DE101384C - - Google Patents

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DE101384C
DE101384C DENDAT101384D DE101384DA DE101384C DE 101384 C DE101384 C DE 101384C DE NDAT101384 D DENDAT101384 D DE NDAT101384D DE 101384D A DE101384D A DE 101384DA DE 101384 C DE101384 C DE 101384C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/02Mouthpieces; Reeds; Ligatures
    • G10D9/035Reeds

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1898 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Stimmenplatten für Accordeons, sowie überhaupt für Zungeninstrumente aller Art. Durch dieses Verfahren soll der Klang und die Festigkeit derartiger Stimmenplatten wesentlich erhöht, sowie auch die Herstellung bedeutend vereinfacht werden.
Es ist hierbei hervorzuheben , dafs die Stimmenzungen nicht an ihrer Gebrauchsstelle, aus dem Material herausgestanzt werden, wie dies z. ß. bei dem Gegenstand der Patentschrift Nr. 83838 der Fall ist, sondern die Stimmenzungen werden freiliegend an einem Ende der Stimmenplatte gebildet, worauf dieses Ende der Platte umgebogen oder aufgelegt wird, so dafs die Stimmenzungen . über besonders in die Stimmenplatte gestanzte, mit Klangrändern versehene Oeffnungen zu liegen kommen.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. 1 und 2 die unbearbeitete Platte in Vorder- und Seitenansicht; Fig. 3 die Platte mit ausgestanzten Zungen und Zungenöffnungen, welch letztere von den z'urückgebogenen Durchstanzungen seitlich begrenzt sind; Fig 4 einen Querschnitt von Fig. 3 nach a-a\ Fig. 5 einen Längsschnitt von Fig. 3 nach b-b; Fig. 6 eine Draufsicht der durch Umbiegen fertig gestellten Stimmenplatten; Fig. 7 einen Querschnitt von Fig. 6 nach c-c\ Fig. 8 eine Draufsicht der Stimmenplatte mit durch Nieten mit einander verbundenen Theilen; Fig. 9 einen Querschnitt von Fig. 8 nach d-d.
Das Verfahren besteht darin, dafs die Stimmenplatte S mit den Zungen \ gleichzeitig aus einem Stück gestanzt wird, und zwar derart, dafs die Stimmenzungen am Ende der Platte entstehen, während die Stimmenöffnungen ο an anderer Stelle der Stimmenplatte durch Zurückbiegen des Materials gebildet werden, so zwar, dafs zu beiden Seiten der Oeffnungen 0 kleine Ränder / entstehen, welche den Stimmenklang aufserordentlich begünstigen und das Verbiegen der Platte S in Richtung der Leisten / verhindern sollen (s. Fig: 1 bis 5).
Nachdem die Zungen \ geschliffen oder gefräst sind, ist zur Fertigstellung der Platte nur noch das Umbiegen des Zungentheiles A auf die Stimmenplatten S nöthig (Fig. 6).
Es ist aber nicht ausgeschlossen, dafs Zungentheil A und Stimmenplatte S getrennt und durch Vernieten oder Verschrauben mit einander verbunden werden (Fig. 8).
Die Stimmenplatte selbst kann hierbei durch eingeprägte Riefen oder Erhöhungen besonders versteift werden.
Der Schwerpunkt der Erfindung liegt in der Herstellung von Platten und Stimmen aus einem Stück bezw. der Vereinigung der aus einem einzigen Stück bestehenden Stimmenzungenreihe mit dem eigentlichen Stimmen- plattentheil, wobei die Stimmenzungen am Endtheil der Platte freiliegen und die Stimmenlöcher an besonderer Stelle der Stimmenplatte eingestanzt werden.
Das Ausstanzen der Stimmenlöcher geschieht hierbei in der Weise, dafs an den Seiten derselben Ränder/ entstehen, welche zur Versteifung der Stimmenplatte und vor allem zur Erhöhung des Klanges ganz wesentlich beitragen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung von Stimmenplatten für Zungeninstrumente aller Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zungen fo) aus der einen Hälfte einer Platte (S) derart gestanzt werden, dafs sie mit derselben ein kammartiges Ganzes bilden, während die Oeffnungen (o) für die Stimmen in der anderen Hälfte der Platte ausgestanzt und durch aufgebogene Ränder begrenzt werden, worauf durch Uebereinanderlegen der beiden Plattenhä'lften die fertige Stimmenplatte gebildet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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