DE69905C - Maschine zum Mischen, Kneten, Theilen, Formen, Pressen und Ablegen von Käse - Google Patents

Maschine zum Mischen, Kneten, Theilen, Formen, Pressen und Ablegen von Käse

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Publication number
DE69905C
DE69905C DENDAT69905D DE69905DA DE69905C DE 69905 C DE69905 C DE 69905C DE NDAT69905 D DENDAT69905 D DE NDAT69905D DE 69905D A DE69905D A DE 69905DA DE 69905 C DE69905 C DE 69905C
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DE
Germany
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cheese
parts
mold
machine
mixing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69905D
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English (en)
Original Assignee
P. TRAISER II. in Grofs-Gerau bei Darmstadt
Publication of DE69905C publication Critical patent/DE69905C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/001Cheese-making in basins

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAICEIMuICIIEG
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine, welche aus dem fertig gemischten Käsequark die Käse formt und zum Trocknen auf eine passende Unterlage ablegt. Sie ist dazu bestimmt, die bis jetzt nur von Hand ausgeführten Einzelarbeiten, nämlich' das gründliche Mischen und Durchkneten des Käsequarkes, das Theilen desselben in die für die einzelnen Käse bestimmten Mengen, ferner das Formen und Pressen dieser Theile zu fertigen Käsen ganz beliebiger Form und endlich das Ablegen derselben in bestimmten Zwischenräumen von einander auf eine entsprechende Unterlage, Brett oder dergleichen , nach einander auszuführen. Die Vortheile, welche dieser Maschinenbetrieb dem Handbetrieb gegenüber hat, sind zu allgemein bekannt, um sie hier noch einmal hervorheben zu müssen·
Das Käsetheilen und Formen mit der Knet-, Theil- und Formmaschine besitzt aber aufser den allgemeinen, bekannten, mit dem Maschinenbetrieb verbundenen Vortheilen auch noch die besonderen, dafs das Arbeiten bedeutend sauberer und leichter controlirbar ist, und dafs die Käse selbst von durchaus gleicher Gröfse und schönerer Form sind, als die von Hand bereiteten.
Die Maschine ist in der beiliegenden Zeictn nung dargestellt, und zwar in Fig. 1 in einem Verticalschnitt, in Fig. 2 in einer Aufsicht mit abgenommenem Trichter und in Fig. 3 in einem Schnitt nach a-b der Fig. 1.
Wie aus der Zeichnung, und zwar am besten aus der Fig. 1 derselben ersichtlich ist, besteht die Maschine aus vier nach einander zur Wirkung kommenden Haupttheilen, nämlich der Knet- und Zuführungsvorrichtung, der Abschneide- oder Theilvorrichtung, der Form- und Prefsvorrichtung und endlich der Ablegevorrichtung.
Die Misch- bezw. Knet- und Zuführungsvorrichtung besteht aus einem auf dem Gestell A befestigten Kasten B, welcher bei vorliegender Ausführung ' nach unten in die drei Behälter CC1C1 ausläuft. In dem Kasten B sind die Misch- oder Knetwalzen D D1 mit glatter oder geriffelter oder sonst geeignet ausgebildeter Oberfläche angeordnet, welche ihre Bewegung durch das Kettenrad E und die Zahnräder F von dem auf der Hauptwelle G angeordneten Kettenrad E1 aus erhalten. An Stelle der Mischwalzen können selbstverständlich auch Mischflügel u. dergl. treten.
Die Mischwalzen bezw. Mischflügel D Dλ mischen den durch den Trichter H zugeführten, vorher mit Salz, Kümmel oder den sonst zu verwendenden Gewürzen versehenen Käsequark und befördern denselben dann in die Cylinder CC1C2 etc. In diesen sind die Schnecken k angeordnet, deren Bewegung von der Hauptwelle G aus mittelst der konischen Räder / und I1 und durch die Zahnräder KK1K2 geschieht. Die Schnecken k kneten den Käsequark nochmals gründlich durch, so dafs derselbe als eine vollkommen
homogene Masse in die in beliebiger Anzahl vorhandenen Sammelbehälter L L1 L'2 gelangt, welche behufs leichterer Reinigung der Maschine vortheilhaft abnehmbar eingerichtet sind. Die Steigung der Schneckengänge bezw. die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schnecke k ist derart vorgesehen, dafs letztere nur immer so viel Käsequark vorbewegt, als von der später zu beschreibenden Abschneidevorrichtung von den Trichtern LL1L2 entnommen, d. h. abgeschnitten wird. Der Käsequark selbst besitzt eine solche Consistenz, dafs er aus den nach unten konisch sich verengenden Trichtern der Sammelbehälter LL1L2 nicht von selbst herausfallen kann, sondern sich nur durch die Pressung bezw. den Vorschub der Schnecke k aus denselben herausdrängt.
