DE309458C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE309458C DE309458C DENDAT309458D DE309458DA DE309458C DE 309458 C DE309458 C DE 309458C DE NDAT309458 D DENDAT309458 D DE NDAT309458D DE 309458D A DE309458D A DE 309458DA DE 309458 C DE309458 C DE 309458C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fuel
- flame
- gas
- container
- gasification
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0094—Gas burners adapted for use in illumination and heating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PAT E N TAMT.
PATENTSCHRIFT.
- JVl 309458 KLASSE Ag. GRUPPE
Längste Dauer: 12. Mai 1932.
Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren (und eine zu dessen Ausführung geeignete Vorrichtung) zur Erwärmung und zum Kochen, also
auch zum Backen, Braten, Rösten usw. des Inhaltes von Gefäßen beliebiger Art mittels
einer Gasflamme, derart, daß die Flamme sich in dem zu beheizenden Innern des Gefäßes
in einem Hohlkörper befindet, wobei die Zuführung des Gases oder des zu vergasenden
Stoffes von außen her erfolgt. '
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens insofern,
als sie sich auf ein Verfahren bezieht, nach welchem auch solche Brennstoffe zur Anwendung
gelangen, welche an beliebiger Stelle, oberhalb, innerhalb und außerhalb des zu erhitzenden
Gefäßes vorgesehen werden können und entweder durch die Wirkung der Heizflamme, die der Abgase, oder auf irgendeine
andere Weise zur Verdampfung oder Vergasung gelangen, um alsdann der eigentlichen Heizflamme
mit der Verbrennungsluft zugeführt zu werden.
Ordnet man gemäß der Erfindung den Brennstoffbehälter
z. B. oberhalb des Gefäßes an, so wird die Wandung durch die warmen Abgase
bestrichen und somit eine dauernde Vergasung des Brennstoffes bewirkt. Dabei kann
die Einleitung der Vergasung in bekannter Weise durch Vorerwärmung erfolgen.
Eine zweite Ausführungsform kann in der Weise- geschehen, daß in dem Abzugsrohr für
die Abgase oder sonst in der Umgebung der Flamme ein Vergaserrohr vorgesehen; wird,
welchem der Brennstoff zugeleitet wird, um nach erfolgter Verdampfung oder Vergasung
der Flamme zugeführt zu werden.
Man kann sich auch denken, daß in dem im Innern angeordneten Hohlkörper die Gasquelle
selbst untergebracht wird, z. B; wenn man Azetylenbeheizung vornehmen will.
In allen Fällen ist es wesentlich, daß der Brennstoff und die Verbrennungsluft der am
unteren Ende des Hohlkörpers befindlichen Heizflamme derart zugeführt werden, daß diese
in stetem Brennen erhalten bleibt, während die heißen Abgase am Rande des Hohlkörpers
nach außen entweichen.
Die Erfindung wird durch folgendes Beispiel erläutert. Kommt als Brennstoff bei-
spielsweise Benzin, Spiritus o. dgl. zur Verwendung, so wird oberhalb des in der Hauptpatentschrift
in der Zeichnung dargestellten Brennerrohres G ein geschlossener Behälter
angebracht, in welchen das Rohr G bis nahe an den oberen Boden heranreicht. Der Brennstoffbehälter
kann mit einer Füllschraube zürn Einfüllen des Brennstoffes versehen sein. Unterhalb
des Brennstoffbehälters ist in- bekannter Weise eine Schale ,angebracht, in welche etwas
Spiritus gegossen und angezündet wird, so daß die Verdampfung bzw.-Vergasung des Brennstoffes
in dem Behälter beginnt.
Sobald das auf, diese Weise erzeugte Benzin-
gas, Spiritusgäs ο. dgl. infolge des erzeugten
Überdruckes durch das Rohr G nach unten entweicht, wird dieses, sobald es aus der Hülle H
bei A austritt,, entzündet, und es brennt alsdann
die Flamme an der unteren öffnung des Rohres R1 weiter. Die aus dem Apparate alsdann
ununterbrochen ausströmenden warmen Abgase bewirken die andauernde weitere Vergasung
des Benzins in dem Brennstoffbehälter,
ίο so daß die Flamme im Brennen erhalten wird.
Durch Schließen eines in dem Rohre R1 angebrachten
Hahnes kann die Flamme gelöscht werden. ■ /
Bei dem geschilderten Beispiel ist also der Brennstoffbehälter oberhalb des Brenners bzw.
des zu erhitzenden Gefäßes angeordnet.
