DE101596C - - Google Patents
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- DE101596C DE101596C DENDAT101596D DE101596DA DE101596C DE 101596 C DE101596 C DE 101596C DE NDAT101596 D DENDAT101596 D DE NDAT101596D DE 101596D A DE101596D A DE 101596DA DE 101596 C DE101596 C DE 101596C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
i e
Gegenstand vorliegender ErOndung ist ein Verfahren zur Herstellung von Haltfasten, Holzfasten
oder Bankeisen, nach welchem ein möglichst vollkommenes Eisen mit der denkbar geringsten Handarbeit hergestellt werden kann.
Das bisherige Verfahren zur Herstellung solcher Eisen ist, wie auf beiliegender Zeichnung
in Fig. ι bis 4 dargestellt, dadurch gekennzeichnet, dafs das Ausgangsmaterial (Flachdraht
oder dergl.) von bestimmter Länge zur Bildung der Spitzen des Bankeisens vermittelst
einer Scheere so zertheilt wird, wie Fig. 1 zeigt. Alsdann wird der Kopf α durch Flachschlagen
mittelst Hammers oder Presse hergestellt (Fig. 2). Bei diesem Arbeitsvorgang wird aber der Ansatz, welcher den Anschlag b
für den Hammer beim Eintreiben des Eisens in das Holz oder Mauerwerk bilden soll, nur
unvollkommen, weil der zum Kopf flach umgeschlagene Theil des Materials das nebenstehende
des Dornes c beim Niedergang mit sich zieht.
Durch eine weitere Operation, ein seitliches Nachstauchen des Materials (Fig. 3 und 4), sucht
man diesen Mifsstand zu vermeiden, erreicht jedoch nur eine Verbesserung auf Kosten einer
sehr nachtheiligen Materialschwächung des Ansatzes b, so dafs der bei diesem Stauchen sehr
verschmälerte Ansatz beim Eintreiben in das Holz oder Mauerwerk sehr leicht abbrechen
kann.
Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird nach dem neuen Verfahren das Eisen, bevor
die Kopf bildung vor sich geht, profilirt ausgeschnitten, wie dieses Fig. 5 der Zeichnung
zeigt, und dann erst durch Flachdrücken der Kopf α2 des Bankeisens hergestellt (Fig. 6 und 7).
Es wird dadurch erreicht, dafs der Ansatz in seiner vollen Stärke und scharf ausgeschnitten
bestehen bleibt.
Um aber gleichzeitig ein auf solche Weise möglichst vollkommen hergestelltes Eisen mit
der denkbar geringsten Handarbeit herstellen zu können, werden die Theile aus besonders
vorgewalztem Eisen (Fig. 8 und 9) ausgeschnitten.
Es kann natürlich auch an Stelle des zweiseitig angeschärften Eisens nur ein einseitig
angeschafftes verwendet werden.
Der Gang des Verfahrens ist kurz folgender:
Es wird zuerst ein Walzstück von den eben gekennzeichneten Eigenheiten hergestellt und
dasselbe wird dann mittelst Scheere oder dergl. so profilirt zerschnitten, wie in Fig. 9 angedeutet.
Es ergeben sich hierbei, wie aus dieser Figur ersichtlich, nur sehr geringe Abfälle an
Material und die Spitze ist gleichzeitig vollständig ausgebildet, so dafs nur noch eine
weitere Operation, das Breitschlagen oder Pressen des Wulstes a1 (Fig. 5, 8 bis 10) zu
dem Kopf a2, vorgenommen werden mufs.
Dieses im Vorstehenden beschriebene Verfahren zur Herstellung von Bankeisen hat den
Vortheil, dafs ein möglichst vollkommenes Eisen erhalten wird, wobei die Herstellung eine
äufserst billige und schnelle ist, während das
bisherige Verfahren des Schmiedens umständlich ist und der Genauigkeit entbehrt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Verfahren zur Herstellung von Bankeisen aus profilirtem Walzeisen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bankeisen in abwechselnd entgegengesetzter Lage so von einander getrennt aus dem Walzeisen ausgeschnitten werden, dafs einerseits die vollendete Spitze hergestellt, andererseits der zum flachen Kopf auszubildende Theil von dem Bankeisenschaft abgetrennt wird, durch welche Abtrennung eine scharfe'und kräftige Ausbildung des zum Eintreiben des Bankeisens als Anschlag dienenden Ansatzes erzielt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101596C true DE101596C (de) |
Family
ID=372287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101596D Active DE101596C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101596C (de) |
-
0
- DE DENDAT101596D patent/DE101596C/de active Active
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