DE1007261B - Vorrichtung zur Verbesserung des Setzergebnisses von Setzmaschinen, insbesondere Feinkorn- und Nachwaschsetzmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Verbesserung des Setzergebnisses von Setzmaschinen, insbesondere Feinkorn- und Nachwaschsetzmaschinen

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DE1007261B
DE1007261B DESCH19932A DESC019932A DE1007261B DE 1007261 B DE1007261 B DE 1007261B DE SCH19932 A DESCH19932 A DE SCH19932A DE SC019932 A DESC019932 A DE SC019932A DE 1007261 B DE1007261 B DE 1007261B
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DE
Germany
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Application number
DESCH19932A
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English (en)
Inventor
Christian Kuehn
Dipl-Berging Dr-Ing Hann Stern
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Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
Original Assignee
Schuechtermann und Kremer Baum AG fuer Aufbereitung
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/24Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices

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Description

  • Vorrichtung zur Verbesserung des Setzergebnisses von Setzmaschinen, insbesondere Feinkorn- und Nachwaschsetzmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verbesserung des Setzergebnisses von Setzmaschinen, insbesondere luftgesteuerte Feinkorn, und Nachwaschsetzmaschinen.
  • Bei Setzmaschinen der genannten Art schichtet sich das Setzgut nach der Wichte auf dem Setzgutträger, und die sch«vere Gutsschicht wird durch die im Bereich der Überlaufbrücke befindliche Austragsöffnung am Ende des Setzgutträgers in geregelter ?Menge ausgetragen. Da die Menge des Aufgabegutes und ebenfalls dessen Zusammensetzung dauernden Schwankungen unterworfen sind, verändern sich. jedoch die Höhen der einzelnen Schichten des Setzbettes ständig. Es ist daher nicht möglich, eine scharfe Trennung der einzelnen Schichten zu erzielen. Um mit den bekannten Austragsvorrichtungen dennoch z. B. reine Berge mit einem möglichst hohen Aschegehalt zu erzielen, schließt man den Schieber der Austragsöffnung mehr, als der Höhe der Schwergutschichten entspricht, d. h., man fährt mit einer gewissen Sicherheitsschicht. Hierdurch stauen sich jedoch am Überlaufwehr oberhalb der Austragsöffnung Teile der Bergeschicht, und zwar vornehmlich die feinstückigen, da sich innerhalb der einzelnen Schichten eine Gleichfälligkeitsklassierung ergibt. Die angestauten Feinberge werden schließlich von der Strömung erfaßt und über die Brücke gespült, wodurch der Leichtgutaustrag bzw. das Setzergebnis der folgenden Stufe erheblich beeinträchtigt wird.
  • Gemäß der Erfindung ist im Anschluß an die Überlaufbrücke eine Durchsetzkammer vorgesehen, welche aus dem über das Überlaufwehr hinweggespülten Leichtgut das schwere Fehlkorn durch Durchsetzen ausscheidet. Hierdurch wird eine wesentliche Verbesserung des Setzergebnisses erreicht.
  • Die Größe des Durchsetzabteils wird dabei dem zu erwartenden Anfall an schwerem Fehlgut angepaßt. Der Setzgutträger wird in bekannter Weise mit einem künstlichen Bett aus grobem, schwerem Material, vorzugsweise Feldspat, ausgestattet. Der über die Brücke übertretende Gutsstrom schichtet sich unter dem Einfluß der Wasserspule sofort wieder, wobei das schwerste Gut, nämlich z. B. die mitgerissenen Berge, die unterste Schicht bildet, welche durch das Bett des Durchsetzahteils durchgesetzt wird. Die Regelung der Durchsatzleistung erfolgt in Abhängigkeit von der jeweiligen Höhe der Schwergutschicht vor der Austragsöffnung der vorhergehenden Stufe und der dadurch bestimmten Menge des über das Überlau:fwehr hinweggespülten Fehlgutes durch einen die Bergeschicht vor dein Überla.ufwehr abtastenden Schwimmer, welcher die Pulsintensität des Durchsetzabteils in an sich bekannter Weise über einen Kraftverstärker mit zunehmender Bergeschichthöhe verstärkt, und umgekehrt. Die Tastvorrichtung kann selbstverständlich auch über dem Durchsetzabteil selbst angeordnet sein. Auf diese Weise ist es möglich, in der Bergestufe ein Produkt von sehr hohem Aschengehalt abzuziehen. Andererseits wird das Mittelgut nicht in unerwünschtem 1NIaße verschlechtert, da in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das durchgesetzte Schwergut in das Faßgut der vorhergehenden Abteilung geleitet und mit diesem gemeinsam ausgetragen wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke an einem Beispiel ausgeführt.
  • Die Setzmaschine ist in bekannter Weise in die einzelnen Kammern 1, 2, 3 und 4, 5, 6 unterteilt, von denen je- drei eine Setzabteilung bilden. Die- Kammern werden oben durch den Setzgutträger 7 verschlossen und münden unten in das jeweilige Setzfaß 8, 9. Am Ende einer jeden Abteilung ist ein Überlaufwehr 10, 10' angeordnet, über welches die leichten Bestandteile des Setzgutes hinweggespült werden, während der Austrag des schweren Gutes durch die mittels eines Schiebers 11 regelbaren Bergeaustragsöffnungen 12, 12' erfolgt. Unmittelbar im Anschduß an die Brücke 10 ist eine zusätzliche Kammer 13 angeordnet, welche zum Durchsetzen eingerichtet ist und auf ihrem Setzgutträger 14 einen Belag aus grobkörnigem, schweTern Material, z. B. Feldspat, trägt. Diese Kammer geht unten in das Setzfaß 8 der vorhergehenden Setzabteilung über. Ihre Größe wird dem zu erwartenden Anfall an schwerem Fehlgut angepaßt. Sie ist wie alle übrigen Kammern 1 bis 3 und 4 bis 6 mit einer eigenen, hier nicht dargestellten Luftsteuerung versehen. Mit 15 ist ein Schwimmer bezeichnet,- welcher die Bergeschichthöhe vor der Austragsöffnung 12 abtastet und welcher in an sich bekannter Weise mittels eines Kraftverstärkers die Pulsintensität des Durchsetzabteils derart regelt, daß diese sich mit zunehmender Bergeschichth.öhe verstärkt, und umgekehrt. Dabei ist es ohne Belang, ob die Tastvorrichtung 15 vor der Brücke 10 oder über dem Durchsetzabteil 13 selbst angeordnet ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Verbesserung des Setzergebnisses von Setzmaschinen, insbesondere Iuftgesteuerten Feinkorn- und Nachwaschsetzmaschinen, gekennzeichnet durch ein unmittelbar hinter dem Überlanfwehr angeordnetes Durchsetzabteil, durch welches drüber das Überlaufwehr hinweggespülten Teile der schweren Gutsschicht der vorhergehenden Setzabteilung durchgesetzt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Verbesserung des Setzergebnisses von Setzmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer des Durchsetzabteils mit dem Setzfaß der vorhergehenden Setzabteilung verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Verbesserung des Setzergebnisses von Setzmaschinen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchsetzabteil hinsichtlich seiner Wasserbewegung durch einen das Bergebett abtastenden Schwimmer, vorzugsweise den dem Bergeaustrag regelnden., gesteuert wird.
DESCH19932A 1956-04-13 1956-04-13 Vorrichtung zur Verbesserung des Setzergebnisses von Setzmaschinen, insbesondere Feinkorn- und Nachwaschsetzmaschinen Pending DE1007261B (de)

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