DE147697C - - Google Patents

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DE147697C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B15/00Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung gegen Diebstahl und Einbruch und namentlich auf solche Vorrichtungen, bei welchen ein Schlagbolzen gegen eine Patrone schlägt, wenn nicht mittels einer geeigneten Geheimvorrichtung ein Riegel in den Weg dieses Schlagbolzens geschoben worden ist.
Es kann bei solchen Vorrichtungen vorkommen, daß, wenn der Schuß infolge des Einbruches losgeht, ein Wächter aber nicht vorhanden ist, Unbefugte dennoch in das Haus, den Schrank usw. eindringen können.
Die vorliegende Vorrichtung beseitigt diesen
!5 Übelstand. Ein Ausführungsbeispiel derselben ist in der beiliegenden Zeichnung gegeben, in welcher
Fig. ι eine Ansicht der Vorrichtung mit heruntergelassenem Schlagbolzen und Fig. 2 eine andere Ansicht mit hochgehobenem Schlagbolzen darstellt.
An dem Schlagbolzen ι ist der senkrechte Arm 2 befestigt, an welchen sich ein um das Scharnier 4 drehbarer und in einem Haken 5 auslaufender Hebel 3 anschließt. Die geradlinige gegenseitige Fortsetzung des Hebels 3 und des Armes 2 ist durch die Feder 6 gesichert.
Der Haken 5 greift unter gewöhnlichen Verhältnissen in eine öse oder um einen Stift 7, welcher auf einer um eine in der Platte 10 befindliche Achse 9 drehbar angeordneten Klinke 8 befestigt ist. Beim Hochgehen greift diese Klinke 8 in ein an dem Türrahmen angebrachtes Schließblech Ii ein. Eine Feder 12 hat das Bestreben, die Klinke 8 beständig nach unten zu drücken.
Der Riegel 13 der Geheimvorrichtung besitzt zwei Stifte 14 und 15, welche den Hebel 16 mit dem Riegel 13 in starre Verbindung bringen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Wenn eine in das Geheimnis nicht eingeweihte Person bei dem Versuche, die Tür zu öffnen, den Warnungsschuß ertönen läßt, zieht der Schlagbolzen bei seinem Hochgehen die Klinke 8 nach sich, welche in das Schließblech 11 eingreift und jeden Einbruch unmöglich macht (Fig. 2).
Will aber eine in das Geheimnis eingeweihte Person die Tür öffnen, so braucht sie nur die Geheimvorrichtung in eine geeignete Stellung zu bringen, damit sich der Riegel 13 nach vorn schiebt, und zwar im Wege des Schlagbolzens 1 hinter denselben, weil dieser seinen Weg bereits zurückgelegt hat. Damit der Riegel 13 hierbei durch den Arm 2 nicht an seiner Bewegung gehindert ist, ist der letztere entweder seitlich gekröpft oder er besitzt in seiner Mitte eine Ausnehmung, durch welche der Riegel 13 hindurchtreten kann. Bei dieser Verschiebung nimmt der Riegel den Hebel 16 mit, welcher, da Arm 2 hochgehoben ist, gegen den Hebel 3 stößt und denselben um das Scharnier 4 dreht, so daß die Klinke 8 frei wird, herunterfällt und das Öffnen der Tür nicht mehr verhindert.
Hat während der Abwesenheit der in das Geheimnis eingeweihten Person niemand den Versuch gemacht, die Tür zu öffnen, so ist auch der Schlagbolzen 1 nicht hochgegangen und die Klinke 8 befindet sich noch in der durch Fig. 1 dargestellten Lage. Die einge-
weihte Person hat nichtsdestoweniger bei ihrer Rückkehr den Riegel 13 vorzuschieben, wenn sie das Arbeiten des Lärmsignals vermeiden will. Damit hierbei der Arm 16 keinen Widerstand findet, ist auch das untere Ende des Armes 2 seitlich gekröpft oder mit' einer Aussparung versehen. Statt dessen kann auch der Hebel 3 mit einem seitlichen Ansatz versehen sein, auf welchen der Hebel 16 in der Stellung Fig. 2 auftrifft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsvorrichtung gegen Diebstahl und Einbruch an Türen und dgl., anwendbar bei solchen Einrichtungen, bei welchen ein Schlagbolzen gegen eine Patrone schlägt, wenn nicht mittels einer geeigneten Geheimvorrichtung ein Riegel in den Weg dieses Schlagbolzens geschoben worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klinke (8) durch einen sie mit dem Schlagbolzen (1) verbindenden Hebel (2) gleichzeitig in die Höhe gezogen wird, so daß die Öffnung der Tür durch Uneingeweihte unmöglich wird, während ein anderer, mit dem Riegel (13) der Geheimvorrichtung verbundener Hebel (16) die Klinke (8) frei geben und sie herunterfallen lassen kann, sobald eine eingeweihte Person die Vorrichtung so einstellt, daß sich der Riegel (13) vorschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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