DE10086C - Zählapparat für Dezimalwaagen - Google Patents

Zählapparat für Dezimalwaagen

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DE10086C
DE10086C DENDAT10086D DE10086DA DE10086C DE 10086 C DE10086 C DE 10086C DE NDAT10086 D DENDAT10086 D DE NDAT10086D DE 10086D A DE10086D A DE 10086DA DE 10086 C DE10086 C DE 10086C
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DE
Germany
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counter
wheel
decimal
dial
weighing
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DENDAT10086D
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English (en)
Original Assignee
F. R. O. HEINRICH, in Firma F. HEINRICH in Lübeck, Grofse Burgstrafse 614
Publication of DE10086C publication Critical patent/DE10086C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

1879.
Klasse 42.
FRANZ RICHARD OSCAR HEINRICH in LÜBECK. Zählapparat für Decimalwaagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1879 ab.
Der Stopper C der Decimalwaage wird auf der dem Handgriff des Stoppers entgegengesetzten Seite durch einen eisernen Stift D verlängert und an derselben Seite der Waage an deren hölzernem Stirnstück ein eiserner Winkel B W angebracht, welcher bei W durch zwei Holzschrauben befestigt ist. Dieser Winkel B W ist der Träger des Zählwerkes, welches auf denselben in folgender Weise aufgesetzt und befestigt wird. Beim horizontalen Schenkel des Winkels B befinden sich zwei Einschnitte, ähnlich wie beim sogenannten Bajonnetverschlufs. Um nun das Zählwerk bequem anzubringen, befinden sich, den Einschnitten bei B entsprechend, zwei in der Rückwand desselben befestigte Gewindezapfen mit Flügelmuttern versehen, welche nach Einhängung desselben festgezogen werden.
Sobald nach jedesmaligem Wägen der Waagebalken in Ruhe gesetzt wird, indem man den Stopper C nach links dreht, wird gleichzeitig der Stift D dieselbe Bewegung ausführen und, durch den Einschnitt b des Zählwerkgehäuses greifend, den Auslösungshebel α streifen, d. h. stark nach links und etwas hoch bewegen. Dieser Auslösungshebel a, welcher im Punkt e drehbar und nach oben verschiebbar ist, drückt den Schieber c d nach rechts und ebenso den daran im Punkt d. befestigten und drehbaren Zughaken k, welcher das Sperrrad r um einen Zahn herumdreht. Um nun den Zughaken k stets gegen das Sperrrad r zu drücken, hat derselbe eine Feder, welche auf der Schiene s, die dem Zughaken.^ parallel ist, hin- und hergleitet. Dem Zughaken k gegenüber liegt der Sperrkegel g.
Da beim Streifen des Auslösungshebels a durch den Stift D ersterer in seinem viereckig länglichen Ausschnitt am Drehpunkt e so viel gehoben wird, dafs der Stift D unter demselben, links gehend, durchstreift, d. h. frei oder ausgelöst wird, so schlägt der Auslösungshebel a in seine frühere Lage zurück, gezogen von den Spiralfedern H und J, letztere am Schieber c d befestigt.
Das zehnzahnige Sperrrad r trägt an seiner verlängerten Axe ein Zifferblatt mit den Zahlen 1I 2> 3; 4; S) 6> 7> 8, 9» ° und wird durch jedes Aufheben des Stoppers C der Decimalwaage um einen Zahn, das Zifferblatt um eine Ziffer weitergedreht, welch letztere durch eine Oeffnung des Gehäuses sichtbar ist (siehe Vorderansicht).
Nach zehnmaligem Wägen, d. h. Hochstellen des Stoppers C, wird nun das zweite Zahnrad t durch das erste Sperrrad r folgendermafsen in Bewegung gesetzt. Auf der Axe des Sperrrades r befindet sich zwischen diesem und seinem Zifferblatt eine Scheibe mit einem Zahn, welcher nach Umdrehung des Sperrrades r, während das Zifferblatt auf ο geht, in das Zahnrad t greift und dieses letztere um einen Zahn, sowie dessen Zifferblatt von ο auf 1 dreht, welche Zahl wiederum durch eine Oeffnung in dem Gehäuse sichtbar ist. Auf diese Weise werden die Zehnerzahlen dargestellt bei fortgesetztem Wägen.
In ganz gleicher Weise geschieht die Uebertragung vom zweiten Rade auf das dritte Rad u und dessen Zifferblatt, so dafs von diesem die Hunderterzahlen gezählt werden.
Auf diese Weise kann man mit obigem Apparat bei einer Decimalwaage 999 Schalen mit Sicherheit zählen, ohne dafs sich der Wäger irren kann, und ohne, dafs er die Schalen zu notiren braucht; auch ist etwaige Controle des Wägers seitens Beamter erleichtert und einem Betrug seitens des Wägers vorgebeugt. Das Werk läfst sich verschliefsen. Ein fernerer Vortheil besteht darin, dafs der Wäger keine neuen Handgriffe beim Wägen mit diesem Apparat zu vollziehen hat, sondern ganz in gewöhnlicher Weise wägt, während der Apparat selbstthätig zählt. Es sind also keine neuen Instructionen für das Wägen mit diesem Apparat an den Wäger nöthig, und es wird auch keine Zeit durch das Anschreiben oder Notiren verloren.
Gröfsere Werke mit vier und mehreren Decimalstellen werden auf gleiche Weise hergestellt.
Soll das Wägen und Zählen von neuem beginnen, so öffnet man das Gehäuse durch den Schieber F, drückt dann das mittelste Zahnrad /, unter welchem sich um seine Axe eine Spiralfeder befindet, herunter, dreht das erste
Rad r von rechts nach links, bis seine Zahlöffhung ο zeigt, ebenso das zweite und dritte Rad. Durch Niederdrücken des Mittelrades werden nänilich alle drei Räder ausgelöst, d. h. frei von einander drehbar, sind aber ,wieder gebunden, d. h. treten in Zusammenhang, sobald die Spiralfeder das Mittelrad in die Höhe treibt.
Zur Ruhestellung der beiden Treibräder dienen noch die beiden Federn .m und n, welche an ihren Enden zwei verticale Stifte ο und p tragen. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:. .
    Der Mechanismus zur Uebertragung der einzelnen Wägungen auf ein Zählwerk durch den Arretirungshebel. ..''.■.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT10086D Zählapparat für Dezimalwaagen Active DE10086C (de)

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DE (1) DE10086C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4693010A (en) * 1984-06-09 1987-09-15 Sills Allan W Measuring equipment

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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