DE3011836C2 - Gitterplatte zur Bildung von Plus- und Minus-Plattensätzen für Sammlerbatterien - Google Patents
Gitterplatte zur Bildung von Plus- und Minus-Plattensätzen für SammlerbatterienInfo
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Description
aus Metallbandabschnitten herzustellen, die eine Materialdicke
aufweisen, welche gleich dem oder größer als das Abstandsraster zwischen den im Metallbandabschnitt
vorgesehenen, einander benachbarten Reihen von Spaltschnitten ist und damit die Siegbreite der
Maschen am gestreckten Metallbandabschnitt dessen Materialdicke entspricht, während die Stegdicke derselben
gleich dem Abstandraster zwischen den Spaltschnitten ist Es erhalten dann nämlich die Gitterplatten eine
Raumform, bei der die Knotenpunkte von vornherein eine Stärke haben, die nicht größer ist als die Dicke der
Maschengitter in den übrigen Bereichen.
Ziel der Erfindung ist es, bei der Herstellung von Gitterplatten der gattungsgemäßen Art den Schrottanfall
in demjenigen Bereich des als Ausgangsmaterial dienenden Metallbandabschnittes zu minimieren, in
welchem die Anschlußfahnen der Gitterplatten durch einen Stanzschnitt gebildet werden. Demnach liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, Gitterplatten der gattungsgemäßen Art mit einer AnscUußfahne zu
versehen, die unter Beibehaltung eines für die Ableitung der Ladung günstigsten Gesamtquerschnittes eine
Abmessung erhält, welche sich mit geringstmöglichem — also nahezu ohne — Schrottanfall verwirklichen läßt.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß hauptsächlich durch das Kennzeichnungsmerkmal des
Anspruchs 1 erreicht.
Wenn in Betracht gezogen wird, daß bei den zur Bildung von Sammlerbatterien dienenden Plus- und
Minus-Plattensätzen die Anschlußfahnen in gegeneinander längsversetzten Bereichen vorgesehen sind und
die jeweils im gleichen Längenbereich liegenden Anschlußfahnen miteinander in leitender Verbindung
stehen, dann kann unter Aufrechterhaltung des für die sichere Ableitung der Ladung optimalen Gesamtquerschnitts
der Anschlußfahnen deren Materialdicke so bemessen werden, daß sie sich in Längsrichtung der
Gitterplatte mit einer Abmessung fertigen lassen, welche nahezu der halben Länge der jeweiligen
Gitterplatte entspricht. Gegenüber der halben Länge einer Gitterplatte braucht nämlich die Anschlußfahne
nur um so viel kürzer zu sein, daß zwischen den Anschlußfahnen der verzahnt ineinandergreifenden
Plus- und Minus-Plattensätze ein Abstand aufrechterhalten bleibt, der Spannungsüberschläge mit Sicherheit
vermeidet.
Da der in diesem Falle entstehende Schrottstreifen eine verhältnismäßig geringe Dicke hut, ist der
Schrottanfall noch gering, obwohl die Länge des Schrottstreifens hier etwas größer als die halbe Länge
der Gitterplatte ist.
Werden aus einem Metallbandabschnitt jeweils zwei Gitterplatten in paariger Nebeneinandei anordnung
gefertigt, dann hat sich die Benutzung der im Anspruch 2 angegebenen Merkmale nach der Erfindung
als empfehlenswert erwiesen, weil dann nämlich ein Schrottanfall in dem der Herstellung der Anschlußfahnen
dienenden Flächenbereich des Metallbandabschnittes praktisch völlig vermieden wird.
Verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten für eine erfindungsgemäße Gitterplatte lassen sich durch die
Merkmale des 3. oder 4. Anspruchs verwirklichen.
Als besonders vorteilhaft können sich auch die Weiterbildungsmerkmale erweisen, die in den Ansprüchen
5,6 und 7 erfindungsgemäß aufgezeigt werden.
