DE257016C - - Google Patents
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- DE257016C DE257016C DENDAT257016D DE257016DA DE257016C DE 257016 C DE257016 C DE 257016C DE NDAT257016 D DENDAT257016 D DE NDAT257016D DE 257016D A DE257016D A DE 257016DA DE 257016 C DE257016 C DE 257016C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D17/00—Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257016 KLASSE 24#. GRUPPE
Verfahren zur Verfeuerung von flüssigem Brennstoff. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung, um flüssigen Brennstoff
zu verfeuern. Nach dem Verfahren wird der flüssige Brennstoff durch ein gepreßtes brennbares
Gas in einem Behälter unter Druck gesetzt und der hierdurch erzielten Lösung
innerhalb der Zerstäuberdüse eine weitere Menge des gepreßten brennbaren Gases beigemischt.
Als hoch gepreßtes brennbares Gas ° kann z. B. das sogenannte Flüssiggas nach
Patent 97505, Wasserst off gas u. dgl. verwendet
werden, von welchem auch die verhältnismäßig kleine Zümischungsmenge hergenommen
werden kann.
Die Zeichnung zeigt eine Einrichtung, welche eine Ausführung des Verfahrens gestattet.
Fig. ι zeigt dieselbe schematisch,
Fig. 2 eine Einzelheit in größerem Maßstabe im Schnitt.
Fig. 3 und 4 zeigen Teile einer Abänderung und
Fig. 5 einen Querschnitt.
ι ist ein Vorratsbehälter für flüssigen Brennstoff,
z. B. Rohöl, Teer, Solaröle und andere Abfallöle. 2 ist eine Flügelpumpe zum Füllen
des für einen Betriebsabschnitt berechneten kleinen Ölbehälters 3. 19 ist eine Leitung
zum Zerstäuber 6. 12 ist ein Flüssiggasbehälter, der durch eine Wasserstoffflasche ersetzt
sein kann, und ii» ist ein selbsttätiges
Ventil, welches den einmal eingestellten Druck, unter welchen das Flüssiggas gesetzt wird, auf
gleicher Höhe erhält.
Der Zerstäuber 6 besitzt ein Mundstück 18
(Fig. 2). Er wird achsial durch eine Nadel 20 durchdrungen, welche durchbohrt ist und an
die Leitung 26 für das vom Behälter 12 kommende Flüssiggas angeschlossen ist. Die
-Nadel 20 besitzt beispielsweise am oberen Teile einen an die Wandung des Mundstückes
innen anschließenden Gewindegang 16, der einen schraubenförmigen Kanal bildet, den die
aus der Leitung 19 kommende Lösung durchlaufen muß, wodurch sie in eine Drehbewegung
versetzt wird. Die Spitze der Nadel 20 ist . durchbohrt. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 3 und 4 ist die Spitze der Nadel undurchbohrt; statt dessen sind seitliche Bohrungen
17 angebracht. Diese können radial oder, wie Fig. 5 auch zeigt, tangential sein,
was günstig ist, wenn das brennbare Gas unter dem gleichen Druck steht wie der zu
zerstäubende flüssige Brennstoff.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende :
Ist der Druckkessel 3 ζ. B. mit Rohöl gefüllt, so werden die Hähne 14 und 15 geschlossen,
das Ventil 13 wird geöffnet, und durch das Einströmen des Flüssiggases wird
das öl unter Druck gesetzt. Nachdem zunächst durch kurzes öffnen des Ventils 15
die Leitungen und der Zerstäuber 6 mit Brennstoff beschickt sind, wird das Ventil 15
geöffnet, und der aus dem Zerstäuber austretende Staub, der eine Emulsion aus Gas
und Flüssigkeit bildet, wird entzündet.
Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber dem bekannten ist folgender:
(2. Auflage, ausgegeben am 28. Juni
Bei einer Unterdrucksetzung durch brennbares Gas und nicht durch Luft werden von
dem flüssigen Brennstoff beträchtliche Mengen des brennbaren Gases gelöst und gehen in die
Flüssigkeit über.
Das Volumen des in die Flüssigkeit übergehenden Gases ist dem Gasdruck direkt proportional
und von der Art des verwendeten flüssigen Brennstoffes und derjenigen des
ίο Gases abhängig. Versuche haben ergeben,
daß der derart mit brennbarem Gas gesättigte, selbst sogar dickflüssige Brennstoff bedeutend
leichter in den allerfeinsten Nebel zerstäubt werden kann als solcher, welcher mittels Preßluft
unter Druck gesetzt wurde. Es nimmt z. B. unter 6 Atm. Druck 1 1 Benzol etwa
10 1 Flüssiggas von Atmosphärendruck in Lösung auf und 1 1 Gasöl etwa 6 1 Flüssiggas.
Dieses absorbierte brennbare Gas reichert außerdem den flüssigen Brennstoff an und erhöht
die Zündgeschwindigkeit des erzeugten brennbaren Dampfes erheblich. Wesentlich ist, daß das brennbare Gas, welches in dem
flüssigen Brennstoff gelöst ist, beim Austritt aus der Düse sich infolge der augenblicklichen
Druckentlastung als Gas aus der Flüssigkeit entspannt. Dies ist ein neues Verfahren zur
Überwindung des molekularen Zusammenhanges der einzelnen Flüssigkeitsteilchen, also
zur Erzielung einer feinen Zerstäubung. Diese wird nun aber noch dadurch unterstützt, daß
während des Durchganges durch die Düse oder unmittelbar vor dem Durchtritt dec
Brennstoffe durch die Düse denselben ein kleines Volumen des durch das Rohr 20 zugeführten
brennbaren Gases, z. B. auf 1 1 Brennstoff 1 1 Gas, zugemischt und gleichmäßig mit dem
flüssigen Brennstoff vermengt wird. Durch das Zumischen der kleinen Gasblasen zur Flüssigkeit,
welche beim Austritt aus der Düse sofort
die
ein großes Volumen annehmen, werden Flüssigkeitsteiichen ebenfalls zerrissen.
Unmittelbar vor dem Austritt aus der Düse entsteht durch diese zwei Ursachen eine Emulsion,
welche ein großes spezifisches Volumen im Verhältnis zum flüssigen Brennstoff besitzt,
so daß die Austrittsdüse eine große Bohrung bekommen kann.
Claims (2)
1. Verfahren zur Verfeuerung von flüssigem
Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der flüssige Brennstoff durch ein gepreßtes,
in ihm lösliches brennbares Gas in einem Behälter unter Druck gesetzt, und daß der hierdurch erzielten Lösung
innerhalb der Zerstäuberdüse eine weitere _ Menge des gepreßten brennbaren Gases
beigemischt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des gepreßten
brennbaren Gases in das Zerstäubungsgehäuse durch ein mittleres Rohr mit hintereinander
liegenden radialen oder tangentialen Austrittsöffnungen erfolgt.
Hierau 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257016C true DE257016C (de) |
Family
ID=514972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257016D Active DE257016C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257016C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6132202A (en) * | 1997-10-27 | 2000-10-17 | Asea Brown Boveri Ag | Method and device for operating a premix burner |
| US6491236B1 (en) * | 1997-12-17 | 2002-12-10 | Alstom | Method and device for injecting a fuel/liquid mixture into the combustion chamber of a burner |
-
0
- DE DENDAT257016D patent/DE257016C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6132202A (en) * | 1997-10-27 | 2000-10-17 | Asea Brown Boveri Ag | Method and device for operating a premix burner |
| US6491236B1 (en) * | 1997-12-17 | 2002-12-10 | Alstom | Method and device for injecting a fuel/liquid mixture into the combustion chamber of a burner |
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