6 verwiesen.
Der Dreiweghahn H wird in geeigneter Nähe des Brenners C angebracht, so dafs die kleine, in der Röhre zwischen H und C zurückbleibende Oelmenge genügt, die Schale α zu füllen^ die den Brenner nach Entzündung ihres Inhalts vorwärmt. Durch Aufdrehen des Hahnes H (Fig. i, 4 und 6) wird die kleine Oelmenge in die Schale gedrängt. Der Hahn kann dann geschlossen und das OeI in der Schale α entzündet werden und so lange brennen, bis der Brenner, genügend heifs ist. Darauf wird H wieder geöffnet und die in B zurückgebliebene Luft entweicht durch die Düsen b, bis das folgende OeI an den heifsen Brenner tritt und hier vergast und aus den Düsen b als Gas austritt, um durch das in der Schale α brennende OeI. oder, falls letzteres verlöscht sein sollte, durch eine Zündflamme entzündet zu werden.«
Wo ein durch Nadel einstellbares Regulirventil d (Fig. 5 und 6) benutzt wird, braucht der Hahn H nach dem ersten Oeffnen nicht noch einmal geschlossen zu werden, um den Brenner in Gang zu setzen, da, wenn eine kleine Menge OeI zwischen Hahn H und Brenner und ebenso die Luft in B ausgetreten ist, das Nadelventil geschlossen werden kann und das Rohr B bis'zum Nadelventil mit OeI gefüllt ist. Wenn dann das vorher in die Schale a gelassene OeI verbrannt ist und den Brenner erhitzt hat, kann das Nadelventil geöffnet werden und das OeI in den erhitzten Brenner fliefsen, wo es sofort vergast und durch die Flamme der Schale oder ein Streichholz entzündet wird.
Die Anordnung eines Dreiweghahnes H erscheint am zweckmäfsigsten, da durch ihn der Weg sowohl der Prefsluft als auch der Flüssigkeit geregelt werden kann. An Stelle des Hahnes H kann jedoch auch ein Hahn in jedem der Rohre B und / vorgesehen werden, wie in Fig. ι durch punktirte Linien bei H3 und H* angedeutet. In diesem Falle würde der Hahn H und das Zweigrohr / fortfallen und durch das Nebenrohr I1 ersetzt werden.' Es würde alsdann bei Schlufs des Hahnes H3 der Hahn H* den Austritt des Oeles durch Rohr B regeln und bei Absperrung des Austritts und Oeffnung des Hahnes H3 das in -B verbliebene OeI zu dem Behälter zurückgeführt und der Druck des Hebemittels ohne wesentlichen Verlust erhalten werden.
In Fig. 2 ist in punktirten Linien veranschaulicht, in welcher Weise mehrere Vertheilungsanlägen mit einem Behälter verbunden werden können, wobei die Flüssigkeit auch mittelst eines Auslasses in einen Schlauch oder Behälter geleitet werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Vertheilung von brennbaren Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs von dem Flüssigkeitsbehälter ein Flüssigkeitsvertheilungsrohr (B) nach der Verbrauchsstelle (C) und ein Rohr(F) nach der'Druckluftpumpe (E) führt, während ein Rohr (I) die Leitungen (B und F) verbindet und durch einen Hahn (H) bezw. Hähne (H3H^) der Behälter (A) mittelst Rohr (B) mit der Verbrauchsstelle (C) oder mit dem Rohr (I) verbunden werden kann, wodurch entweder die Flüssigkeit aus dem Behälter (A) der Verbrauchsstelle (C) zugeführt oder die zwischen Hahn (H) bezw. den Hähnen (H3H*) und dem Behälter (A) im Rohr (B) befindliche Flüssigkeit in den Behälter zurückgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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