CH97169A - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe geschalteten Fernämtern. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe geschalteten Fernämtern.

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CH97169A
CH97169A CH97169DA CH97169A CH 97169 A CH97169 A CH 97169A CH 97169D A CH97169D A CH 97169DA CH 97169 A CH97169 A CH 97169A
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


      Sehaltun--sanorduung    für Fernsprechanlage     n    mit mehreren in Reihe geschalteten       Ferliämtern.       Bei den bisherigen     Schaltungsanordnungen.     für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe  ,geschalteten Fernämtern erfolgt die Verbin  dung zwischen nicht benachbarten Ämtern  über     Durchgangsschaltungen    in den dazwi  schen liegenden Ämtern in der Weise,     dass     der Reihe nach jedes der zwischen den bei  den Ämtern liegenden Zwischenämter ange  rufen und eine Beamtin     zur    Weiterverbindung  mit<B>-</B> dem     darauffolgenden    Amt     veranlasst     wird,

   bis das gewünschte Amt erreicht ist.  



  Eine derartige Verbindungsweise belastet  natürlich die Beamtinnen der Zwischenämter       und    erfordert verhältnismässig viel Zeit.  



  Erfindungsgemäss werden nun diese Nach  teile dadurch beseitigt,     dass    an den Zwischen  ämtern Schaltvorrichtungen vorgesehen sind,  welche es der anrufenden Beamtin     ermög-'     liehen, sich selbst auf ein beliebiges der übri  gen Ämter durchzuschalten und den Anruf  der Beamtin auf dem gewünschten Amt zu  bewirken,    Die Beamtinnen der Zwischenstationen  sind somit nicht nur von der     Durchschaltungs-          arbeit    entlastet, sondern es ist auch der An  ruf nur einer einzigen Beamtin erforderlich,  so     dass    hieraus Zeitverluste nicht entstehen-.

    Damit keine erfolglosen Verbindungen     berge-          stellt    und bestehende Verbindungen nicht ge  stört werden, werden     zweckmässigerweise    auf  den einzelnen Ämtern Anzeigevorrichtungen,  z. B. Lampen vorgesehen, welche der Beam  tin die besetzten     Fernleitungsabsehnitte    selbst  tätig anzeigen, so     dass    sie den Anruf über  diese     Leitungsabschnitte        unterlässt.     



  In den     Fig.   <B>1</B> und 2 ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung die     Sehaltungsanord-          nung    einer Anlage dargestellt, welche aus  vier Fernämtern<B>A,</B><I>B,<B>C</B> und</I><B>D</B> besteht,  die durch Leitungsabschnitte a,<B><I>b,</I></B>     at,        bi    und  a2,<B>b2</B> einer Fernleitung in Reihe miteinander  verbunden sind.  



  In jedem der vier Ämter ist der Fern  leitung für jedes der andern Ämter<B><U>je</U></B> eine      Schaltklinke K zugeordnet, welche mit klei  nen Buchstaben derart bezeichnet sind,     dass     aus diesen ohne weiteres die durch die be  treffende Schaltklinke zu verbindenden Ämter  zu     ersellbn    sind. So dient zum Beispiel die  Schaltklinke K<I>a</I><B>d</B> des Amtes<B>A</B> für Ver  bindungen von diesem zum Amt<B>D.</B> Die  Schaltklinken sind ferner so angeordnet,     dass     sie auf derjenigen Seite der Anordnung eines  Amtes liegen, nach welcher hin mit einer  betreffenden Klinke eine Verbindung nach  einem betreffenden andern Amte hin herzu  stellen ist.

   Mit Ui und<B>U2</B> im Amt A,     bezw.     <B>D</B> sind     Sprech-    und     Rufstroinübertrager    be  zeichnet.  



