DE306771C - - Google Patents

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DE306771C
DE306771C DENDAT306771D DE306771DA DE306771C DE 306771 C DE306771 C DE 306771C DE NDAT306771 D DENDAT306771 D DE NDAT306771D DE 306771D A DE306771D A DE 306771DA DE 306771 C DE306771 C DE 306771C
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die
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iron
hooks
punch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/28Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- ΛΙ 306771 KLASSE Te. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf die maschinelle Herstellung von Mauerhaken, Winkelhaken, flachen Rohrhaken u. dgl. durch Kaltpressen.
Nach der Erfindung wird von einem glatten oder vorgestanzten Stabe aus genügend geschmeidigem Eisen in einer einzigen Pressung der Haken oder eine Anzahl von Haken fertiggestellt. Dabei erfolgt gleichzeitig die
ίο Formgebung des gekrümmten Hakenteils und die Abbiegung des Hakenschaftes in der einfachsten Weise. Im. besonderen ist die. Presse zur Herstellung von Winkelhaken. so eingerichtet, daß der Stempel einmal die Hakenspitze formt und außerdem zwischen sich und der Matrize einen Zwischenraum läßt, in welchen der Hakenschaft eingeknickt wird. Der horizontal frei heremgeschobene Eisenstab wird durch einen senkrecht beweglichen Stempel in die Matrize niedergestoßen und dabei zugleich der Schaft aufgerichtet und" an die Seite des Stempels angelegt.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht mit aufgelegtem Eisenstab und hochgezogenem Stempel, Fig. 2 die gleiche Ansicht mit niedergedrücktem Stempel; Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine Ausführungsform der Matrize für Massenbetrieb mit Führungen für das aufgelegte Eisen; Fig. 6, 7 und 8 zeigen ähnliche Matrizen für die Herstellung von flachen Haken; Fig. 9 veranschaulicht die Herstellung eines Flachhakens aus einem Eisenstück.
In Fig. ι und 2 ist 1 die- Matrize, 2 der Druckstempel, 3 der Eisenstab. Die Matrize τ hat eine schiefe Ebene 4. Zur besse-40
ren Führung des Eisenstabes 3 sind an der Oberfläche seitliche Führungen 5 angeordnet, wie in Fig. 3, oder einfach Nuten 6, wie in Fig. 4 und S- ■·
Der Eisenstab 3 wird flach auf die Ma- , trize ι und in die Führungen 5, 6 lose eingelegt, so daß er mit dem freien Ende 7 überragt. Der Stempeln geht nieder und drückt auf das Ende 7. Infolgedessen kippt der, Stab 3 um und legt sich an den Stempel 2 an, • während das Ende 7 beim Auf treffen auf die schiefe Fläche 4 so gedrückt wird, daß die bei Mauerhaken, Winkelhaken o. dgl. übliche spitze flache Form erzeugt wird'.
Um flache Haken für Gas- und Waserleitungsrohre .herzustellen, wird die Matrize wie in Fig. 6, 7 und 8 ausgebildet. Die Matrize 8 hat eine Aushöhlung 9, in der eine oder mehrere Nuten 10, verlaufen; es können in.gleieher Weise, wie in Fig. 3, anstatt der Nuten andere Führungen verwendet werden. Der flache Haken 11, der wie üblich aus einem flachen, viereckigen Eisenstück hergestellt wird, indem, wie aus Fig. 9 zu ersehen, aus diesem Stück zwei gegeneinanderliegende, . ■ noch gerade ~ gerichtete Hakenstücke ausgeschnitten werden, liegt wie der Eisenstab 3 in Fig. ι in der Nut 10 gerade auf. Das überstehende Ende des Hakens 11 liegt an der Kante 13 (Fig. 6) an. Der nach der Rundung 9 geformte Stempel 14 drückt das freiliegende Ende des flachen Hakens in die Wölbung der Nut 10 ein, wobei das frei aufliegende. Ende des Hakens sich wie· vorher 7<> hochklappt und an den Stempel 14 anlegt.
Die neue Presse gestattet ein rasches und
leichtes Arbeiten und je nach .der Zahl der für jeden einzelnen Stempel vorhandenen Nuten die entsprechend größere oder geringere Massenarbeit. Die Haken müssen natür-Hch bei diesen Kaltpressen aus genügend geschmeidigem, nicht sprödem Material bestehen. ■ , ■

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung
    Mauerhaken u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein Eisenstab lose wagerecht über den Rand eines aufragenden Teiles einer Matrize (i) vorgeschoben und sein frei überstehendes Ende (7) dann durch einen Druckstempel (2) derart auf eine tiefer gelegene schiefe Fläche (4) oder Aushöhlung (9) niedergedrückt wird, daß der Stab einknickt, die Hakenspitze zwischen dem unteren Stempelteil und der Matrize gebildet wird und der Hakenschaft sich seitlich zwischen dem Stempel und der senkrechten Matrizenwand aufstellt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer Matrize mit wagerechten Zuführungen (5 bzw. 6), in welche der oder die Eisenstäbe eingelegt werden, >
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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