DE735465C - Vorrichtung zum Dosieren von chemischen Zusatzmitteln, insbesondere Sterilisiermitteln, in Trinkwasserreinigungsanlagen - Google Patents

Vorrichtung zum Dosieren von chemischen Zusatzmitteln, insbesondere Sterilisiermitteln, in Trinkwasserreinigungsanlagen

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Publication number
DE735465C
DE735465C DEC53091D DEC0053091D DE735465C DE 735465 C DE735465 C DE 735465C DE C53091 D DEC53091 D DE C53091D DE C0053091 D DEC0053091 D DE C0053091D DE 735465 C DE735465 C DE 735465C
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DE
Germany
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water
valve
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drinking water
chemical additives
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Expired
Application number
DEC53091D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Algot C-Son Carring
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CARL ALGOT C SON CARRING
Original Assignee
CARL ALGOT C SON CARRING
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/686Devices for dosing liquid additives

Description

  • Vorrichtung zum Dosieren von chemischen Zusatzmitteln, insbesondere Sterilisiermitteln, in Trinkwasserreinigungsanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Diosieren von chemischen Zusatzmitteln, insbesondere Sterilisiermitbeln, in Trin'kwasserreiniggungsanlage:n in Abhängigkeit von,der Entnahme des gereinigten Trinkwassers mittels einer Pumpe. Sie besteht darin, daß das Diosierventil für das Zusatzmittel über ein Hebelgestänge von dem Ventilkörper des Fußventils in der Saugleitung der Reinwasserpumpe gesteuert wird.
  • Bekannt sind bereits Anlagen zum Enthärten und Reigen vorn Rohwasser, bei der die Zufuhr ,des Rohwassers und des zur Enthärtung dienienden Zusatzmittels durch Ventile gesteuert wird, die deraxtmitexnandex gekuppelt sind, daß sie gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden. Das öffnen bzw. Schließen dieser Ventile findet in dem Augenblick des zulässig tiefsten bzw. höchsten Wasserstandes in dem Reinigungsbehälter statt, so daß die Zufuhr neuen Zusatzmittels nur dann erfolgt, wenn die Entnahme des gereinigten Wassers bis zum niedrigsten Wasserstand getrieben ist. Dabei ergibt sich der Nachteil, daß, falls der Wasserstand im Reinwassersammelraum nur ein wenig höher als der zulässig tiefste ist, bei der folgenden Wasserentnahme ein ungenügender Vorrat an Reinwasse@r vorhanden ist und die Gefahr entsteht, daß dem Zusatzmittel nicht genügend Zeit zur Einwirkung auf das nachfließende RohNvasser bleibt. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung in der Weise beseitigt, daß die Dosierung des chemischen Zusatzmittels nicht in Abhängigkeit von der Rohwasserzufuhr, sondern von der Reinwasserentnahme durch Steuerung des -D,o.sierventils vom Ventilkörper des Fußventils in der Saugleitung -der Reinwasserpumpe aus erfolgt. Das Zusatzmittel wird also nur während der Reinwasserentnahme und unabhängig von der dauernd offen gehaltenen und, bis der höchste Wasserstand im Reinwassersammelraum erreicht ist, sich fortsetzenden Zufuhr des Rohwassers diesem zugeleitet, wodurch bei jeder Reimvasserentnahme immer genügend W;isser vorhanden ist, das ausreichend lange der Einwirkung des chemischen Zusatzmittels ausgesetzt war.
  • Andererseits sind auch bereits Wasserreiniger bekannt, bei denen ,ebenso wie beim Erfindungsgegenstand die Zufuhr des Zusatzmittels von der Reinwasserentnahme abhängig ist. Während aber gemäß der Erfindung die bei der Reinwassierentnahme erfolgende Dosierung des Zusatzmittels konstant ist, d. h. der Gehalt des dem Rohwasser zugeleiteten Zusatzmittels dauernd in einem bestimmten Verhältnis zur abgeführten Reimwassermenge bleibt und dadurch die Isonstanthaltung der Wasserreinigung ges.i,chert ist, tritt bei dem bekannten Wasserreiniger infolge der Verwendung einer von einem Wassersäulenmotor angetriebenen Pumpe, die reines Wasser in den oberen Teil des Zusatzmittelbehälters drückt, wodurch eine entsprechende Menge des Zusatzmittels den Biehälter verläßt, eine fortschreitende Verdünnung des Zusatzmittels im Behälter ein, so daß der Gehalt der zufließenden Zusatzmittelmenge sich dauernd vermindert. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß das D,osierventil für das Zusatzmittel durch ein stets fehlerfrei arbeitendes Hebelgestänge mit dem Ventilkörper des Fußventils in der Reinivasserlieitung gekuppelt, d. h. das Düsierventil vom Fußventil aus rein mechanisch gesteuert ist.
