Aus zwei scheibenförmigen RadhäIften und einer auf der Radachse gelagerten, mit Mitnehmern versehenen Nabe bestehendes Rad. Gegenstand der Erfindung ist ein aus zwei selieibenförmigen RadhäIften und einer auf der Radachse gelagerten, mit Mitnehmern versehenen Na-be bestellendes Rad, dessen beide Radhälften-mit an ihnen fest angeord neten Kupplungsgliedern versehen sind, die durch gegenseitige Verdrehung der beiden Radhälften in und ausser Eingriff gebracht werden können.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass beide Radhälften von der auf der Achse verbleibenden Nabe abnehm bar sind, so dass ihre Entkupplung und Kupp- lun- nach Abnahme von der RadhWfte be wirkt werden kann, und dass die beiden mit einander gekuppelten Radhälften beim Wie- (leraufbriii(,en auf die Nabe dadurch zwangs läufig im gekuppelten Zustand gesichert wer den,
dass die an der Nabe fest angeordneteti Mitnehmer in beide Radhälften zugleich ein- -eifen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel. des ErfIndungsgegenstan- des, und zwar ist das neue Rad in Fig. <B>1</B> im Aehsialschnitt dargestellt, wäll- rend die Eig. <B>29</B> und<B>3</B> einen Teil des Radkranzes im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. <B>1</B> wiedergegeben, wobei in Fig. 2 die Kupplung der beiden Radhälften geschlossen, in Fig. <B>3</B> dagegen gelöst ist.
Das neue Rad bestellt aus den beiden Scheiben a und<B>b,</B> von welchen jede an ihrem -Umfang einen Felgenflansch<B>e,</B> c trägt, wäh rend an der einen Scheibe a zueleich das Felgenb;##nd <B>d</B> befestigt ist. Die beiden Schei ben sind an der Felge durch das Felgenband <B>d</B> an der Nabe durch eine mit zwei Flanschen -v,ersehene Abstandbüehse <B>f</B> im richtigen<B>Ab-</B> stand voneinander gehalten. Die Abstands büchse<B>f,</B> welche man auch als Aussennabe bezeichnen könnte, ist an der Scheibe<B>b</B> durch eine Mehrzahl von Nieten befestigt.
Die bei- eten Scheiben a und<B>b</B> sind gemeinsam durch die Radkapsel oder Mutter<B>g</B> auf der eigent lichen, auf der Radachse drehbar, aber un- x,erschiebbar gelagerten Nabe lt, die auch als Innennabe bezeichnet werden könnte, lösbar befestigt, indem sie zwischen einem Flansel-i der Nabe h und einem Flansch der Mutter oder Radkapsel <B>g</B> eingeklemmt sind. Dadurch sind die Scheiben a und<B>b</B> an der Niabe zu gleich auch miteinander verbunden.
Die Ver bindung der Scheiben an der Felge erfolgt dagegen durch eine Anzahl von an der Scheibe a, vor"esehenen Ösen ;, und eine gleiche An zahl von an der Scheibe<B>b</B> in der Unifangs- rielitunc des Rades an-eordneten Haken<B>k,</B> ,velehe na;eh Abnahme der Scheiben von der Nabe li durch gegenseitige Verdrehung der beiden Scheiben a und<B>b</B> zum Eingriff in die Ösen i gebracht werden.
Um die Scheiben nach dem Ein-Triff der Haken<B>k</B> in die Ösen i gegen gegenseitige Verdrehung zu sichern, t' <B>:D</B> zn t' 23 ist der Flanseh der Abstandsbüchse oder Aussennabe<B>f</B> mit einer Anzahl von Löchern in, versehen, während die Scheibe a.
an ihrem innern Rande eine gleiche Anzahl von Lö- ehern a enthält, welche sich mit den Löchern in decken, wenn die Kupplungshaken <B>7.</B> in die Ösen i ein-reifen. Am Flansch der In nennabe li, sind endlich Mitnehmerstifte o angeordnet, deren Zahl und Anordnung der jenigen der Löcher m. und n entspricht.
