CH97754A - Registrierkasse. - Google Patents

Registrierkasse.

Info

Publication number
CH97754A
CH97754A CH97754DA CH97754A CH 97754 A CH97754 A CH 97754A CH 97754D A CH97754D A CH 97754DA CH 97754 A CH97754 A CH 97754A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
key
lever
locking
cash register
arm
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Fried Krupp
Original Assignee
Krupp Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Ag filed Critical Krupp Ag
Publication of CH97754A publication Critical patent/CH97754A/de

Links

Landscapes

  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description


      Registrierkasse.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Re  gistrierkasse mit einem beim Niederdrücken  einer Sondertaste bewegten Sperrhebel, der  in     derRuhestellungdasKassentriebwerksperrt.     Damit bei solchen Kassen ein eigentlicher  Kassengang erfolgen kann, musste bei den bis  herigen Ausführungsformen zunächst durch  Niederdrücken einer Betragstaste der Sperr  hebel entsichert und hierauf durch Nieder  drücken einer Sondertaste der Sperrhebel ver  stellt werden, um das Kassentriebwerk frei  zugeben.

   Die.     Erfindung        bezweckt,    eine Regi  strierkasse der erwähnten Art mit     einerLeer-          gangstaste    auszurüsten, mittelst deren ohne  Einstellung einer Betragstaste oder einer der  vorstehend erwähnten Sondertasten ein Leer  gang der Kasse eingeschaltet werden kann.  Dies geschieht beispielsweise um zu prüfen,  ob sich das Triebwerk der Kasse in Ordnung  befindet, oder wenn man aus der Kasse, ohne  dass eine Zahlung erfolgt, Geld zum Wech  seln entnehmen will.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes eine elek-         trisch    betriebene Registrierkasse dargestellt,  und zwar zeigt       Fig.    1 eine zum Teil im Schnitt gehaltene  Vorderansicht des Einstellwerkes der Regi  strierkasse,       Fig.    2 den Schnitt nach 2-2 der     Fig.    1  von links gesehen,       Fig.    3 eine der     Fig.    2 entsprechende Dar  stellung bei anderer Lage von Teilen,       Fig.    4 den Schnitt nach 4--4 der     Fig.    1,  von rechts gesehen,

   und       Fig.    5 eine der     Fig.    4 entsprechende Dar  stellung bei anderer Lage von Teilen.  Ferner zeigt in grösserem     Massstabe          Fig.    6 den Schnitt nach 6-6 der     Fig.    4,  von oben gesehen,       Fig.    7 einen Teil der     F.ig.    4, und       Fig.    8 einen Teil der     Fig.    5.  



  In den     Fig.    9-13 sind Einzelheiten ver  anschaulicht.  



  Die Kasse besitzt fünf Reihen von je neun  Betragstasten A, die in beliebiger bekannter  Weise mit (dem auf der Zeichnung nicht dar  gestellten)     Addierwerke    der Kasse zusammen-      arbeiten können, und eine Reihe mit einer       Leergangtaste    D und vier Sondertasten     Dl.     



  Der Antrieb der Kasse erfolgt durch einen  Elektromotor, dessen Welle mit einem auf der  Antriebswelle C der Kasse angeordneten       Schneckenrade        Cl        (Fig.    1) in zwangsläufiger  Verbindung steht. Mit der Welle C sind ein  Sperrarm     C'    (s.     bes.        Fig.    9 und 10) und eine  Scheibe     C    umdrehbar verbunden.

   Ein an der  Scheibe     C3    sitzender Stift     cl    greift in einen       kreisbogenförmigen,    zur Achse der Welle C  konzentrischen Schlitz     dl        (Fig.    3) einer Schalt  scheibe D, die gegenüber der Welle C eine       von    der Länge des Schlitzes     dl    abhängige  Teildrehung ausführen kann und dazu be  stimmt ist, den     Antriebsstromkreis    zu schliessen.