Anhand der Zeichnung wird der Gegenstand der Erfindung nachfolgend ausführlich erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematisierter Ansichtsdarstellung eine Gitterplatte für Sammlerbatterie-n mit einem durch
Streckverformung aus einem MetaL'bandabschnitt mit Spaltschnitten gebildeten Maschengitter,
F i g. 2 die Ansicht eines mit Spaltschnitten versehenen Metallbandabschnittes zur Bildung einer Gitterplatte
nach F ig. !,
F i g. 3 einen Querschnitt durch den Metallabschnitt
nach F i g. 2,
Fig.4 ebenfalls einen Querschnitt durch den ίο Metallbandabschnitt nach Fig.2, jedoch in etwas
abgewandelter Ausführung,
Fig.5 die Ansicht eines Metallbandabschnittes, der
sich zur gleichzeitigen Herstellung zweier Gitterplatten in paarig nebeneinanderliegender Anordnung eignet,
Fig.6 einen Querschnitt durch den Metallbandabschnitt
nach F i g. 5,
F i g. 7 ebenfalls einen Querschnitt durch den Metallbandabschnitt nach F i g. 5, jedoch in etwas
abgewandelter Ausführung, während F i g. 8 einen Querschnitt durch einen beispielsweise
aus Gitterplatten nach Fig. 1 zusammengesetzten Plattensatz wiedergibt.
In F i g. 1 der Zeichnung ist eine Gitterplatte 1 zur Bildung von Plus- und Minus-Plattensätzen für Sammlerbatterien
dargestellt, die zwischen einem unteren, durchgehenden Randstreifen 2 und einem oberen,
durchgehenden Randstreifen 3 ein Maschengitter 4 aufweist.
Einstückig an den oberen, maschenlosen Randstreifen 3 ist eine Anschlußfahne 5 angeformt, die dazu dient,
mehrere im Abstand nebeneinanderstehende Gitterplatten 1 zu einem Plus- oder Minus-Plattensatz
miteinander zu verbinden. Ein solcher Plus- bzw. Minus-Plattensatz 6 ist beispielsweise in Fig.8 im
Vertikalschnitt gezeigt, wobei vier Gitterplatten 1 über ihre Anschlußfahnen 5 zum Plattensatz 6 verbunden
sind.
Die Gitterplatte 1 nach F i g. 1 bzw. jede Gitterplatte
1 nach Fig.8 kann aus einem Metallbandabschnitt 7
to gefertigt werden, der beispielsweise aus Blei oder
Bleilegierungen besteht und als Ausführungsbeispiel in F i g. 2 wiedergegeben wird.
Dieser Metallbandabschnitt 7 kann entweder den aus F i g. 3 ersichtlichen Profilquerschnitt oder aber den in
Fig.4 gezeigten Profilquerschnitt haben und einen
breiten Prcfilabschnitt 8 größerer Materialdicke 9 sowie einen schmalen Profilabschnitt 10 von geringerer
Materialdicke 11 aufweisen, wie das deutlich in den F i g. 3 und 4 gezeigt ist.
Der Metallbandabschnitt 7 ist im Bereich seines breiten Profilabschnitts 8 großer Materialdicke 9 mit in
seiner Längsrichtung verlaufenden, zueinander parallelen Reihen 12 von Spaltschnitten 13 versehen, die
jeweils gleiche Länge 14 aufweisen. In den einander benachbarten Reihen 12' und 12" sind dabei die
Spaltschnitte 13 jeweils in Längsrichtung um ein solches Maß versetzt zueinander angeordnet, daß jeder
Spaltschnitt 13 der einen Reihe 12' den Abstandsbereich 15 zwischen den Enden zweier Spaltschnitte 13 in der
benachbarten Reihe 12" übergreift und umgekehrt. Jeder Abstandsbereich 15 zwischen den Enden zweier
Spaltschnitte 13 der einen Reihe 12' befindet sich dabei jeweils etwa im Mittelbereich eines Spaltschnittes 13
der benachbarten Reihe 12" und umgekehrt. Aus den F i g. 2 bis 4 ergibt sich, daß die Spaltschnitte
13 sich im breiten Profilabschnitt 8 größerer Materialdicke 9 nur über dessen Mittelbereich 16 hinweg
erstrecken, während dessen Seitenbereiche 17 und 18
keine solchen Spaltschnitte 13 aufweisen.
