DE104601C - - Google Patents

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DE104601C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/02Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid mechanically indicating or recording and involving loaded or return springs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1898 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Indikatoren, welche es ermöglicht, mittelst elektrisch bethätigter Hebel die Abnahme von Diagrammen, sowie die Neubeschickung mit Schreibpapier von beliebiger Entfernung aus zu bewerkstelligen, so dafs man bei fahrenden Locomotiven vom Führerstande aus Diagramme an jedem beliebigen Ort, in beliebiger Anzahl, und bei stationären Maschinen mittelst geeigneter Vorrichtungen periodisch Diagramme selbstthätig abzunehmen vermag.
An dem . bekannten Indikatorcylinder wird die Prismaführung χ angegossen, in dieser führt sich das Prisma jr, das ,oben eine Platte zur Aufmontirung der Papierhülsenträger m und n, des Solenoids g etc. und an der Vorderfläche die Schreibtafel t trägt. Auf der Papierhülse η wird Bandpapier aufgerollt, welches dann um die Spannrollen q herum über die Schreibtafel t hinweg zur Hülse m geführt und auf dieser durch den Nagel ρ in der Rille r befestigt wird. Durch eine geeignete Drehvorrichtung am Hülsenträger m wird das Papierband nach dessen Beschreibung von der Hülse η ab- und auf die Hülse m1 aufgewickelt und so die Schreibtafel mit neuem Papier bezogen. Der Indikator wird in der üblichen Weise auf einem eigens dazu construirten Vierweghahn montirt und mittelst des Halters α (am Umlaufträger oder sonstwie) stabil befestigt; hierauf wird ■ das Prisma y mittelst des Scharniers s mit dem Hubreductionshebel verkuppelt.
Das' Spiel des Indikators ist folgendes:
Nachdem die Solenoide b und g mittelst gut isolirter Leitungsdrähte mit einer auf dem Führerstand befindlichen tragbaren Batterie verbunden sind, schliefst man mittelst Taster den Strom in der Leitung des Solenoids b, dadurch wird der Schreibstift durch Einzug des Stiftes c an die Schreibtafel t angedrückt und somit die atmosphärische Linie beschrieben. Hierauf öffnet man durch Hahnzug den Vierweghahn nach der Seite, welche indicirt werden soll, und beschreibt durch nochmaligen Tasterdruck das Diagramm.
Nach Unterbrechung des Stromes wird der Schreibstift durch die Feder f um etwa 5 mm von der Schreibtafel abgedrückt.
Nach Aufzeichnung des Diagramms schaltet man durch einen Umschalter die Batterie in die Leitung des Solenoids g ein. Der Stromschlufs bewirkt nun durch Einzug des Stiftes / den Anzug des Hebels- h, infolge dessen wird das mit Zahnkuppelung versehene Zahnrad i mit dem Papierhülsenträger m gekuppelt, so dafs nun beim Rücklauf des Kolbens durch Anstofs eines Zahnes an den Kopf der Feder k die Papierhülse ml in der Richtung des Pfeiles um ihre Achse gedreht und somit das Papierband auf diese Hülse aufgewickelt wird. Beim Hinlauf des Kolbens drückt der Zahn, da der mit Sperrrad versehene Papierhülsenträger m durch die Schnappfeder ο an einer Drehung' gegen die Pfeilrichtung verhindert wird, über den Rücken der Feder gleitend, diese nieder und schlüpft über sie hinweg. Dieses Spiel wiederholt sich bei jedem Doppelhub, so lange der Strom geschlossen gehalten wird.
Bei Abnahme von Einzeldiagrammen wird nach sechs Doppelhuben und bei Abnahme von fortlaufenden Diagrammen nach einem
Doppelhub der Strom in der Leitung des Solenoids g unterbrochen; im letzteren Falle werden die Diagramme in einander geschrieben. Nach Unterbrechung des Stromes wird durch die Spiralfeder ν die Kuppelung zwischen Papierhülsenträger und Zahnrad ausgerückt und das letztere schwingt wieder lose um den Schraubenbolzen.
Die Schreibtafel ί bewegt sich — wenn keine Ausrückvorrichtung gewünscht wird ■— bis zur nächsten Ingebrauchnahme wie jeder andere gerade geführte Maschinentheil leer hin und her.
w ist ein kleines Schmiergefäfs zur Schmierung der Prismaführung. Das Zahnrad i wird durch eine Einbohrung im Schraubenbolzen geschmiert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Indikator mit zwangläufig bewegtem Schreibpapierträger, dadurch gekennzeichnet, dafs das auf eine Hülse gewickelte Schreibpapier über die Schreibtafel hinweg zu einer anderen Wickelhülse geführt ist und dadurch geschaltet wird, dafs mit dem Papierhülsenträger fm) die eine Hälfte einer Zahnkuppelung verbunden ist, deren andere Hälfte mit einem Rad (i) ein Stück bildet, das beim Hin- und Hergang des Schreibwerks durch Anstofs der Radzähne an eine feststehende federnde Nase (k) eine Drehung erhält und diese auf das Papierband überträgt, wenn die Kuppelung auf elektromagnetischem oder anderem Wege eingerückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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