Sehaltun--sanorduung für Fernsprechanlage n mit mehreren in Reihe geschalteten Ferliämtern. Bei den bisherigen Schaltungsanordnungen. für Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe ,geschalteten Fernämtern erfolgt die Verbin dung zwischen nicht benachbarten Ämtern über Durchgangsschaltungen in den dazwi schen liegenden Ämtern in der Weise, dass der Reihe nach jedes der zwischen den bei den Ämtern liegenden Zwischenämter ange rufen und eine Beamtin zur Weiterverbindung mit<B>-</B> dem darauffolgenden Amt veranlasst wird,
bis das gewünschte Amt erreicht ist.
Eine derartige Verbindungsweise belastet natürlich die Beamtinnen der Zwischenämter und erfordert verhältnismässig viel Zeit.
Erfindungsgemäss werden nun diese Nach teile dadurch beseitigt, dass an den Zwischen ämtern Schaltvorrichtungen vorgesehen sind, welche es der anrufenden Beamtin ermög-' liehen, sich selbst auf ein beliebiges der übri gen Ämter durchzuschalten und den Anruf der Beamtin auf dem gewünschten Amt zu bewirken, Die Beamtinnen der Zwischenstationen sind somit nicht nur von der Durchschaltungs- arbeit entlastet, sondern es ist auch der An ruf nur einer einzigen Beamtin erforderlich, so dass hieraus Zeitverluste nicht entstehen-.
Damit keine erfolglosen Verbindungen berge- stellt und bestehende Verbindungen nicht ge stört werden, werden zweckmässigerweise auf den einzelnen Ämtern Anzeigevorrichtungen, z. B. Lampen vorgesehen, welche der Beam tin die besetzten Fernleitungsabsehnitte selbst tätig anzeigen, so dass sie den Anruf über diese Leitungsabschnitte unterlässt.
In den Fig. <B>1</B> und 2 ist als Ausführungs beispiel der Erfindung die Sehaltungsanord- nung einer Anlage dargestellt, welche aus vier Fernämtern<B>A,</B><I>B,<B>C</B> und</I><B>D</B> besteht, die durch Leitungsabschnitte a,<B><I>b,</I></B> at, bi und a2,<B>b2</B> einer Fernleitung in Reihe miteinander verbunden sind.
In jedem der vier Ämter ist der Fern leitung für jedes der andern Ämter<B><U>je</U></B> eine Schaltklinke K zugeordnet, welche mit klei nen Buchstaben derart bezeichnet sind, dass aus diesen ohne weiteres die durch die be treffende Schaltklinke zu verbindenden Ämter zu ersellbn sind. So dient zum Beispiel die Schaltklinke K<I>a</I><B>d</B> des Amtes<B>A</B> für Ver bindungen von diesem zum Amt<B>D.</B> Die Schaltklinken sind ferner so angeordnet, dass sie auf derjenigen Seite der Anordnung eines Amtes liegen, nach welcher hin mit einer betreffenden Klinke eine Verbindung nach einem betreffenden andern Amte hin herzu stellen ist.
Mit Ui und<B>U2</B> im Amt A, bezw. <B>D</B> sind Sprech- und Rufstroinübertrager be zeichnet.
Für den Anruf der Ämter ist in jedem derselben für jede Seite, von welcher her ein Anruf erfolgen kann, ein Anruforgan K vor gesehen. Das Anläuten zum verlangten Amt erfolgt nach Stöpseln der für die Verbindung nach dem verlangten Amt bestimmten Schalt klinke, natürlich nur bei Freisein der zwi schen dem anrufenden und dem verlangten Amt liegenden Leitungsabschnitte, mittelst Wechselstrom (im Schnurstromkreis) und Codesignal, zum Beispiel einmal läuten für Amt<B>A,</B> zweimal für Amt B, dreimal für Amt<B>C</B> und viermal für Amt<B>D.</B>
Nach dein Angerufenwerden eines Amtes -ist für den Fall, dass auf der Seite, von welcher her das Amt angerufen wird, mehrere Schaltklinken liegen, stets eine bestimmte Schaltklinke zu stöpseln, Lind zwar im Amt <B>A</B> stets die Klinke K<I>a<B>b,</B></I> im Amt B stets die Klinke<I>K<B>b</B></I><B> e,</B> im Amt<B>C</B> stets die Klinke K c <B>b,</B> und im Amt<B>D</B> stets die Klinke<I>K<B>d</B> c.</I>
Jedem der beiden Zwischenämter B und<B>C</B> ist ein Relais DR1 bezw. DR.# zur selbst tätigen Durchschaltung des von der anrufen den Seite ankommenden Fernleitungsabselmit- tes mit dem nach der Seite des verlangten Amtes liegenden Abschnitte zugeordnet.
