DE1000317B - Gleitbandfoerderer - Google Patents

Gleitbandfoerderer

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DE1000317B
DE1000317B DED16288A DED0016288A DE1000317B DE 1000317 B DE1000317 B DE 1000317B DE D16288 A DED16288 A DE D16288A DE D0016288 A DED0016288 A DE D0016288A DE 1000317 B DE1000317 B DE 1000317B
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DE
Germany
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sheet metal
belt conveyor
sliding belt
conveyor according
sliding
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Pending
Application number
DED16288A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Arno Rodehueser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Publication of DE1000317B publication Critical patent/DE1000317B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details
    • B65G19/28Troughs, channels, or conduits
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Gleitbandförderer Für die Strebförderung in Flözen geringer Mächtigkeit sind bereits sogenannte Gleitbandförderer entwickelt vorden, die aus einem endlosen und stetig umlaufenden Förderband bestehen, welches unter Fortfall der sonst üblichen Tragrollen gleitend geführt wird.
  • Es ist dahei bekannt, das Untertrum als Fördertrum unmittelhar auf dem Liegenden gleiten zu lassen und das leere Obertrum über Rollen oder Stangen dicht unter dem Hangenden zurückzuführen. Eine derartige Bauweise hat den Nachteil, daß gerade das auf dem Liegenden gleitende Untertrum beladen ist, so daß der sowieso hier vorhandene verhältnismäßig große Reibungswiderstand durch das Gut unerwünscht vergrößert wird. Die Rückführung unter dem Hangenden ist außerdem umständlich und auch raumbeanspruchend. Zudem erschwert eine getrennte Führung von Unter- und Obertrum das Verlegen des Förderers.
  • Ein Vordrücken des Förderers in seiner Gesamtheit entsprechend dem Abhaufortschritt ist nicht möglich.
  • Man hat deshalb schon Gleithandförderer entwickelt, hei denen das beladene Ohertrum über dem leeren Untertrum auf besonderen Gleitflächen geführt wird. Die hekannten Ausführungen dieser Art sind jedoch noch verhältnismäßig umständlich. Sie verwenden durchweg eine Art Gerüst oder Gestell, das sich aus mehreren Einzelteilen zusammensetzt und deshalb teuer und schwer wird, sowie eine immerhin noch verhältnismäßig große Bauhöhe hedingt, auch wenn gänzlich auf Laufrollen für das Band verzichtet wird.
  • Das gleiche trifft für ein bekanntes, endloses, gleitend geführtes Förderband zu, dessen beide Trume ohne Rollen übereinander in einem Führungsgestell angeordnet sind, welches aus zwei vertikalen Seitenstegen und diese verbindenden ebenen oder auch gewölben Zwischenplatten für jedes Trum besteht.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Gleithand zu schaffen, welches denkbar einfach und möglichst niedrig baut, trotzdem betriebssicher ist und darüber hinaus auch ein Vordrücken des Bandes erlaubt, ohne daß dieses mehr oder weniger zerlegt zu werden braucht.
  • Nach der Erfindung bestehen die Gleitbleche für das fördernde Obertrum aus gelenkig miteinander verbundenen Schüssen, die sich an der Vorderseite mit zum Kohlenstoß geneigten Schrägflächen auf dem Liegenden abstützen und auf der Rückseite nach unten weisende Abwinkelungen bzw. Stützteile tragen. Die Ilrleitbleche bilden so eine brückenartige Abdeckung mit geringem Spiel gegenüber dem Untertrum und eine ebene Gleitfläche für das Obertrum. Besondere Gestelle oder Gerüste für die Bandführung werden damit restlos vermieden. Lediglich einfach geformte und durch Abkanten leicht herzustellende einzelne Blechschüsse werden benötigt. Die Bauhöhe ist denkbar gering.
  • Zweckmäßig werden die einzelnen Blechschüsse gelenkig miteinander verbunden, wobei sie sich mit Spiel in Längsrichtung überlappen. Das Überlappen erfolgt durch einander zugekehrte Abbiegungen, so daß Stoßkanten für das Band vermieden werden.
  • Außerdem sollen die Schrägflächen oben gegenüber der ebenen Gleitfläche eine Wulst bildern, während die Bleche auf der dem Kohlenstoß abgekehrten Seite zu einer Stauwand hochgebogen sind. Wulst und Stauwand bilden dabei die Seitenführungen für das Obertrum.
  • Erfindungsgemäß sollen außerdem an die Stauwand der Blechschüsse bzw. den gelenkigen Verbindungen der Blechschüsse bekannte Vordrückvorrichtungen angreifen. Um ein ungehindertes Vordrücken zu ermöglichen, stützen sich die Schrägflächen über eine Abrundung auf dem Liegenden ab. Die Abstützung der Blechschüsse an der Rückseite dient als Vorschubleiste für das Untertrum. Trotz der einfachen, nur aus Blechschüssen gebildeten Bauweise ist es möglich, das Band in seiner Gesamtheit entsprechend dem Abbaufortschritt vorzudrücken.
  • Das Vordrücken soll bei laufendem Band und langsamer Vordrückbewegung erfolgen. Ein Hängenbleiben und Stauchen des Untertrums wird dadurch vermieden, auch wenn dieses unmittelbar auf dem Liegenden gleitet.
  • Nach der Erfindung ist es aber auch möglich, als Vorschubleiste und Seitenführung für das Untertrum und als Widerlager gegenüber dem Liegenden, unter den Blechschüssen U-förmig gebogene Ansätze anzubringen, die das Untertrum mehr oder weniger untergreifen.
  • Eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung besteht darin, daß das Untertrum nicht unmittelbar auf dem Liegenden gleitet, sondern in Blechschüssen liegt, die auf der Seite des Kohlenstoßes eine etwas höhere Aufwinkelung haben als die Bandstärke. Auf der Rückseite können diese Blechschüsse zu einer Stauwand aufgewinkelt sein. Die Stützbleche für das Obertrum liegen zweckmäßig mit der Wulst der Schrägfläche an der Kohlenstoßseite über der Aufwinkelung des Unterbleches und stützen sich auf der Rückseite mit einer Abwinkelung, die ebenfalls etwas größer als die Bandstärke ist, auf den unteren Blechschüssen neben deren Abwinkelung ab. Nur zwei einfach gestaltete Bleche erfordert diese Bauweise. Die Bleche können ohne jede weitere umständliche Verbindungsmittel übereinandergelegt werden und bilden trotzdem eine sichere und denkbar niedrige Führung für beide Trume.
  • Vorteilhafterweise werden die Gleitbleche für das Obertrum durch Sicken versteift, die vorzugsweise diagonal verlaufen und nach unten erhaben sind.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. I zeigt im Schnitt einen Flöz mit dem neuartigen Gleitbandförderer; Abb. 2 zeigt im Ausschnitt eine Draufsicht auf die Stützbleche; Abb. 3 gibt einen Schnitt hierzu wieder; Abb. 4 und 5 zeigen im Querschnitt Abwandlungen der Erfindung.
  • Der Kohlenstoß ist mit I bezeichnet, das Liegende mit 2. Von dem Förderer ist das Obertrum mit 3 und das Untertrum mit 4 bezeichnet. Die Antriebe sind nicht näher dargestellt. Zweckmäßig werden für diese bekannte D ifferential-Doppeltrommelantriebe an einem oder auch an beiden Enden des Förderers verwendet, um mit einer möglichst geringen Vorspannung zwecks Schonung des Bandes auszukommen.
  • Das Stützblech für das Obertrum 3 bildet eine ebene Gleitfläche 5. Zum Kohlenstoß I hin stützt es sich mit einer Schrägfläche 6 auf dem Liegenden ab. Die Schrägfläche 6 erlaubt ein einfaches Beladen, insbesondere, wenn das Band im Zusammenhang mit einem Kohlenhobel oder einer sonstigen maschinellen Abbauvorrichtung eingesetzt wird. Oben bildet die Schrägfläche 6 eine gegenüber der Gleitfläche 5 erhabene wulst 6au die als kohlenstoßseitige Führung des Trumes 3 dient. Unten hat die Schrägfläche 6 eine Abrundung 6b, um ein Hängenbleiben beim Vorschieben zu vermeiden. Auf der Rückseite trägt das Blech eine Abwinkelung 7. Außerdem kann es gegenläufig zur Stauwand 7a hochgewinkelt sein. An den einzelnen Blechschüssen 5 bzw. deren Stauwänden 7a sind Gelenkverbindungen 8 vorgesehen, die durch Steckbolzen g od. dgl. verbunden werden. An ihnen greifen bekannte Vordrückvorrichtungen IO an. Die Bleche 5 sind an ihren Enden mit einander zugekehrten Abbiegungen Sa und 5b versehen, mit denen sie sich gegenseitig so überlappen, daß sie in Längsrichtung Spiel haben und keine Anlaufkanten für das Band bilden.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 4 sind unter dem Blech U-förmig gebogene Ansätze iI und 11a angebracht, die das Untertrum 4 mehr oder weniger untergreifen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 ruht das Untertrum 4 gleitend in Blechschüssen I2, die auf der Seite des Kohlenstoßes eine - etwas höhere Aufwinkelung I3 haben als die Bandstärke. Auf der Rückseite sind sie zu einer Stauwand 14 aufgewinkelt. Die Stützbleche 5 liegen mit der Wulst 6a auf der Aufwinkelung I3 und stützen sich mit einer Abwinkelung 7 auf der Rückseite, die ebenfalls etwas größer als die Bandstärke ist, auf den unteren Blechschüssen 12 neben deren Auf winkelung 14 ab. Die Blechschüsse I2 können in ähnlicher odergleicher Weise ausgebildet sein wie die Blech- schüsse 5, so daß sie keinerlei Stoßkanten für das Untertrum bilden. Die gelenkige Verbindung der einzelnen Schüsse 12 untereinander kann sinnentsprechend der der Bleche 5 ausgebildet sein, desgleichen die Anschlußmittel für dieYordrückvorrichtyng Io. Mit 15 sind Sicken in den Gleitblechen 5 bezeichnet, die vorzugsweise diagonal verlaufen und nach unten erhaben sind. Die Tragkraft der Bleche 5 wird dadurch erhöht, J so daß diese möglichst leicht gehalten werden können.
  • Wie die zeichnerischen Darstellungen ohne weiteres erkennen lassen, setzt sich der Gleitbandförderer nach der Erfindung lediglich aus einzelnen Blechschüssen zusammen, von denen jeder nur aus einem Blech oder gemäß Abb. 5 aus zwei Blechen gebildet wird. Die einfache Blechform gestattet eine Herstellung lediglich durch Abkanten. Der Zusammenbau ist denkbar einfach, die Bauhöhe gering. Das Band kaml ohne weiteres durch Vordrückvorrichtungen verschoben werden, ohne zerlegt werden zu müssen.
  • PATBNTANSPP;i CHE: I. Gleitbandförderer für die Strebförderung in Flözen geringer Mächtigkeit mit einem endlosen Förderband und Gleitblechen oberhalb des Untertrumes für das fördernde Obertrum, die über die Breite des Förderbandes eben ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbleche (5). aus gelenkig miteinander verbundenen Schüssen bestehen, die sich an der Vorderseite mit zum Kohlenstoß (I) hin geneigten Sclrägfiächen (6) auf dem Liegenden (2) abstützen und auf der Rückseite nach unten weisende Abwinkelungen (7) bzw. Stützteile (II) tragen, so daß sich eine das Untertrum (4) brückenartig mit nur geringem Spiel abdeckende ebene Abstützung und Gleitfläche (5) für das Obertruin ergibt.

