CH98786A - Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln.

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CH98786A
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pot
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Buerki Fritz
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Buerki Fritz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/04Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied
    • B65B31/046Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied the nozzles co-operating, or being combined, with a device for opening or closing the container or wrapper
    • B65B31/047Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied the nozzles co-operating, or being combined, with a device for opening or closing the container or wrapper the nozzles co-operating with a check valve in the opening of the container or wrapper

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  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren und eine Einrichtung zum  Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungs  mitteln. Gemäss dem Verfahren werden die       Nahrungsmittel    in luftdicht verschliessbare  Gefässe gebracht und letztere sodann     mittelst     einer Luftpumpe     evakuiert.    Die     Einrichtung     zur Ausführung des Verfahrens besitzt einen  mittelst eines Deckels luftdicht abschliess  baren Topf zur Aufnahme der zu evakuie  renden, die Nahrungsmittel     enthaltenden    Ge  fässe, wobei in den Deckel des Topfes ein  Ventil eingesetzt ist,

   durch welches hindurch  mittelst einer Luftpumpe die Luft aus dem  Topf und dem darin befindlichen Gefäss ab  gesaugt wird und welches nach dem Ab  saugen durch den äussern Luftdruck     :dicht    an  seinen Sitz     angepresst    wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung       veiranschaulicht    beiliegende Zeichnung.       Fig.    1 zeigt einen Vertikalschnitt durch  den Topf mit aufgesetzter     Luftpumpe;          Fig.    2 zeigt eine Vorrichtung zum Öff  nen der evakuierten,     die    Nahrungsmittel ent  haltenden Gefässe;         Fig.    3 zeigt teilweise einen     Vertikal-          schnitt    durch ein solches Gefäss, und       Fig.    4 eine Variante.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 :der zweckmässig aus  Aluminium bestehende Topf bezeichnet, des  sen oberer Rand zweimal     rechtwinklig    um  gebogen ist und einen Dichtungsring 2 aus  Gummi trägt. Auf diesem ruht der     hauben-          förmige    Deckel 3, der in seinem obersten  Teil eine kreisförmige Vertiefung 4 mit zen  traler Öffnung aufweist.

   In diese Öffnung  ist ein konischer Ventilkörper 5 mit teller  förmigem Kopf 6 lose eingesetzt, wobei zwi  schen Kopf und Deckel ein Dichtungsring 7  eingelegt ist. _  Die zur     Einrichtung    gehörende Luft  pumpe ist eine     einstiefelige,    ventillose Hand  saugpumpe, deren Stiefel 8 an seinem offe  nen Ende mit einer Gummimanschette 9 ver  sehen ist, welche den Zweck hat, nach dem  Aufsetzen der Pumpe auf den Deckel 3 einen  luftdichten Abschluss zwischen Stiefel und  Deckel zu ermöglichen. Der Kolben der  Pumpe ist durch zwei Metallscheiben 10, 11  und einen     zwischen        ihnen        mittelst        Schrauben     festgeklemmten     Gummistulp    12 gebildet.

        Die zur Aufnahme der frischzuhaltenden  oder zu sterilisierenden     Nahrungsmittel    die  nenden Gefässe 22, vorzugsweise Gläser, be  sitzen nach     Fig.    3 einen abgesetzten obern  Rand und einen Deckel 13; zwischen Gefäss  und Deckel ist ein Dichtungsring 14 ein  gelegt. Der Deckel ist an seiner Oberseite  mit einer kreisrunden Vertiefung 15 und  einer zentralen Öffnung versehen, in die ein  Ventilkörper 16 eingesetzt ist. Zwischen den  tellerförmigen Kopf 17 desselben und den  Deckel ist ein Dichtungsring 18 eingelegt. Bei  der Variante nach     Fig.    4 ist die zentrale  Öffnung des Deckels 13 mit einem nach oben  gerichteten Hals 19 umgeben, auf dessen  Oberseite der Dichtungsring 20 aufliegt.