    Zwischen     ,dein    Arme     C=    und der Schaltscheibe D  ist eine Feder     E        (Fig.    1) eingeschaltet; die  bestrebt ist, die Schaltscheibe D aus der  Ruhelage, bei welcher der Stift     a1    am untern  Ende des Schlitzes     dl    liegt     (Fig.    2), irr eine  Stellung zu drehen, bei welcher der Stift     a1     am obern Ende des Schlitzes     dl    liegt     (Fig.    3).

    In der     Ruhelage    werden die Schaltscheibe D  und der Arm     C2    durch     einen    Sperrhebel F  festgehalten, der auf einer im Gehäuse G  ruhenden Achse     F1    schwingbar gelagert ist.       Für    jede Reihe von Betragstasten     t1.    ist eine  auf einer Achse H gelagerte Sperrschwinge     Hl     vorgesehen, die geneigt liegende Schlitze     1a      besitzt, in welche die Füsse     a1    (s.     bes.        Fig.    7  und 8) der Tasten A eingreifen können.

   Eine  gleichfalls auf der Achse H gelagerte Sperr  schwinge     H'-    mit geneigt liegenden Schlitzen     ha          (Fig.    2, 3 und 6) gehört zu der) Sondertasten     B'1,     deren Füsse mit b=     (Fig.    6) bezeichnet sind.

    Eine an jeder Sperrschwinge     Hl    oder     H3    an  greifende Feder     h.5    sticht die Schwinge in       Eingriff    mit einer Rast     i-    oder     i3    (s.     bes.          Fig.    7 und 8) einer auf der     Löschhebelwelle    J  schwingbar angeordneten     Sperrklinke     < 71     zrr     halten.

   Die     Schwenkbarkeit    der     Klinken        J1     ist durch starr mit der Welle J verbundene  Stifte     il        (Fig.    7 und 8) begrenzt, die in Aus  schnitte     iä    der Naben der     Klinken    eingreifen.  In der     Ruhelage    steht die Sperrschwinge mit  der Rast i= der     Klinke        J1    in     Eingriff        (Fig.    7).

    Beim     Niederdrücken    einer Taste     ,1    oder     Dl       wird die Sperrschwinge infolge des Zusam  menarbeitens des Tastenfusses     cal    oder b= mit  der Wandung des ihr gegenüberliegenden  Schlitzes der Sperrschwinge angehoben. Bei  völlig niedergedrückter Taste steht der Tasten  fuss so in     Eingriff    mit der Wandung des       Sperrschwingenschlitzes        (Fig.    8), dass die Taste  so     lange    in dieser Stellung festgehalten wird,  als die Sperrschwinge durch die     Klinke    7'  angehoben bleibt.

   Das Feststellen der ange  hobenen Sperrschwinge erfolgt durch die       Klinke        71,    die durch eine an ihr angreifende  Feder i') in eine Stellung geschwenkt wird,  in der die Sperrschwinge mit der Rast     i3        zum          Eingriff        kommt        (Fig.    8).  



  Mit der     Löschhebelwelle    J ist ein nach  hinten gerichteter Arm i'     (Fig.    2 bis 4)     un-          drehbar    verbunden, an dem das obere Ende  eines     Führungsstückes        Ii        angelenkt    ist.

   Das  untere Ende des Führungsstückes     h    besitzt  einen zur Führung des Stückes     K    an einer  Achse M bestimmten     Ausschnitt-hl    und einen  seitlichen Ansatz     k=.    Dieser Ansatz ragt in  die     Balin        eines    an einem     Zahnrade        JP    sitzen  den Zapfens     1)a2.    Das Zahnrad     @Lh    ist auf der  Achse     1l1    drehbar und steht durch ein - auf  der Zeichnung nicht dargestelltes - Zwischen  getriebe mit der Welle C derart in zwangs  läufiger     Verbindung,

      dass es bei einer Um  drehung der Welle C ebenfalls eine Um  drehung ausführt. Auf der Welle J ist ferner  der unter der Wirkung einer Feder     n1        (Fig.    4  und b) stehende Löschhebel     ZV    schwingbar  angeordnet, dessen über die Welle J nach  hinten hinausragender Teil einen Stift     re=    trägt,  der unter den Arm i' ragt. Schliesslich ist  mit der Welle J ein     Winkelhebel        J',        .Ir'          (Fig.    1, 2 und 3) umdrehbar verbunden.

