CH97515A - Einrichtung zur Speisewasservorwärmung bei Dampfmaschinenanlagen mit Zwischendampfentnahme. - Google Patents

Einrichtung zur Speisewasservorwärmung bei Dampfmaschinenanlagen mit Zwischendampfentnahme.

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CH97515A
CH97515A CH97515DA CH97515A CH 97515 A CH97515 A CH 97515A CH 97515D A CH97515D A CH 97515DA CH 97515 A CH97515 A CH 97515A
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Simmen Oscar
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Simmen Oscar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D3/00Accumulators for preheated water
    • F22D3/04Accumulators for preheated water combined with steam accumulators

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Description


  Einrichtung zur Speisewasservorwärmung bei Dampfmaschinenanlagen mit  Zwischendampfentnahme.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Speisewasservorwärmung bei     Dampf-          inaschinenanlagen    mit Zwischendampfent  nahme und besteht darin, dass das dem  Dampfkessel zugeführte Speisewasser mit  Hilfe des der Dampfmaschine entnommenen  Zwischendampfes in einem Reiniger auf die  Temperatur des Zwischendampfes gebracht  vird, zum Zweck, die in dem Speisewasser  enthaltenen Verunreinigungen nach Möglich  keit aus demselben auszufällen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung schema  tisch dargestellt.  



  a ist ein Dampfkessel, b ist der Hoch  druckzylinder, c der     Niederdruckzylinder     einer     zweistufigen    Dampfmaschine, d ist die  vom Dampfkessel zum Hochdruckzylinder  führende Dampfleitung und e der den Dampf  vom Hochdruckzylinder in den Niederdruck  zylinder überleitende Zwischenaufnehmer.  f ist der     Speisewasserreiniger    mit der Speise  wasserzuleitung     g,    dem Schlammsammler h  und dem     Sehlamm@ablass    i. Aus dem     Speise-          -v,%Tasserreiniger    wird das Speisewasser mit    Hilfe der Pumpe<I>k</I> und der Leitung<I>l</I>     in    den  Kessel gefördert.

   Während die Reinigung  des Speisewassers bisher in der Weise er  folgte, dass dein Auspuff der     Maschine    ent  nommener Abdampf durch das im Reiniger  enthaltene Wasser hindurchgeleitet wurde, so  erfolgt die Reinigung nach der vorliegen  den Erfindung dadurch, dass aus dem  Zwischenaufnehmer entnommener Zwischen  dampf durch das Speisewasser hindurch der  Verbrauchsstelle zugeführt wird. Der     Zwi-          sehendampf    wird durch die Leitung m und  die Düse     n    in das im Reiniger enthaltene       Speisewasser    eingeführt, steigt von da in  Blasen in den Dampfraum des Reinigers  hinauf und strömt hernach durch die Lei  tung o der Verbrauchsstelle zu.

   Das in dem  Reiniger enthaltene Speisewasser wird dabei  unter Kondensation eines     Teils    des Zwischen  dampfes auf die Temperatur des letzteren ge  bracht, wobei ein weit grösserer Teil seiner  Verunreinigungen ausgefällt wird, als dies  mit dem bisherigen Verfahren möglich war.  Die Verunreinigungen sammeln sich als  Schlamm in dem Schlammsammler h, von wo      sie durch den daran angeschlossenen Ablass i  von Zeit zu Zeit abgelassen werden. Der auf  dem Speisewasser sich     bildende    Schaum wird  durch die aus dem Trichter p, der Leitung q  und dem Abschlussorgan r bestehende     Ab-          schäumvorrichtung    durch zeitweises Offnen  des Abschlussorganes r entfernt.

   Um die  Reinigung möglichst vollständig zu gestal  ten, können in den Reiniger     f    je nach der  Qualität des     Speisewassers    eine oder mehrere       Zwischenwände    mit Filtereinlage eingebaut  sein, durch welche die im Speisewasser etwa  noch suspendierten Verunreinigungen zurück  gehalten werden. Anstatt die ganze entnom  mene Zwischendampfmenge durch den Rei  niger hindurch zu leiten, kann natürlich auch  nur ein Teil desselben für die Reinigung des  Speisewassers herangezogen werden.

   Der  Speisewasserreiniger kann ferner mit einer  automatischen     Regelvorrichtung    versehen  sein, welche einerseits durch Beeinflussung  des Speisewasserzuflusses den Wasserstand  im Reiniger     innerhalb    gewisser Grenzen hält,  und anderseits durch periodisches Offnen und  Schliessen des Schlammablasses den Schlamm  aus dem Reiniger abströmen lässt, gegebenen  falls auch die Abschä umvorrichtung perio  disch betätigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Speisewasservorwärmung bei Dampfmaschinenanlagen mit Zwischen- dampfentnahme, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Dampfkessel zugeführte Speise wasser mit Hilfe von der Dampfmaschine entnommenem Zwischendampf in einem Was serreiniger auf die Temperatur des Zwischen dampfes gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wasser reiniger in eine Anzahl von unter sich durch filtrierende Zwischenwände verbun- dene unterteilt ist.
    \?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Speisewasserreiniger mit einer automatischen Regelvorrichtung, welche einerseits zur Einhaltung eines konstanten Wasserstandes im Reiniger den Speise wasserzufluss regelt, anderseits durch pe riodisches Öffnen und Schliessen des Schlammabh..sses den Schlamm aus dem Reiniger abströmen lässt, versehen ist. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Speise wasserreiniger mit einer von der Regel vorrichtung periodisch betätigten Ab schäumvorrichtung versehen ist.
CH97515D 1921-08-09 1921-08-09 Einrichtung zur Speisewasservorwärmung bei Dampfmaschinenanlagen mit Zwischendampfentnahme. CH97515A (de)

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