  Für den Anruf der Ämter ist in jedem  derselben für jede Seite, von welcher her ein  Anruf erfolgen kann, ein Anruforgan K vor  gesehen. Das Anläuten zum verlangten Amt  erfolgt nach Stöpseln der für die Verbindung  nach dem verlangten Amt bestimmten Schalt  klinke, natürlich nur bei Freisein der zwi  schen dem anrufenden und dem verlangten  Amt liegenden Leitungsabschnitte, mittelst  Wechselstrom (im     Schnurstromkreis)    und  Codesignal, zum Beispiel einmal läuten für  Amt<B>A,</B> zweimal für Amt B, dreimal für  Amt<B>C</B> und viermal für Amt<B>D.</B>  



  Nach dein     Angerufenwerden    eines Amtes  -ist für den Fall,     dass    auf der Seite, von  welcher her das Amt angerufen wird, mehrere       Schaltklinken    liegen, stets eine bestimmte  Schaltklinke zu stöpseln, Lind zwar im Amt  <B>A</B> stets die Klinke K<I>a<B>b,</B></I> im Amt B stets  die Klinke<I>K<B>b</B></I><B> e,</B> im Amt<B>C</B> stets die  Klinke K     c   <B>b,</B> und im Amt<B>D</B> stets die  Klinke<I>K<B>d</B> c.</I>  



  Jedem der beiden Zwischenämter B und<B>C</B>  ist ein Relais     DR1        bezw.        DR.#    zur selbst  tätigen     Durchschaltung    des von der anrufen  den Seite ankommenden     Fernleitungsabselmit-          tes    mit dem nach der Seite des verlangten  Amtes liegenden Abschnitte zugeordnet.  



  Lampen<B>S</B> in den Ämtern dienen dazu,  der Beamtin nach Stöpseln der zur Verbin  dung mit dem verlangten Amt bestimmten  Klinke durch Leuchten das Freisein des zum    verlangten Amt führenden Leitungsabschnittes  anzuzeigen.  



  Dieser Prüfung hat aber stets eine Prü  fung daraufhin voranzugehen, ob auf der  Seite zum verlangten Amt hin bereits eine  Schaltklinke gestöpselt ist, ob also der vom  anrufenden Amt nach der Seite des verlang  ten Amtes hin nahegelegene Leitungsab  schnitt nicht etwa bereits besetzt ist.  



  Fern er ist nach )Stöpseln einer     Schaltklinke          in    einem Zwischenamt (B oder<B>C)</B> stets auch  zu prüfen, ob über das eine Verbindung ver  langende Zwischenamt nicht etwa schon eine  Verbindung durchgeschaltet ist. Diese     Prü-          wird    ebenfalls durch die besagten Lampen  <B>8</B> angezeigt, indem diese nur leuchten, wenn  ausser dem Freisein des entfernt liegenden  betreffenden Abschnittes zugleich auch eine  Verbindung über das Zwischenamt nicht       durchgeschaltet    ist.  



  Vor Herstellung einer Verbindung von  Amt A nach B oder von Amt<B>D</B> nach<B>C</B> ist  nur allein zu prüfen, ob im anrufenden Amt  eine der Schaltklinken bereits gestöpselt ist  oder nicht. Ein Anzeigen des Freiseins des  Abschnittes a,<B>b,</B>     bezw.    a2,     b2    durch Leuchten  einer Lampe findet hierbei nicht statt.  



  Für die übrigen Verbindungen nach einem  benachbarten Amt, wie<B>-</B>vom Amt B nach A,  von B nach<B>C,</B> von<B>C</B> nach B und von<B>C</B>  nach<B>D,</B> ist ausser der Prüfung, ob in be  treffenden Klinken bereits ein Stöpsel steckt,  noch zu prüfen, ob nicht etwa über das  eigene Amt bereits eine Verbindung verläuft,  und es ist dazu die entsprechende Klinke zu  stöpseln, worauf, wenn über das eigene Amt  eine     Durchschaltung    nicht vorliegt, die Prüf  lampe<B>8</B> leuchtet und dann ohne weiteres  das verlangte nahgelegene Amt angerufen  werden kann.  



  Ausser vorgenannten, für den Erfindungs  gegenstand kein Interesse bietenden Verbin  dungen können Verbindungen hergestellt  werden, die entweder über     nur    ein einziges  Zwischenamt erfolgen, wie die Verbindungen  von<B>A</B> nach<B>C.</B><I>von</I> B nach<B>D</B> und in um  gekehrter     Richiung,    oder     aberVerbindungen,     die über beide Zwischenämter verlaufen,      wie vom Amt<B>A</B> nach<B>D</B> und vom Amt<B>D</B>  nach -4.  



