DE10307173B3 - Kleidungsstück - Google Patents
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Abstract
Die
Erfindung betrifft ein Kleidungsstück (100) mit einem Lendenschurz,
der eine Hüftschnur
(3) hat, an der mindestens ein vorderes Schürzenteil (1) herabhängt. Für das erfindungsgemäße Kleidungsstück ist kennzeichnend,
dass das Kleidungsstück
(100) ein vorderes (2) und ein damit verbundenes hinteres Schrittteil
(2a) hat, dass die Schrittteile (2, 2a) an ihren einander abgewandten
Endbereichen mit der Hüftschnur
(3) verbunden sind und dass das vordere Schürzenteil (1) das vordere Schrittteil
(2) zumindest bereichsweise überdeckt (vgl.
Fig. 6).
Description
- Die Erfindung betrifft ein Kleidungsstück mit einem Lendenschurz, der eine Hüftschnur hat, an der zumindest ein vorderes Schürzenteil herabhängt, wobei das Kleidungsstück ein vorderes und damit verbundenes hinteres Schrittteil hat, wobei die Schrittteile an ihren einander abgewandten Endbereichen mit der Hüftschnur verbunden sind und wobei das vordere Schürzenteil das vordere Schrittteil zumindest bereichsweise überdeckt.
- Als Badebekleidung sind Ober- und/oder Unterkörper umschließende einteilige oder zweiteilige Badeanzüge bekannt. Sie dienen beim Baden oder dem Aufenthalt im Schwimmbad oder am Strand der Bedeckung von Brust, Genitalien und dem Gesäß aus hygienischen und gesellschaftlichen Gründen.
- Das Unterteil der einteiligen und zweiteiligen Badebekleidung ist regelmäßig als Hose ausgebildet, das heißt Vorder- und Gesäßteil der Badehose, sind im Schritt miteinander verbunden. Die Hose bedeckt daher den Körper von der Taille an abwärts in einem Teil, wobei die Öffnungen für die Beine unterschiedlich groß ausgeschnitten sein können. So sind z.B. die Beinöffnungen bei normalen Badehosen beziehungsweise Badeanzügen dem Umfang der Oberschenkel angepasst, während sie bei Bikinis oder Tangas den Körper an den Seiten bis zum Hüftansatz freigeben und zusätzlich Teile des Bauches und des Gesäßes zeigen. Die Hüften sind seitlich teilweise nur mit einer Schnur, die den oberen Bund dieser Badebekleidung zusammenhält, bedeckt.
- Demgegenüber kennt man bei Naturvölkern zur Bedeckung und zum Schutz des Unterkörpers den sogenannten Lendenschurz, bei dem es sich um ein die Genitalien und das Gesäß abdeckendes Kleidungsstück handelt, ohne dass Vorder- und Hinterteil im Schritt miteinander verbunden sind. Der Lendenschurz besteht in der Regel aus zwei Stücken aus Gewebe oder Leder oder auch zwei großen Blättern von Pflanzen, die von einer um die Hüfte gebundenen Schnur vorn und hinten am Körper herabhängen.
- Dadurch bleibt der Intimbereich im Schritt unbedeckt und ungeschützt mit entsprechenden hygienischen und gesellschaftlichen Nachteilen, sodass der Lendenschurz als Badebekleidung im Schwimmbad oder am Strand nicht genutzt werden kann. Ein Gebrauchswert dieses bekannten Lendenschurzes ist deshalb nicht in vollem Umfang vorhanden.