  • Auf der Zeichnung ist im senkrechten Schnitt eine Trinlz.tvasserreinigungsa:nlage mit der D;osiervoTrichtung für das chemische Zusatzmittel nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Der oben mit einem Deckel 23 geschlossene Behälter i der Reiiiigungsanla.gc ist mit einem gemauerten oder gegrabenen Rohwasserbrunnen 2 durch eine mit einem Sieb 3 im Brunnen 2 abgedeckte Leitung q. verbunden, in der sich ein Handventil s zur Regelung des Rohwasserdurchlaufs befindet und die über ein Zwischenstück 7 an ein Rohr 17 angeschlossen ist. Das Rohr 17 trägt an seinem unteren Ende in der.Näbe des Biahälterbodens eine Rohwasserteilungsvorrichtung 6.
  • Der im Behälter i herausnehmbar angeordnete und mit durchbrochenem Deckel und Baden versehene Behälter io enthält das Filtermittel und ruht auf einem in dein Behälter i befestigten Tragring i i auf. Er unterteilt zusammen mit dem Tragring i i den Behälter i in einen unteren Sammelraum 2o für das Rohwasser und einen oberen Sammelraum i2 für das Reinivasser.
  • Der Sammelraum 12 ist durch eine Saugleitung 13 mit einer außerhalb des Behälters i angeordneten Pumpe 1.4 zur Förderung des Reinwassers verbunden.
  • Der untere Teil des Sammelratunes 20 bildet eine Schlammsam elkammer in. Form einer zweckmäßig kegeligen Versenkung, von der aus ein Schlamm:abführroh r 2.1 mit einem unteren Einlaß 27 nach einem oberen Auslaß 26 führt.
  • Das chemische Zusatzmittel, z. B. ein Sterilisiermittel, befindet sich in einem Gefäß 9, das durch eine Leitung 15 an das Zwischenstück 7 und damit an das Rohr 17 angeschlossen ist. In der Leitung 15 befindet sieh ein Ventil l6 zur Regelung der dem Rohhasser zufließenden Zusatzmittelme ge von Hand sowie ein Ventil i S zum Abschluß der Leitung 15. Das Abschlußventil i S ist durch ein Hebelgestänge 29 mit dem Ventilkörper eines im Fuß der Saugleitung 13 angeordneten Ventils 22 in der Weise verbunden, daß die Bewegungen des Fußventils 22 auf das Abschlußventil iS übertragen werden. Sobald sich also beim Ingangsetzen der Förderpumpe 14. das Ventil 22 öffnet, wird das Ventil ia ebenfalls geöffnet, so daß durch die Leitung 17 das Zusatzmittel aus dem Gefäß 9 so lange zufließt, bis die Förderpumpe 14 zu anreiten aufhört und das Ventil22 sich schließt. Das Ventil 18 wird also unabhängig von der Zufuhr des Rohwassers geöffnet und geschlossen, und das Zusatzmittel fließt dem Roh-,vasser lediglich in Abhängigkeit von der Reinwasserentnahme zu, während das Rohwasser .auch zwischen den Reinwasserentnahmen so lange zugeführt wird, bis der höchste Wasserstand im Sammelraum 12 erreicht ist. _

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Dosieren von chemischen Zusatzmitteln, insbesondere Sterilisiermitteln,` in Trinkwasserreinigungsanlagen in Abhängigkeit von der Entnahme des gereinigten. Trinkwassers mittels einer Pumpe, dadurch gekennzeichnet, daß das Düsierventil (18) für das Zusatzmittel über ein Hebelgestänge (29) von dem Ventilkörper des Fußventils (22) in der Saugleitung (i3) der Reinwasserpumpe (1q.) gesteuert wird.
DEC53091D 1936-08-11 1937-08-11 Vorrichtung zum Dosieren von chemischen Zusatzmitteln, insbesondere Sterilisiermitteln, in Trinkwasserreinigungsanlagen Expired DE735465C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
SE735465X 1936-08-11

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DE735465C true DE735465C (de) 1943-05-15

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DEC53091D Expired DE735465C (de) 1936-08-11 1937-08-11 Vorrichtung zum Dosieren von chemischen Zusatzmitteln, insbesondere Sterilisiermitteln, in Trinkwasserreinigungsanlagen

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