   Vor  der) Arm     J'    dieses     Winkelhebels    kann sich  ein Zapfen     p"    leger), der an dem Arme     P1     eines auf einer Achse P gelagerten Winkel  hebels     P1,        P2    sitzt. An     dein    Arme P= des  Winkelhebels     P1,        Pl    ist eine Rolle     p1    ge  lagert, die mit einer Kurvennut     d=    der Schalt  scheibe D in     Eingriff    steht.  



  Jede     Betragstastensperrschwinge        -.HI    be  sitzt einen nach oben) gerichteten     Fortsatz    h''       (Fig.    1, 4 und     5);    an dem eine Rolle     hl    ge-      lagert ist. Die Rollen     h7    liegen an einer über  sämtliche Sperrschwingen H' hinweggeführten       Stange        Q    (s. auch     Fig.    11 und 12) an, die  von zwei auf der Achse     ì"    schwingbar an  geordneten Hebeln     g1,        g'    getragen wird.

   An  dem Hebel     g'    sitzt ein Ansatz     g3,    der mit  einer Nase     h5        (Fig.    2 und 3) der Sondertasten  sperrschwinge H3 zusammenarbeiten kann.  Die zum Eingriff mit den Schlitzen     h'    der  Sperrschwinge     H3    bestimmten Füsse     bl    der  Sondertasten B' sind abgesetzt und greifen  mit ihrem     Absatze        b3        (Fig.    6) über ein Bogen  stück     r'    eines neben der Schwinge     H3    ange  ordneten Sperrschiebers     IR    (s.

   auch     Fig.    13),  dessen gegabeltes Ende     r2    auf der Achse H  geführt ist. Infolge dieser Anordnung muss  beim Niederdrücken einer Taste B' der Schie  ber B durch Einwirkung des Absatzes     b3     auf das Bogenstück     r1    um einen gewissen  Betrag gegen die Achse H hin verschoben  werden, um das Zusammenarbeiten des Tasten  fusses     b2    mit einem Schlitze     h4    der Schwinge       H3    zu ermöglichen.

   An dem Schieber R ist  durch einen Zapfen     r3    ein auf der Achse F'  gelagerter Hebel     -E'        angelenkt,    der durch eine  Nabe f 3     (Fig.    1) mit dem Sperrhebel F starr  verbunden ist. Solange der Sperrhebel F in  der Sperrlage festgehalten wird, ist also auch  der Schieber R in der die Sondertasten B'  sperrenden Stellung gesichert.  



  Zur Sperrung des Hebels F dient eine  zweiarmige Sperrklinke     S        S',    die auf einem  im Gehäuse G ruhenden Bolzen s  gelagert  ist. Eine zwischen dem Gehäuse G und der  Klinke S     S'    eingeschaltete Feder     s3    sucht  die Klinke in einer Stellung zu halten, bei  der ihr Arm     S    in eine Rast f4 des Sperr  hebels F einklinkt     (Fig.    2 und 4). Dabei  bildet der     Klinkenarm        S'    ein     Widerlager    für  die Stange Q.  



  Die     Leergangtaste    B besitzt     keinen    zum       Eingriff    mit einem Schlitze der Sperrschwinge       H3    bestimmten Tastenfuss, so dass sie beim  Niederdrücken nur auf den Sperrschieber B,  nicht aber auf die Sperrschwinge     H3    einwirkt.  Ein an der Taste B sitzender Stift     b4        (Fig.    2  und 3) greift in einen Schlitz     t2    des Armes T  eines Winkelhebels<I>T T'</I> ein, der durch einen    Zapfen     13    (s. auch     Fig.    1) am Gehäuse G ge  lagert ist.

   Das Ende     t4    des seitlich     abge-          kröpften    Hebelarmes T' ist dazu bestimmt,  mit einem Zapfen     s4    des Armes<B>8</B> der Sperr  klinke     S'        S1    zusammenzuarbeiten. Ein recht  winklig     abgebogener    Lappen     il        (Fig.    2 bis     ar)     des     Hebelsarmes    T' kann in der ausge  schwenkten Stellung     (Fig.    3), in die er beim  Niederdrücken der Taste B gebracht wird,  hinter die Stange     Q    greifen und diese gegen  Ausschwingen sperren.