Wird nun der im Mittelbereich 16 seines breiteren Profilabschnitts 8 großer Materialdicke 9 mit Spaltschnitten
13 ausgestattete Metallbandabschnitt 7 im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Spaltschnitte
13 einer Streckbeanspruchung unterworfen, dann erweitern sich die einzelnen Spaltschnitte 13 jeweils zu
rautenförmigen bzw. rhombenförmigen Maschen 19, so daß sie das Maschengitter 4 für die Gitterplatte 1 nach
Fig. 1 bilden. Die Seitenbereiche 17 und 18 des breiteren Profilabschnitts 8 größerer Materialdicke 9
bilden dabei zugleich die Randstreifen 2 und 3 der Gitterplatte 1.
Entweder bevor die Streckbeanspruchung stattfindet oder aber nachdem sie stattgefunden hat, wird an dem
Metallbandabschnitt 7 ein Stanzschnitt entsprechend der in F i g. 2 durch strichpunktierte Linien angedeuteten
Kontur ausgeführt und damit die Umrißform für eine Gitterplatte 1 nach F i g. 1 bestimmt. Die durch die
Kontur 20 bestimmte Umrißform für die Gitterplatte 1 greift dabei im Längenbereich 21 des Metallbandabschnitts
7 vom breiten Profilabschnitt 8 großer Materialdicke in den schmalen Profilabschnitt 10 kleiner
Materialdicke 11 über und bildet im Längenbereich 21 die Anschlußfahne 5 für die Gitterplatte 1 aus. Dabei
erhält die Anschlußfahne 5 eine Wanddicke, welche gleich der geringeren Materialdicke 11 des schmalen
Profilabschnitts 10 ist; jedoch wird der Längenbereich 21 dabei so bemessen, daß der für die Ableitung der
Ladung notwendige Gesamtquerschnitt an der Anschlußfahne 5 erhalten bleibt. Dies kann beispielsweise
dadurch geschehen, daß der Längenbereich 21 zur Bildung der Anschlußfahne 5 nahezu der halben Länge
der Gitterplatte 1 entspricht.
Bei der Durchführung des Stanzschnittes entsprechend der Kontur 20 in Fig. 2 ergibt sich am
Metallbandabschnitt 7 über den Längenbereich einer Gitterplatte 1 hinweg praktisch nur Stanzschrott am
schmalen Profilabschnitt 10 geringer Materialdicke 11 über den Längenbereich 22 hinweg.
Der Schrottanfall bleibt dabei gleich, unabhängig davon, ob der schmalere Profilabschnitt 10 geringer
Materialdicke 11 am Metallbandabschnitt 7 symmetrisch zum breiten Profilabschnitt 8 größerer Materialdicke
9 angeordnet ist, wie das aus F i g. 3 hervorgeht, oder aber ob er hierzu eine einseitig versetzte Lage hat,
wie das Fig. 4 zeigt.
Aus F i g. 5 der Zeichnung ergibt sich, daß es möglich ist, bei der Herstellung von Gitterplatten 1 nach F i g. 1
den Schrottanfall noch weiter zu verringern, wenn an Stelle eines Metallbandabschnittes 7 gemäß den F i g. 2
bis 4 ein Metallbandabschnitt 23 nach den Fig.5 bis 7
als Ausgangsmaterial verwendet wird.
Dieser Metallbandabschnitt 23 hat in seiner Längsmitte einen schmalen, streifenförmigen Profilabschnitt
24 geringer Materialdicke 25 und beidseitig davon je einen breiten Profilabschnitt 26', 26" größerer Materialdicke
27.
Jeder breite Profilabschnitt 26', 26" größerer Materialdicke 27 ist in seinem Mittelbereich 28' bzw. 28"
wiederum mit parallelen Reihen 12 von Spaltschnitten 13 versehen, die übereinstimmende Länge 14 aufweisen
und in den einander benachbarten Reihen 12' und 12" in Längsrichtung versetzt zueinander liegen. Dabei ist die
versetzte Lage der Spaltschnitte 13 auch hier so vorgesehen, daß jeder Spaltschnitt 13 der einen Reihe
12' den Abstandsbereich 15 zwischen den Enden zweier Spaltschnitte 13 in der benachbarten Reihe 12"
übergreift und umgekehrt.
