CH99009A - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebilden aus Viskose. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebilden aus Viskose.

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CH99009A
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  Verfahren zur     Rerstellung    von künstlichen Gebilden aus     Tiskose.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Fäden, Streifen, Films und  dergleichen, bei welchem Viskose durch<B>Dü-</B>  sen oder ähnliche Öffnungen in ein Fixierbad  geleitet wird. In der britischen     Patentsehrift          Nr.    21405 vom Jahre<B>1907</B> ist hervorgehoben,       #dass    der Zusatz von     Glykose.    oder eines an  dern     Zuckerstoffes    zu einem mineralsäure  haltigen, z. B. schwefelsäurehaltigen Fixier  bad die Beschaffenheit und insbesondere die  Biegsamkeit und     Faltba.rkeit    des Produktes  verbessert.  



  Statt     Glykose    oder einen andern Zucker  stoff zu verwenden, wird nun gemäss der vor  liegenden Erfindung dem. Fixierbad ein in  Schwefelsäure eingetragener stärkehaltiger  Stoff, z. B. eine Lösung- oder Mischung von  Stärke oder einem andern stärkehaltigen  Stoff in Schwefelsäure, zugesetzt. Wird. Vis  kose in ein     Fixierbaid,    das Schwefelsäure     und     zum Beispiel die erwähnte Stärkelösung ent  hält, gespritzt, so erhält -man ein besseres       Resultait    als mit einem Fixierbad ohne Stär  kelösung.

   Zudem sind Stärke oder stärke  haltige Stoffe leichter und billiger zu haben  als     Glykose    oder andere     ZuGkerstoffe.            Gewöh.nliü'he        lufttrockene'Stärke    enthält  ungefähr<B>18</B> Gewichtsprozent Wasser.

   Bei  ihrer Mischung mit     ziemlith    stark konzen  trierter Schwefelsäure, mit einem Gehalt von  etwa<B>60</B> %     H,SO"    wird die Stärke bei     ge-          wöhulichen    Arbeitsbedingungen gelatiniert  und bildet einzelne     Stüeke    oder Klumpen,  die gar nicht oder nur unter grössten     Sehwie-          rigkeiten    mit     Sphwefelsä,-are    zu einer homo  genen Mischung verarbeitet werden können.

    Diese Schwierigkeit kann bei dem vorliegen  den Verfahren     c1-adurch    behoben werden,     dass          vorgängig    der     Wassergehali    der Stärke oder  des andern     stbrkeha.Itigen    Stoffes durch  künstliches     Trecknen    von etwa<B>18</B>     '/o    auf  etwa,<B>5</B>     '/o    oder weniger, zweckmässig bei ver  hältnismässig niedriger Temperatur     und    unter  niedrigem Drucke, verringert wird, um die       Gelatinierung        ider    Stärke zu vermeiden,

   und       fdass    dann die so künstlich getrocknete Stärke  oder der andere stärkehaltige Stoff unter  ständigem Rühren     def    vorher auf unter     O'C     abgekühlten Schwefelsäure zugesetzt wird.  Unter diesen Bedingungen kann die Stärke       bezw.    der stärkehaltige Stoff mit der Schwe  felsäure<U>vollkommen</U> und rasch vermischt      werden; beim     Stehenlassen    der Mischung  löst sich die Stärke, indem sie eine gelbe,  praktisch durchsichtige Lösung liefert.  



  Die so erhaltene Lösung eignet sieh     vor-          ZD          zügglich    zur Aufbesserung des Fixierbades;  sie wird vor dem Zusetzen vorteilhaft mit  Wasser verdünnt und erforderlichenfalls in       zusä,tzli,cher    Weise mit Schwefelsäure ver  setzt.  



  Die als verbessernde Zusätze zum Fixier  bad zu verwendenden Lösungen können auch  noch in anderer Weise zubereitet werden.  Nachstehend sind einige Beispiele angegeben.  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  <B>58</B>     Gewiehtsteile    nicht mehr als<B>5 %</B>       ser    enthaltende Kartoffelstärke werden rasch  und unter ständigem Rühren mit<B>100</B> Ge  wichtsteilen<B>62 %</B>     H.SO,    enthaltender     Schwe-          felsä,ure    bei einer     Te#niperatur    von<B>0 '</B> bis  <B>-5 ' C</B> versetzt.

   Hat man in der Mischvor  richtung eine     hamogene        Misehung        erreieht,     dann     lässt    man die Flüssigkeit auslaufen und  sich aufwärmen,     wornitdie    Stärke sieh rasch  löst und eine     blassgelbe,    Lösung gibt, welche       ,vährend    weniger Tage bis zur     Vel-wen,dun-,     aufbewahrt, oder gleich nachdem die Stärke  vollständig gelöst ist, verdünnt -werden kann.  Die Lösung wird dem Fixierbad zugesetzt.

    <I>Beispiel 2:</I>  <B>58</B>     C-,rewielitsteile    trockener Maisstärke       ,verden        init   <B>90</B>     Gewiehtsteileii    Schwefelsäure,  die<B>55 %</B>     H#SO,    enthält und vorher auf     -5        11     <B>C</B>     abrekühlt    worden ist,     inni-    vermischt.

         z#        t'     Man     lässt    die     Mischuno-    sieh rasch     a.ufwär-          tn          men-,    sobald die     Stä.r1-,e    sieh gelöst hat, setzt,         man        12,5    Gewichtsteile reiner Schwefelsäure       und    540     Gewichtsteile    Wasser zu.  



  Statt dieses letzten     Schwefelsäurezusatzes     kann man     a-u-ab.    andere Mittel in zusätzlicher  Weise zur     Stä-rkelösung    hinzufügen, so zum  <B>Zn</B>  Beispiel ein lösliches Sulfat,     wie        Natrii-iiii-          sulfat        (sielie        Engl.    Patent     10094/06),    Am  monium- oder     31agliesiumsulfat    (siehe     Engl.     Patent     5595/08)    oder ein Zinksalz (siehe       Engl.    Patent 406/11').

       usw.    Die Lösung wird  dem Fixierbad     zu-esetzt.     



  <B>Zn</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstelluno- von künst lichen Gebilden durch Einleiten von Viskose in ein Fixierbad, dadurch gekennzeichnet, dass Adern Fixierbad ein in Schwefelsäure ein getragener stärkehaltiger Stoff zugesetzt wird.
    UNTERAINT SPRü <B>0</B> IIE: <B>1.</B> Verfahren na,e-li Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass dem aus Schwefel- sä.ure und Stoff bestehen den Zusatz ein lösliches Stilfat zugesetzt <I>t3</I> wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet"dass der stärkehaltige Stoff vorgängig künstlich getrocknet und unter 2n el ständigem Rühren der vorher auf -unter <B>0 ' C</B> abgekühlten Schwefelsäure zugesetzt wird.
CH99009D 1921-04-23 1922-04-06 Verfahren zur Herstellung von künstlichen Gebilden aus Viskose. CH99009A (de)

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