   Bei ausgeschwenkter  Stange<I>Q</I> ist der Winkelhebel<I>T T'</I> dadurch  am Ausschwingen gehindert, dass sein Lap  pen<B>15</B> von unten gegen die Stange     Q    trifft.  Gegen den Stift b4 der Taste B wird durch  eine Feder     u"der    mit einer Schrägfläche     u2     und einer Rast     u3    versehene Arm U eines  um einen Zapfen     u6    schwingbaren Hebels<I>U U'</I>  gedrückt.

   Ein an dem Hebelarme U' sitzen  der Stift     ac4    greift in einen Schlitz     u$    einer  Stange     U'    ein, die an dem Arme     JI    des auf       derLöschhebelwe11eJbefestigtenWinkelhebels          Js        J'        angelenkt    ist.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Anord  nung ist folgende  Die durch das Niederdrücken der Betrags  tasten A aufwärts bewegten Sperrschwingen       H'    werden in der angehobenen Stellung zwecks  Sperrung der Tasten A durch die auf der       Löschhebelwelle    7 schwingbar angeordneten  Sperrklinken     J'    festgehalten, deren Rasten i3  durch die Federn     il    zum Eingriff mit den  Sperrschwingen gebracht werden. Bei der  Aufwärtsbewegung der Sperrschwingen H'  werden die Hebel     g',        q2    und die mit diesen  verbundene Stange     Q    durch die Einwirkung  der an den Schwingen H' gelagerten Rollen     h'     nach hinten geschwenkt.

   Die Stange Q drückt  bei der     Schwingbewegung    gegen den Arm S'  der Sperrklinke S S', die im Sinne des Pfei  les x     (Fig.    4) gedreht wird, so dass der Arm<B>8</B>  der Klinke aus der Rast f 4 des Sperrhebels F  ausklinkt     (Fig.    5) und den Sperrhebel frei  gibt. Gleichzeitig ist der Ansatz     g3    des Hebels     g1     von der Nase     h'    der     Sondertastensperrschwinge          H3    fortbewegt worden, so dass die Einstellung  einer Sondertaste     B'    erfolgen kann.

   Beim  Niederdrücken einer Sondertaste B' wird der      Sperrschieber     R    gegen die Achse H ver  schoben und der vorher entsicherte (siehe  oben) Sperrhebel     I'    durch Vermittlung des  Hebelarmes F' ausser Eingriff mit dem     Kas-          sensperrarme        C=    und der Schaltscheibe D ge  bracht. Die freigegebene Schaltscheibe D       schnelit    unter der     Wirkung    der Feder     L'    vor,  bis der an der Scheibe<B>C</B>' sitzende Stift e4  am obern Ende des Schlitzes     d'    liegt, und  schliesst dadurch den Antriebsstromkreis.

   Bei  dieser Teildrehung der Schaltscheibe D wird  der     Winkelhebel    P'     P=    infolge der     Einwirkung     der Kurvennut<I>d=</I> der Schaltscheibe<I>D</I> auf  die am Hebelarme     P2    gelagerte Rolle     2)    4 so  gedreht; dass der am Hebelarme P' sitzende  Zapfen     1)3    vor den Arm 75 des auf der Lösch  liebelwelle J befestigten     Winkelhebels        J'   <I>.T<B>'</B></I>  greift.

   Die     Löschhebelwelle    ist jetzt an einer  Drehung, die nötig wäre, um die Rasten i.'  der Sperrklinken J' ausser     Eingriff        finit    den  Sperrschwingen H' zu bringen, gehindert, so  dass die Sperrschwingen in der angehobenen  Stellung und somit die niedergedrückten Be  tragstasten A in der niedergedrückten Stel  lung gesichert sind.  



  Bei einem Kassengange macht die An  triebswelle C der Kasse eine Umdrehung. Bei       Beendigung    der Registrierung ist der     Winkel-          liebel    P' P= durch Vermittlung der Kurven  nut     (Z=    in die Stellung nach     Fig.    2 zurückbe  wegt worden, bei der sein Zapfen     1)\'        auher-          halb    der Bahn des Armes     ,l'    des Winkel  hebels     J\        J'    liegt.

