DE949909C - Bandkoerper fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke - Google Patents

Bandkoerper fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke

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DE949909C
DE949909C DES33743A DES0033743A DE949909C DE 949909 C DE949909 C DE 949909C DE S33743 A DES33743 A DE S33743A DE S0033743 A DES0033743 A DE S0033743A DE 949909 C DE949909 C DE 949909C
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DE
Germany
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pins
hinge
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DES33743A
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English (en)
Inventor
Robert Sparn
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/10Link constructions not extensible
    • A44C5/107Link constructions not extensible with links made of more than two elements including connecting elements

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  • Adornments (AREA)

Description

  • Bandkörper für Schmuck- und Gebrauchszwecke Die Erfindung betrifft einen als Armband, Uhrarmband. od. dgl. verwendbaren, mehrreihigen Gliederbandkörper, dessen, in Bandlängsrichtung gegeneinander versetzte Glieder aus in der Seiten.-ansichthalbkreis-, kreisabschnitt-, ellipsenabschnitt-, rechteck- oder trapezfärmigen oder aus diesen Grundformen abgewandelten massiven Körpern passender Breite aus Nichteisenmetallen, vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung, bestehen und durch Querstifte gelenkig miteinander verbunden sind. Es ist bekannt, die Querstifte aus Runddraht in Form von. Abschnitten gewünschter Länge herzustellen, dieselben durch einen Drehspielraum aufweisende Bohrungen, der Zwischenglieder zu stecken und ihre Enden in innenseitliche Sackbohrengen der Außenglieder mit Prellsitz einzutreiben. Das Abschneiden, Geraderichten- und Entgraten, dieser Drahtgelenkstifte und. ihr Eintreiben in, die Sackbohrungen, macht viel Arbeit. Es ist auch schon versucht worden, die Außenglieder mit den Gelenkstiften aus einem Stück herzustellen. In. diesem Falle hat man sie paarweise in der gewünschten, Länge der Gelenkstifte entsprechendem seitlichem Abstand voneinander samt den Gelenkstiften aus ihrer Höhe entsprechendem Material in Gestalt eines Rahmens senkrecht zu ihrer Schauseite ausgeprägt und ausgestanzt. Dabei erhält man, aber zunächst unrunde Stifte, die also erst nachgerundet werden müssen. Außerdem gibt es bei dieser Gestaltung viel Abfall. Weiter hat man die Enden, dieser Glieder spitzwinklig gestaltet. Dadurch findet man erst in einiger Entfernung von den Enden auf der Seite der Glieder genügend Raum und insbesondere Höhe zum Anordnen der Gelenkstifte. Das hat zur Folge, daß die Glieder oft mit ihren Enden fast- zusammenstoßen, wodurch die Schwenkung der Glieder um ihre Gelenkstifte behindert und der Bandkörper nicht'so gut anschmiegsam ist. Ein weiterer Man: gel des bekannten Verfahrens ist es, daß man für jede Bandbreite, weil mit dieser die Länge der Gelenkstifte, sich ändert, ein besonderes Werkzeug benötigt. Die Erfindung zeigt eine andere und auf andiere Weise erzielbare Gestaltung von mit ihrem Gelenkstift aus einem Stück bestehenden Gliedern und einen entsprechend neu gestalteten Bandkörper.
  • Gemäß der Erfindung sind bei Gliedern., die mit ihren Gelenkstiften aus einem Stück bestehen, die Gelenkstifte an der Innenseite der einzelnen Glieder und im Zentrum von deren kreisförmig umgrenzten Gelenkendteilen angeordnet und beim seitlichen Pressen der Glieder aus einer der gewünschten Länge der Gelenkstifte entsprechenden Zugabe von Werkstoff angespritzt. Dabei können an der Innenseite der einzelnen Glieder zwei Gelenkstifte oder nur einer aus einem Stück mit den Gliedern angespritzt sein. Im ersten Falle stehen dem die zwei Gelenkstifte aufweisenden Außengliedern am Bandkörper Außenglieder mit zwei Sackbohrungen. zum Eintreiben der beidem Gelenkstifte im Preßsitz gegenüber, wobei vorteilhafterweise in der Längsreihenfolge mit Gelenkzapfen und Sackbohrungen tragendem Gliedern abgewechselt wird. Im zweiten Falle stehen sich gleiche, je mit einem aus einem Stück mit; ihnen bestehenden Gelenkstift und mit einer Sackbohrung versehene Glieder umgekehrt einander gegenüber, wobei die Gelenkstifte jedes Gliedes in die Sackbohrung des anderen mit Preßsitz eingetrieben werden.