Zu beiden Seiten des die Spaltschnitte 13 enthaltenden Mittelbereiches 28' bzw. 28" bleiben Seitenbereiche
29', 30' bzw. 29", 30" bestehen, die keine Spaltschnitte 13 aufweisen.
Wird nun der Metallbandabschnitt 23, welcher jeweils in den Mittelbereichen 28' und 28" seiner beiden
breiteren Profüabschnitte 26' und 26" die Spaltschnitte 13 aufweist, im wesentlichen quer zur Längsrichtung
dieser Spaltschnitte 13 einer Streckbeanspruchung unterworfen, dann erweitern sich die einzelnen Spaltschnitte
13 jeweils zu rautenförmigen bzw. rhombenförmigen Maschen 19, wie sie aus Fig. 1 ersichtlich sind.
Nebeneinander entstehen dabei im Metallbandabschnitt 23 jeweils zwei Maschengitter 4, wobei einerseits die
Seitenbereiche 29' und 30' und andererseits die Seitenbereiche 29" und 30" die Randstreifen 2 und 3 für
eine Gitterplatte 1 bilden.
Entweder vor oder aber nach der Streckbeanspruchung kann am Metallbandabschnitt 23 ein Stanzschnitt
vorgenommen werden, dessen Konturen 31' und 31" durch strichpunktierte Linien in Fig. 5 angedeutet
werden. Dabei ist ersichtlich, daß die beiden Konturen 31' und 31" des Stanzschnittes im Bereich des
streifenförmigen, mittleren Profilabschnittes 24 geringer Materialdicke 25 gewissermaßen verzahnt ineinandergreifen,
wobei jeweils Längenbereiche 32' und 32" der beiden Konturen 31' und 32" innerhalb des
Profilabschnitts 24 hintereinander liegen.
Zwischen den beiden Längenbereichen 32' und 32" verbleibt dabei lediglich ein kurzer Längenbereich 33,
der bei Durchführung des Stanzschnittes als Schrott anfällt, wenn gleichzeitig zweipaarig nebeneinanderliegende
Gitterplatten 1 aus dem Metallbandabschnitt 23 gefertigt werden.
Bei der Ausbildung des Metallbandabschnittes 23 entsprechend den Fig.5 bis 7 läßt sich also der
Schrottanfall gegenüber der Ausbildung eines Metallbandabschnittes 7 nach den F i g. 2 bis 4 noch wesentlich
vermindern.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn an den Metallbandabschnitten 7 bzw. 23 der schmale Profilabschnitt
10 bzw. 24 geringer Materialdicke 11 bzw. 25 so breit bernessen wird, daß sich die hieraus gebildeten
Anschlußfahnen 5 der Gitterplatten 1 in der aus F i g. 8 ersichtlichen Art und Weise abwinkein lassen. Es ist
dann nämlich auf einfache Art und Weise möglich, die Abwinkelungen der Anschlußfahnen mit ihren freien
Enden gegen den Scheitel der ebenfalls abgewinkelten Anschlußfahne 5 einer benachbarten Gitterplatte 1
anstoßen zu lassen und dort jeweils eine Verbindung zwischen den Anschlußfahnen 5 benachbarter Gitterplatten 1, beispielsweise durch Verlöten oder Verschweißen,
herzustellen.
Die bisher üblicherweise verwendeten zusätzlichen Verbindungsstege, welche über die Anschlußfahnen
sämtlicher nebeneinanderstehender Gitterplatten 1 hinweggeführt und dann mit diesen verbunden werden,
können dann wegfallen.
