CH98786A - Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln.Info
- Publication number
- CH98786A CH98786A CH98786DA CH98786A CH 98786 A CH98786 A CH 98786A CH 98786D A CH98786D A CH 98786DA CH 98786 A CH98786 A CH 98786A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- lid
- pot
- valve
- vessels
- food
- Prior art date
Links
- 235000013305 food Nutrition 0.000 title claims description 16
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 230000001954 sterilising effect Effects 0.000 title claims description 8
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 13
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 9
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 101100298222 Caenorhabditis elegans pot-1 gene Proteins 0.000 description 7
- 238000004659 sterilization and disinfection Methods 0.000 description 3
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 2
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 description 2
- 235000011299 Brassica oleracea var botrytis Nutrition 0.000 description 1
- 240000003259 Brassica oleracea var. botrytis Species 0.000 description 1
- 235000010627 Phaseolus vulgaris Nutrition 0.000 description 1
- 244000046052 Phaseolus vulgaris Species 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000009924 canning Methods 0.000 description 1
- 235000013351 cheese Nutrition 0.000 description 1
- 230000003749 cleanliness Effects 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 235000021190 leftovers Nutrition 0.000 description 1
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B31/00—Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
- B65B31/04—Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied
- B65B31/046—Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied the nozzles co-operating, or being combined, with a device for opening or closing the container or wrapper
- B65B31/047—Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied the nozzles co-operating, or being combined, with a device for opening or closing the container or wrapper the nozzles co-operating with a check valve in the opening of the container or wrapper
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
Description
Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungs mitteln. Gemäss dem Verfahren werden die Nahrungsmittel in luftdicht verschliessbare Gefässe gebracht und letztere sodann mittelst einer Luftpumpe evakuiert. Die Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens besitzt einen mittelst eines Deckels luftdicht abschliess baren Topf zur Aufnahme der zu evakuie renden, die Nahrungsmittel enthaltenden Ge fässe, wobei in den Deckel des Topfes ein Ventil eingesetzt ist,
durch welches hindurch mittelst einer Luftpumpe die Luft aus dem Topf und dem darin befindlichen Gefäss ab gesaugt wird und welches nach dem Ab saugen durch den äussern Luftdruck :dicht an seinen Sitz angepresst wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung veiranschaulicht beiliegende Zeichnung. Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Topf mit aufgesetzter Luftpumpe; Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung zum Öff nen der evakuierten, die Nahrungsmittel ent haltenden Gefässe; Fig. 3 zeigt teilweise einen Vertikal- schnitt durch ein solches Gefäss, und Fig. 4 eine Variante.
In Fig. 1 ist mit 1 :der zweckmässig aus Aluminium bestehende Topf bezeichnet, des sen oberer Rand zweimal rechtwinklig um gebogen ist und einen Dichtungsring 2 aus Gummi trägt. Auf diesem ruht der hauben- förmige Deckel 3, der in seinem obersten Teil eine kreisförmige Vertiefung 4 mit zen traler Öffnung aufweist.
In diese Öffnung ist ein konischer Ventilkörper 5 mit teller förmigem Kopf 6 lose eingesetzt, wobei zwi schen Kopf und Deckel ein Dichtungsring 7 eingelegt ist. _ Die zur Einrichtung gehörende Luft pumpe ist eine einstiefelige, ventillose Hand saugpumpe, deren Stiefel 8 an seinem offe nen Ende mit einer Gummimanschette 9 ver sehen ist, welche den Zweck hat, nach dem Aufsetzen der Pumpe auf den Deckel 3 einen luftdichten Abschluss zwischen Stiefel und Deckel zu ermöglichen. Der Kolben der Pumpe ist durch zwei Metallscheiben 10, 11 und einen zwischen ihnen mittelst Schrauben festgeklemmten Gummistulp 12 gebildet.
Die zur Aufnahme der frischzuhaltenden oder zu sterilisierenden Nahrungsmittel die nenden Gefässe 22, vorzugsweise Gläser, be sitzen nach Fig. 3 einen abgesetzten obern Rand und einen Deckel 13; zwischen Gefäss und Deckel ist ein Dichtungsring 14 ein gelegt. Der Deckel ist an seiner Oberseite mit einer kreisrunden Vertiefung 15 und einer zentralen Öffnung versehen, in die ein Ventilkörper 16 eingesetzt ist. Zwischen den tellerförmigen Kopf 17 desselben und den Deckel ist ein Dichtungsring 18 eingelegt. Bei der Variante nach Fig. 4 ist die zentrale Öffnung des Deckels 13 mit einem nach oben gerichteten Hals 19 umgeben, auf dessen Oberseite der Dichtungsring 20 aufliegt.
Der Kopf des Ventilkörpers 16 weist einen nach unten umgebogenen Rand 21 auf, der über den Dichtungsring 20 hinübergreift.