  Bei der     Durchschaltung    über ein     Zwi-          sehenamt    durch deren Relais     DRi        bezw.          DR:2    unterbrechen diese Relais an ihren Kon  takten<B>15</B> und<B>16</B>     bezw.   <B>26</B> und<B>27</B> die  Stromkreise der Anruforgane der Zwischen  ämter, so     dass    diese beim Rufen über das  Zwischenamt hinweg nicht     mitangerufen     werden.  



  <I>Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>C.</B></I>  Nachdem die Beamtin in A festgestellt  hat,     dass    keine ihrer drei Klinken gestöpselt  und also der Abschnitt a<B>b</B> frei ist, stöpselt  sie die Klinke K a     c.     



  Ist nun auch     de#    Abschnitt     ai,   <B>bi</B> frei,  so entsteht durch Schliessen des Kontaktes<B>33</B>  beim Stöpseln der Klinke K<I>a</I>     c    folgender  Stromkreis- Erde, Minus, Batterie Bi, Plus,  Leitung<B>1,</B> Kontakt<B>33,</B> Relais     R2.,    Spule 4  des Übertragers     Ul,        Leitungsabschnittsader   <B>b,</B>  Drosselspule     Ds,    Leitung<B>5,</B> Kontakt<B>6</B> der  Klinke<I>K<B>b</B></I><B> e,</B> Kontakt<B>7</B> der Klinke<I>K</I>     b   <B><I>c,</I></B>  Leitung<B>8,</B>     Durchschalterelais        DR,1    Minus,  Batterie     B,.>,

      Plus, Erde. In diesem Strom  kreis sprechen die Relais R2 und     DR,    an.  Ersteres schaltet am Kontakt<B>10</B> die Lampe  <B>8</B> a<B>c</B> ein, die daraufhin leuchtet und damit  der Beamtin in A das Freisein der zum Amt       C    führenden Strecke anzeigt; Relais     1)Bi     schaltet die Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>G</B>  über Amt<B>C</B> durch. Alsdann kann das Amt       C    ohne weiteres angeläutet und die verlangte  Verbindung hergestellt werden.  



  Für den Fall,     dass    das Amt<B>C</B> durch  eine Verbindung zwischen B und     C    besetzt  ist, ist in B entweder die Klinke<I>K<B>b c,</B></I>  oder<I>K</I>     b   <B>d</B> gestöpselt und daher deren  Kontakt<B>6</B> oder<B>7</B> geöffnet. Der     vorgenante     Stromkreis kann dann nicht zustande kom  men, die Relais R, und     DR,    werden nicht  erregt, so     dass    die Lampe<B>8</B><I>a</I> c nicht zum  Leuchten kommt; die     Durchsehaltung    über  Amt B hat daher zu unterbleiben.  



  Das Vorliegen einer Verbindung von  Amt<B>C</B> nach<B>D</B> bleibt für die verlangte Ver  bindung von Amt<B>C</B> ohne     Einfluss    und hin  dert deren Herstellung nicht.    Analoge Vorgänge wie für die     lierstellung     der Verbindung von Amt<B>A</B> nach     G    erfolgen  auch für die Herstellung einer Verbindung  von Amt<B>D</B> nach B.  



  <I>Verbindung von,</I>     .4iitt   <I>B nach<B>D.</B></I>  



  Die Beamtin im Amt B stellt zunächst  fest, ob ihre Klinke<I>K<B>b</B></I>     c,    oder<I>K<B>b d</B></I>  gestöpselt ist. Ist dieses nicht der Fall Lind  also     derAbschnitt        ai,   <B><I>bi</I></B> frei, so stöpselt sie  die Klinke<I>K<B>b d.</B></I> Leuchtet dabei die Lampe  <B><I>8</I></B>     b   <B><I>d</I></B> und ist also der Abschnitt a2,<B>b2</B> frei,  so entsteht folgender Stromkreis: Erde, Minus.

