DE102400C - - Google Patents
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- DE102400C DE102400C DENDAT102400D DE102400DA DE102400C DE 102400 C DE102400 C DE 102400C DE NDAT102400 D DENDAT102400 D DE NDAT102400D DE 102400D A DE102400D A DE 102400DA DE 102400 C DE102400 C DE 102400C
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- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 7
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B45/00—Alarm locks
- E05B45/04—Alarm locks with detonating alarm devices
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Alarmschlofs, bei welchem beim unbefugten Oeffnen
ein Patronenhammer ausgelöst wird. Diese Auslösung erfolgt mittels eines Sperrhebels,
der sowohl beim unbefugten Oeffnen des Schlofsriegels als auch beim gewaltsamen Aufbrechen
der Thür infolge des auf den Riegel ausgeübten Druckes ausgelöst wird. Im ersteren
Falle geschieht die Auslösung durch die nicht richtig eingestellten Scheiben eines Combinationsschlosses,
gegen welche der Anschlag eines mit dem Sperrhebel des Patronenhammers gelenkig verbundenen Gelenkhebels trifft, wenn
durch einen in dem Schlofsriegel drehbar schwingenden Winkelarm die Verbindung des
ersteren mit dem Gelenkhebel hergestellt ist. Ist diese Verbindung nicht hergestellt, so bleibt
die Bewegung des Schlofsriegels ohne Einflufs aut den Sperrhebel, auch wenn das Combinationsschlofs
zur Abfeuerung der Patrone eingestellt ist; dagegen bleibt unabhängig davon die Auslösungsmöglichkeit beim gewaltsamen
Oeffnen der Thür bestehen.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Schlosses mit der Combinationsscheibe,
Fig. 2 ein mittlerer verticaler Längsschnitt durch das Schlofs, wobei die vollen Linien
die Theile der Schlofseinrichtung in ihrer regelrechten Stellung, die punktirten Linien
dagegen die für die Wirksamkeit des Alarmschlosses eingestellten Theile ersichtlich machen.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Hauptriegels, Auslösehebels und der sonstigen mit dem
Riegel verbundenen Theile.
A bezeichnet den Schlofskasten, D die Falle und B den Hauptriegel, der in bekannter
Weise mit einer Zuhaltung versehen ist und durch einen Schlüssel bewegt wird. E sind
Combinationsscheiben bekannter Einrichtung. Der Riegel ist am inneren Ende mit einem
Loch versehen, in welchem ein Drehzapfen b am Ende eines Winkels b' durch einen Stift c'
gegen Verschiebung gesichert wird. Der Winkel reicht bis zur Decke des Schlofskastens und
längs dieser zurück bis nahe zum Ende des Kastens, um hier mit dem abgeschrägten Ende
eines Schiebers c oder dergleichen in Eingriff zu treten. Durch Verschiebung des Schiebers c
kann der Winkel b' um den Zapfen b hin- und herbewegt werden.
Eine Feder h ist am Schlofskasten bei h'
angebracht; dieselbe tritt mit ihrem äufseren Ende in eine Aussparung des um den Zapfen b
drehbaren Hebels b' und trachtet, denselben gegen die Schlofswand bezw. gegen den Riegel
c zu drücken.
Zur Abgabe eines Lärmschusses dient in bekannter Weise ein. auf einen Ambos m
schlagender Hammer G. Dieser ist bei / drehbar, hat eine Aussparung /' zur Aufnahme
einer Patrone, steht unter der Einwirkung der gegen die Nase n' drückenden Schlagfeder m'
und wird in gespannter Stellung durch einen bei i'" drehbaren Sperrkegel V gehalten, dessen
rückwärtige Verlängerung mit einem Hebel i gelenkig verbunden ist. Der Hebel i ist mit
einem Knaggen i" versehen, der in die Ausschnitte j der Scheiben des Combinationsschlosses
treten kann. Ueber das obere Ende des Hebels i kann der Winkel b' mit einem
Ausschnitt j' greifen, wenn der Mechanismus durch Ausziehen des Schiebers c eingestellt ist.
Die um den Stift k' gelegte Feder k für den Sperrkegel V wirkt zugleich mit ihrem oberen
Theile als Schleppfeder gegen den Riegel c, um denselben in Stellung zu halten.
Die Hülfswand η dient zum Befestigen der Feder m' und als Schutz des Mechanismus
hinter dem Schlüsselloch, um Oeffnungsversuche durch in das Schlüsselloch eingeführte
Werkzeuge u. dergl. zu vereiteln.
Ein Auslösehebel ο ist bei o' drehbar gelagert; das hakenartig nach unten gebogene
Ende ρ (Fig. 3) des Hebels ο legt sich gegen die Sperrkegel V, während das andere flache
Ende auf dem Hauptriegel B aufliegt; Zweck des Hebels ο ist, den Sperrkegel ϊ auszulösen,
wenn das Schlofs oder die Thür erbrochen wird.