Die Vertiefungen 4 bezw. 15 an .den Dek- leln 3 bezw. 13 sind bestimmt, nach dem Evakuieren des Topfes, der selbst zum Frisch halten von Nahrungsmitteln benützt werden kann, beziehungsweise der Gefässe 22 mit Wasser gefüllt zu werden, damit auch bei Jä.ngerem Stehen keine Luft von aussen in die Gefässe eindringen kann. Die Variante nach Fig. 4 hat dabei den Vorteil, dass der Dich tungsring 20 mit dem Wasser nicht in Be rührung kommt.
Der Gebrauch der beschriebenen Einrich tung ist folgender: Zum Sterilisieren werden die Nahrungs mittel zunächst in einem Kochtopf zum Sie den gebracht; am Topf 1 ist ein Deckel 3 abgenommen. Sobald das zu sterilisierende Gut genügend lange gekocht ist, wird ein Glas 22 in den Topf 1 gebracht. Dasselbe muss heiss sein und kann entweder ausserhalb des Topfes 1 oder in letzterem durch darin befindliches heisses Wasser erwärmt worden sein. Dann wird das Glas gefüllt, der Ring 14 aufgelegt und der Deckel 13 mit dem Ventil aufgesetzt. Dann wird der Deckel 3 auf den Topf 1 gestülpt und nun mit der Luftpumpe, die in der in Fig. 1 veranschau lichten Weise auf den Deckel 3 gesetzt wird, evakuiert. Nach jedem Saughub wird die Manschette J etwas gelüftet, damit das Nie derdrücken des Kolbens leicht von statten geht.
Nach drei bis fünf Pumpenzügen ist das Glas 22 so weit evakuiert, dass der Deckel 13 und das Ventil 16 einen durchaus luft dichten Abschluss bilden. Nun lüftet man mit der Hand das Ventil 5 im Deckel 3, nimmt diesen ab, setzt ein neues Glas ein, füllt dieses und verfährt wie angegeben, bis das gesamte gekochte Gut in Gläser abge füllt ist.
Zum Frischhalten von rohem Obst oder andern Früchten, von Fleisch, von Käse, von Speiseresten werden die Gläser nicht erhitzt, sondern nur der Topf 1 in der beschriebenen Weise evakuiert. Man könnte dabei den Topf 1 auch entbehren und die Luftpumpe direkt auf den Deckel der Gläser aufsetzen, doch ist dies aus Reinlichkeits- und hygie nischen Gründen nicht zu empfehlen.
Zum Öffnen der geschlossenen Gläser dient die in Fig. 2 und 3 veranschaulichte Vor richtung. Diese besteht aus einem federnden, kreisbogenförmigen Metallbügel 23, dessen freie Enden nach aussen umgebogen sind und in eine Schneide auslaufen. Dieser Bügel wird um den obern Teil des zu öffnenden Glases gelegt, so dass die Schneiden seiner Enden etwas zwischen Deckel 13 und Dich tungsstück 14 eingreifen. Dann bringt man das Glas in den Topf 1, evakuiert mit eini gen Pumpenzügen und findet dann nach Abheben des Deckels 3 die Bügelenden voll ständig zwischen Deckel 13 und Ring 14 ein gedrungen, so dass sich letzterer ohne wei teres abheben lässt.
Die Vorrichtung hat den Vorteil, da.ss eine Beschädigung der teuren Gummiringe ganz vermieden wird.
Die Vorteile, die das Verfahren und die beschriebene Einrichtung gewähren, sind folgende: Das Sterilisieren lässt sich viel rascher als bisher ausführen; man kann mit der Einrichtung bis zu 30 Gläser in der Stunde sterilisieren. Man erzielt eine sehr wesentliche Brennstoffersparnis, da die Er fahrung gezeigt hat, dass man mit viel ge ringeren Kochzeiten auskommt. Blumenkohl erforderte für die Sterilisation bisher etwa anderthalb Stunden Kochzeit, mit der vor liegenden Einrichtung nur noch 10 Minuten; Bohnen, statt bisher zwei Stunden, nur noch 25 Minuten. Infolge der geringen Kochzeit bleibt das Einmachgut in Farbe wie in Aroma unverändert. Ferner ist es möglich, alle Ar ten ungekochter Nahrungsmittel lange Zeit frisch zu halten.
