DE97849C - - Google Patents

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DE97849C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C2217/00Coatings on glass
    • C03C2217/70Properties of coatings
    • C03C2217/72Decorative coatings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
K PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Einfassung von ' Prismenziegeln; sie ist jedoch auch anwendbar zur Einfassung von Fensterscheiben jeder Art oder von Ziegeltheilstücken zu Platten; besonders ist die Erfindung aber bestimmt zur Zusammensetzung von Prismenglasscheiben zu Prismenplatten für Fenster.
Auf der beiliegenden Zeichnung giebt
Fig. ι eine Draufsicht auf eine Prismenplatte , die aus zehn Prismenglasscheiben besteht.
Fig. 2 ist ein in gröfserem Mafsstabe gezeichneter Querschnitt durch zwei solcher Glasscheiben nach Linie 2-2.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt im gröfseren Mafsstabe eine Kreuzung oder Verbindung der zur Fassung dienenden Streifen oder Bänder.
Fig. 5 giebt einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Bandes.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform.
Die. Figuren sind weder nach einem bestimmten Mafsstabe gezeichnet, noch zeigen sie die Theile in ihren richtigen Verhältnissen.
AA sind die Leisten des Rahmens, der die je mit einer Reihe von Prismen C C versehenen Prismenscheiben B B umschliefst. D D sind die Bänder oder bandartigen Streifen, welche sich von einer Seite des Rahmens nach der gegenüberliegenden erstrecken und mit den Längsstreifen EE, welche in dem Zwischenraum zwischen den Bändern oder quer zu letzteren liegen, ein Netzwerk bilden, in dessen Maschen die Prismenscheiben befestigt sind. Die Querschnitte dieser Bänder und Längsstreifen sind wesentlich gleich; dort aber, wo Bänder allein, also keine Längsstreifen benutzt werden (wie in Fig. 4 gezeigt ist), sind die Bänder mit bis zur Hälfte reichenden Schlitzen F versehen, so dafs sie in der angedeuteten Weise in einander greifen können. Jedes Band und jeder Längsstreifen besitzt längs einer Kante einen verbreiterten Kopf oder einen Rundstab G. Bei der Ausführungsform nach Fig., 5 ist der Rundstab dieser Bänder oder Streifen durch Umbiegen des Metalles gebildet, so dafs er hohl ist, und dann mag in diesen hohlen Rundstab zur Versteifung ein Draht J eingesetzt werden, dessen Enden man an den gegenüberliegenden Rahmentheilen sicher befestigt.
Es erscheint unnöthig, die Art und Weise genau aus einander zu setzen, wie diese einzelnen Theile zu machen und am zweckmäfsigsten zusammenzufügen sind, da jeder geschickte Mechaniker leicht erkennen wird, was je nach den vorkommenden besonderen Umständen am besten zu thun ist.
Die Bänder werden z. B. in den Rahmen eingesetzt und daran in irgend einer geeigneten Weise mit ihren Enden befestigt, derart, dafs die Rundstäbe G über die glatte Oberfläche der Prismenscheiben vorstehen und als Schultern dienen, um die Scheiben in ihrer Lage zu halten.
Hierauf werden die Längsstreifen zwischen die Prismenscheiben eingesetzt, so dafs die Rundstäbe der ersteren aus der Prismenseite der Prismen-
scheiben vorstehen und in gleicher Weise Schultern bilden. Sind diese verschiedenen Theile fest mit einander verbunden, so ist klar, dafs alle' Prismenscheiben in dem Netz so befestigt sind, dafs sie eine Prismenplatte von der gewünschten Gröfse bilden.
Werden die Längsstreifen nicht benutzt, so müssen die Bänder, wie angedeutet, mit Einschnitten versehen werden und entsprechend gekerbte Querbänder Verwendung finden, so dafs die in Fig. 4 dargestellte Verbindung erzielt wird.
Bei Anwendung der Versteifungsdrä'hte kann man diese. durch die Rahmentheile stecken und ihre herausragenden Enden umbiegen und aufsen am Rahmen befestigen, wie in Fig. 1 angedeutet ist.
Nachdem sämmtliche Theile in ihre richtige Lage gebracht sind oder während ihrer Vereinigung kann die Platte nach irgend einem der bekannten Verfahren, wie z. B. vermittelst Kittes oder durch einen elektrischen Niederschlag, wasser- oder luftdicht gemacht werden.
Bei dieser Vereinigung der Prismenscheiben kann man, wenn sich die Prismen, wie gezeigt ist und wie sie es sollen, bis zu den Kanten der Glaskörper erstrecken, an ■ den Bändern, die quer zu den Prismen verlaufen, Rundstäbe nicht vorsehen, da (wie Fig. 3 zeigt) der geringe Zwischenraum zwischen den Prismen dies nicht zuläfst. An den Längsstreifen oder Lä'ngsbändern (Fig. 2) kann man jedoch diese Rundstäbe anbringen, und deshalb ist dieses Einfassungsverfahren besonders für Prismenscheiben verwendbar. Der Rundstab oder Wulst braucht natürlich nicht continuirlich zu sein, sondern kann in Theile zerlegt sein, und in der That ist es vielleicht nur wesentlich, dafs der Rundstabtheil an der Kreuzungs- oder Durchdringungsstelle der Bänder oder der Bänder und Streifen vorhanden ist.
Vorzugsweise werden die Bänder und die Längsstreifen aus dünnem Metall verfertigt, so dafs sie in Wirklichkeit nur Bänder sind; man kann sie jedoch schwer und steif genug machen,, dafs sie nach der Zusammensetzung vielmehr eine Art Gitter bilden, als die leichtere Construction, welche der Erfinder als Netz beschrieben hat.
Wird im letzteren Falle die Vorrichtung dort benutzt, wo sie nicht dem Wind und Wasser ausgesetzt ist, so. ist es unnöthig, das Product in irgend einer Weise einer weiteren Behandlung zu unterwerfen, durch welche es wasser- oder luftdicht gemacht wird.
Dieses Verfahren und diese Erfindungsmittel kann man natürlich, wie schon vorher angedeutet wurde, in Verbindung mit jeder Art von Ziegel- oder Prismentheilstücken anwenden. Der Ausdruck Ziegeltheilstücke ist so weitgehend wie möglich zu verstehen, so dafs er nicht nur Prismenscheiben, wie dargestellt, und Prismenziegel umfafst, sondern auch alle übrigen Arten von Theilstücken, für welche das Verfahren und die Hülfsmittel anwendbar sind.
In der Zeichnung verlaufen die Streifen des Netzes rechtwinklig zu einander, jedoch ist dies natürlich nicht immer nothwendig, sondern hängt von der Gestall der Prismenscheiben oder der Theilstücke ab; z. B. müfsten die Bänder, wenn die Prismenscheiben sechseckig sind, eine zickzackförmige Gestalt haben.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Einfassung für Fensterscheiben, insbesondere für Prismenplatten, dadurch gekennzeichnet, dafs die einzelnen Scheiben bezw. Prismenplatten von Längs- und Querbändern (D) mit verstärktem Kopf (G) dadurch gehalten werden, dafs die Köpfe (G) bei den Längsund Querbändern auf entgegengesetzten Seiten der Scheiben angeordnet sind.
  2. 2. Eine Fassung nach Ansprach 1 für Prismenplatten, bei welchem die Köpfe (G) auf der Prismenseite parallel zu den Prismen und auf der entgegengesetzten Seite rechtwinklig zu den Prismen verlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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