DE197592C - - Google Patents

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DE197592C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
■' ■ Die Erfindung bezieht sich auf einen von dem Schaffner zu bedienenden Haltestellenanzeig.er für Straßen- und Eisenbahnwagen mit einem über zwei Bandtrommeln laufenden endlosen Anzeigenband und bezweckt ein unbedingt gleichmäßiges Weiterschalten der Anzeigevorrichtung. Dies wird durch eine besondere Sperr- und Schaltanordnung erreicht. ,
ίο Fig. ι ist die Vorderansicht eines solchen Anzeigers.
Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach II-II und III-III in Fig. ι von entgegengesetzten Seiten gesehen.
Fig. 4 zeigt eine Platte der oberen Aufwindetrommel mit ihren Betriebsteilen in Arbeitsstellung.
Fig. 5, 6, 7, 8 und 9 sind Einzelheiten.
Das Gehäuse 1 des Anzeigers besteht aus ao-einem geschlossenen Metallkasten, in dessen Seitenwäriden die Wellen oder Drehzapfen 5 und 6 (Fig. 2 und 3) der Spulen 3 und 4 gelagert sind. Auf dem einen Ende der Welle 5 sitzt lose ein Kettenrad 8, an dessen Nabe eine Feder 11 (Fig. 7) angeschraubt ist. Der Sperrhaken 9 dieser Feder stößt beim Drehen des Rades in der einen Richtung an die Schulter 12 einer Nut der Welle 5, so daß diese Welle die Drehung mitmachen muß, während der Haken 9 bei der Drehung in der anderen Richtung über die Fläche 13 der Nut hinweggleitet, ohne die Welle und ihre Spule mitzunehmen. Ein Kurbelschlüssel 15 (Fig. 1), der in Ansätze 14 (Fig. 3) der Nabe eingreift, dient zum Drehen des Rades 8.
Das. andere äußere Ende 7 (Fig. 2) der Welle 5 ist für den Eingriff eines Kurbelschlüssels 7a (Fig. 9) genutet.
Das Rad 8 wird mittels einer Kette 17 (Fig. 2 und 3) getrieben, die über ein auf der Welle 6 lose sitzendes Kettenrad 16 (Fig. 3 und 8) geht, das durch eine Spiralfeder 18 mit der Welle 6 verbunden ist. Diese Spiralfeder dient dazu, die infolge des Abrollens des Bandes 19 von der einen Spule und des Aufrollens auf die andere Spule etwa eintretende Veränderung in der Drehbewegung der beiden Spulen auszugleichen.
An der !"dem Kettenrad 16 gegenüber befindlichen Seite der Trommel 4 sitzt auf der Welle 6 lose ein Winkelhebel 21 (Fig. 2, 4, 5 und 6), dessen einer Arm durch eine an einem Stift 41 (Fig. 2) der Seitenwand des Gehäuses befestigte Spiralfeder 40 nach unten gezogen wird. Die Schulter 24 (Fig. 6) des hakenförmigen Armes einer an das freie abgebogene Ende 22 des anderen Winkelhebelarmes angelenkten Klinke 23 legt sich dabei gegen einen der vier Anschlagstifte 20, die gleich weit von dem Mittelpunkt der Welle 6 in gleichem Abstand voneinander an der Trommel 4 befestigt sind. An dem anderen Arm der Klinke 23 ist eine Zugstange 25 angelenkt, die mit "einer nach dem Platz des Schaffners führenden Zugleine verbunden werden kann.
Der geeignet geformte Kopf 26 der Klinke 23 stützt sich in der Ruhelage gegen den Daumen einer nach Wesen und Wirkung bei
Haltestellenanzeigern bekannten Falle 27, die um einen Zapfen 29 der Seitenwand des Gehäuses schwingt und die mit ihren Schultern 32 und 33 infolge des Zuges einer bei 35 an der Gehäusewand befestigten Spiralfeder 34 hinter zwei der Stifte 20 (Fig. 4) greift, sobald die Zugstange angezogen wird. Die Falle 27 hält also die Trommel so lange fest, bis der Rückgang der Klinke 23 in die Ruhelage die Falle wieder auslöst. Während der Zeit wird dann die Trommel 4 durch den Bremsschuh 31 eines Armes 30 gehalten, der an dem Zapfenende der Falle 27 befestigt ist.