Die Arbeitsweise des beschriebenen Alarmschlosses ist folgende:
Wenn der Riegel B zur Schliefsung der Thür in die Sperrstellung gebracht ist,, wird
der Riegel c herausgezogen und der Hammer G gespannt (Fig. 2 punktirt). Beim Herausziehen
des Riegels c (Fig. 2 und 3) dreht sich unter dem Einflufs der Feder h (in Fig. 3 fortgelassen)
der Winkel b' um den Zapfen b, so dafs die Aussparung j' (Fig. 3) gegen die
Schlofswand A bewegt wird und das freie Ende des Hebels i umschliefst, wie in Fig. 2
punktirt angegeben. Beim Zurückschliefsen des Hauptriegels B wird auch Winkelhebel b'
zurückbewegt und nimmt den in der Aussparung j' liegenden Hebel ;' mit. Sind nun
hierbei die Combinationsscheiben nicht richtig eingestellt, so wirkt der Knaggen i", indem
er sich gegen die Scheiben E legt, als Stützpunkt für den Hebel z, so dafs der darunter
liegende Arm desselben gegen den Hauptriegel B hin bewegt wird und so den Sperrkegel
V auslöst, worauf der Hammer G durch die Feder m gegen den Ambos geschleudert
wird.
Wenn die Thür eingedrückt oder erbrochen wird, so wird der Riegel B gegen das Schliefsblech
an der Thürzarge gedrückt und hierdurch das andere Ende des Riegels gegen den Auslösehebel ο nach innen, d. h. in Fig. 3
von der Schlofswand A ab, bewegt. Dadurch dreht das Hakenende ρ des Hebels ο den
Sperrkegel i derart (Fig. 3), dafs auch in diesem Falle der Hammer frei wird. Durch Vorschieben
des Riegels c wird die Auslösung des eingestellten Hammers beim Aufschliefsen der
Thür dadurch verhindert, dafs das schräge Ende des Riegels c den Arm b' seitlich gegen
die Spannung der Feder h abdrückt, so dafs der Hebel i, wie in Fig. 3 ersichtlich, aus der
Aussparung^'1 tritt und bei der Zurückbewegung
des Riegels B und Armes b' mit letzterem aufser Eingriff steht und daher von dessen
Bewegung nicht beeinflufst wird, indem dann
beim Aufschliefsen die Aussparung j' in die in Fig. 2 sichtbare linke Stellung tritt, während
das freie Ende des Hebels i aufser Eingriff mit der Aussparung j' unter der rechten Endstellung
der Aussparung j' liegen bleibt, welche der Schlufsstellung des Schlofsriegels B entspricht.
Ebenso findet ein Abfeuern der Patrone nicht statt, wenn die Combinationsscheiben so
eingestellt sind, dafs ihre Einschnitte j dem Ansatz i" des Hebels i gegenüberstehen (Fig. 2),
so dafs der Ansatz i" des Hebels in die Scheibenausschnitte eintreten kann.
Claims (2)
1. Alarmschlofs mit einem bei unbefugtem Oeffnen ausgelösten Patronenhammer, dadurch
gekennzeichnet, dafs der Sperrkegel des Patronenhammers beim unbefugten Oeffnen des Schlofsriegels mittels Nachschlüssels
dadurch ausgelöst wird, dafs die nicht richtig eingestellten Scheiben eines Combinationsschlosses ein Hindernifs in
der Bahn eines mit dem Sperrkegel Γ des Patronenhammers G gelenkig verbundenen
und mit seinem freien Ende mittelbar bei Verschiebung, des Schlofsriegels B
verschobenen Gelenkhebels i bilden, während beim Abdrücken des Schlofsriegels B
von der Schlofswand infolge gewaltsamen Aufbrechens der Thür der Sperrhebel i'
durch den vom Riegel B beweglichen Hakenhebel ο ausgelöst wird.
2. Ausführungsform des Alarmschlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
der Sperrhebel V mittels eines in dem Schlofsriegel B um einen Zapfen b schwingenden
, unter Federwirkung stehenden Winkelarmes b' ausgelöst wird, wenn dessen
Aussparung j' mit dem an den Sperrhebel i' angelenkten, einen Anschlag i" tragenden
Gelenkhebel i in Eingriff steht, wogegen durch Verschieben des Riegels c der Arm b'
gedreht und aufser Eingriff mit dem Hebel i gebracht wird, wodurch eine Auslösung
des Hammers verhindert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102400C true DE102400C (de) |
Family
ID=373001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT102400D Active DE102400C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102400C (de) |
-
0
- DE DENDAT102400D patent/DE102400C/de active Active
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