- Aus der
US 3 774 241 ist bereits ein Lendenschurz-artiges Kleidungsstück mit einer darunter befindlichen, voll stofflich ausgebildeten Badehose in Form eines Bikinis und einem hierfür vorgesehenen Spreizer bekannt, wobei der Spreizer die Form des Kleidungsstücks aufrechterhält, indem dessen querlaufender Zusammenfall bzw. Raffung im Bereich des Hüftbundes verhindert wird. Der Lendenschurz soll dabei den ohnehin durch den vorderen und hinteren Schrittteil bereits vollkommen abgedeckten Schambereich des Trägers zusätzlich verdecken und der Spreizer soll ein seitliches Verrutschen des gesamten Kleidungsstücks vorn und hinten bei ausladenden Bewegungen verhindern. - Die bei dem aus
US 3 774 241 vorbekannten Kleidungsstück vorgesehene zusätzliche Abdeckung des Schambereichs durch den Lendenschurz ist indessen nicht sinnvoll: Es werden an der gleichen Körperstelle zwei Stoffteile übereinandergelegt, ohne praktischen Nutzen; zudem wird so aus einer leichten Badebekleidung eine unnötig kompakte. Der Spreizer hat – auch bei ausladenden Bewegungen – nicht den geringsten praktischen Nutzen; so behält z.B. jeder Bikini – vorgegeben durch die Zugrichtungen seiner Kanten – auch bei sportlicher Betätigung wie zum Beispiel Beachvolleyball ohne einen solchen tragefeindlichen, Spreizer seinen Sitz über dem vorgesehenen Schambereich. Die Haupteigenschaften des ausUS 3 774 241 vorbekannten Kleidungsstücks sind daher für die Ausgestaltung einer sinnvoll leichten, angenehm zu tragenden Badebekleidung eher hinderlich als nützlich. Die Gestaltung als voll stofflich ausgebildeter Bikini mit darüberliegendem Lendenschurz kann insofern lediglich als unbequeme modische Variante angesehen werden. Aus diesen Gründen hat sich das ausUS 3 774 241 vorbekannte Kleidungsstück in der Praxis auch nicht durchgesetzt. Zum Baden zieht man sich nämlich sinnvoll leicht bekleidet an und vermeidet doppelte Abdeckungen sowie starre Kleidungselemente, ohne den erforderlichen hygienischen und gesellschaftlichen Schutz zu vernachlässigen. - Aus der
kennt man bereits eine Bade- und Sportbekleidung, die als Genitalverhüllung ohne Verbindungsstück zwischen den Gesäßbacken zum Schutz und zur Stützung der äußeren Geschlechtsteile des Mannes und der Frau ausgestaltet ist. Sie besteht aus einem Metall- oder Kunststoffgestell, das von einem Gürtel gehalten wird, wobei an dem Metall- oder Kunststoffgestell vorn ein Stoff- oder Kunststoffbeutel angebracht ist und zusätzlich ein vorn und hinten frei herabfallender Schurz. Das nur mit hoher Kraftanstrengung verformbare Metall- oder Kunststoffgestell ist dem männlichen beziehungsweise weiblichen Schambereich nachgebildet und reicht im Schritt bis zum Damm. Von dort an bis zum Rücken liegt das Gesäß frei. Die Schürze haben die Aufgabe, das feste Gestell mit dem Beutel und das freiliegende Gesäß zu verdecken.FR 2 740 302 A1 - Die für dieses vorbekannte Kleidungsstück notwendigen und nur mit hoher Kraftanstrengung verformbaren Draht- und Kunststoffgestelle sowie die ausgeformten Kunststoffbeutel legen die Vermutung nahe, dass sich der in
behauptete Tragekomfort nicht einstellt und im Gegenteil eher von einem speziell geformten Korsett auszugehen ist, das unter Umständen nur für Varietezwecke geeignet ist. Auch die Funktion der Schürze steht in Frage, da sie bei sportlicher Bewegung oder bei einem Windstoß die darunterliegenden Teile der Bekleidung und des Körpers freigeben. Zudem kann der gerade im Gesäßbereich notwendige hygienische Schutz bei diesem nur bis zum Damm reichenden Bekleidungsstück nicht gesehen werden, auch wenn ein besonders hoher Andruck aufgewendet wird. Mit dem ausFR 2 740 302 A1 vorbekannten Kleidungsstück läßt sich der angestrebte hohe Tragekomfort und hygienische Schutz sicherlich nicht erreichen.FR 2 740 302 A1 - Es besteht daher die Aufgabe, ein unkonventionelles phantasievolles Kleidungsstück der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das sich beispielsweise zum Schwimmen oder Sonnenbaden eignet und das hygienischen oder gesellschaftlichen Zwängen Rechnung trägt.
- Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Kleidungsstück der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass das vordere Schrittteil oberhalb des Schambereichs mit einem Bund abschließt und durch zwei Zugelemente mit der Hüftschnur verbunden ist, und daß zumindest der vordere Schürzen teil mit dem vorderen Schrittteil beidseits jeweils über einen Verbindungssteg verbunden ist.
- Bei dem erfindungsgemäßen Kleidungsstück schließt das vordere Schrittteil oberhalb des Schambereichs ab und ist somit nur bereichsweise – nämlich soweit aus hygienischen und gesellschaftlichen Gründen notwendig – als Stoffteil ausgebildet. Dabei ist das vordere Schrittteil durch zwei Zugelemente mit der Hüftschnur verbunden. Dadurch kann das vordere Schrittteil besonders leicht ausgestaltet sein und doppelte Abdeckungen durch übereinanderliegende Stofflagen von Schritt- und Schürzenteil werden vermieden. Gleichzeitig wird der Genitalbereich durch das zuvorderst angeordnete Schürzenteil gut und vor Einblicken sicher abgedeckt, um die gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen.