Lampen<B>S</B> in den Ämtern dienen dazu, der Beamtin nach Stöpseln der zur Verbin dung mit dem verlangten Amt bestimmten Klinke durch Leuchten das Freisein des zum verlangten Amt führenden Leitungsabschnittes anzuzeigen.
Dieser Prüfung hat aber stets eine Prü fung daraufhin voranzugehen, ob auf der Seite zum verlangten Amt hin bereits eine Schaltklinke gestöpselt ist, ob also der vom anrufenden Amt nach der Seite des verlang ten Amtes hin nahegelegene Leitungsab schnitt nicht etwa bereits besetzt ist.
Fern er ist nach )Stöpseln einer Schaltklinke in einem Zwischenamt (B oder<B>C)</B> stets auch zu prüfen, ob über das eine Verbindung ver langende Zwischenamt nicht etwa schon eine Verbindung durchgeschaltet ist. Diese Prü- wird ebenfalls durch die besagten Lampen <B>8</B> angezeigt, indem diese nur leuchten, wenn ausser dem Freisein des entfernt liegenden betreffenden Abschnittes zugleich auch eine Verbindung über das Zwischenamt nicht durchgeschaltet ist.
Vor Herstellung einer Verbindung von Amt A nach B oder von Amt<B>D</B> nach<B>C</B> ist nur allein zu prüfen, ob im anrufenden Amt eine der Schaltklinken bereits gestöpselt ist oder nicht. Ein Anzeigen des Freiseins des Abschnittes a,<B>b,</B> bezw. a2, b2 durch Leuchten einer Lampe findet hierbei nicht statt.
Für die übrigen Verbindungen nach einem benachbarten Amt, wie<B>-</B>vom Amt B nach A, von B nach<B>C,</B> von<B>C</B> nach B und von<B>C</B> nach<B>D,</B> ist ausser der Prüfung, ob in be treffenden Klinken bereits ein Stöpsel steckt, noch zu prüfen, ob nicht etwa über das eigene Amt bereits eine Verbindung verläuft, und es ist dazu die entsprechende Klinke zu stöpseln, worauf, wenn über das eigene Amt eine Durchschaltung nicht vorliegt, die Prüf lampe<B>8</B> leuchtet und dann ohne weiteres das verlangte nahgelegene Amt angerufen werden kann.
Ausser vorgenannten, für den Erfindungs gegenstand kein Interesse bietenden Verbin dungen können Verbindungen hergestellt werden, die entweder über nur ein einziges Zwischenamt erfolgen, wie die Verbindungen von<B>A</B> nach<B>C.</B><I>von</I> B nach<B>D</B> und in um gekehrter Richiung, oder aberVerbindungen, die über beide Zwischenämter verlaufen, wie vom Amt<B>A</B> nach<B>D</B> und vom Amt<B>D</B> nach -4.
Bei der Durchschaltung über ein Zwi- sehenamt durch deren Relais DRi bezw. DR:2 unterbrechen diese Relais an ihren Kon takten<B>15</B> und<B>16</B> bezw. <B>26</B> und<B>27</B> die Stromkreise der Anruforgane der Zwischen ämter, so dass diese beim Rufen über das Zwischenamt hinweg nicht mitangerufen werden.
<I>Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>C.</B></I> Nachdem die Beamtin in A festgestellt hat, dass keine ihrer drei Klinken gestöpselt und also der Abschnitt a<B>b</B> frei ist, stöpselt sie die Klinke K a c.