In manchen Fällen kann es sich dabei als vorteilhaft erweisen, wenn der abgewinkelte Teil der Anschlußfahne
5 eine größere Materialdicke hat als der parallel zur Plattenebene verbleibende Anschlußfahnen-Abschnitt,
weil hierdurch dann genügend Material zur Verfügung gestellt wird, um eine sichere Verbindung zwischen den
Anschlußfahnen 5 benachbarter Gitterplatten 1 zu bilden. Der die größere Materialdicke aufweisende
Bereich der Anschlußfahnen 5 ließe sich beispielsweise
an Metallbandabschnitten 23 gemäß den Fig.5 bis 7
dadurch bilden, daß die Konturen 31' und 31" der Stanzschnitte jeweils, wenn auch nur geringfügig, bis in
die Seitenbereiche 29' und 29" der Metallbandabschnitte 26' und 26" größerer Materialdicke 27 hineingeführt
werden.
Bei einem Metallbandabschnitt 7 gemäß den Fig.2
bis 4 wäre es hingegen notwendig, zu diesem Zweck dem äußeren Längsrand des schmalen Profilabschnitts
10 geringer Materialdicke 11 eine wulstförmige Verdickung zu geben.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Gitterplatte zur Bildung von Plus- und Minus-Plattensätzen für Sammlerbatterie^ die aus
einem mit Spaltschnitten versehenen und im wesentlichen quer zur Längsrichtung dieser Spaltschnitte
zu einem Maschengitter gestreckten Metallbandabschnitt gebildet ist und wenigstens am oberen
Längsrand einen maschenlosen Streifen mit einer davon ausgehenden Anschlußfahne aufweist, die
durch einen Stanzschnitt am Metallbandabschnitt geformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Metallbandabschnitt (7 bzw. 23) auf seinem für die Bildung des Maschengitters (4) die Spaltschnitte
(13) aufweisenden Flächenbereich (8, 16 bzw. 26', *26", 28', 28") eine größere Materialdicke (9 bzw. 27)
aufweist als auf dem der Bildung der Anschlußi'ahne (5) dienenden Flächenbereich (10 bzw. 24).
2. Gitterplatte nach Anspruch 1, die aus einem Metallbandabschnitt in paariger Nebeneinanderan-Ordnung
gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallbandabschnitt (23) einen Mittelstreifen
(24) aufweist, dessen Materialdicke (25) geringer ist als die Materialdicke (27) seiner beiden Randstreifen
(26', 26"), wobei die Randstreifen (26', 26") breiter als der Mittelstreifen (24) ausgeführt sind und die
Spaltschnitte (13) zur Bildung des Maschengitters (4) enthalten (F i g. 5 bis 7).
3. Gitterplatte nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die geringere
Materialdicke (11 bzw. 25) aufweisende Flächenbereich
(10 bzw. 24), insbesondere der Mitteistreifen (24), des Metallbandabschnit'.es (7 bzw. 23) in
Richtung der Materialdicke einseitig versetzt zu dem mit der größeren Materialdicke (9 bzw. 27)
versehenen Flächenbereiche (8 bzw. 26', 26"), insbesondere den Randstreifen (26', 26"), geformt ist
(F ig. 4 und 7).
4. Gitterplatte nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die geringere
Materialdicke (11 bzw. 25) aufweisende Flächenbereich (10 bzw. 24), insbesondere der Mittelstreifen
(24), des Metallbandabschnitts (7 bzw. 23) in Richtung der Materialdicke symmetrisch zu dem mit
der größeren Materialdicke (9 bzw. 27) versehenen Flächenbereiche (8 bzw. 26', 26"), insbesondere den
Randstreifen (26', 26"), geformt ist (F i g. 3 und 6).
5. Gitterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der
Anschlußfahne (5) mit einer Abwinkelung versehen ist, die an der Anschlußfahne (5) einer benachbarten
Gitterplatte (1) des gleichen Plattensatzes anliegt und mit dieser verbunden, z. B. verlötet oder
verschweißt ist (F i g. 8).
6. Gitterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinkelung der
Anschlußfahne (5) eine größere Materialdicke hat als der parallel zur Plattenebene gerichtete Anschiußfahnen-Abschnitt.
7. Gitterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinkelung der
Anschlußfahne (5) aus einem Bereich (17 bzw. 29', 28") des Metallbandabschnittes (7 bzw. 23) gebildet
ist, der demjenigen zur Bildung des Maschengitters (4) entspricht.