- Eine vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung kann darin bestehen, dass an der Hüftschnur auch ein hinteres Schürzenteil herabhängt, welches das hintere Schrittteil zumindest bereichsweise überdeckt. Ein solcher Lendenschurz mit zwei Schürzenteilen kann auch das hintere Schrittteil abdecken und dadurch auch von hinten die Wirkung einer aus dem Lendenschurz bestehenden Badebekleidung aufrechterhalten.
- Besonders wichtig ist die gesellschaftliche Akzeptanz des erfindungsgemäßen Kleidungsstückes als Badebekleidung. Dafür ist es vorteilhaft, wenn das hintere Schürzenteil mit dem hinteren Schrittteil beidseits jeweils über zumindest einen insbesondere locker fallenden Verbindungssteg beispielsweise aus elastischem Material verbunden ist. Dadurch kann ein Wegwehen oder Verrutschen des hinteren Schürzenteils nach oben oder zur Seite verhindert und das hintere Schürzenteil über der Gesäßfalte gehalten werden. Gleichzeitig kann das hintere wie auch das vordere Schürzenteil trotz der Verbindungsstege frei herabhängen.
- Für einen hohen Tragekomfort des erfindungsgemäßen Kleidungsstückes ist es zweckmäßig, wenn oberhalb des Schamdreiecks ein Bund mit einem festen Stoffstreifen oder einem Gummiband angeordnet ist, der das vordere Schrittteil oberhalb des Schambereichs abschließt.
- Um die Tragesicherheit des Kleidungsstückes zu erhöhen, ist es vorteilhaft, wenn der Bund als fester Steg ausgebildet ist. Dadurch kann das vordere Schrittteil in seiner Breite stabilisiert werden.
- Um gleichzeitig den Bund zum Abschluss des Schambereichs an den Körper anzudrücken, ist es zweckmäßig, wenn die Angriffspunkte der elastischen Zugelemente unterhalb der Mittelachse des festen Steges angebracht sind. Dadurch kippt der feste Steg durch den Zug der elastischen Zugelemente in Richtung Körper und presst es damit an den Körper. Dabei kann die Form des Steges an die Körperform angepasst sein, um den Tragekomfort zu verbessern.
- Um das Auswechseln des Schürzenteiles unabhängig vom Schrittteil zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn das vordere Schürzenteil und/oder das hintere Schürzenteil durch Verbindungsvorrichtungen wie z.B. Knöpfe, Druckknöpfe, Klettverschlüsse oder dergleichen sichtbar oder auch verdeckt mit der Hüftschnur lösbar verbunden sind. Auch ein Auswechseln des vorderen oder des hinteren Schürzenteiles allein kann so mög lich sein.
- Für einen erhöhten Tragekomfort und eine leichte Ausgestaltung des Schrittteils bei gleichzeitig erhalten bleibendem festen Sitz des Schrittteils ist es zweckmäßig, wenn der durch das vordere Schürzenteil abgedeckte und dadurch nicht sichtbare Bereich des vorderen Schrittteils ganz oder teilweise aus elastischem Netzgewebe besteht.
- Die gesellschaftliche Akzeptanz des Kleidungsstückes kann weiter dadurch erhöht werden, wenn die Seitenkanten des vorderen Schürzenteiles als keilförmig verbreiterte und zum Körper hin umgeschlagene Verbindungsstege ausgebildet sind und wenn die keilförmigen Verbindungsstege jeweils an ihrer Spitze mit dem vorderen Schrittteil verbunden sind. Dadurch wird die Einsicht in den bereits durch das vordere Schrittteil und das vordere Schürzenteil abgedeckten Schambereich zusätzlich erschwert.
- Ebenfalls für ein leichtes Auswechseln der Schürzenteile unabhängig vom Schrittteil ist es zweckmäßig, wenn die Verbindungsstege und die keilförmigen Verbindungsstege des vorderen Schürzenteiles mit dem Schürzenteil fest verbunden sind und mit dem Schrittteil durch die Anordnung von Verbindungsvorrichtungen wie z.B. Knöpfe, Druckknöpfe, Klettverschlüsse oder dergleichen lösbar verbunden sind.
- Um die Badebekleidung langzeitig zu erhalten, ist es zweckmäßig, wenn die Schürzenteile und die Schritteile aus Gewebe bestehen, das vorzugsweise waschbar ist und seine vorgegebene Größe im wesentlichen auch nach mehreren Waschvorgängen beibehält.
- Außerdem ist es für einen hohen Tragekomfort zweckmäßig, wenn die Schrittteile vorzugsweise aus elastischem Gewebe bestehen.
- Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
-
1 einen seitlichen Querschnitt durch einen Bikini oder Tanga am Körper, -
2 eine Darstellung gemäß1 mit einer erfindungsgemäßen einteiligen Badebekleidung mit einem zweiteiligen Lendenschurz am Körper, -
3 eine Vorderansicht der einteiligen Badebekleidung mit einem vorderen Schrittteil und einem vorderen Lendenschurz, -
4 eine Rückansicht der einteiligen Badebekleidung mit einem hinteren Schrittteil und einem hinteren Lendenschurz, -
5 eine Vorderansicht der einteiligen Badebekleidung gemäß3 , bei der das vordere Schrittteil einen Bund aufweist sowie -
6 eine perspektivische Darstellung der einteiligen Badebekleidung am Körper. - Ein im Ganzen mit
100 bezeichnetes und als einteilige Badebekleidung dienendes Kleidungsstück weist in der in den2 bis6 dargestellten Ausführungsform einen aus einem vorderen Schürzenteil1 und einem hinteren Schürzenteil1a bestehenden Lendenschurz sowie ein ebenfalls aus einem vorderen Schrittteil2 und einem hinteren Schrittteil2a bestehendes Schrittteil auf, wobei die beiden Schrittteile2 ,2a im Schrittbereich miteinander verbunden und bikini- oder tangaförmig ausgestaltet sind. - Die in den
1 und2 erkennbare Mittelachse I kennzeichnet die Teilung des einstückigen Schrittteils in das vordere Schrittteil2 und das hintere Schrittteil2a . Im Vergleich der1 und2 wird deutlich, dass die Schrittteile2 und2a des erfindungsgemäßen Kleidungsstückes im wesentlichen den Schrittteilen13 und13a eines herkömmlichen Tangas entsprechen und dadurch ebenso kostengünstig und auch in denselben Konfektionsgrößen herstellbar sein können. - Dabei ist das vordere Schürzenteil
1 und das hintere Schürzenteil1a jeweils in seinen Abmessungen an das vordere Schrittteil2 und das hintere Schrittteil2a angepasst und deckt diese damit teilweise ab, wie dies im Schnitt in den2 ,3 ,4 ,5 und6 erkennbar ist. Die Schrittteile2 und2a sind mit der Hüftschnur3 an den jeweils oberen Enden a, e, f und i fest verbunden und decken die Genitalien und den Schrittbereich ab. Das vordere Schürzenteil1 und das hintere Schürzenteil1a hängen von dieser Hüftschnur3 frei herab. - Das vordere Schürzenteil
1 ist mit dem darunter befindlichen Schrittteil2 mit einem locker fallenden, kurzen Verbindungssteg5 verbunden, um ein Wegwehen oder Verrutschen des Lendenschurzes zu verhindern. Auch das hintere Schürzenteil1a ist mit seinem zugeordneten hinteren Schrittteil2a mit einem solchen Verbindungssteg5a verbunden. Die Verbindungsstege5 und5a sind besonders gut in den2 ,3 und4 erkennbar. - Oberhalb des Schambereichs ist am vorderen Schrittteil
2 ein in den3 und5 erkennbarer Bund4 angeordnet, der das vordere Schrittteil2 oberhalb des Schambereichs abschließt und der durch zwei elastische Zugelemente6 und6a mit der Hüftschnur3 dehnbar verbunden ist. Der in3 durch die Punkte a-j-k-e begrenzte Bereich kann dadurch für eine besonders leichte Ausgestaltung des vorderen Schrittteils2 frei von Gewebe sein bei weiterhin festem Sitz des vorderen Schrittteils2 . - Vorteilhafterweise kann der Bund
4 als fester Steg7 ausgebildet sein, wie dies in5 dargestellt ist, um das vordere Schrittteil2 in seiner Breite zu stabilisieren. Die Zugelemente6 und6a , die an den unterhalb der Mittelachse II des festen Steges7 angeordneten Angriffspunkten8 und8a wirken, kippen den festen Steg7 in Richtung Körper, sodass die Oberkante11 des festen Steges7 an den Körper angedrückt ist. Dabei kann die Form des festen Steges7 beziehungsweise die Form der Oberkante11 des festen Steges7 an die Körperform oberhalb des Schambereichs angepasst sein, um den Tragekomfort zu erhöhen und Druckstellen zu vermeiden. - Das vordere Schürzenteil
1 und das hintere Schürzenteil1a des Lendenschurzes kann für ein leichtes Auswechseln dieser Teile1 ,1a zum Zwecke der Reinigung oder zur modischen Anpassung mit der Hüftschnur3 mit Hilfe von in3 und4 erkennbaren Verbindungselementen9 lösbar verbunden sein, die z.B. Knöpfe, Druckknöpfe, Klettverschlüsse oder dergleichen sein können. -
5 zeigt eine Ausführungsform der Badebekleidung100 , bei der die Seitenkanten des vorderen Schürzenteiles1 als keilförmig verbreiterte und zum Körper hin umgeschlagene Verbindungsstege10 ausgebildet sind, wobei jeweils die Spitzen12 der Verbindungsstege10 mit dem vorderen Schrittteil2 , vorzugs weise an dessen äußeren Rand, verbunden sind. Dadurch kann der bereits durch das vordere Schrittteil2 und das darüber befindliche vordere Schürzenteil1 abgedeckte Schambereich weiter gegen Einblicke abgeschirmt werden.
