DE49911C - Mehrfach getheilte, sich öffnende und schliefsende Gesenke bei Schienennägelmaschinen - Google Patents
Mehrfach getheilte, sich öffnende und schliefsende Gesenke bei SchienennägelmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
-
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
- B21G3/28—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren zur Herstellung von Schienennä'geln
(Hakennägeln), sowie auf die zur Ausführung dieses Verfahrens bestimmte Maschine.
Um den in Fig. 1 dargestellten, zum Befestigen
von Schienen bei Eisenbahnen verwendeten Schienennagel herzustellen, bedient 'man sich vielfach noch der Handarbeit. Mittelst
des nachstehend näher beschriebenen Verfahrens in Verbindung mit der durch Zeichnung und
Beschreibung erläuterten Maschine kann man unter möglichster Beseitigung der Handarbeit
ein vollkommenes Fabrikat erzielen.
Die zur Fabrikation verwendeten Stäbe aus Eisen oder anderem geeigneten Metalle haben
durch Walzen, Pressen, Hämmern oder andere geeignete Mittel, die in Fig. 2 und 3 dargestellte
Form erhalten, bei welcher an den Stellen, wo der Hakenkopf gebildet werden soll, Erhöhungen
vorhanden sind. Die so gebildeten Stäbe werden nach den Linien in Fig. 4 durch
Sägen, Stanzen, Schneiden, Spalten oder andere geeignete Arbeiten getheilt, so dafs man dar
, durch die einzelnen Werkstücke W1, W2, Ws
u. s. f. erhält.
Zweckmäfsig wird es sein, den Stab mittelst Stanze nach den punktirten Linien der Fig. 5
so zu theilen, dafs bei jedem Druck der Stanze zwei zunächst liegende Schnitte gleichzeitig
ausgeführt werden, so dafs man bei jedem Niedergange zwei Werkstücke W1
und W2 bezw. W3 und W4 u. s. w. erhält.
Darnach wird der Stab mit der Kante e e an den Anschlag A in der Richtung des Pfeiles
vorwärts geschoben und wiederum in der vorbeschriebenen Weise getheilt.
In Fig. 6 und 7 ist ein Stab dargestellt, welcher beiderseits Erhöhungen hat und nach
Fig. 8 in die Werkstücke W1, W2, W3 u. s. f.
zu theilen ist.
Die Stücke W1, W2, W3 u. s. f. können
aufser von Hand auf der nachfolgend beschriebenen Maschine weiter verarbeitet werden.
Dieselben werden zunächst auf Rothgluthitze erwärmt und alsdann einzeln in die Matrize C1,
Fig. 10 und 11, der Maschine so gebracht,
dafs die Verdickung in die Aussparung der Matrize kommt und die Spitze unten aufstöfst.
Solcher Matrizen sitzen mehrere in einer Scheibe und werden auf. geeignete Weise mit
dieser so bewegt, dafs sie nach einander nahe unter einen Prefsstempel treten, bis durch
dessen Druck die fertige Form des Nagels gebildet ist.
Die angegebene Bewegung kann durch Zahnräder Z1 , Z2 eingeleitet und in der in den
Fig. 9 und 10 dargestellten Weise ausgeführt werden. Mittelst des Excenters E, der zugehörigen
Stange S, des Hebels H, der Sperrklinke K und des Sperrrades R wird die
Scheibe B, welche die Matrizen C1, C2, C3
und C4 enthält, um 900 gedreht, so dafs die
eben gefüllte Matrize C1 genau unter den Stempel D, Fig. 9 und 10, gelangt, während
das Festlegen der Scheibe B dadurch bewirkt wird, dafs der Federbolzen F in eine Vertiefung der Scheibe greift.
Ein zweites Excenter J drückt den Stempel D in die konische Oeffnung der durch
den, Federbolzen F festgestellten Matrize, wodurch nicht allein der Kopf in die Form hin-
eingestaucht wird, sondern auch die infolge des schrägen Schnittes seitwärts stehende Spitze
genau zur Mitte geprefst wird, Fig. 12.
Bei weiterer Drehung der Scheibe B wird die Matrize C1 durch die theilweise oder ganz
excentrisch angeordnete feste Scheibe L nach aufsen geschoben, wodurch die aus vier Theilen
bestehende Matrize wegen ihrer konischen Begrenzungsflächen geöffnet wird und aus ihrer
unteren Lage bei C4 den fertigen Nagel herausfallen läfst.
Die Construction der Scheibe B, welche
sich auf der festliegenden Welle V lose drehen kann, sowie der mit der Welle V verbundenen
Scheibe L ist aus den Fig. 11 und 12 deutlich
ersichtlich. Das Oeffnen der Matrize kann wegen der allseitigen Theilung, Fig. 12, 13
und 14, leicht vor sich gehen, während das Schliefsen derselben vermöge ihrer schrägen
Begrenzungsflächen durch ihr Eigengewicht und den Druck des Stempels bewirkt wird.
Die unteren Köpfe der Matrizen bewirken während ihres Gleitens die radiale Verschiebung
der Matrizen nach aufsen und verhindern in der tiefsten Stelle das Herausfallen der Matrize.
Für Herstellung einer anderen Nagelform sind die Matrizen entsprechend zu gestalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Maschinen zur Verarbeitung von Schienennagel-Werkstücken die Anordnung von längsseitig getheilten, nach mehreren Seiten durch ruckweise Drehung der Gesenkscheibe B um die aufser Mitte befestigte Scheibe L sich öffnenden Gesenken, welche mit äufseren verjüngten Begrenzungsflächen versehen sind und in entsprechend geformten Gehäusen ruhen, zum Zweck, in.diesen Gesenken die Kopfpressung und Spitzenrichtung des Nagels während des geschlossenen Zustandes der Gesenke zu bewerkstelligen und nach Oeffhung der Gesenke den geprefsten Nagel loszulassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49911C true DE49911C (de) |
Family
ID=324805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49911D Expired - Lifetime DE49911C (de) | Mehrfach getheilte, sich öffnende und schliefsende Gesenke bei Schienennägelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49911C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2418044A1 (fr) * | 1978-02-23 | 1979-09-21 | Nordiske Kabel Traad | Machine de faconnage d'une tete sur une tige, tel qu'un clou ou une vis |
-
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- DE DENDAT49911D patent/DE49911C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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