    Batterie     Bs,    Plus, Relais     Rs,    Kontakt<B>17,</B>  Leitung<B>18,</B> Drosselspule<B>D2,</B> Ader     ai,    Dros  selspule     Dä    des Amtes     C,    Leitung<B>19,</B> Kon  takt 20, Leitung 21,     Durchschalterelais        DR2,     Minus, Batterie     Bb,    Plus, Erde. In diesem  Stromkreis sprechen die Relais R3 und     DRz     an. Relais R3 schaltet am Kontakt 22 die  Lampe<B>8<I>b d</I></B> ein. Diese leuchtet und zeigt  damit das Freisein des Abschnittes a2,<B>b2.</B> an.

    Das Relais     DR2    öffnet an seinen Kontakten  <B>26</B> und<B>27</B> den Stromkreis der Anruforgane  K4 und K5, so     dass    diese beim nachfolgenden  Anläuten des Amtes<B>D</B> seitens des Amtes B  nicht     mitbetätigt    werden und also dabei das  Amt<B>C</B> nicht     mitangerufen    wird. Relais     DR2     schaltet ferner an seinen Kontakten<B>23,</B> 24       und   <B>25</B> den Leitungsabschnitt     al,        bi    auf a2,       b.-    durch. Darauf erfolgt dann das Anläuten  von Amt B nach<B>D</B> und die weitere Her  stellung der verlangten Verbindung.  



  Für den Fall,     dass    über das Amt B be  reits eine Verbindung durchgeschaltet Lind  also eine Verbindung von Amt     .4    nach<B>C</B>  oder<B>D</B> in umgekehrter Richtung besteht,  ist im Amt B das     Durchschalterelais        DRi     erregt und hält den Stromkreis der Lampe  <B><I>8 b</I></B>     d    am Kontakt 34 geöffnet, so     dass    die  selbe beim Stöpseln von<I>K</I>     b   <B><I>d,</I></B> beziehungs  weise durch Schliessen des Kontaktes<B>17,</B>  Erregen des Relais R3 und Schliessen dessen  Kontaktes 22 nicht zum Leuchten kommt.

    Dies gilt der Beamtin in<I>B als</I> Zeichen,     dass     die Leitungsstrecke von Amt B nach Amt  <B>D</B> besetzt und. also die verlangte Verbindung  nicht hergestellt werden darf.      Für den Fall,     dass    zur Zeit eine Verbin  dung zwischen den Ämtern     C    und<B>D</B> be  steht, ist in Amt<B>C</B> die Klinke K<B><I>o</I></B> d ge  öffnet. Es kann dann beim Stöpseln der  Klinke<I>K<B>b d</B></I> des Amtes B der     Stroinfluss     für Relais     R3    nicht zustande kommen, und       sonlit    kommt auch darin die Lampe<B><I>S b d</I></B>  nicht zum Leuchten, als Zeichen,     dass    die  Verbindung von Amt B nach<B>D</B> zu unter  bleiben hat.  



  Analoge Vorgänge, wie für die Herstellung  einer Verbindung vom Amt B nach<B>D</B> er  folgen auch für die Herstellung einer Ver  bindung von Amt<B>C</B> nach<B>A.</B>  



  <I>Verbindung von</I>     Aint   <B>A</B>     nacli   <B><I>D,</I></B>  Die Beamtin im Amt A stellt zunächst  fest, ob eine ihrer drei Klinken gestöpselt  und also der Leitungsabschnitt a,<B>b</B> besetzt  ist. Ist dies nicht der Fall, so stöpselt sie  die Klinke K<I>a<B>d.</B></I>  



  Hierdurch entsteht zunächst folgender  Stromkreis: Erde, Minus, Batterie     Bi,    Plus,  Leitung<B>1,</B> Kontakt<B>28,</B> Relais R2, Spule 4  des Übertragers     Ul,    Ader<B>b,</B> Drosselspule     D3,     Leitung<B>5,</B> Kontakt<B>6</B> und<B>7,</B> Leitung<B>8,</B>       Durchschalterelais        DRi,    Minus, Batterie B2,  Plus, Erde. In diesem Stromkreis sprechen  die Relais R2 und     DR:i    an. Relais<B>R..,</B> schaltet  an seinem Kontakt<B>10</B> die Lampe<B>8</B> a     c     ein, welche aufleuchtet, aber kurz darauf.,  wie nachstehend beschrieben, wieder ausge  schaltet wird.