Claims (14)
- Kleidungsstück (
100 ) mit einem Lendenschurz, der eine Hüftschnur (3 ) hat, an der zumindest ein vorderes Schürzenteil (1 ) herabhängt, wobei das Kleidungsstück (100 ) ein vorderes und damit verbundenes hinteres Schrittteil (2 ,2a ) hat, wobei die Schritteile an ihren einander abgewandten Endbereichen (a, e; f, i) mit der Hüftschnur (3 ) verbunden sind und wobei das vordere Schürzenteil (1 ) das vordere Schrittteil (2 ) zumindest bereichsweise überdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Schrittteil (2 ) oberhalb des Schambereichs mit einem Bund abschließt und durch zwei Zugelemente (6 ,6a ) mit der Hüftschnur (3 ) verbunden ist und dass zumindest der vordere Schürzenteil (1 ) mit dem vorderen Schrittteil (2 ) beidseits jeweils über einen Verbindungssteg (5 ;10 ) verbunden ist. - Kleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hüftschnur (
3 ) auch ein hinteres Schürzenteil (1a ) herabhängt, welches das hintere Schrittteil (2a ) zumindest bereichsweise überdeckt. - Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auch das hintere Schürzenteil (
1a ) mit dem hinteren Schrittteil (2a ) beidseits jeweils über zumindest einen insbesondere locker fallenden Verbindungssteg (5a ) beispielsweise aus elastischem Material verbunden ist. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander verbundenen Schrittteile (
2 ,2a ) bikini- oder tangaförmig ausgestaltet sind. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Schrittteil (
2 ) durch einen Bund (4 ) mit einem festen Stoffstreifen oder einem Gummiband abgeschlossen ist. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (
4 ) als fester Steg (7 ) ausgebildet ist. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffspunkte (
8 ,8a ) der elastischen Zugelemente (6 ,6a ) unterhalb der Mittelachse (II) des festen Steges (7 ) angebracht sind. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Oberkante des Steges (
7 ) an die Körperform oberhalb des Schambereichs angepasst ist. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Schürzenteil (
1 ) und/oder das hintere Schürzenteil (1a ) durch Verbindungsvorrichtungen (9 ) wie z.B. Knöpfe, Druckknöpfe, Klettverschlüsse oder dergleichen sichtbar oder auch verdeckt mit der Hüftschnur (3 ) lösbar verbunden sind. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das vordere Schürzenteil (
1 ) abgedeckte und dadurch nicht sichtbare Bereich (a-e-d-b) des vorderen Schrittteils (2 ) ganz oder teilweise aus elastischem Netzgewebe besteht. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten des vorderen Schürzenteiles (
1 ) als keilförmig verbreiterte und zum Körper hin umgeschlagene Verbindungsstege (10 ) ausgebildet sind und dass die keilförmigen Verbindungsstege (10 ) jeweils an ihrer Spitze (12 ) mit dem vorderen Schrittteil (2 ) verbunden sind. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege (
5 ,5a ) beziehungsweise die keilförmigen Verbindungsstege (10 ) des vorderen Schürzenteiles (1 ) mit dem vorderen beziehungsweise hinteren Schürzenteil (1 ,1a ) fest verbunden sind und mit dem Schrittteil (2 ,2a ) durch Verbindungsvorrichtungen (9 ) wie z.B. Knöpfe, Druckknöpfe, Klettverschlüsse oder dergleichen insbesondere lösbar verbunden sind. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schürzenteil (
1 ,1a ) und das Schrittteil (2 ,2a ) aus Gewebe bestehen, das vorzugsweise waschbar ist und seine vorgegebene Größe im wesentlichen auch nach mehreren Waschvorgängen beibehält. - Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrittteil (
2 ,2a ) vorzugsweise aus elastischem Gewebe besteht.
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