DE239361C - - Google Patents
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- DE239361C DE239361C DENDAT239361D DE239361DA DE239361C DE 239361 C DE239361 C DE 239361C DE NDAT239361 D DENDAT239361 D DE NDAT239361D DE 239361D A DE239361D A DE 239361DA DE 239361 C DE239361 C DE 239361C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/04—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Selbstverkäufer für Elektrizität, Flüssigkeiten u. dgl.,
bei denen durch Einführen von Münzen eine Feder gespannt und dann mittels einer von
der Meß- oder Zählvorrichtung gesteuerten Hemmung allmählich entspannt wird.
Zweck der Erfindung ist, einen Selbstverkäufer von einfacher und zuverlässiger Bauart
zu schaffen unter Vermeidung der bei bekannten, ähnlichen Selbstverkäufern notwendigen
Differentialgetriebe. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein von dem Münzenrad unmittelbar bewegtes Sperrad ο. dgl.
unter dem Einfluß einer durch die Meßvorrichtung in Schwingung versetzten Hemmung
steht, die mittels durch Federn beeinflußter Klinken ermöglicht, daß das Sperrad durch
die eingeworfenen Münzen entgegengesetzt zu der Richtung gedreht wird, in welcher es sich
beim Betriebe der Meßvorrichtung unter dem Einfluß der gespannten Feder bewegt.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Selbstverkäufers
und
Fig. 2 eine Aufsicht zur Fig. 1;
Fig. 3 zeigt in größerem Maßstabe eine unter Federwirkung stehende Klinke der Sperrvorrichtung,
und die
Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Sperrvorrichtung.
Die Trommel a, in welche die Münzen eingeworfen
werden, kann mittels der Kurbel b des Querarmes c und des Handgriffes d gedreht
werden.
An dieser Trommel ist eine Feder e befestigt (Fig. 2), welche die Trommel unabhängig
von dem Handgriff dreht, sobald die Kurbel den Totpunkt in der einen oder anderen
Richtung überschreitet.
Die eingeworfene Münze trifft auf die schräge Kante eines feststehenden Blockes f, die so
angeordnet ist, daß sie beim Rotieren der Trommel die Münze weit genug aus letzterer
hinausstößt, um das Zahnrad g zu drehen.
Auf der Welle des Zahnrades g sind ein mit letzterem umlaufendes Sperrad h und eine
Schraubenfeder k angeordnet, welch letztere an dem Zahnrad so befestigt ist, daß sie bei
Drehung des Zahnrades gespannt wird.
In das Sperrad h greift eine unter Wirkung einer Feder η stehende Klinke m (Fig. 1 bis 3).
Die Feder η ist so schwach gewählt, daß sie nachgibt, sobald das Sperrad h beim Einwurf
einer Münze gedreht wird.
Die Sperrvorrichtung m wird von einem Arm 0 gesteuert, der mittels eines auf einer
mit der Zähl- oder Meßvorrichtung des Selbstverkäufers verbundenen Scheibe p exzentrisch
angebrachten Bolzens hin und her geschwungen wird.
Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform sind zwei Klinken 25 und 26
angeordnet, die durch Federn 27 gegen Anschläge 28 gehalten werden. Die Wirkungsweise
jeder Klinke mit Bezug auf das Drehen des Sperrades h ist genau gleich derjenigen
der vorerwähnten einzelnen Klinke m. Der Arm 0 trägt zur Bedienung der beiden Klinken
25, 26 eine Gabel 29, die mittels eines
auf der Scheibe j> angeordneten Bolzens 80 gesteuert
wird.
Statt die Sperrklinken zwecks Gestattens eines Rückwärtsdrehens des Sperrades einzeln
beweglich zu lagern, kann die ganze Sperrvorrichtung beweglich oder der Arm 0 nachgiebig
gemacht werden, so daß das die Sperrvorrichtung tragende Ende dieses Armes beim Rückwärtsdrehen des Sperrades h eine schwingende
Bewegung ausführen kann, ohne daß das von der Scheibe p beeinflußte Ende bewegt
wird.
In den Fig. 5 und 6 befindet sich der Drehzapfen 31, um den die ganze Sperrvorrichtung
schwingt, in einer Platte 32. Letztere kann zwischen den Führungen 33 eine senkrechte
Bewegung ausführen, wobei ein Bolzen 34 die Abwärtsbewegung unter Wirkung der Feder 35
begrenzt.
Sobald eine Münze eingeworfen und der Handgriff gedreht wird, wird die Platte.32
genügend hoch angehoben, um ein Rückwärtsdrehen des Sperrades h zu gestatten.
Die auf der Zeichnung veranschaulichten Formen der Zähne der Räder g und h sind
nicht wesentlich, vielmehr kann jede geeignete Zahnform Verwendung finden. Ferner '
kann man auch statt der getrennten Räder g, h ein einziges Rad verwenden, das dann
die Funktionen der beiden Räder g und h verrichtet. '
Die Klinken 36 und 37 der in Fig. 7 und 8 veranschaulichten Sperrvorrichtung sind beide ;
beweglich und werden für gewöhnlich durch ; die Feder 38 gegen die Anschläge 39 geh al- !
ten. Diese Klinken besitzen je zwei Spitzen : 40 und 41. Die Wirkungsweise dieser Klinken
geht aus der Zeichnung ohne weiteres . hervor. . '.
