DE319224C - Verfahren zur Herstellung umrahmter Gitterwerke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung umrahmter Gitterwerke

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DE319224C
DE319224C DE1918319224D DE319224DD DE319224C DE 319224 C DE319224 C DE 319224C DE 1918319224 D DE1918319224 D DE 1918319224D DE 319224D D DE319224D D DE 319224DD DE 319224 C DE319224 C DE 319224C
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DE
Germany
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bars
frame
latticework
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framed
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DE1918319224D
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Degenhardt J GmbH
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Degenhardt J GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D47/00Making rigid structural elements or units, e.g. honeycomb structures
    • B21D47/005Making gratings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grates (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 6. MÄRZ 1920
KLASSE 7c GRUPPE
J. Degenhardt G. m. b. H. in Berlin.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gitterwerken, die von einem Rahmen eingefaßt sind, wie sie zum Abdecken von Öffnungen, als Fußabstreicher oder zu sonstigen Zwecken verwendet werden. Die Gitterstäbe wurden bisher mit dem das Gitterwerk umschließenden Rahmen entweder unmittelbar durch Vernieten ihrer durch den Rahmen durchgeführten Enden verbunden oder
ίο die rechtwinklig umgebogenen Enden der Gitterstäbe wurden durch besondere Niete mit dem Rahmen vereinigt. Auch hat man die Enden der Stäbe in Löcher der Rahmen eingebracht oder um den Rahmen gebogen. Um die kostspielige und zeitraubende Arbeit bei der Rahmenbefestigung zu vermeiden, wird nach der Erfindung die Verbindung des Gitterwerks mit dem Rahmen dadurch hergestellt, daß U-förmige Rahmenstäbe mit einem nach innen vorspringenden Randansatz ihrer Flansche quer zu den abzudeckenden Gitterstäben in an deren Ober- bzw. Unterseite vorgesehene Nuten eingeschoben und an den Enden mit den benachbarten Rahmenstäben . durch Schweißen o. dgl. verbunden werden. Bei diesem Herstellungsverfahren des umrahmten Gitterwerks können die Rahmenstäbe leicht durch Walzen und die Nuten in den Gitterstäben durch Stanzen oder Fräsen hergestellt werden. Das Befestigen des Rahmens bietet daher keine Schwierigkeiten und geht schnell vor sich, während die Vereinigung der Rahmen stäbe, ζ. B. durch Verschweißen, die unverrückbare Verbindung von Rahmen und Gitterwerk gewährleistet. Vorteilhaft sind die Gitterstäbe von den Nuten an um die Stärke der Flansche der U-förmigen Rahmenstäbe abgesetzt, so daß die Ober- und Unterflächen von Gitterwerk und Rahmen fluchtrecht liegen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellten Gitters dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Gitter im Grundriß und veranschaulicht die Art der Rahmenbefestigung; Fig. 2 zeigt in schaubildlicher Darstellung einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι; Fig. 3 zeigt zwei abgeänderte Querschnittsformen der Rahmenstäbe.
Beim in Fig. 1 und 2 dargestellten Gitter besteht das Gitterwerk aus einander kreuzenden und beispielsweise durch Einschnitte zusammengefügten Längsstäben α und Querstäben b, die durch hochkant gestellte Blechstreifen gebildet werden. Die Enden der Blechsteifen a, b sind an den Ober- und Unterkanten mit einander gegenüberliegenden Nuten c versehen (Fig. 2), die durch Stanzen oder Fräsen hergestellt sind.
Der Rahmen ist bei der rechteckigen Grundrißiorm des Gitters aus vier gewalzten Stäben d zusammengesetzt, die U-förmigen Querschnitt haben, und an deren Flanschen e nach innen vorspringende Ränder f vorgesehen sind. Die Nuten c sind in den Gitterstäben a, b in einem Abstande vom Stirnende der Blechstreifen vorgesehen, der dem Abstande der Ränder f von der Innenwand des Steges der Rahmenstäbe d entspricht. Die Enden der Gitterstäbe a, b sind von den Nuten c an an den Ober- und Unterkanten um die Stärke der Flansche e abgesetzt, so daß die Enden der Gitterstäbe a, b die Gestalt des Innen-
profils der Rahmenstäbe d aufweisen. Die Bauhöhe' der Rahmenstäbe ist gleich der Höhe der Gitterstäbe a, b und ihre Bäulänge um die Breite eines Rahmenstabes kleiner als die Länge der durch den Stab abzudeckenden Seite des Gitterwerks.
Zur Einfassung des Gitterwerks a, b mit dem Rahmen werden die Stäbe d quer zu den Reihen der Gitterstäbe α bzw. b, die seitlieh abgedeckt werden sollen, so über die Enden der Gitterstäbe geschoben, daß die Ränder f mit den Nuten c in Eingriff kommen. Die Stäbe d werden so weit eingeschoben, bis sie mit einem Stirnende an das Ende des benachbarten querliegenden Stabes d stoßen (Fig. 1). Die anderen Stirnenden der Stäbe d liegen dann fluchtrecht mit den Außenseiten der daranstoßenden Rahmenstäbe. Auch die Ober- und Unterseiten der Stäbe d liegen bündig mit den Ober- und Unterkanten der Gitterstäbe a, b.· Werden nun die Enden der Stäbe d an den Stoßfugen miteinander verschweißt, so ist ein starrer Rahmen geschaffen, der mit dem Gitterwerk a, b unverrückbar verbunden ist.
Für das Gitterwerk können auch Rahmenstäbe gemäß Fig. 3 verwendet werden, bei denen nur ein Flansch c mit nach innen vorspringendem Rande f versehen ist, dem eine Nut β an der betreffenden Seite der Gitterstäbe a, b entspricht.
An den Rahmenstäben können an Stelle der durchgehenden Ränder nach innen vorspringende einzelne Randansätze vorgesehen sein, die an den Eingriffsstellen der Gitterstäbe angeordnet sind. Die Anzahl der Rahmenstäbe entspricht natürlich der Anzahl der Seiten des Gitterwerks.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: 4<>
1. Verfahren zur Herstellung umrahmter Gitterwerke, dadurch gekennzeichnet, daß U-förmige Rahmenstäbe (d) mit einem nach innen vorspringenden Randansatz (f) ihrer Flansche (e) quer zu den abzudeckenden Gitterstäben (a, b) in an deren Ober- bzw. Unterseite vorgesehene Nuten (c). eingeschoben und an den Enden mit den benachbarten Rahmenstäben durch Schweißen 0. dgl. verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Gitterstäbe (a, b) von den Nuten (c) an um die Stärke der Flansche (e) der ■ Rahmenstäbe (d) abgesetzt werden, um ein Vorstehen des Rahmens über dem Gitterwerk
zu vermeiden. :
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918319224D 1918-10-02 1918-10-02 Verfahren zur Herstellung umrahmter Gitterwerke Expired DE319224C (de)

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DE (1) DE319224C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2677046A (en) * 1948-07-26 1954-04-27 Lighting Products Inc Lighting fixture louver
US2956653A (en) * 1958-11-14 1960-10-18 Liskey Aluminum Elevated false floor
US4036461A (en) * 1974-03-19 1977-07-19 Breda Termomeccanica S.P.A. Supporting grid for pipes
US4207083A (en) * 1977-05-03 1980-06-10 Metallgesellschaft Aktiengesellschaft Diffuser assembly and method of assembling
US5291714A (en) * 1992-07-28 1994-03-08 Architectural Gratings & Grillwork, Inc. Grating assembly

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