   Der  Kopf des Ventilkörpers 16 weist einen nach  unten umgebogenen Rand 21 auf, der über  den Dichtungsring 20 hinübergreift.  



  Die Vertiefungen 4     bezw.    15 an .den     Dek-          leln    3     bezw.    13 sind bestimmt, nach dem  Evakuieren des Topfes, der selbst zum Frisch  halten von Nahrungsmitteln benützt werden  kann,     beziehungsweise    der Gefässe 22 mit       Wasser    gefüllt zu werden, damit auch bei       Jä.ngerem    Stehen keine Luft von     aussen    in die  Gefässe eindringen kann. Die Variante nach       Fig.    4 hat dabei den Vorteil, dass der Dich  tungsring 20 mit dem Wasser nicht in Be  rührung kommt.  



  Der Gebrauch der beschriebenen Einrich  tung ist folgender:  Zum Sterilisieren werden die Nahrungs  mittel zunächst in einem Kochtopf zum Sie  den gebracht; am Topf 1 ist ein Deckel 3  abgenommen. Sobald das zu sterilisierende  Gut genügend lange gekocht ist, wird ein  Glas 22 in den Topf 1 gebracht. Dasselbe  muss heiss sein und kann entweder ausserhalb  des Topfes 1 oder in letzterem durch darin  befindliches heisses Wasser erwärmt worden  sein. Dann wird das Glas gefüllt, der Ring  14 aufgelegt und der Deckel 13 mit dem  Ventil aufgesetzt. Dann wird der Deckel 3  auf den Topf 1 gestülpt und nun mit der  Luftpumpe, die in der in     Fig.    1 veranschau  lichten Weise auf den Deckel 3 gesetzt wird,  evakuiert. Nach jedem Saughub wird die    Manschette J etwas gelüftet, damit das Nie  derdrücken des Kolbens leicht von statten  geht.

   Nach drei bis fünf Pumpenzügen ist  das Glas 22 so weit evakuiert, dass der Deckel  13 und das Ventil 16 einen durchaus luft  dichten Abschluss bilden. Nun lüftet man  mit der Hand das Ventil 5 im Deckel 3,  nimmt diesen ab, setzt ein neues Glas ein,  füllt dieses und verfährt wie angegeben, bis  das gesamte gekochte Gut in Gläser abge  füllt ist.  



  Zum Frischhalten von rohem Obst oder  andern Früchten, von Fleisch, von Käse, von  Speiseresten werden die Gläser nicht erhitzt,  sondern nur der Topf 1 in der beschriebenen  Weise evakuiert. Man könnte dabei den  Topf 1 auch entbehren und die Luftpumpe  direkt auf den Deckel der Gläser aufsetzen,  doch ist dies aus     Reinlichkeits-    und hygie  nischen Gründen nicht zu empfehlen.  



  Zum     Öffnen    der geschlossenen Gläser dient  die in     Fig.    2 und 3     veranschaulichte    Vor  richtung. Diese besteht aus einem federnden,  kreisbogenförmigen Metallbügel 23, dessen  freie Enden nach aussen umgebogen sind und  in eine Schneide auslaufen. Dieser Bügel  wird um den obern Teil des zu öffnenden  Glases gelegt, so dass die Schneiden seiner  Enden etwas zwischen Deckel 13 und Dich  tungsstück 14 eingreifen. Dann bringt man  das Glas in den Topf 1, evakuiert mit eini  gen Pumpenzügen und findet dann nach  Abheben des Deckels 3 die Bügelenden voll  ständig zwischen Deckel 13 und Ring 14 ein  gedrungen, so     dass    sich letzterer ohne wei  teres abheben lässt.

   Die Vorrichtung hat den  Vorteil,     da.ss    eine Beschädigung der teuren  Gummiringe ganz vermieden wird.  