Unter den Trichtern LL1L2 sind in geringem Abstand Ringe M angeordnet. In diese tritt der Käsequark ein. Sobald dies geschehen, tritt die Abschneide- oder Theilvorrichtung in Thätigkeit. Dieselbe besteht aus einem in Führungen N geführten Rahmen N\ zwischen welchem ein feiner Draht O gespannt ist. Dieser Rahmen N1 wird durch gegabelte Winkelhebel P intermittirend in hin- und hergehende Bewegung versetzt, und zwar geschieht dies durch die mit entsprechenden Gewichten belasteten Hebel Q. Q' (oder durch entsprechend gebogene Federn), welche zu beiden Seiten der Maschine angeordnet sind und auf die um i8o° versetzten gegabelten Winkelhebel P einwirken und sie abwechselnd niederdrücken , nachdem sie vorher abwechselnd durch die ebenfalls- um i8o° versetzten Hebescheiben R in die Höhe bewegt worden sind. Durch die Versetzung der Hebel P um i8o° wird der Rahmen N1 mit dem Draht O abwechselnd vor- und dann zurückbewegt. Die Bewegung erfolgt, sobald die zu einem Käse nöthige Menge Käsequark in die Ringe M eingetreten ist, und zwar derart, dafs sowohl auf dem Hin- wie auf dem Rückwege dabei die jeweils in die Ringe M eingetretene Käsemasse durch den Draht O abgeschnitten wird.
An Stelle des zwischen dem Rahmen N] gespannten feinen Drahtes O wird bei denjenigen Käsequarken, welche zu wenig consistent sind, um sich während der Dauer des Pressens der Käse in sich selbst zu halten, vortheilhaft ein breites dünnes Messer angewendet, welches nach jedem Schnitt die nach unten konischen Trichter der Sammelbehälter LL1L^ so lange geschlossen hält, bis die Käseformvorrichtungen wieder zur Aufnahme neuer Käsemengen, bereit sind. Die abgeschnittene Käsemasse fällt hierauf von den Ringen M in die Käseformvorrichtung.
Diese besteht aus den drehbaren Formtheilen S und S', von denen die Formobertheile S auf dem Gestell A und die Formuntertheile Sl auf einem in die Höhe schiebbaren Gestell T gelagert sind. Dieses Gestell T ist an Schienen T1 befestigt, welche in den Führungen T2 geführt werden. Durch den auf der Welle U sitzenden Daumen V werden die Formtheile S1 zeitweise so hoch gehoben, dafs sie dicht unter die Ringe M zu liegen kommen. Bei dieser Lage der Formtheile S x fallen die auf vorbeschriebene Weise abgeschnittenen Käsequarkmengen in die Formuntertheile S1, und sobald dies geschehen, senken sich diese wieder. Darauf wird durch einen ebenfalls auf der Welle U sitzenden zweiten Daumen W unter Vermittelung des Hebels W1 die seitlich an dem Gestell A in einer Führung X geführte Zahnstange X1 in die Höhe bewegt und diese dreht nun durch ihren Eingriff in das Zahnrad Y die Formobertheile S auf die Untertheile S1, dadurch die Käse fertig formend. Hierauf bewegen sich Zahnstange X1 und Forniobertheil S wieder in ihre Anfangsstellung zurück.
Damit sind die Käse fertig geformt und werden nunmehr auf die Ablegevorrichtung gebracht. Dies geschieht dadurch, dafs die Formuntertheile S1 in gleicher Weise wie vorher die Formobertheile S durch eine Zahnstange Z, welche mit einem Zahnrädchen Z1 in Eingriff steht, um i8o° um eine Seite gedreht werden. Diese Bewegung wird durch die Zahnstange Z von einem dritten auf der Welle U sitzenden Daumen -Z"2 bewirkt. Dadurch werden die Käse aus den Formuntertheilen S1 auf die Ablegevorrichtung gelegt. Dieser letztere Zweck kann auch noch auf die Weise erreicht werden, dafs man die Formuntertheile S1 sich nicht drehen läfst, sondern an deren Stelle einen mit einem Tuch- oder Gummistreifen lose überspannten Rahmen, der sich um die Formuntertheile S1 legt, durch die Zahnstange Z bezw. das Zahnrädchen Z1 drehbar macht. Das über den erwähnten Rahmen gespannte Tuch palst sich beim Pressen der Form der Untertheile S' an, beim Umkippen der genannten Rahmen hebt jedoch das erwähnte Tuch die Käse aus den Formuntertheilen heraus und legt sie auf die Ablegevorrichtung ab.
Diese letztbeschriebene Vorrichtung hat den Vortheil, dafs bei ihr niemals ein Käse in den Formuntertheilen hängen bleiben kann.
Die Ablegevorrichtung, auf welche die nunmehr fertig geprefsten Käse gelangen, besteht bei vorliegender Ausführung aus einem über zwei Walzen α gespannten Band ohne Ende b, auf welches das Brett c zu liegen kommt; auf dieses Brett werden die Käse in bestimmten