Die Erfindung betrifft eine Gitterplatte zur Bildung von Plus- und Minus-Plattensätzen für Sammlerbatterien,
die aus einem mit Spaltscbnitten versehenen und im wesentlichen quer zur Längsrichtung dieser Spaltschnitte
zu einem Maschengitter gestreckten Metallbandabschnitt gebildet ist und wenigstens am oberen
Längsrand einen maschenlosen Streifen mit einer davon ausgehenden Anschlußfahne aufweist, die durch einen
Stanzschnitt am Metallbandabschnitt geformt ist
Derartige Gitterplatten gehören bereits durch die US-PS 38 53 626 und 39 45 097 zum Stand der Technik.
Zwecks rationeller Fertigung der Gitterplatten und zur Verminderung des Schrottanfalls bei der Bildung
der Anschlußfahnen durch einen Stanzschnitt wird als Ausgangsmaterial ein Metallbandabschnitt verwendet,
der zur Bildung der Maschengitter zwei mit Spaltschnitten versehene Randstreifen erhält, während er zur
Bildung der Anschlußfahnen einen nicht mit Spaltschnitten ausgestatteten Mittelstreifen aufweist Die beiden
mit Spaltschnitten versehenen Randstreifen des Metallbandabschnittes werden dabei zunächst im wesentlichen
quer zur Längsrichtung der Spaltschnitte gestreckt, so daß beidseitig des Mittelstreifens je ein Maschengitter
entsteht und anschließend wird ein Stanzschnitt ausgeführt, durch den jeweils zwei nebeneinander
liegende Gitterplatten gebildet werden, an die aus dem nicht mit Spaltschnitten versehenen Mittelstreifen die
Anschlußfahne angeschnitten ist.
Der die Gitterplatten bildende Stanzschnitt wird relativ zum Metallbandabschnitt so gelegt, daß die an
den beiden im gleichen Längenbereich des Metallbandabschnittes ausgeschnittenen Gitterplatten vorhandenen
Anschlußfahnen im Bereich des Mittelstreifens gewissermaßen verzahnt hintereinander liegen, damit
sich im Bereich dieses Mittelstreifens ein möglichst geringer Schrottanfall ergibt.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß sich trotz dieser Maßnahmen im Bereich des zur Herstellung der
Anschlußfahnen dienenden, nicht mit Spaltschnitten versehenen Mittelstreifens des Metallbandabschnittes
noch ein beträchtlicher Schrottanfal! einstellt, weil die Abmessung der Anschlußfahnen in Längsrichtung der
einzelnen Gitterplatten nur einem Bruchteil der Längenabmessung dieser Gitterplatten entspricht, so
daß der im Stanzmuster zwischen zwei aufeinanderfolgenden Anschlußfahnen vorhandene Bereich des
Mittelstreifens weggeschnitten werden muß und als Schrott anfällt. Die Abmessung der Anschlußfahnen in
Längsrichtung der Gitterplatten ist hauptsächlich abhängig von dem zur Ableitung der Ladung aus den
einzelnen Gitterplatten erforderlichen Anschlußfahnen-Querschnitt und wird daher wesentlich von der Dicke
des als Ausgangsmaterial für die Herstellung der Gitterplatten verwendeten Metallbandabschnittes mitbestimmt.
Je dicker also die für die. Herstellung der als Maschengitter ausgeführten Gitterplatten verwendeten
Metallbandabschnitte sind, um so schmaler müssen dann die Anschlußfahnen an den Gitterplatten ausgeführt
werden, um den für die Ableitung der Ladung günstigsten Gesamtquerschnitt zu erhalten. Der im
Mittelstreifen des Metallbandabschnittes sich ergebende Schrottanfall stellt sich demnach um so größer ein, je
dicker die als Ausgangsmaterial zur Herstellung der Gitterplatten verwendeten M?tallbandabschnitte sind.
Wie sich aus dem DE-GM 79 35 703 ergibt, ist es aber besonders vorteilhaft, Gitterplatten zur Bildung von
Plus- und Minus-Plattensätzen für Sammlerbatterien
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