Wer den die beiden Scheiben a und<B>b</B> nach erfolg ter Kupplung durch die Haken und Ösen<B><I>k,</I></B><I> i</I> auf die Nabe li, aufgeschoben, so treten die Mitnellmerstifte o durch die Löcher der Scheibe a hindurch in die Löcher der<B>Ab-</B> standsbüchse<B>f</B> bezw. deren Flansch ein und sichern dadurch die Scheiben a und<B>b</B> gegen gegenseiti-e Verdrehung,<B>d.</B> h. gegen Lösung n tD t' der aus den Haken und Ösen k, <I>i</I> bestehenden Kupplung.
Zugleich dienen die Mitnehmer- stifte aber auch in bekannter Weise dazzu, die Scheiben mit der Nabe li, auf Mitdrehung züi kuppeln. Damit der aus den Scheiben a,<B>b</B> und der Büchse<B>f</B> bestehende abnehmbare Teil des Rades auf der auf der Radachse gelager ten Nabe li, einen sicheren Sitz findet, sind die Nabe h. und die Mutter oder Radkapsel<B>g</B> zweckmässig, wie dargestellt,<B>je</B> mit einem Konus versehen, der sich in einen entspre chenden Tnnenkoiius der Abstandsbüchse oder Aussennabe J schliessend einlegt.
Wie ersichtlich, können beide Scheiben behufs Auswechslun- des Pneumatiks nach <B>?Z</B> Lösung der Radkapsel<B>k</B> gemeinsam von der auf der Raclaehse verbleibenden Nabe li, ab- genommen un <B>d</B> dann voneinander ",elöst wer den. Nach Aufbringen des neuen Pnenmatiks können sie unabhängig von der Nabe mitein ander verbunden und dann- gemeinsam auf die Nabe aufgeschoben werden, worauf sie durch Aufschrauben der Radkapsel wieder an der Nabe befesti,),t werden.
Die Aus-,veelis- lung des Pneumatiks ist dadurch ganz we- stIntlich vereinfacht und erleichtert. Die Ar beit kann also ohne weiteres auch von Laien ausgeführt werden.
Dabei ist dadurch, dass die Löcher der Scheibe a sich beim Auf bringen der Scheiben auf die Nabe mit, den Löchern im Flansch der Abstandsbüchse decken müssen, zugleieh die Gewähr dafür ,veo, ., e ben. dass die Scheiben nur dann auf der Nabe befestigt werden können, wenn sie durch die Kupplungsglieder i,
<B>k</B> kraftsehlüs- sig gekuppelt sind. Die Gefahr von Unfällen durch unvollständigen Zusammenbau des Ra des ist dadurch ausgesehlossen. Natürlich können die Ersatzreifen oder Pneumatiks auch auf Ersatzrädern fertig montiert mitge führt werden.
Hierbei gewährt die Erfindung den Vorteil, dass die Ersatzräder nur aus den beiden Scheiben und der Abstandsbüchse zu bestellen brauchen, also ein geringes Gewicht besitzen, und dass die Auswechslung der Rä- .der in überaus einfacher Weise, nämlich durch Lösen der Radkapsel, erfolgen kann.
Die Erfindung beschränkt sieh selbstver ständlich nicht auf das dargestellte Beispiel, vielmehr sind auch andere Ausführungen möglich. Zum Beispiel könnten an Stelle der Haken und Ösen<I>k, i</I> auch andere geeignete Kupplungsglieder, z. B. Klauen oder der gleichen, welche durch gegenseitige Verdre- liung, der beiden Scheiben in und ausser Ein griff gebracht werden können, angeordnet werden. Ferner könnte die Abstandsbüchse auch durch eine Anzahl von hohlen Abstands bolzen ersetzt sein. Die Nabe h kann in irgend einer bekannten Weise, z. B. mittelst mehrerer Kugellager, auf der festen Radachse gelagert sein.