   Relais R2 schliesst ferner seinen       lZontakt        9'und    bereitet damit das Einschalten  der Lampe<B>8</B> a<B>d</B> vor. Relais     DR:i    des  Amtes B öffnet an seinen Kontakten<B>15</B> und  <B>16</B> die Stromkreise der Anruforgane AG Lind  AG und verhindert damit deren Ansprechen  beim nachfolgenden Anläuten von Amt A  nach<B>D.</B> Relais     DR1    schaltet ferner an seinen  Kontakten 12,<B>13</B> und 14     der)    Leitungsab  schnitt a,<B>b</B> auf den Leitungsabschnitt     al,   <B><I>bi</I></B>  durch.

   Beim Stöpseln der Klinke<I>K a<B>d</B></I>  des Amtes<B>A</B> -wurde ausser dem Kontakt<B>28</B>  zugleich auch der Kontakt<B>29</B> geschlossen,  so     dass    nun nach Erregen des Relais     DRi     des Amtes B und Schliessen des Kontaktes<B>1-9</B>  folgender Stromkreis entsteht-.

   Erde Minus,    Batterie     Bi,    Plus, Leitung I, Kontakt<B>2,9,</B>  Leitung<B>80,</B> Relais     Ri,    Spule<B>31</B> des Über  tragers     Ul,    Ader a, Drosselspule     D,    des  Amtes B, Kontakt 12, Drosselspule     D2,    Ader       ai,    Drosselspule     Dä    des Amtes<B>C,</B> Leitung<B>19,</B>  Kontakt 20, Leitung 21,     Durchschalterelais          DR:',    Minus, Batterie B5, Plus, Erde.

   In  diesem Stromkreis sprechen das Relais     R,     des Amtes<B>A</B> und das Relais     DR--#    des Amtes  <B>C</B> an.     ICelais        Ri    schaltet an     seirem    Kontakt  <B>11</B> die Lampe<B>S</B><I>a</I><B>c</B> aus und an seinem  Kontakt<B>32</B> die Lampe<B>8</B><I>a</I><B>d</B> ein. Diese  leuchtet und zeigt der Beamtin in<B>A</B> das  Freisein der Leitungsabschnitte     ai,   <B>bi</B> und a2,  <B>b2</B> an, worauf ohne weiteres von Amt<B>A</B> das  Amt<B>D</B> angeläutet und die     eerlangte    Verbin  dung von Amt<B>A</B> nach<B>D</B> hergestellt werden  kann.

   Das erregte Relais     DR-2    im Amt<B>0</B>  öffnet an seinem Kontaktarm<B>26</B> und<B>27</B> die  Stromkreise der Anruforgane     Aj.i    und K", so       dass    diese beim Anläuten des Amtes<B>D</B> sei  tens des Amtes<B>A</B> nicht     mitansprechen     können. Relais     DR2    schaltet ferner an seinen  Kontakten<B>23,</B> 24 und<B>25</B> den Leitungsab  schnitt     ai,   <B>bi</B> auf den Leitungsabschnitt     a-.>,          bg    durch.  



  Für den Fall,     dass        bereit%    schon eine Ver  bindung zwischen den Ämtern B und<B>C</B> oder  B und<B>D</B> besteht, ist im Amt B die Klinke  <I>K<B>b</B></I><B> o</B> oder<I>K<B>b</B></I>     d    gestöpselt und an deren  Kontakt<B>6</B> oder<B>7</B> der Stromkreis des Relais  R2 des Amtes<B>A</B> und des Relais     _DR,    des  Amtes B geöffnet, so     dass    diese Relais beim  Stöpseln der Klinke K,<I>a,</I><B>d</B> des Amtes A  nicht ansprechen.

