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Räumliches Baugebilde aus Runddrähten nach dem Patent 291092. Es ist
bisweilen, .z. B. für die Herstellung des Gerippes von Betonschiffen, Decken, Dächern,
kleinen Häusern usw., erforderlich und zweckmäßig, räumliche Baugebilde herzustellen,
welche nach Art einer mit vorstehenden Rippen besetzten Platte ausgebildet sind.
Auch derartige Baugebilde lassen sich gemäß dem Hauptpatent 29io92 aus -ebenen Gitterplatten
oder Runddrähten. und zwischen ihnen geführten, zickzackförmig gebogenen Runddrähten
oder Gitterplatten herstellen, und zwar gemäß der Erfindung in der Weise, daß man
eine der ebenen Gitterplatten durch einzelne, in Abständen voneinander angeordnete
Streifen von geringerer Breite ersetzt und die inneren zickzackförmig. geführten
Gitterplatten sich nur auf die Breite dieser Teilstreifen erstrecken läßt. ..Durch
eine gegenüber der Anordnung bei den äußeren Gitterplatten mehr oder weniger dichte
Nebeneinanderanordnung der inneren zickzackförmig geführten Gitterplatten hat man-
es in der Hand, die Breite der durch sie gebildeten Rippen zu verringern, wie man
auch in der Lage ist, die zickzackförmig gebogenen Runddrähte bzw. Gitterplattenstreifen
zur Stoßverbindung zweier anstoßenden äußeren Gitterplatten zu verwenden.
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Die Fig. i bis 3 zeigen die Draufsicht, Seiten- und Vorderansicht
einer äußeren ebenen Gitterplatte I, welche aus den miteinander verschweißten .Stäben
c und d gebildet wird; es sei zunächst davon abgesehen, daß, wie die Fig. i zeigt,
die Gitterplatte aus zwei in der Mitte gestoßenen Teilstücken besteht. Die c-Stäbe
haben abwechselnd größeren und geringeren Abstand voneinander. Die d-Stäbe. häufen
sich an bestimmten Stellen; so sind z. B. an einzelnen Stellen der Gitterplatte
Gruppen x, y von je vier .d-Stäben d,., dz, d3, d4 vorgesehen, wobei die
genannten Stäbe jeder Gruppe um Stabdicke voneinander abstehen. Die zickzackförmig.geführten
Gitterplattenstreifen III sind in Fig. q. in Seitenansicht, in Fig: 5 in.Vorderansicht
und in Fig. 6 im Schaubild dargestellt. Sie bestehen aus einer Anzahl, z. B. drei,
zickzackförmig geführten Stäben a1, a2, a3, die ebenfalls um Stabdicke voneinander
abstehen und an geeigneten Stellen durch aufgeschweißte kurze Querstäbchen b untereinander
verbunden sind. Solche Gitterplattenstreifen III sind ebensoviele als Gruppen x,
y . . : vorhanden. Diese Gitterplattenstreifen III werden mit der Gitterplatte I
derart verbunden, daß man die einenBiegungsstellen der a-Stäbe in denPfeilrichtungen
der Fig. ¢ und 5 bzw. 3 zwischen die d-Stäbe der Gruppen x, y . . . der Gitterplatte
I bis zum Zusammentreffen der d-Stäbe mit den b-Stäbchen einführt, worauf man zwischen
die Biegungsstellen und die d-Stäbe Verbindungsstäbchen k (Fig. 7) einschiebt. An
die gegenüberliegenden Biegungsstellen jedes einzelnen Gitterplattenstreifens III
werden
in gleicher. Weise ebene Gitterplattenstreifen i angeschlossen,
die, wie dies in Fig.8 in Seitenansicht und in Fig. 9 in 'Vorderansicht dargestellt
ist, aus mehreren, z. B. vier, um Stabdicke voneinander abstehenden; durchlaufenden
Stäben d', d'2, d'3, d'4 und aufgeschweißten kurzen Querstäbchen c'
bestehen. Man erhält hierdurch ein räumliches Baugebilde entsprechend Fig. zö:,
,' :' Teilt man die Gitterplatten I durch einen nach A-A (Fig. i) geführten Schnitt,
so lassen sich die beiden entstehenden Teilgitterplatten in der vorher beschriebenen
Weise durch einen Gitterplattenstreifen III verbinden, wobei dann dieser zur Stoßverbindung
der Teilgitterplatten dient.
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Die Anhäufung vön@c7-Stäben ariIestimmten Stellen der äußeren Gitterplatte
I (Fig. i bis 3) ist nicht unbedingt -erforderlich; so kann 'z. B. die Gitterplatte
I durch eine Git-, terplatte I' entsprechend der in @-Fig. i i gezeichneten Vorderansicht
ersetzt werden, bei welcher die c-Stäbe gemäß Fig.-i 'bis' 3 und die d-Stäbe in
regelmäßigen Abständen voneinander angeordnet sind Die Gitterplattenstreifen III'
(Fig. 12) bestehen hier je aus nur zwei _ zickzackförmig gebogenen Stäben a" a2
und aufgeschweißten kurzen Querstäbchen b. Diese Gitterplattenstreifen werden mit
der äußeren Gitterplatte I' -in der aus den Fig. i i und 12, ersichtlichen gegenseitigen
Stellung in der oben beschriebenen Weise miteinander verbunden. Die jenseitigen
Bie-. gungsstellen der einzelnen in bestimmten Abständen an die Gitterplatte I'
anzuschließenden zickzackförrnig gebogenen Gitterplattenstreifen III' werden dann
wieder durch ebene Gitterplattenstreifen I' (Fig. 13) verbunden.
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Die Verwendung von Gitterplattenstreifen . ermöglicht auch die Schaffung
von neuen räumlichen Baugebilden. Es können nämlich Gitterplattenteile I, und Ib
einerseits und I, und ld andererseits (Fig. 14, 16), wobei sowohl die Gitterplattenteile
IQ und Ib wie auch diejenigen I, und Id je durch eine durchlaufende Gitterplatte
mit in den erforderlichen Abständen voneinander angeordneten d-Stäben ersetzt werden
können, untereinander und überdies mit einer quergestellten Gitterplatte I, (Fig.
17) durch einen z. B. aus vier a#-Stäben bestehenden GitterplattenstreifenIII (Fig.
1s) , verbunden werden (Fig. 18), wie man auch .durch Anwendung von Gitterplattenstreifen
III @ mit entsprechend mehr a-Stäben bei entsprechender Verteilung der d-Stäbe bei
den Gitterplattenteilen IQ, Ib, I, und Id in der Lage ist, mit diesen an Stelle
einer einzigen querge§tellten Gittexplatte I, (Fig. 17) deren zwei oder mehrere-
zu verbinden.