Ferner kann jedes geschlos sene Gefäss geöffnet, ihm ein Teil seines In haltes entnommen und es dann nach neuer licher Evakuierung wieder für eine oder zwei Wochen geschlossen werden, ohne dass sein Inhalt Schaden leidet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Frischhalten und Steri lisieren von Nahrungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nalhrungs- mittel in luftdicht verschliessbare Gefässe einfüllt und letztere sodann mittelst einer Luftpumpe evakuiert.II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen mit luftdicht ab schliessbarem Deckel versehenen Topf zur Aufnahme der zu evakuierenden, die Nahrungsmittel enthaltenden und eben falls je mit luftdicht schliessendem Deckel versehenen Gefässe, wobei sowohl in den Deckel des Topfes, als in den Deckel jedes Gefässes je ein Ventil eingesetzt ist, durch welche Ventile hindurch mit- telst einer Luftpumpe die Luft aus dem Topf und dem.darin befindlichen Gefäss abgesaugt wird, wobei das im Topfdeekel sitzende Ventil dazu bestimmt ist, nach dem Absaugen gelüftet zu werden und ,dadurch das Abheben des Topfdeckels zu ermöglichen, während das im Gefäss deckel sitzende Ventil durch den äussern Luftdruck fest gegen seinen Sitz gepresst wird. UNTERANSPRüCHE . Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man zwecks Sterilisierens der Nahrungsmittel letz tere heiss in die heissgemachten Gefässe einfüllt. 2.Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die zum Evakuieren der Gefässe dienende Luft pumpe als ventillose, einstiefelige Hand saugpumpe ausgebildet ist, die an ihrem einen, auf den Deckel des Topfes auf zusetzenden Stiefelende eine Gummi manschette zwecks Erzielung eines luft dichten Abschlusses aufweist, und einen Kolben besitzt, der einen zwischen zwei Metallscheiben eingeklemmten Gummi- stulp aufweist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Deckel der zur Aufnahme der Nahrungsmittel bestimmten Gefässe an seiner Oberseite eine Vertiefung mit zentraler Öffnung aufweist, in welch letztere das Ventil eingesetzt ist, welches einen teller förmigen Kopf besitzt, zwischen welchen und den Deckel ein Dichtungsring ein gelegt ist, zwecks Erzielung luftdichten Abschlusses zwischen Deckel und Ventil, wobei die Vertiefung dazu bestimmt ist, nach dem Evakuieren der Gefässe mit Wasser gefüllt zu werden, damit beim Aufbewahren der Gläser keine Aussen luft in dieselben eindringen kann. 4.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Deckel einen die zentrale Öffnung umgebenden, nach oben ra-n- den Hals aufweist, auf dessen oberer Fläche der Dichtungsring- aufliegt, und dass der Kopf des Ventils einen nach unten umgebogenen Rand besitzt, der über den genannten Ring hinübergreift, das Ganze zum Zweck, eine Berührung .des Ringes mit dem in der Vertiefung befindlichen Wasser zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98786T | 1922-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH98786A true CH98786A (de) | 1923-08-16 |
Family
ID=4356648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH98786D CH98786A (de) | 1922-06-16 | 1922-06-16 | Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH98786A (de) |
-
1922
- 1922-06-16 CH CH98786D patent/CH98786A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE351565C (de) | Konservenglas | |
| CH98786A (de) | Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln. | |
| DE897645C (de) | Deckel fuer Konservenbehaelter zum sterilen Einkochen und Verfahren zum Konservieren von Lebensmitteln | |
| DE807248C (de) | Gefaessverschluss | |
| DE618716C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Konservieren von Lebensmitteln, Obst u. dgl. | |
| DE135348C (de) | ||
| DE897509C (de) | Vorrichtung zum Verschliessen von Einkoch- und Frischhaltegefaessen | |
| DE622248C (de) | Deckelfoermiger Verschluss fuer Konservierungsgefaesse | |
| DE266735C (de) | ||
| DE890894C (de) | Vorrichtung zum Verschliessen von Einkochglaesern, -flaschen u. dgl. | |
| DE384168C (de) | Vakuumkonservengefaess mit im Deckel angeordnetem Lufteinlassventil | |
| CH164827A (de) | Verfahren und Vorrichtung zum sterilen Aufbewahren von Früchten, Gemüsen usw. | |
| DE863292C (de) | Geraet zur Dampfkonservierung von Einmachgut u. dgl. | |
| DE893612C (de) | Vorratsbehaelter fuer Lebensmittel od. dgl. | |
| DE828946C (de) | Verschlussorgane fuer Konservenglaeser | |
| DE880847C (de) | Vakuum-Apparat zum Verschliessen von Konservenglaesern u. dgl. sowie zum Frischhalten von leicht verderblichen Lebensmitteln | |
| DE269772C (de) | ||
| DE56715C (de) | Verschlufs für Einmachgläser | |
| DE880686C (de) | Einmachglas | |
| DE962399C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Haltbarmachen von Milch und Milcherzeugnissen | |
| DE663722C (de) | Verschlussdeckel fuer Feldkochgeschirre | |
| CH306622A (de) | Gefäss zur Aufbewahrung und zum Transport von leicht verderblichen Nahrungsmitteln und dergleichen, dessen Behälter mit einem Deckel unter Luftentzug verschliessbar ist. | |
| DE846002C (de) | Vorrichtung zum Sterilhalten eines auf einer Milchflasche od. dgl. sitzenden Saugers | |
| DE845151C (de) | Konservendose | |
| DE544030C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Konserven aller Art |