  • Ein Vorteil der neuartigen Gestaltung der mit ihrem Gelenkstift aus einem Stück bestehenden Glieder ist es insbesondere, daß man zur Herstellung von Bändern verschiedener Breite, also mit Gliedern vom. Stiften verschiedener Länge, nur ein Preßwerkzeug benötigt, weil die Länge der Stifte. durch die Zugabe einer entsprechenden. Menge Materlials, z. B. Wahl dickeren Bleches, geregelt wird, was dadurch ermöglicht ist, daß die Glieder senkrecht zu ihrer Seitenfläche gepreßt werden,. Man erhält auch auf diese Weise wenig Abfall. Außerdem spart man die Kosten für den bisher benötigten Draht zur Herstellung und für das Abschneiden, Gera.derichten und Entgraten der Gelenkstifte. Des weiteren brauchen nunmehr nur die halbe Anzahl Gelenkstiftenden: in die Sackbohrungen eingetrieben werden. Außerdem können die Glieder durch. Anordnung der Gelenkstifte im Zentrum der kreisförmig umgrenzten Gelenkendteile kürzer gestaltet und in Längsrichtung enger nebeneinander gesetzt werden; sie haben trotzdem ein vollkommen. freies Gelenkspiel und. schmiegen sich daher der Rundung des Armes gut an. Durch die in Längsrichtung dichtere Anordnung der Glieder wird auch der geschmackliche Eindruck des Bandkörpers verbessert.
  • In, der Zeichnung sind zwei hauptsächliche Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in sieben Abbildungen dargestellt, welche zeigt: Abb. i einen Gliederbandkörper in Seitenansicht, Abb. a eine Ausführungsform desselben in Draufsicht, Abb. 3 eine andere Ausführungsform desselben in Draufsicht, Abb. q. einige vereinte Glieder im Schaubild., Abb. 5 ein Glied mit zwei angespritzten Gelenkstiften im Schaubild, Abb. 6 das zu dem Glied nach Abb. 5 gehörige Glied. mit zwei Sackbohrungen im Schaubild, Abb. 7 ein Glied mit einem angespritzten Gelemkstift und einer Sackbohrung im Schaubild. Der Gliederbandkörper (Abb. i bis 3) besteht im dargestellten Beispiel aus drei Längsreihen von Gliedern a, b, c, welche in Bandlängsrichtung gegeneinander versetzt sind. Die Glieder a, b, c ihrerseits bestehen aus in der Seitenansicht bohnenförmigen Körpern von passender Breite. Sie können aus den, verschiedenen Nichteisenmetallen hergestellt sein, vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung. Die Glieder a, b, c sind durch Querstifte gelenkig miteinander verbunden. Abweichend von der in der Zeichnung dargestellten Gestalt könnten die Glieder a, b, c in der Seitenansicht auch halbkreisförmig, kreisabschnittförmig, halbelliptisch, ellipsenabschnittförmig, rechteckig und trapezförmig oder in einer von diesen Grundformen abgewandelten. Form gestaltet sein. Außerdem können die Bandkörper, abweichend von der Darstellung in der Zeichnung, auch. statt einem Zwischenglied deren zwei, drei, vier usw. erhalten, so daß sie vier-, fünf-, sechsreihig usw. sind. Dementsprechend kommen Gelenkstifte von größerer Länge zur Anwendung.
  • Beim Erfindungsgegenstand sind ein Teil der Glieder mit den. Gelenkstiften aus einem Stück gestaltet. Dabei sind die Gelenkstifte an einzelnen Gliedfern, z. B. den Außengliedern a, c, an deren Innenseite, und zwar im Zentrum von deren kreisförmig umgrenzten Gelenkendteilen f, angeordnet. Durch diese kreisförmig begrenzte Gestaltung der Endgelenkteile f aller Glieder a, b, c können sich dieselben bei in Längsrichtung dichter Anordnung ohne gegenseitige Behinderung und in weiten Grenzen. vollkommen frei gegeneinander versch-,venken, wodurch der Bandkörper sich sehr leicht an den Arm anschmiegt. Die Glieder a, b, c können auch kürzer gestaltet werden. Dadurch und durch die dichtere Anordnung der Glieder erhält der Bandkörper ein geschmacklich vorteilhaftes Aussehen.
  • Bei der Ausführungsform des Bandkörpers nach Abb. z hat die eine Hälfte der Außenglieder a. und c die in. Abb. 5, die andere Hälfte die: in Abb. 6 dargestellte Gestalt, d. h. die Glieder nach Abb. 5 weisen zwei mit ihnen aus einem Stück bestehende Gelenkstifte d und die Glieder nach Abb. 6 zwei Sackbohrungen e auf. Dabei sind bei der Ausführungsform des Bandkörpers nach Abb.2 die Glieder nach Abb,. 5 und die nach Abb,. 6 an den beiden Säumen des Bandes abwechslungsweise und in Bandlängsrichtung zueinander versetzt an,-geordnet, so daß sich immer ungleiche Außenglieder einander gegenüberstehen. Nach Aufreihen, der Zwischenglieder b (Abb. ¢) auf die Gelenkstifte d von zwei in Bandlängsrichtung aufeinanderfolgenden Außengliedern sind dieselben mit den End,-t.eilen ihrer Gelenkstifte d in die Sackbohrungen e des ihnen. gegenüberliegenden Außengliedes mit Preßsitz eingetrieben.
