DE100802C - - Google Patents
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- DE100802C DE100802C DENDAT100802D DE100802DA DE100802C DE 100802 C DE100802 C DE 100802C DE NDAT100802 D DENDAT100802 D DE NDAT100802D DE 100802D A DE100802D A DE 100802DA DE 100802 C DE100802 C DE 100802C
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- needles
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- 238000009940 knitting Methods 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/04—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in MÜHLHAUSEN i. Th.
Muster-Sirickmaschine.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Buntmuster-Strickmaschine,
bei welcher, um die Mannigfaltigkeit in der Musterbildung zu erhöhen, für jede Nadel eine Anzahl Stöfser
vorgesehen sind, die mittelst einer Mustervorrichtung in den Bereich der sie beeinflussenden
Dreiecke gebracht werden können, um hierdurch jede Nadel je nach Bedarf ein oder
mehrere Male bei jedem Schlittengange zur Wirkung zu bringen.
Die Strickmaschine ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform zur
Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 das hintere Nadelbett mit den zugehörigen
Schlössern im Grundrifs und einer Musterkarte in Ansicht. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch
das hintere Nadelbett.
Die Einrichtung ist folgende:
Für jede Nadel sind so viele Stöfser S1, S", S"1
angeordnet, als die Maschine neben einander liegende Schlösser hat. Im vorliegenden Falle
sind es drei Schlösser, I, II und III.
Die Stöfser S', S", S111 werden durch
Musterkarten (k) bethätigt, welche der Anzahl der Stöfser entsprechend drei Reihen Lochungen
I0, II0 und III0 besitzen.
Alle Nadeln werden stets durch die Stöfser S1 vermittelst der Nadelheber c1, c11, cUI gehoben
und durch die Nadelsenker a1, a11, a111 bezw.
bl, b" und bul gesenkt.
In der Beschreibung ist als einfaches Beispiel angenommen, dafs jede Nadel bei einem
Schlittengange einmal zur Arbeit kommt, und zwar wiederum als einfaches Beispiel, dafs die
erste mit dem Fadenführer F1, die zweite mit F11, die dritte mit F"1, die vierte wieder mit
F1 u. s. w. zum Arbeiten kommt, dafs also von der ersten Nadel der Stöfser S1, von der
zweiten Stöfser S11, von der dritten Stöfser S111,
von der vierten wieder Stöfser S1 u. s. w. durch die Karte angehoben wurde. Dementsprechend sind auch die Nadeln mit 1, 2 und 3
bezeichnet worden.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Die Musterkarte k hat von den mit 1 bezeichneten
Nadeln die Stöfser S1, von den
Nadeln 2 die Stöfser S11 und von den Nadeln 3 die Stöfser S111 angehoben.
Der Schlitten bewegt sich von links nach rechts.
Die Schlofstheile d°, e>, f, g>
und h> werden hierbei an geeigneten, bereits bekannten Abschrä'gungen durch die Stöfserfüfse in
das Schlofsblech zurückgedrückt und kommen hierdurch nicht zur Wirkung.
Schlofstheil c1 erfafst die hoch geschobenen
Stöfser S1 und bringt hierdurch die Nadeln 1
mit dem Fadenführer F1 zum Arbeiten. Der Nadelsenker a1 senkt die Nadeln 1, und d1
zieht sämmtliche Stöfser S1 in die tiefste Lage
zurück.
Jetzt erfafst fu die durch die Musterkarte k
hoch geschobenen Stöfser SIJ und hebt sie.
Hierdurch werden die zugehörigen Stöfser S1
ÖL·
so weit gehoben, dafs sie von c" erfafst werden,
wodurch die Nadeln 2 mit dem Fadenführer Fn arbeiten.
Nun senkt a" die Nadeln 2, d" die Stöfser S1
und e'! die Stöfser S".
Hierauf erfafst hln die durch die Musterkarte
k angehobenen Stöfser S111. Hierdurch
bringen die Stöfser S111 die zugehörigen
Stöfser S11 in den Bereich von fnl, und es
schieben dann die Stöfser S11, wie beim zweiten Schlosse II, die zugehörigen Stöfser S1 so
hoch, dafs sie von c111 erfafst werden, wodurch
die Nadeln 3 von ihrem Fadenführer Fnl Faden bekommen.
Ist dieser Vorgang beendet, so zieht aln
die Nadeln 3, d1" die Stöfser S1, e1" die
Stöfser S'1 und g1" die Stöfser S1" vollständig
herunter.
Bei entgegengesetzter Schlittenbewegung treten die Schlofstheile d">, e">, ful, glu und h'1'
in die Schlofsplatte zurück, hingegen treten die Schlofstheile d°, e', /', g' und h<
in Thätigkeit, und es vollzieht sich derselbe Vorgang, wie beschrieben, nur dafs Schlofs III mit
den Stöfsern S1 beginnt.
Es ist aber, wie einleitend angegeben, jede Nadel mit drei Stöfsern ausgerüstet, welche
ganz beliebig durch die Musterkarte angehoben werden können.
Beispielsweise seien durch eine beliebig gelochte Musterkarte von einer beliebigen Nadel
alle drei Stöfser S1, S" und Sm angehoben,
so wird der Schlofstheil cl den Stöfser S1
dieser Nadel erfassen und die letztere mit F1 zum Arbeiten bringen, a1 senkt dann die
Nadel, d1 den Stöfser S1 in seine tiefste Lage.
Die Stöfser Sn und SUI werden hierbei aus
ihrer hochgeschobenen Lage nicht verdrängt.
Es erfafst also fn den Stöfser Sn derselben
Nadel, wodurch S1 wieder in den Bereich von c" gebracht wird und die Nadel abermals,
und zwar mit dem Fadenführer Fn zum Arbeiten kommt, a" senkt jetzt die Nadel, dn
den Stöfser S', e" den Stöfser S11. Auch
hierbei wird der Stöfser S111 aus seiner hochgeschobenen
Lage nicht verdrängt. Dieselbe Nadel wird also, wie die oben angegebenen^
mit 3 bezeichneten Nadeln, jetzt zum dritten Male, und zwar mit dem Fadenführer FnI
zum Arbeiten kommen.
Von einer anderen Nadel seien die Stöfser S1
und Snl angehoben, diese Nadel wird zweimal,
und zwar mit dem Fadenführer F1 und FUI
arbeiten, eine Nadel, von welcher S1- und S!I
angehoben wurde, wird mit F! und Fn
arbeiten u. s. w. Eine Nadel schliefslich, von welcher gar kein Stöfser angehoben wurde,
wird bei dem betreffenden Schlittengange auch gar nicht zum Arbeiten kommen.
Bei jeder halben Runde wechselt die Karte und es werden andere Stöfser angehoben, bei
jedem Schlittengange kommen also andere Nadeln mit anderen Fadenführern zum Arbeiten,
wodurch die Muster entstehen.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Muster - Strickmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Erhöhung der Mannigfaltigkeit in der Musterbildung für jede Nadel eine Anzahl Stöfser vorgesehen ist, die mittelst einer Mustervorrichtung in den Bereich der sie beeinflussenden Dreiecke gebracht werden können, um so jede Nadel je nach Bedarf ein oder mehrere Male bei jedem Schlittengange zur Wirkung zu bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100802C true DE100802C (de) |
Family
ID=371585
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100802D Active DE100802C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100802C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2644323A (en) * | 1949-12-28 | 1953-07-07 | Zimic | Knitting machine |
-
0
- DE DENDAT100802D patent/DE100802C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2644323A (en) * | 1949-12-28 | 1953-07-07 | Zimic | Knitting machine |
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