Claims (1)

  1. 2. Gleitbandförderer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkig miteinander verbundenen Blechschüsse (5) sich gegenseitig mit Spiel in Längsrichtung mit einander zugekehrten Abbiegungen (5a, 5b) überlappen und daß die Schrägflächen (6) oben eine Wulst (6a) bilden, während die Bleche (5) auf der dem Kohlenstoß abgekehrten Seite zu einer Stauwand (7a) hochgezogen sind, wobei Wulst (6a) und Stauwand (7a) als Seitenführungen für das Obertrum (3) dienen.
    3. Gleitbandförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorschieben des Förderers gegen den Kohlenstoß an der Stauwand (7a I4) der Blechschüsse (5, I2) bekannte Vordrückvorrichtungen (IO) angreifen, die Schrägfläche (6) über eine Abrundung (6b) sich auf dem Liegenden (2) abstützt und die Abstützung (7, II) der Blechschüsse (5) an der Rückseite als Vorschubleiste für das Untertrum (4) dient.
    4. Gleitbandförderer nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschubleiste und Seitenführung für das Untertrum (4) und als Widerlager gegenüber dem Liegenden (2) unter den Blechschüssen (5) U-förmig gebogene Ansätze (11, 1 Ia) angebracht sind, die das Untertrum (4) mehr oder weniger untergreifen.
    5. Gleitbandförderer nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Untertrum (4) in Blechschüssen (I2) liegt, die auf der Seite des Kohlenstoßes (I) eine etwas höhere Aufwinkelung (13) haben als die Bandstärke und auf der Rückseite zu einer Stauwand (I4) aufgewinkelt sind, wobei die Stützbleche (5) des Obertrumes mit der Wulst (6a) der Schrägfläche (6) an der Kohlenstoßseite über der Aufwinkelung (I3) liegen und sich auf der Rückseite mit einer Abwinkelung (7), die ebenfalls größer als die Bandstärke ist, auf den unteren Blechschüssen (I2) neben deren Aufwinkelung (I4) abstützen.
    6. Gleitbandförderer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbleche (5) durch vorzugsweise diagonal verlaufende und nach unten erhabene Sicken (I5) versteift sind.
    7. Verfahren zum Vordrücken eines Gleitbandförderers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Vordrücken bei laufendem Band und langsamer Vordrückbewegung erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 891 525.
DED16288A 1953-11-05 1953-11-05 Gleitbandfoerderer Pending DE1000317B (de)

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