Die Sperrvorrichtung sei z. B. an einem '■
Selbstverkäufer für. Elektrizität angebracht. :;
Der Schalter besteht aus zwei Quecksilber- ;
gefäßen r, S (Fig. 1 und 2), in welche ein ■■
kupferner Bügel t taucht. Letzterer wird von einem bei ν drehbar gelagerten, sich nach i
dem Sperrad hin erstreckenden Hebel ύ ge- : tragen. Auf dem Zahnrad g ist ein Bolzen 3 ·
derart angebracht, daß er, sobald der im vor-' aus bezahlte Strom verbraucht ist, mit dem .
Hebel u in Berührung kommt und so den Stromkreis öffnet. Ein an dem Zahnrad g '■.
angeordneter Bolzen 4 steuert mittels des j zweckmäßig ziemlich nachgiebigen. Hebels 6 j
die Verschluß vorrichtung 5 des Münzenein- i wurfs, sobald 12 Münzen eingeworfen worden ;
sind. . ■ ■ ■ !
Wird durch den Schlitz 8 eine Münze 7.;
eingeworfen, so fällt sie in die Trommel α !
und trifft dabei auf die schräge Kante des Blockes f. Die Kurbel b wird nun nach
rechts gedreht; dadurch wird die Münze teilweise aus der Trommel hinausgestoßen, so
daß sie mit dem Zahnrad g in Eingriff kommen kann. Bevor die Münze jedoch diese
Stellung einnimmt, hat die Kurbel den Totpunkt passiert, und die Trommel wird vermittels
der Feder e unabhängig von dem Handgriff gedreht. Sobald die Münze mit dem Zahnrad in Eingriff kommt, wird dieses
nach links gedreht und nimmt dabei das Sperrad h mit.
Bei allen oben beschriebenen Ausführungsformen der Sperrvorrichtung drücken die Zähne
des Rades h die Sperrvorrichtung oder ihre Klinken aufwärts, so daß die Zähne des Rades
h darunter vorübergehen können. Sobald dies geschehen ist, ist der Bolzen 3 (Fig. 1
und 2) genügend aufwärts bewegt worden, um ein Herabfallen des Hebels u und Schließen
des elektrischen Stromkreises des Selbstverkäufers zu gestatten. Der Handgriff und mit
ihm die Trommel werden nun zurückgedreht, so daß weitere Münzen eingeworfen werden
können, bis endlich der Münzeneinwurf geschlossen wird.
Wenn Strom verbraucht und das Zählwerk des Strommessers und damit die Scheibe p
gedreht wird, wird der Hebelarm 0 abwechselnd gehoben und gesenkt. Bei jeder Schwingung
des Armes 0 bewegt sich das Sperrad h unter Wirkung der Feder k (Fig. 2) um einen
Zahn vorwärts. Nach der ersten dieser Bewegungen ist der Bolzen 4 weit genug angehoben
worden, um den Hebel 6 freizugeben und so den Münzeneinwurf wieder zu öffnen. Werden keine weiteren Münzen eingeworfen, _
so bewegt sich das Sperrad so lange, wie Strom verbraucht wird, bis der Bolzen 3 den
Hebel u nach unten drückt und auf diese Weise den Stromkreis öffnet. Bevor letzteres
eintritt, geht der Bolzen ζ an der auf dem Arm u sitzenden Federklinke y vorbei, wodurch
der Stromkreis zwecks Abgabe eines Warnungssignals für einen Augenblick geöffnet
und dann wieder geschlossen wird.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte besondere Ausbildung der Sperrvorrichtung
beschränkt. Beispielsweise kann an Stelle des Sperrades h eine Zahnstange verwendet
werden, und es können verschiedene Ausführungsformen von Klinken Verwendung finden.
Auch eignet sich die Erfindung für solche Selbstverkäufer, wo an Stelle einer Triebfeder
ein beim Einführen von Münzen anzuhebendes Gewicht vorhanden ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstverkäufer für Elektrizität, Flüssigkeiten u. dgl., bei welchem eine Feder o. dgl. durch Einführen einer Münze gespannt und alsdann mittels einer von der Meßvorrichtung gesteuerten Hemmung all-mählich entspannt wird, dadurch gekenn- j zeichnet, daß ein von dem Münzenrad (g) unmittelbar bewegtes Sperrad (h) unter dem Einfluß der durch die Meßvorrichtung in Schwingung versetzten Hemmung steht, die mittels durch Federn beeinflußter Klinken (m bzw. 25, 26 bzw. 36, yj) ermöglicht, daß das Sperrad (h) durch die eingeworfenen Münzen entgegengesetzt zu der Richtung gedreht wird, in welcher es sich beim Betriebe der Meß vorrichtung unter dem Einfluß der Spannfeder (kj bewegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239361C true DE239361C (de) |
Family
ID=498810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239361D Active DE239361C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239361C (de) |
-
0
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