Claims (2)

  1. Abständen von einander gelegt. Die Fortbewegung der Walzen α bezw. des Brettes c kann sowohl, wie bei der vorliegenden Ausführung , gleichförmig und ununterbrochen, durch die Anordnung von Riemscheibe oder Kettenrad d, von einem auf der Hauptwelle G sitzenden Kettenrad e aus, ■ als auch absatzweise, durch ein Gesperre oder dergleichen, erfolgen.
    Sobald die fertig geformten Käse auf dem Brett c abgelegt sind, heben sich die Formuntertheile S1 zur Aufnahme neuer Käsemasse wieder in die Höhe und der ganze vorerwähnte Vorgang wiederholt sich von neuem. Der Antrieb der Hauptwelle G kann sowohl von Hand mittelst Handkurbel, als auch durch Riemscheibe h oder dergleichen von einer Kraftleitung oder auch direct von einem eigenen Motor geschehen. Die Verbindung bezw. die Bewegung der einzelnen Theile der Maschine geschieht vortheilhaft durch Zahnkegel- bezw. Kettenräder, jedoch können an deren Stelle auch Riem- oder Seilscheiben etc. treten.
    Patεnt-Ansρrüche:
    ι . Eine Maschine zum Mischen, Kneten, Theilen, Formen, Pressen und Ablegen der Käse auf Trockenbretter, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Misch- und Knetvorrichtung mit einem, zwei oder mehreren nach unten führenden Stutzen (L L1. . .) die Käsemasse in die in einiger Entfernung von den unteren Enden der Stutzen angeordneten Ringe (M) prefst, hierauf ein zwischen den Stutzen (L L1. . .) und den Ringen (M) hin - und herbewegter Draht oder ein Messer (O) die Käsemasse über den Ringen (M) abschneidet und dieselbe in die gehobenen Formuntertheile (S1) fallen läfst, auf welche bei ihrer Abwärtsbewegung die Formobertheile (S) zum Pressen der Käse niedergeklappt werden, worauf letztere wieder in die Höhe bewegt und durch Drehen der Formuntertheile (S y um ihre eine Seite die fertig geprefsten Käse auf das entweder langsam und unterbrochen oder' schubweise fortbewegte Trockenbrett (c) abgelegt werden.
  2. 2. Bei der durch Anspruch i. gekennzeichneten - Maschine die Anordnung der Formuntertheile (S') derart, dafs sich diese 'nicht drehen, sondern an deren Stelle ein mit einem losen, sich beim Pressen der Käse leicht der Form anpassenden Tuche überspannter Rahmen, tritt, welcher in gleicher Weise wie nach Anspruch i. die Formuntertheile (S1) behufs Ablegens der fertig geprefsten Käse umgekippt wird, zum Zwecke, ein etwaiges Anhaften der Käse an den Formuntertheilen (Sx) zu verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69905D Maschine zum Mischen, Kneten, Theilen, Formen, Pressen und Ablegen von Käse Expired - Lifetime DE69905C (de)

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