Um Stöße beim Anschlagen der Falle an die Stifte 20 möglichst zu vermeiden, ist das Ende der Falle, an dem die Feder 34 angreift, mit einem länglichen Schlitz 28 versehen, so daß sich die Falle beim Anstoß etwas heben kann.
Über dem Winkelhebel 21 ist auf dem Gehäuse eine Glockenschale 36 angebracht, deren winklig abgebogener Hammerarm 38 durch eine Feder 39 in der Ruhestellung gehalten wird. Das Ende 22 des Winkelhebels 21 streift beim Anzug der Zugstange 25 den herabhängenden Hammerarm und läßt so den Hammer an die Glockenschale anschlagen.
Das Band 19 ist der jedesmaligen Schaltung der Spulen um einen Stift 20 entsprechend in Felder von gleicher Breite eingeteilt, auf denen die Namen der Haltestellen in regelmäßiger Folge erscheinen. Das eine Ende des Bandes wird an der Trommel 3 befestigt und dann mittels des Schlüssels Ja auf diese Trommel aufgewunden. Das andere Ende wird dann an einer zwischen den Spulen 3 und 4 befindlichen Führungsplatte 42 (Fig. 2 und 3) vorbeigeführt und an der Trommel 4 befestigt. Diese Trommel wird durch die Feder 18 gespannt und hält so das Band straff. Die Spannung kann vergrößert werden, indem man das Rad 8 mittels des Schlüssels 15 in der Richtung des Pfeiles a (Fig. 3 und 7) dreht, bis der Sperrstift 9 wieder in die Nut 12, 13 der Welle 5 einfällt. Selbstverständlich muß während dieser Einstellung die Trommel 4 festgehalten werden, indem man die Falle 27 durch Zurückziehen der Zugstange 25 in Eingriff mit zwei Stiften bringt.
Wenn nun der Wagen eine Haltestelle durchfahren hat, so zieht der Schaffner die Leine und bewirkt damit den Anschlag der Signalglocke bei der Drehung des Winkelhebeis 21 aus der Stellung Fig. 2 in die Stellung Fig. 4 und eine Vierteldrehung der Spule 4.
Sobald der Zug an der Leine aufhört, schwingt der Hebel 21 infolge der Spannung der Feder 40 in die Ruhelage (Fig. 3) zurück, während die Falle 27 im Eingriff ihrer Schulter 33 mit dem nächsten Stift 20 die Spule festhält. Hinter diesen Stift faßt am Ende der Bewegung der Haken 23, nachdem dieser die Falle 27 ausgelöst hat, -und die Spule wird nun bis zu ihrer nächsten Schaltung durch den Bremsschuh 31 festgehalten.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι. Haltestellenanzeiger mit einem über zwei Trommeln laufenden, durch eine hin und her gehende Schaltklinke ruckweise bewegten endlosen Bande, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer Sperrfalle (27), die in bekannter Weise : auf gleichmäßig an der Stirnseite der einen Trommel (4) verteilte Anschläge (20) einwirkt, eine auf dieselbe Trommel wirkende Bremse (31) derart vereinigt ist, daß die Bremse zur Wirkung kommt, wenn die Falle außer Eingriff mit den Anschlägen gebracht ist.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Fortschalten der Trommel bewirkende Schaltklinke (26) dieselben Anschläge (20) benutzt, auf die die Sperrvorrichtung (32, 33) einwirkt.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (32, 33) in einem Schlitz (28) gelagert ist, um die bei der Schaltung und Sperrung auftretenden Stöße abzuschwächen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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