   Es bleibt somit der Kon  takt<B>9</B> geöffnet, und die Lampe<B>8</B> a<B><I>d</I></B>  kommt nicht zum Leuchten als Zeichen,     dass     die verlangte Verbindung von A nach<B>D</B>  nicht hergestellt werden darf.<B>*</B>  Infolge der     Üffnung    des Kontaktes<B>6</B> oder  <B>7</B> kommt ferner auch das Relais     DR1    des  Amtes B nicht zum Ansprechen, und es  unterbleibt daher die     Durchschaltung    über  das Amt B an den Kontakten 12,<B>13</B> und  14.

   Dadurch kann dann aber beim Stöpseln  der Klinke<I>K a<B>d</B></I> des Amtes A, beziehungs  weise beim Schliessen von deren Kontakt<B>29</B>  auch nicht das Relais     Ri    des Amtes<B>A</B> und      das Relais     DR#_,    des Amtes<B>C</B> ansprechen.       Relals        R,    kann also ebenfalls nicht die Lampe  <B>8</B>     a,   <B>(1</B> des Amtes<B>A</B> einschalten., und das       Rulals        DR--,    des Amtes kann auch nicht über  Amt<B>C</B> zum Amte<B>D</B>     hindurchschalten.     



       Fiii,    den Fall,     dass    bereits schon eine       Verbinduug    zwischen den Ämtern<B>C</B> und<B>D</B>  besteht, ist im Amt<B>C</B> die Klinke K<B><I>o d</I></B>  gestöpselt und deren Kontakt 20 geöffnet.  Demzufolge kann beim Stöpseln der Klinke       h#   <I>a</I><B>d</B> des Amtes<B>A,</B> obwohl der Strom  kreis für die Relais     R.#,    und     DRi    zustande  kommt, das Relais     Bi    nicht zum Ansprechen  und die Lampe<B>8</B> a<B>d</B> nicht zum Leuchten  kommen, so     dass    die verlangte Verbindung  von A nach<B>D</B> jetzt nicht hergestellt werden  darf.

   Dadurch,     dass    hierbei aber auch das  Relais     DRi    des Amtes B nicht     zum    An  sprechen kommt, unterbleibt auch die     Durch-          schaltung    über Amt B an den Kontakten  12,<B>13</B> und 14 und damit beim     Stöpselnvon     <I>K a</I><B>d</B> des Amtes<B>A</B> auch die Erregung des  Relais     DR2    des Amtes<B>C,</B> so     dass    damit auch  in diesem Amt die     Durchschaltung    an den  Kontakten<B>23,</B> 24 und<B>25</B> unterbleibt.  



  Analoge Vorgänge wie für die Herstel  lung einer Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>D</B>  erfolgen auch für die Herstellung einer Ver  bindung in umgekehrter Richtung von Amt  <B>D</B> nach<B>A.</B>  



  Die ausserordentliche Einfachheit der  Schaltung hat zur Voraussetzung,     dass    bei  der Herstellung einer Durchgangsverbindung  nur eine begrenzte Anzahl von     Fernleitungs-          abschnitten    zusammengeschaltet werden kann.  Solche Anordnungen sind zum Beispiel sehr  zweckmässig im Gebiet des<B>'</B>     Eisenbahi#fern--          sprechwesens,    wobei dann nur eine einzige       Bahndienst-Doppelleitung    längs der Bahn  strecke über mehrere Bahnhöfe verläuft.

   Sie  haben aber den Nachteil,     dass    bei     Besetztsein     eines der Abschnitte zwischen den beiden  Endämtern eine Verbindung über den be  setzten Abschnitt hinweg nicht hergestellt  werden kann. So ist zum Beispiel im Aus  führungsbeispiel nach     Fig.   <B>1</B> und 2 während  des Bestehens einer Verbindung zwischen  den Ämtern B und<B>C</B> eine Verbindung     vo*n            Amt    A nach<B>D</B> oder in umgekehrter     hich-          tung    nicht möglich.  



       Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen eine Weiterbildung  der Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> und 2, bei der  eine Verbindung     von    Amt<B>A</B> nach<B>D</B> oder  von Amt<B>D</B> nach<B>A</B> auch bei Bestehen einer  Verbindung zwischen den Ämtern B und<B>C</B>  ermöglicht ist. Verbindung von<B>A</B> nach<B>D</B>  bei bestehender Verbindung zwischen Amt  B und     C.     



  Für den Fall,     dass    eine Verbindung von  Amt B nach<B>C</B> besteht, ist im Amt B die  Klinke<I>K<B>b</B></I>     c    und im Amt<B>C</B> die Klinke  <I>K</I>     c   <B><I>b</I></B> und bei einer Verbindung von Amt  <B>C</B> nach B im Amt<B>C</B> die Klinke K,<B><I>e, b</I></B>  und im Amt B die Klinke<I>K<B>b</B> c</I> gestöpselt.  In beiden Fällen ist im Amt B der Kontakt  40 oder 41 und im Amt<B>C</B> der Kontakt 42  oder 43 geschlossen, und im Amt B der  Kontakt<B>6</B> oder<B>7</B> und im Amt     C    der Kon  takt 44 oder 45 geöffnet.  



  Wird daher im Amt A zwecks Herstel  lung einer Verbindung nach Amt<B>D</B> die  Klinke K<I>a</I><B>d</B> gestöpselt und damit der  Kontakt<B>29</B> geschlossen, so wird im Amt<B>A</B>  das Relais R2 erregt und über     desäen    Kon  takt 46 die Lampe La eingeschaltet. Diese  leuchtet, und die Beamtin kann darauf das  Amt<B>D</B> anrufen und die verlangte Verbin  dung herstellen.  



  Beim Stöpseln der Klinke     K   <I>a</I><B>d</B> wird  durch Schliessen des Kontaktes<B>28</B> an dieser  Stelle der Stromkreis des Relais R2 zwar  vorbereitet; da jetzt aber im Amt B der  Kontakt<B>6</B> oder<B>7</B> geöffnet ist, kommt     Re-          lai.9    R.., nicht zum Ansprechen und sein Kon  takt 47 bleibt geschlossen.

   Ferner wird beim  Stöpseln der Klinke K<I>a</I><B>d</B> deren Kontakt  <B>29</B> geschlossen, und es entsteht, da jetzt im  Amt B die Klinke<I>K<B>b</B> c</I> oder<I>K<B>b d</B></I> ge  stöpselt und der Kontakt 40 oder 41 geschlos  sen ist, folgender Stromkreis: Erde, Minus,  Batterie Bi, Plus Leitung<B>1,</B> Kontakt<B>29,</B>  Leitung<B>30,</B> Relais     Ri,    Spule<B>31</B> von     Ul,     Ader a nach Amt B, Kontakt 40 oder 41,  Relais<B>E,</B> Minus, Batterie     Bg,    Plus, Erde.  In diesem Stromkreis sprechen die Relais     Ri     und<B>E</B> an.

   Relais<B>B,</B> schaltet -über Kontakt 46      die Lampe L a ein, und Relais<B>E</B>     sebliesst     über 48 einen von<I>K<B>b</B></I>     c    und<I>K<B>b d,</B></I> be  ziehungsweise deren Kontakten 40 und 41  unabhängigen Haltestromkreis.

   Relais<B>E</B>  schaltet ferner über seinen Kontakt 49 einen  Stromkreis für das Prüfrelais P ein.     Aut')erdem     schaltet<B>E</B> bei<B>59</B> den Schaltmagneten<B>M</B>  ein.     31agnet        11,1    dreht den     Schaltarin   <B>50.</B> So  bald dieser auf den Widerstand<B>51</B> auftrifft,  wird das     Prüferelais    P erregt und schaltet  bei 52 den Schaltmagneten     JI        aug,    und die  Arme des Wählers<B>JE. b</B> bleiben stehen.

