DE58312C - Petroleummaschine - Google Patents

Petroleummaschine

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Publication number
DE58312C
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DE
Germany
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air
machine
petroleum
valve
evaporator
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58312D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. strath-MANN in Bielefeld, Marktstr. 14
Publication of DE58312C publication Critical patent/DE58312C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B9/00Engines characterised by other types of ignition
    • F02B9/06Engines characterised by other types of ignition with non-timed positive ignition, e.g. with hot-spots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

PATENTAMT.
Petroleummaschine.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 bis 5 der hintere Theil einer liegenden Gaskraftmaschine zum Betriebe durch flüssigen Kohlenwasserstoff in verschiedenen Schnitten dargestellt. In Fig. 6 ist das Luft- und Petroleumregulirventil gezeichnet.
. Die Maschine ist hauptsächlich zum Betriebe mit schweren Kohlenwasserstoffen (Petroleum) eingerichtet und als Viertaktmaschine gedacht. Die Zündung, Reguliruhg, sowie die Bewegung des Aus - und Einlafsventils erfolgt in bekannter, aus der Zeichnung ersichtlicher Weise.
Um das Petroleum zum Betrieb dieser Maschine in entsprechender Weise zu verwenden, wird dasselbe mittelst gespannter Luft durch eine geeignete Zerstäubevorrichtung e zerstäubt, durch den Verdampfer α überhitzt und so der Maschine unter gleichzeitiger Mischung mit atmosphärischer Luft, welche aus dem Rohr/ durch den Verdampfer α ausströmt, zugeführt. Das Rohr/ mündet in die freie Luft.
Das Charakteristische des Verdampfers a dieser Maschine ist, dafs derselbe im Ventilkasten der Maschine hinter dem Einlafsventil b und Auslafsventil c angeordnet ist. Der Verdampfer ist aus dünnem Rothgufs in der Weise hergestellt, dafs in dem inneren ,Rohr mit Kuppel beim Anlassen der Maschine zwecks Erwärmung eine Flamme d brennt, welche das durch die Zerstäubevorrichtung e zerstäubte Petroleum überhitzt.
Während der Ansaugeperiode hebt der Nocken ν mittelst des ihm zugehörigen Hebels das Ventil b. Es strömt nun Luft aus der Atmosphäre durch das Rohr/ nach dem ringförmigen Räume des Verdampfers a. Von hier mufs sie die feinen Löcher in der äufseren Wand des letzteren passiren, wodurch die Luft in den unteren Ventilraum n> gelangt. ' Aus diesem bewegt sie sich durch das Ventil b nach· dem Arbeitscylinder, wobei- der kurze cylindrische Körper h, welcher mit dem übrigen Ventilgehäuse ein Gufsstück bildet, umspült werden mufs. Der ganze von der Luft zurückzulegende Weg ist der Deutlichkeit wegen fortlaufend mit Pfeilen angedeutet. ..
Der ringförmige Raum des Verdampfers α, in welchen die Luft durch längliche Schlitze im äufseren Mantel eintritt,' hat einestheils den Zweck, die durchstreichende Luft mittelst der durch die Flamme erhitzten inneren Wand vorzuwärmen, anderentheils wird dadurch, dafs die Luft gezwungen ist, oberhalb der Schlitze durch die feinen Oeffnungen wieder auszutreten, eine Mischung mit dem herabkommenden, ebenfalls vorgewärmten Petroleumnebel hervorgebracht. Die Mischung des explosiblen Gasgemenges erfolgt demnach in dem Räume n> unterhalb des Ventiles b.
Die Vorwärmung des explosibeln Gasgemisches durch den Verdampfer a bezw. seine Flamme ist nur während der ersten Zeit der Ingangsetzung des Motors nothwendig, denn nach kurzer Zeit ist das ganze Ventilgehäuse sammt dem Verdampfer α genügend heifs geworden durch die Explosionen in der Maschine, um die Verdampfung des zerstäubten Petroleums und die Vorwärmung der zuströmenden Luft zu unterhalten.
Der zum Betrieb nöthige flüssige Kohlenwasserstoff (Petroleum) befindet sich im Behälter i unter gespannter Luft Die Beschaffung
si
dieser gespannten Luft geschieht auf folgende Weise. Beim Beginn der Compressionsperiode in der Maschine wird durch einen Hebel vermittelst des Nockens k das kleine Ventil / geöffnet, so dafs aus dem Räume des Ventilgehäuses direct über dem Einlafsventil b ein kleiner Theil des angesaugten Gasluftgemenges durch das Rohr m in den Behälter i gelangen kann. Die Offenhaltung des Ventils / dauert so lange, dafs die Spannung im Behälter i auf etwa V2 Atmosphäre gehalten wird. Bei der nächsten Ansaugeperiode gelangt diese gespannte Luft und das unter demselben Druck stehende Petroleum aus dem Behälter i in die Röhren η und ο durch das vom Regulator beeinflufste Regulirventil ρ hindurch zum Zerstäuber e, wo beides in der oben beschriebenen Weise zur Verwendung gelangt.
Auf die Construction des Regulirventils ρ ist noch besonderes Augenmerk gerichtet worden, indem die Dichtung der Ventilkegel nach' aufsen, um die starke Reibung mit sich führenden Stopfbüchsen zu vermeiden, durch eine gewellte Stahlplatte (Membrane) bewirkt worden ist.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. Bei Gasmaschinen, welche mit Gemisch aus Luft und flüssigem Kohlenwasserstoff betrieben werden, das Verfahren, nach welchem zum Zerstäuben des flüssigen Kohlenwasserstoffes dienendes gespanntes Luftgasgemisch dem Arbeilscylinder bezw. dem dazu gehörigen Ventilkasten der Maschine mittelst eines gesteuerten und freispielenden Abschlufsorgans Z entnommen und dem gemeinschaftlichen Behälter i, worin Luftgasgemisch und Petroleum unter gleichem Druck stehen, zugeführt wird.
    z. In Verbindung mit dem unter iä beschriebenen Verfahren zum Betriebe der Maschine die Anordnung des Verdampfers a in der Weise, dafs derselbe im Ventilkasten vom Explosionsraum umgeben,, hinter dem Einlafsventil b und Auslafsventil c beim Beginn des Betriebes durch eine äufsere Flamme d erhitzt und dadurch sowohl das zerstäubte Petroleum verdampft, als auch die zur Gemischbildung nöthige Luft vorgewärmt wird, wobei diese Luft zur möglichst . innigen Mischung durch feine Oeffnungen am Umfang des Verdampfers austritt, beim späteren Betriebe jedoch letzterer seine nöthige Wärme von dem ihn umgebenden durch die Arbeit der Maschine stark erhitzten Ventilkasten empfängt.
    a. In Verbindung mit diesem Verdampfer a zum Zweck einer sicheren Regulirang der Maschine die Anordnung eines combinirten, durch eine gewellte Stahlplatte abgeschlossenen Ventilgehäuses p, in welchem die Ventile q und r gleichzeitig Luft und Petroleum getrennt auslassen und abschliefsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58312D Petroleummaschine Expired - Lifetime DE58312C (de)

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