  • Bei der Ausführungsform des Bandkörpers nach Abb. 3 kommen Außenglieder nach Abb, 7 zur Anwend,ung, welche an ihrem einen Gelenkteil f' einen massiv angesetzten Gelenkstift d und im anderen Gelenkteil f" eine Sackbohrung e aufweisen.. Diese Glieder sind. bei dem Bandkörper derart zueinander angeordnet, daß immer ein Gelenkstift d des einen. Gliedes einer- Sackbohrung e des gegenüberliegenden Gliedes zugeordnet ist, und nach Einfügen der Zwischenglieder b sind diie Stiftenden in die Sackbohrungen e mit Preßsitz eingetrieben.
  • Durch entsprechende Bemessung der Länge der massiv angesetzten Gelenkstifte d kann man zwischen die Außenglieder mehrere Reihen. von Zwischengliedern b einsetzen und entsprechend. mehrreihiigel Bandkörper erhalten.
  • Es wäre auch denkbar, die Zwischenglieder b, gegebenenfalls auch zweiseitig, mit massiv a,nge:-setzten Gelenkzapfen d zu verseben, um sie mit anderen. neben ihnen liegenden Zwischengliedern gelenkig und mit Außengliedern fest verbinden zu können.
  • Die An.formung der massiv angesetztem Gelenkstifte d erfolgt in. der Weise, daß sie beim Pressen der Glieder senkrecht zu ihren Saitenwänden durch in der Preßfo@rm vorgesehene Düsen aus zugesetztem Werkstoff angespritzt werden.. Durch Wahl der Menge des zugesetzten Werkstoffes, z. B. Wahl der Dicke des zur Gliedherstellung verwendeten Metallbleches, läßt sich die Länge der Gelenkstifte d bestimmen. Dabei hat diese Art der Anformung der Gelenkstifte d den Vorzug, d'aß man, sie in verschiedener Länge aus ein und derselben Gliedform anspritzen kann., also nicht für jede Gelenkstiftslänge ein besonderes Werkzeug braucht. Dadurch ist die Herstellung der Glieder msit enge spritzten Gelenkstiften billig. Auch. die Herstellung der Bandkörper, aus mit den. Gelenkstiften aus einem Stück bestehenden Gliedern ist billiger, weil das Zuschneiden von Gelenkstiften aus Draht und. deren Zurichtung. wegfällt und nur noch die Hälfte der Gelenkstifte in Sackbohrungen eingetrieben werden. müssen..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bandkörper für Schmuck- und Gebrauchszwecke@ welche. aus mehreren Längsreihen von in Bandlängsrichtung gegeneinander versetzten, massiven Gliedern aus Nichteisenmetall, vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung, bestehen und durch Querstifte gelenkig miteinander verbunden sind,, welche mit den Gliedern. aus einem Stück bestehen., dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstifte (d) an der zur Bandmitte liegenden Seite der einzelnen Außenglieder im Zentrum der kreisförmig umgrenzten Gelenkteile der Glieder massiv angesetzt sind. z. Bandkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d,aß die einzelnen Außenglieder je zwei massiv angesetzte Gelenkstifte aufweisen.. 3. Bandkörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an, den. Bandsäumen ein mit zwei Gelenkstiften. (d) versehenes Außenglied mit einem zwei Sackbohrungen (e) aufweisenden Außenglied wechseln., diel Gelenkstifte Zwischenglieder (b) aufnehmen und mit ihren Enden in die Sackbohrungen des ihnen am anderen Bandsaum gegenüberstehenden Außengliedes mit Preßsitz eingetrieben sind. 4. Bandkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Außenglieder an. ihrem einen. Gelenkteil (f') einen massiv angesetzten Gelenkstift (d) und an. ihrem anderen Gelenkteil (f") eine Sackbohrung (e) rufweissen. 5. Bandkörper nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei demselben an den Bandsäumen. Außenglieder reit einem Gelenkstift (d) und eineu- Sackbohrung (e) einander mit diesen umgekehrt. angeordneten Außen: gliedern gegenüberstehen. und nach Aufreihen der Zwischenglieder (b) auf die Gelenkstifte (d) diejenigen des einen Außengliedes mit ihren Enden. in, die Sackbohrungen. (e) des anderen Außengliedes, gegenseitig mit Preßs:itz eingetrieben sind. 6. Bandkörper nach Anspruch. i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß gegebenenfalls auch mittlere Zwischenglieder, unter Umständen auf zwei Seiten. mit massiv angesetzten Gelenkstiften zum gelenkigen Verbanden mit anderen Zwischengliedern und zum feste Verbindien mit; Außengliedern versehen. sind. 7. Bandkörper nach Anspruch i bis 6, da: durch gekennzeichnet, daß die massiv angesetzten Gelenkstifte (d) der Glieder beim Pressen der letzteren senkrecht: zu ihren Seiten aus einer Werkstoffzugabe durch Düsen im Preßwerkzeug angespritzt sind. B. Bandkörper nach Anspruch. i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Gelenkstifte, wie sie für Bandkörper verschiedener Breite erfordierlich ist, durch eine entsprechend große MateLrialzugabe im Gliedpreßwerkzeug gewonnen ist.
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Cited By (8)

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