   Da  durch ist nun die Leitung a,<B>b</B> auf die Lei  tung     ini,        ni        durebgeschaltet.    Dabei wird dem  Relais<B>B</B> des Amtes B zugleich auch ein  Relais<B>G</B> des Amtes<B>C</B> parallel geschaltet  und ebenfalls     ei-regt.    Relais<B>G</B> schaltet bei  <B>53</B> eine besondere, zum Beispiel rote. Lampe  <I>L c</I> ein, und diese zeigt durch ihr Leuchten  der Beamtin in<B>G</B> das Bestehen der Verbin  dung zwischen Amt<B>A</B> und<B>D</B> an. Auch im  Amt B wird dieses der Beamtin angezeigt,  und zwar durch eine beim Ansprechen von  Relais<B>E</B> über dessen Kontakt 54 einge  schaltete rote Lampe     Lb.     



  Die vorstehend beschriebene Verbindung  von Amt<B>A</B> nach<B>D</B> bleibt unabhängig vom  Aufheben der Verbindung zwischen Amt B       und        C,    beziehungsweise vom Entstöpseln der  Klinke<I>K<B>b</B></I>     c    oder<I>K<B>b d</B></I> (von deren Kon  takten 40 oder 41 sich Relais<B>E</B> nach seinem  Ansprechen unabhängig über den eigenen  Kontakt 48 hält) so lange bestehen, bis das Re  lais<B>E</B>     aberregt,    beziehungsweise dessen Strom  kreis im Amt<B>A</B> am Kontakt<B>29</B> unterbrochen  wird. Dieses tritt ein, sobald die Klinke  <I>K a</I><B>d</B> entstöpselt und also die Verbindung von  <B>A</B> nach<B>D</B> aufgehoben wird.

   Beim     Aberregen     des Relais<B>B</B> schliesst dieses seinen Kontakt  <B>55,</B> wodurch der     Sehaltmagnet        JI    wieder  betätigt wird und die Schaltarme des Wäh  lers<B>17 b</B> bis in ihre Ruhestellung weiterdreht.  



  Solange also die Verbindung von<B>A</B> nach  <B>D</B> besteht, wird dieses     Besetztsein    beider  Ämter dem Amt B durch Leuchten der  der Lampe<I>L<B>b</B></I> und dem Amt<B>C</B> durch  Leuchten der Lampe L     c    angezeigt. Letztere    erlischt ebenfalls beim     tntstZip,3eIii    der Klinke       I#   <I>a</I><B>d</B> des Amtes<B>A,</B> also erst bei der Auf  lösung der Verbindung, indem dabei durch  Öffnen des Kontaktes<B>29</B> der Klinke K<I>a</I><B>d</B>  zugleich mit dein Stromkreis des Relais<B>E</B>  auch der Stromkreis des Relais<B>G</B> unter  brochen wird.  



  Analoge Vorgänge wie für vorstehend  beschriebene Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>D</B>  finden auch für eine während des Bestehens  einer     Verbind(ing    zwischen Amt B und<B>C</B>  hergestellte Verbindung von Amt<B>D</B> nach  <B>A</B> statt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schaltungsanordnung für Fernspreehan- lagen mit mehreren in Reihe geschalteten Fernämtern, wobei benachbarte Ämter durch Fernleitungen verbunden sind und Verbin dungen zwischen nicht benachbarten Ämtern über Durchgangsschaltungen in den zwischen liegenden Ämtern hergestellt werden, gehenn- zeichnet durch Schaltvorrichtungen in den Zwischenämtern, welche es einer Beamtin eines beliebigen Amtes ermöglichen, sich selbst auf irgendeines der nicht benachbarten Ämter durchzuschalten und den Anruf der Beamtin auf dem gewünschten Amte zu bewirken.
    UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> Schaltungsanordnung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Er zielung grosser Einfachheit der Schaltung die Schaltvorgänge zur Durchschaltung der Verbindung zwischen zwei durch, Zwi- schenäniter voneinander getrennten Ämtern aufeinanderfolgend über die beiden Adern einer einzigen Sprechleitung erfolgen, welche die Zwischenämter miteinander verbindet. 2.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Fern leitung in jedem Amt Signalvorrichtungen (Lampen<B>8)</B> angeordnet sind, welche be setzte Fernleitungsabschnitte anzeigen.
CH97169D 1916-11-18 1921-01-10 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe geschalteten Fernämtern. CH97169A (de)

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