Sollaberz. B. ein Brennstoff verwendet werden, welcher weniger leicht vergast als Benzin^ wie
z. B. Petroleum, so kann man einen Petroleumbehälter an der Wand des Raumes aufhängen
und unter dem Behälter dauernd eine Flamme brennen lassen, welche die Vergasung des Petroleums
bewirkt. Das Petroleumgas kann dann mittels Rohrleitung oder Gasschlauch zu dem,
Rohre R1 geführt und in der geschilderten Weise verbrannt werden.
Bei diesem Beispiele befindet sich der Brennstoffbehälter
außerhalb des Heizapparates und des zu beheizenden Gefäßes.
Soll ferner ein Brennstoff verwendet werden, wie z. B. Azetylen, so kann auch das Brennerrohr
R1 als Aufnahmebehälter für, Kalziumkarbid
ausgebildet sein, in welches in bekannter Weise das zur Azetylenbildung erforderliche
Wasser eintritt und durch das zuviel erzeugte Gas vom Kalziumkarbid zurückgedrängt wird.
Bei diesem Beispiele befindet sich der Brennstoffbehälter innerhalb des Heizapparates und
des zu beheizenden Gefäßes. Diese Anordnung kann auch in der Weise ausgeführt werden,
daß man den Wasserzutritt zum Kalziumkarbid mittels einer Verschlußschraube regelt,
indem man den Wasserbehälter oberhalb des Karbidbehälters anordnet.
Die drei Beispiele sind in der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
In Fig. ι bezeichnet T das zu erhitzende
Gefäß. H ist die die Flamme F umgebende Hülle, in welche das Rohr R1 hineinragt. Am
Oberteil des Rohres R1 befindet sich der Brennstoffbehältef
B, und darunter die Anwärmeschale S.
In Fig. 2 sind für die Einzelteile die gleichen Bezeichnungen gewählt. Unter dem Brennstoffbehälter
brennt eine Flamme S1.
In Fig. 3 sind für die gleichbleibenden Teile dieselben Bezeichnungen gewählt wie zuvor.
K bezeichnet den Behälter für das Kalziumkarbid,
in welchen das Rohr R1 hineinragt; über demselben ist der Wasserbehälter W angeordnet
mit der Stellschraube Sf.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Erwärmen, Kochen usw. beliebiger Stoffe nach Patent 308726, dadurch 'gekennzeichnet, daß zum Betriebe des Heizbrenners nicht Leuchtgas, sondern ein Gas benutzt wird; das erst im Brenner . oder in dessen Nähe durch Vergasung eines Brennstoffes oder durch Karbidzersetzung erzeugt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.«4t 4
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE309458C true DE309458C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=562611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT309458D Expired DE309458C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE309458C (de) |
-
0
- DE DENDAT309458D patent/DE309458C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE309458C (de) | ||
| DE156309C (de) | ||
| DE65933C (de) | Ventileinrichtung für Spirituskocher | |
| DE53373C (de) | Oeldampfbrenner | |
| DE307535C (de) | ||
| DE239409C (de) | ||
| DE26869C (de) | Apparat zum Carburiren von Luft | |
| DE273137C (de) | ||
| DE140965C (de) | ||
| DE93390C (de) | ||
| DE13794C (de) | Neuerungen an Brenneisen und Löthkolbcn für Gasheizung | |
| DE546502C (de) | Apparat zur Erzeugung eines aus Luft und Benzingas bestehenden Brennstoffs | |
| DE104658C (de) | ||
| DE398880C (de) | Feuerung fuer schwere fluessige Brennstoffe | |
| DE200495C (de) | ||
| DE53367C (de) | Oeldampf brenner | |
| DE557394C (de) | Verfahren zum Erwaermen fluessiger oder durch Waermezufuhr verfluessigbarer fester Brennstoffe zur Speisung von Feuerungen und Brennkraftmaschinen | |
| DE28514C (de) | Petroleumheizapparat | |
| DE67731C (de) | Mit drei Ausläufen versehener Brenner für Kochapparate mit selbstthätiger Gaserzeu-I gung | |
| DE125938C (de) | ||
| DE15492C (de) | Apparat zur unmittelbaren Prüfung des Petroleums auf seine Explosibilität | |
| DE122338C (de) | ||
| DE230457C (de) | ||
| DE84119C (de) | ||
| DE179292C (de) |