DE103229C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B9/00—Hat, scarf, or safety pins or the like
- A44B9/20—Attaching heads of glass or the like to pin shafts
Landscapes
- Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren und Raüchgeräthe.
ROBERT NEUSS in AACHEN.
zum Ansetzen von Glasknöpfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. November 1897 ab.
Bei den Maschinen zum Drehen und Rollen der Nadelschäfte zum Kopfansetzen ist die
regelmäfsige Zuführung derselben zu den Förderscheiben äufserst wichtig. Es hängt
davon der regelmäfsige Gang des Ansetzens ab. Giebt die Zuführung die Schäfte nicht
einzeln in die Rinnen der Förderscheiben, so stockt das Ansetzen. Es mufs diese Abgabe
dergestalt erfolgen, dafs die einzelnen Schäfte bei der Lage in den Rinnen waagrecht gehalten
und, in den Rinnen auf den Förderscheiben liegend, der Ansatzstelle zugeführt werden. Die Schäfte erhalten dabei schon die
zur Rundung der angesetzten heifsen und weichen Glasmasse nöthige Selbstdrehung.
Es kommt deshalb hauptsächlich darauf an, die Schäfte aus dem Sammel- oder Aufgabekasten
vollständig gleichmäfsig den Förderscheiben zuzuführen, damit deren Rinnen sie einzeln in regelmäfsiger Weise aufnehmen.
In der beiliegenden Zeichnung stellen Fig. 1, 2 und 3 eine Kopfansetzmaschine dar, an
welcher der Zuführungskasten oder Behälter, in Fig. 4, 5 und 6 vergröfsert dargestellt, angebracht
ist.
In dem Kasten 1 werden die Schäfte 5' aufgehäuft
und gelangen auf dem geneigten Boden durch die vermittelst der Handschraube 3 bethätigte
Schieberstellung 2 zur Abgabe.
Da die Länge der Nadelschäfte je nach der Qualität verschieden ist, so ist die Kastenbreite verstellbar, indem die eine Seitenwand i'"
den geneigten Boden trägt, während die andere durch das Verbindungsstück und die Schraube 7'
genähert oder zurückgesetzt werden kann. Mit dem Stuhl 7 ist der ganze Kasten an dem
Gestell der Maschine befestigt.
Je nachdem der Schieber gestellt ist, gelangen die Schäfte zur Abgabe. Die unteren
Schäfte liegen unter dem Druck der oberen; es findet eine Klemmung statt, welche ein
Durchlassen der Schäfte unmöglich macht. Um diesen Druck aufzuheben und um die Schäfte aus der Schieberöffnung gelangen zu
lassen, besitzt der Schieber 2 an seinem unteren Ende die Auskehlung 2'. Diese entlastet die
unteren Schäfte von den oberen; sie sind vollständig frei von Oberdruck und ^gelangen
durch den Nachschub der oberen, der durch die schräge Bodenfläche des Kastens entsteht,
vollständig lose durch die Auskehlung des Schiebers unter denselben heraus.
Die Schäfte gelangen alsdann in den zweiten Theil des Kastens. Derselbe wird gebildet
durch die Verlängerungen der Seitenwände i'", 1"" und das Winkelstück 1" (Fig. 2). Dieses
sitzt an dem Boden des Oberkastens fest und liegt gegen die Förderscheiben an. In diesem
zweiten Kastentheil häufen sich (bei o) die aus der Schieberöffnung heraustretenden Schäfte
und bewirken einen Druck gegen die Förderscheiben 4,4. Sie werden dadurch in die
Rinnen 5, 5 derselben einzeln geprefst, wodurch eine regelmäfsige Einzelfortführung bewirkt
wird. Bliebe die Neigung des Bodens auch für den zweiten Kastentheil, so würde
dieser Druck, wie leicht ersichtlich, verhältnifsmäfsig klein und nicht wirksam werden. Um
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Zuführen der Nadelschäfte zu den Förderscheiben von Maschinen
zum Ansetzen von Glasköpfen, gekennzeichnet durch den Schieber 2, welcher je nach der Anzahl der durchzulassenden
Schäfte höher oder tiefer gestellt werden kann und mit einer Auskehlung versehen
ist, durch welche die in diese gelangten Schäfte von dem Druck der übrigen im
Behälter 1 befindlichen entlastet werden.
2. Eine Einrichtung der unter 1. bestimmten Art, bei welcher die austretenden Nadelschäfte
durch ein Winkelstück 1" gegen die Förderscheiben 4,4 gedrückt und in die
Rinnen der letzteren befördert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103229C true DE103229C (de) |
Family
ID=373738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103229D Active DE103229C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103229C (de) |
-
0
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