DE70122C - Vorrichtung zum Karburiren von Luft - Google Patents

Vorrichtung zum Karburiren von Luft

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DE70122C
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DENDAT70122D
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G. H. HARVEY, G. F. PERRENOND und J. GETTY JR. in Pittshurgh, Staat Pennsylvanien, und G. D. BAYAUD in New-York, V. St. A
Publication of DE70122C publication Critical patent/DE70122C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT\%
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Apparat, welcher es ermöglicht, die schweren und die flüchtigen Bestandtheile der Kohlenwasserstofföle, nachdem sie von einander getrennt worden, in ein und demselben Brenner zur Verbrennung zu bringen, um für Heizzwecke, Beleuchtung u. s. w. zu dienen.
Es giebt Vorrichtungen zum Karburiren von Luft, bei welcher nur die leichteren Theile der Kohlenwasserstoffe zur Benutzung kommen, wie dies z. B. in dem Patent Nr. 18248 beschrieben ist; die schweren Theile werden gewöhnlich als Abfall oder werthloseres Nebenproduct abgezogen.
Nach vorliegenderErfindung indessen kommen diese schweren im Apparat nicht verdampfenden Oeltheile bestmöglichst zur Verwendung, indem auch sie dem Brenner zugeführt werden, wo sie von dem Strom der gewonnenen Gase fein zerstäubt werden und unter dem Einflufs der Hitze zur Verbrennung kommen.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Apparat, und zwar ist 1 eine beliebige Luftpumpe, welche durch ein in einem Ofen 3 gelagertes Rohr 4 Luft in einen Oelbehälter 5" preist. Der Ofen 3 kann von beliebiger Construction sein, auch ist ein Rohr 2 vorgesehen, damit kalte Luft in den Behälter 5" geprefst werden kann, ohne die Abkühlung des Ofens abwarten zu müssen.
Das Rohr 4 theilt sich im Innern des OeI-behälters, der durch ein Rohr mit Schwimmerventil von einer Vorrathskammer 5 aus gespeist wird, in mehrere Abzweigungen 6, die bis auf den Gefäfsboden gehen und mit fein gelochten Zweigröhren versehen sind, so dafs sich die eintretende Prefsluft im OeI fein vertheilt und sich mit demselben innig vermischt. i -
Die Dampfentwickelung des Oeles, welche durch die heifse Prefsluft bewirkt wird, kann durch eine Dampfschlange 3' unterstützt werden, so dafs die Mischung heifser Luft mit OeI-dampf in höherem Grade erfolgt.
Das Gemisch geht dann nach einem Brenner 7, dem es durch ein Rohr 4', mit Behälter 5' zum Absetzen der Condensationstheile, zugeführt wird.
Gleichzeitig aber wird dieser Brenner durch ein sich vom Boden des Behälters 5" abzweigendes Rohr 8 mit flüssigem OeI gespeist, welches unter dem im Apparat herrschenden Druck vom Brenner ausspritzt.
Dieses schwere, an Kohlenstoff reiche OeI würde sich am Boden des Behälters ansammeln und bald verstopfend auf die feinen Oeffnungen der Zweigrohre wirken, wenn es nicht von Zeit zu Zeit abgezogen würde. Durch die angegebene . Vorrichtung aber wird es praktisch am Brenner verwendet, indem es mit dem äufserst leicht brennbaren Gas- und Luftgemisch zusammen kommt und bei der von letzterem entwickelten hohen Temperatur vollständig verbrennt.
Für den flüssigen Kohlenwasserstoff sowie für das Gasgemenge sind am Brenner getrennte Ventile 9 und 9' angeordnet, so dafs der Zutritt quantitativ getrennt von einander regulirt werden kann und eine rufsige Flamme vermieden wird.
Es ist augenscheinlich, dafs dieser Apparat eine viel innigere Mischung der mit Dämpfen geschwängerten Luft und der schwereren flüssigen Oeltheile bewirkt als die bis jetzt bekannten Apparate, da namentlich der Dampfstrahl auf die durch Ventil 9 austretende Flüssigkeit zerstäubend wirkt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUCH:
    Bei einer Vorrichtung zum Karburiren von Luft die Anordnung eines sich vom Boden des Oelgefäfses abzweigenden Rohres (8), zum Zweck, die schweren, nicht verdampfenden Oeltheile im Oelbehälter nach dem Brenner zu führen und dort für die Heizung bezw. Beleuchtung auszubeuten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70122D Vorrichtung zum Karburiren von Luft Expired - Lifetime DE70122C (de)

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