DE100633C - - Google Patents

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DE100633C
DE100633C DENDAT100633D DE100633DA DE100633C DE 100633 C DE100633 C DE 100633C DE NDAT100633 D DENDAT100633 D DE NDAT100633D DE 100633D A DE100633D A DE 100633DA DE 100633 C DE100633 C DE 100633C
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DE
Germany
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valve
spindle
pressure
chamber
auxiliary line
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DENDAT100633D
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English (en)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/32Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting on a servo-mechanism or on a catch-releasing mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1898 ab.
Die Erfindung bezweckt, durch ein selbstthätig wirkendes Ventil unter Druck stehende Leitungen von Dampf oder Flüssigkeiten sofort abzuschliefsen, wenn durch'Bruch oder einen anderen Umstand eine gröfsere als die beabsichtigte FlUssigkeitsmenge die Leitungen durchfliefst, sowie aus der Ferne durch einen kurzen Handgriff ein sofortiges Schliefsen des Ventils veranlassen zu können.
Hierzu dient folgende neue Anordnung:
An einem gewöhnlichen, in der Richtung des Durchflusses schliefsenden Einsitzventil, dessen Spindel 5 mit einem Gewichtshebel H belastet ist, wird eine zum unteren Ventilgehäuse abgedichtete Kammer K1 angebaut. Diese Kammer K1 hat seitlich eine kleine, zu ihr durch eine federnde Scheidewand F abgedichtete Kammer K2. Kammer K1 steht durch eine Hülfsleitung L1 mit dem Dampfkessel oder dem Flüssigkeitsbehälter in directe Verbindung und ebenso die Kammer K2 durch eine zweite Hülfsleitung L.> mit dem Ende der Leitungen.
Quer durch die beiden Kammern K1 und K1 ist eine Spindel Q. gelagert, welche mit der federnden Scheidewand F fest verbunden ist und mithin den in senkrechter Richtung zur Spindel 5 stattfindenden Bewegungen dieser Scheidewand folgen mufs. Die Ventilspindel S geht senkrecht durch eine Bohrung der quergelagerten Spindel Q. und ist mit einer Nase N versehen, welche bei geöffnetem Ventil und bei gleichem Druck in den Kammern K1 und K.i, also bei entlasteter Scheidewand F auf I der Querspindel Q aufsitzt. Die Bohrung in der Querspindel Q. ist so grofs wie der Durchmesser der Spindel S mit Nase N.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Anheben des Hebels H, also beim Oeffnen des Ventils ist die Querspindel Q. mit der federnden Scheidewand F durch den Druck in Kammer K1 nach rechts geprefst, so dafs die Nase TV freien Durchgang nach oben hat. Der Hebel H wird so lange hochgehalten, bis die ganze Leitung ■ unter Druck steht und die .,Scheidewand F durch die vom Ende der Leitung durch Hülfsleitung L2 zur Kammer K2 zurückströmende Druckflüssigkeit entlastet, also mit - Querspindel Q nach links zurückgegangen ist. Beim Loslassen des Hebels H wird dann das Ventil. durch die sich auf die Querspindel Q. aufsetzende Nase N offen gehalten.
Diesen Moment stellt die Zeichnung dar.
Findet in der Leitung durch Bruch oder sonstwie eine aufsergewöhnliche Druckverminderung statt, so vermindert sich auch durch Hülfsleitung L2 der Druck in der kleinen Kämmer K2, die federnde Scheidewand F wird mit Querspindel Q durch den mittelst Hülfsleitung L1 geleiteten vollen Kesseldruck nach rechts geschoben, die Nase N wird dabei frei und das Ventil durch den Gewichtshebel H zugedrückt.
Dasselbe geschieht, wenn man das Ventil als Fernschlufsveptil benutzt und durch einen in irgend einen Punkt der Hülfsleitung L2 eingeschalteten, nach aufsen führenden Hahn
in dieser Hilfsleitung und mithin in der Kammer K, den Druck vermindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: . : : .
    Bei Rohrbruch selbsttätig sich schliefsendes Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß die den Abschlufskegel offen haltende Sperrvorrichtung durch besondere Leitungen mit dem Flüssigkeitsbehälter einerseits und mit der Ausströmleitung andererseits in unmittelbarer Verbindung steht und bei Druckverminderung ,in der Ausströmleitung den Verschlufskegel zum Schliefsen des Ventils freigiebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE100633C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2626633A (en) * 1949-09-02 1953-01-27 Allen B Wilson Pressure operated valve
US2638928A (en) * 1947-09-27 1953-05-19 Eclipse Fuel Eng Co Automatic valve control means responsive to failure of either of two sources of fluid pressure
DE1150253B (de) * 1957-12-21 1963-06-12 Bengasi Regoli Rohrbruchsicherung
DE1186293B (de) * 1960-05-17 1965-01-28 Leuna Werke Veb Pneumatischer Schalter mit pneumatischer Rueckspringausloesung
DE1236953B (de) * 1959-09-28 1967-03-16 Ford Werke Ag Kombiniertes Absperr- und Druckminderventil fuer pneumatische Abdichtungen von Schliessfugen in Kraftfahrzeugkarosserien
EP0005197A1 (de) * 1978-04-19 1979-11-14 Gerd Höffgen Schlauchbruchsicherung zwischen einer Druckmittelleitung und einer geräteseitigen Zuführung

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