Ist nun auch de# Abschnitt ai, <B>bi</B> frei, so entsteht durch Schliessen des Kontaktes<B>33</B> beim Stöpseln der Klinke K<I>a</I> c folgender Stromkreis- Erde, Minus, Batterie Bi, Plus, Leitung<B>1,</B> Kontakt<B>33,</B> Relais R2., Spule 4 des Übertragers Ul, Leitungsabschnittsader <B>b,</B> Drosselspule Ds, Leitung<B>5,</B> Kontakt<B>6</B> der Klinke<I>K<B>b</B></I><B> e,</B> Kontakt<B>7</B> der Klinke<I>K</I> b <B><I>c,</I></B> Leitung<B>8,</B> Durchschalterelais DR,1 Minus, Batterie B,.>,
Plus, Erde. In diesem Strom kreis sprechen die Relais R2 und DR, an. Ersteres schaltet am Kontakt<B>10</B> die Lampe <B>8</B> a<B>c</B> ein, die daraufhin leuchtet und damit der Beamtin in A das Freisein der zum Amt C führenden Strecke anzeigt; Relais 1)Bi schaltet die Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>G</B> über Amt<B>C</B> durch. Alsdann kann das Amt C ohne weiteres angeläutet und die verlangte Verbindung hergestellt werden.
Für den Fall, dass das Amt<B>C</B> durch eine Verbindung zwischen B und C besetzt ist, ist in B entweder die Klinke<I>K<B>b c,</B></I> oder<I>K</I> b <B>d</B> gestöpselt und daher deren Kontakt<B>6</B> oder<B>7</B> geöffnet. Der vorgenante Stromkreis kann dann nicht zustande kom men, die Relais R, und DR, werden nicht erregt, so dass die Lampe<B>8</B><I>a</I> c nicht zum Leuchten kommt; die Durchsehaltung über Amt B hat daher zu unterbleiben.
Das Vorliegen einer Verbindung von Amt<B>C</B> nach<B>D</B> bleibt für die verlangte Ver bindung von Amt<B>C</B> ohne Einfluss und hin dert deren Herstellung nicht. Analoge Vorgänge wie für die lierstellung der Verbindung von Amt<B>A</B> nach G erfolgen auch für die Herstellung einer Verbindung von Amt<B>D</B> nach B.
<I>Verbindung von,</I> .4iitt <I>B nach<B>D.</B></I>
Die Beamtin im Amt B stellt zunächst fest, ob ihre Klinke<I>K<B>b</B></I> c, oder<I>K<B>b d</B></I> gestöpselt ist. Ist dieses nicht der Fall Lind also derAbschnitt ai, <B><I>bi</I></B> frei, so stöpselt sie die Klinke<I>K<B>b d.</B></I> Leuchtet dabei die Lampe <B><I>8</I></B> b <B><I>d</I></B> und ist also der Abschnitt a2,<B>b2</B> frei, so entsteht folgender Stromkreis: Erde, Minus.
Batterie Bs, Plus, Relais Rs, Kontakt<B>17,</B> Leitung<B>18,</B> Drosselspule<B>D2,</B> Ader ai, Dros selspule Dä des Amtes C, Leitung<B>19,</B> Kon takt 20, Leitung 21, Durchschalterelais DR2, Minus, Batterie Bb, Plus, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais R3 und DRz an. Relais R3 schaltet am Kontakt 22 die Lampe<B>8<I>b d</I></B> ein. Diese leuchtet und zeigt damit das Freisein des Abschnittes a2,<B>b2.</B> an.
Das Relais DR2 öffnet an seinen Kontakten <B>26</B> und<B>27</B> den Stromkreis der Anruforgane K4 und K5, so dass diese beim nachfolgenden Anläuten des Amtes<B>D</B> seitens des Amtes B nicht mitbetätigt werden und also dabei das Amt<B>C</B> nicht mitangerufen wird. Relais DR2 schaltet ferner an seinen Kontakten<B>23,</B> 24 und <B>25</B> den Leitungsabschnitt al, bi auf a2, b.- durch. Darauf erfolgt dann das Anläuten von Amt B nach<B>D</B> und die weitere Her stellung der verlangten Verbindung.