   Nach beendeter Registrie  rung ist der Zapfen      a2    des im Sinne des  Pfeiles     J        (Fig.    5) gedrehten     Zahnrades   <I>X'</I>  gerade unter dem     Ansatze        k=    des     Führungs-          stückes        Ti    angelangt (strichpunktierte Stel  lung des Zapfens      a'    in     Fig.    5).

   Bei der  weiteren Drehung des Zahnrades X' wird das  Führungsstück     K    angehoben und die     Lösch-          hebelwelle        J    am Arme     j7    so gedreht, dass die       lIitnehmerstifte        i4    die unter die Sperrschwingen  eingeschnappten     Sperrklinken    J' in die aus  F     ig.    7 ersichtliche Stellung     zurückbewegen,     worauf die Sperrschwingen,

   sowie die     nieder-          gedrückten    Tasten unter Federwirkung in die  Ruhelage     zurückkehren.    Bevor durch Nieder  drücken einer Sondertaste B' die Löschhebel-    welle in der angegebenen Weise festgestellt  worden ist, können im Bedarfsfalle die ein  gestellten Betragstasten A von Hand gelöscht  werden.

   Zu diesem Zwecke wird der     Lösch-          hebel        il'        niedergedrückt    und dabei der Arm i'       mittelst    des Stiftes     1c.=    in der gleichen Weise  bewegt, wie es beim Kassengange     geniäf)    vor  stehender Beschreibung durch das Führungs  stück     K    geschieht.  



  Beim     Niederdrücken    der     Leergangtaste    B  wird durch den Stift     b4    der Winkelhebel<I>T T'</I>  gedreht und dabei zunächst durch Einwirkung  des     Hebelarmendes        t'    auf den Zapfen     s'    der       Sicherungsklinke        SS'    diese Klinke so bewegt,  dass der     Klinkenarm    S aus der Rast     f    4 des  Sperrhebels F ausklinkt und diesen freigibt.

         Iin    weiteren Verlaufe der Tastenbewegung  wird der     Sperrschieber        R    gegen die Achse H  verschoben, wodurch in gleicher Weise wie  beim     'Niederdrücken    einer Sondertaste B' ein  Kassengang ausgelöst wird     (Fig.    3). Gleich  zeitig greift der Lappen     t'    des Hebelarmes<I>T'</I>  hinter die     Stange        Q!,    wodurch sämtliche Tasten  sperrschwingen in der Ruhelage festgehalten  werden und Glas     Niederdrücken    einer der  übrigen Tasten     verhindert    ist.

   Die Taste B  wird in der     niedergedrückten    Stellung dadurch  festgehalten, dass ihr Stift     b4    in die Rast 0  des Hebels<I>U U'</I> eingreift, und beim Kassen  gange durch die von der     Löschhebelwelle    J  aus unter Vermittlung der Stange     ZI'    bewirkte  Bewegung des Hebels U U' freigegeben.  



  War bereits vor Benutzung der Leergang  taste B eine der     übrigen    Tasten eingestellt  worden, so kann die Taste     B    nicht nieder  gedrückt werden, da in diesem Falle die nach  hinten gedrückte Stange     Q    in der Bahn des  Lappens     t'    des Hebelarmes<I>T'</I> liegt und das  Ausschwingen des Hebels<I>T T'</I> verhindert.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt  sich, dass die     Leergangtaste    B vollständig  unabhängig von den übrigen Tasten bedient  und ein     Kassenleergang    durch Vermittlung  von     Getriebeteilen    ausgelöst wird, die ledig  lich beim     Niederdrücken    der     Leergangtaste     verstellt werden. Diese Einrichtung ermög  licht es, sowohl die Kassengänge bei jeder       (Ieschäftsart        (Barverkauf,    bezahlte Rechnung,           Kreditverkauf,    Ausgabe), als auch die     Kassen-          leer:_;ä@r:;e        r;esondert    zu zählen.