  Die Vorteile, die das Verfahren und die  beschriebene Einrichtung gewähren, sind  folgende: Das Sterilisieren lässt sich viel  rascher als bisher ausführen; man kann mit  der Einrichtung bis zu 30 Gläser in der  Stunde sterilisieren. Man erzielt eine sehr  wesentliche     Brennstoffersparnis,    da die Er  fahrung gezeigt hat, dass man mit viel ge  ringeren Kochzeiten auskommt. Blumenkohl  erforderte für die Sterilisation bisher etwa      anderthalb Stunden Kochzeit, mit der vor  liegenden Einrichtung nur noch 10 Minuten;  Bohnen, statt bisher zwei Stunden, nur noch  25 Minuten. Infolge der geringen Kochzeit  bleibt das Einmachgut in Farbe wie in Aroma  unverändert. Ferner ist es möglich, alle Ar  ten ungekochter     Nahrungsmittel    lange Zeit  frisch zu halten.

   Ferner kann jedes geschlos  sene Gefäss geöffnet, ihm ein Teil seines In  haltes entnommen und es     dann    nach neuer  licher Evakuierung wieder für eine oder zwei  Wochen geschlossen werden, ohne dass sein  Inhalt Schaden leidet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Frischhalten und Steri lisieren von Nahrungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nalhrungs- mittel in luftdicht verschliessbare Gefässe einfüllt und letztere sodann mittelst einer Luftpumpe evakuiert.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen mit luftdicht ab schliessbarem Deckel versehenen Topf zur Aufnahme der zu evakuierenden, die Nahrungsmittel enthaltenden und eben falls je mit luftdicht schliessendem Deckel versehenen Gefässe, wobei sowohl in den Deckel des Topfes, als in den Deckel jedes Gefässes je ein Ventil eingesetzt ist, durch welche Ventile hindurch mit- telst einer Luftpumpe die Luft aus dem Topf und dem.
    darin befindlichen Gefäss abgesaugt wird, wobei das im Topfdeekel sitzende Ventil dazu bestimmt ist, nach dem Absaugen gelüftet zu werden und ,dadurch das Abheben des Topfdeckels zu ermöglichen, während das im Gefäss deckel sitzende Ventil durch den äussern Luftdruck fest gegen seinen Sitz gepresst wird. UNTERANSPRüCHE . Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man zwecks Sterilisierens der Nahrungsmittel letz tere heiss in die heissgemachten Gefässe einfüllt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die zum Evakuieren der Gefässe dienende Luft pumpe als ventillose, einstiefelige Hand saugpumpe ausgebildet ist, die an ihrem einen, auf den Deckel des Topfes auf zusetzenden Stiefelende eine Gummi manschette zwecks Erzielung eines luft dichten Abschlusses aufweist, und einen Kolben besitzt, der einen zwischen zwei Metallscheiben eingeklemmten Gummi- stulp aufweist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Deckel der zur Aufnahme der Nahrungsmittel bestimmten Gefässe an seiner Oberseite eine Vertiefung mit zentraler Öffnung aufweist, in welch letztere das Ventil eingesetzt ist, welches einen teller förmigen Kopf besitzt, zwischen welchen und den Deckel ein Dichtungsring ein gelegt ist, zwecks Erzielung luftdichten Abschlusses zwischen Deckel und Ventil, wobei die Vertiefung dazu bestimmt ist, nach dem Evakuieren der Gefässe mit Wasser gefüllt zu werden, damit beim Aufbewahren der Gläser keine Aussen luft in dieselben eindringen kann. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Deckel einen die zentrale Öffnung umgebenden, nach oben ra-n- den Hals aufweist, auf dessen oberer Fläche der Dichtungsring- aufliegt, und dass der Kopf des Ventils einen nach unten umgebogenen Rand besitzt, der über den genannten Ring hinübergreift, das Ganze zum Zweck, eine Berührung .des Ringes mit dem in der Vertiefung befindlichen Wasser zu verhindern.
CH98786D 1922-06-16 1922-06-16 Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten und Sterilisieren von Nahrungsmitteln. CH98786A (de)

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