   Wird nämlich  für jede der Sondertasten     B'    und für die       Leergano;taste    B je ein     Postenzähler,    ange  ordnet, so zählt der von der Taste B     beein-          flusste    Zähler nur die     Kassenleergänge,    wäh  rend jeder der übrigen vier Zähler nur die       'eine        Geschäftsart        betreffenden    Kassengänge  zählt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registrierkasse mit einem beim Nieder drücken einer Sondertaste verstellten Sperr- hebel, der in der Ruhestellung das Kassen triebwerk sperrt, dadurch gekennzeichnet, dass beim Niederdrücken einer mir Leergänge der Kasse einschaltenden Taste während des ersten Teils der Tastenbewegung durch Ver stellen eines Hebels, der in die Bahn eines an der genannten Taste sitzenden Gliedes ragt, die bei sonstigen Kassengängen durch das Niederdrücken einer Betragstaste durch geführte Entsicherung des Sperrhebels bewirkt wird, und dass im weiteren Verlaufe der Tastenbewegung die bei sonstigen Kassen gängen durch das Niederdrücken einer Son dertaste bewirkte Verstellung des Sperrhebels zwecks Freigabe des Kassentriebwerks erfolgt.
    UNTERANSPRUCH: Registrierkasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Ansatz des durch die Leergangtaste verstellbaren Hebels mit einer beim Niederdrücken einer Betrags taste bewegten und in ihrer Ruhelage mit einem mit ihr verbundenen Teile in die Bahn einer Sondertastensperrschwinge ragenden Stange in der Weise zusammenarbeiten kann, dass bei niedergedrückter Leergangtaste die genannte Stange in der Ruhelage festgehalten wird und infolgedessen das Niederdrücken einer der übrigen Tasten verhindert ist, und dass nach Einstellung einer der übrigen Tasten die Leergangtaste nicht niedergedrückt wer den kann.
CH97754D 1920-06-18 1921-06-17 Registrierkasse. CH97754A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE97754X 1920-06-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH97754A true CH97754A (de) 1923-02-16

Family

ID=5646425

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH97754D CH97754A (de) 1920-06-18 1921-06-17 Registrierkasse.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH97754A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH97754A (de) Registrierkasse.
DE404628C (de) Registrierkasse
DE116436C (de)
DE874374C (de) Betragseinstell- und UEbertragungswerk fuer Registrierkassen und aehnliche Buchungsmaschinen
DE437643C (de) Freigabeeinrichtung fuer Registrierkassen
DE369919C (de) Nullstellvorrichtung fuer Registrierkassen oder Rechenmaschinen mit mehreren Addierwerken
DE276827C (de)
AT133728B (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit mehreren in einer einzigen Tastenbank angeordneten Gruppen von Sondertasten (Verkäufer, Geschäftsart) und diesen Tastengruppen zugeordneten Addier- und Zählwerksgruppen.
DE535886C (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine
AT138934B (de) Registrierkasse und Buchungsmaschine mit mehreren Addierwerksreihen.
DE433247C (de) Freigabevorrichtung fuer den Antrieb von Registrierkassen
DE452500C (de) Schubkastensperr- und -freigabevorrichtung fuer Registrierkassen mit mehreren Schubkaesten
DE509747C (de) Registrierkasse fuer Einzelbetrags- und Mehrpostenregistrierung mit mehreren Schubladen
DE578426C (de) Sperrvorrichtung fuer den Handhebel von Rechenmaschinen
AT92517B (de) Registrierkasse mit Vorrichtung zum Drucken von Endsummen.
AT132809B (de) Buchungsmaschine.
AT156937B (de) Rechen- oder Buchhaltungsmaschine.
AT88266B (de) Registrierkasse mit verschieden benutzbaren Einstellorganen.
DE958062C (de) Buchungs oder ahnliche Rechen Maschine
DE745201C (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit geteiltem Betragstastenfeld
DE527740C (de) Tastenhebelregistrierkasse
DE279507C (de)
DE276824C (de)
DE677594C (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine fuer mehrere Verkaeufer
DE567492C (de) Registrierkasse oder Buchungsmaschine