Für den Fall, dass über das Amt B be reits eine Verbindung durchgeschaltet Lind also eine Verbindung von Amt .4 nach<B>C</B> oder<B>D</B> in umgekehrter Richtung besteht, ist im Amt B das Durchschalterelais DRi erregt und hält den Stromkreis der Lampe <B><I>8 b</I></B> d am Kontakt 34 geöffnet, so dass die selbe beim Stöpseln von<I>K</I> b <B><I>d,</I></B> beziehungs weise durch Schliessen des Kontaktes<B>17,</B> Erregen des Relais R3 und Schliessen dessen Kontaktes 22 nicht zum Leuchten kommt.
Dies gilt der Beamtin in<I>B als</I> Zeichen, dass die Leitungsstrecke von Amt B nach Amt <B>D</B> besetzt und. also die verlangte Verbindung nicht hergestellt werden darf. Für den Fall, dass zur Zeit eine Verbin dung zwischen den Ämtern C und<B>D</B> be steht, ist in Amt<B>C</B> die Klinke K<B><I>o</I></B> d ge öffnet. Es kann dann beim Stöpseln der Klinke<I>K<B>b d</B></I> des Amtes B der Stroinfluss für Relais R3 nicht zustande kommen, und sonlit kommt auch darin die Lampe<B><I>S b d</I></B> nicht zum Leuchten, als Zeichen, dass die Verbindung von Amt B nach<B>D</B> zu unter bleiben hat.
Analoge Vorgänge, wie für die Herstellung einer Verbindung vom Amt B nach<B>D</B> er folgen auch für die Herstellung einer Ver bindung von Amt<B>C</B> nach<B>A.</B>
<I>Verbindung von</I> Aint <B>A</B> nacli <B><I>D,</I></B> Die Beamtin im Amt A stellt zunächst fest, ob eine ihrer drei Klinken gestöpselt und also der Leitungsabschnitt a,<B>b</B> besetzt ist. Ist dies nicht der Fall, so stöpselt sie die Klinke K<I>a<B>d.</B></I>
Hierdurch entsteht zunächst folgender Stromkreis: Erde, Minus, Batterie Bi, Plus, Leitung<B>1,</B> Kontakt<B>28,</B> Relais R2, Spule 4 des Übertragers Ul, Ader<B>b,</B> Drosselspule D3, Leitung<B>5,</B> Kontakt<B>6</B> und<B>7,</B> Leitung<B>8,</B> Durchschalterelais DRi, Minus, Batterie B2, Plus, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais R2 und DR:i an. Relais<B>R..,</B> schaltet an seinem Kontakt<B>10</B> die Lampe<B>8</B> a c ein, welche aufleuchtet, aber kurz darauf., wie nachstehend beschrieben, wieder ausge schaltet wird.
Relais R2 schliesst ferner seinen lZontakt 9'und bereitet damit das Einschalten der Lampe<B>8</B> a<B>d</B> vor. Relais DR:i des Amtes B öffnet an seinen Kontakten<B>15</B> und <B>16</B> die Stromkreise der Anruforgane AG Lind AG und verhindert damit deren Ansprechen beim nachfolgenden Anläuten von Amt A nach<B>D.</B> Relais DR1 schaltet ferner an seinen Kontakten 12,<B>13</B> und 14 der) Leitungsab schnitt a,<B>b</B> auf den Leitungsabschnitt al, <B><I>bi</I></B> durch.
Beim Stöpseln der Klinke<I>K a<B>d</B></I> des Amtes<B>A</B> -wurde ausser dem Kontakt<B>28</B> zugleich auch der Kontakt<B>29</B> geschlossen, so dass nun nach Erregen des Relais DRi des Amtes B und Schliessen des Kontaktes<B>1-9</B> folgender Stromkreis entsteht-.
Erde Minus, Batterie Bi, Plus, Leitung I, Kontakt<B>2,9,</B> Leitung<B>80,</B> Relais Ri, Spule<B>31</B> des Über tragers Ul, Ader a, Drosselspule D, des Amtes B, Kontakt 12, Drosselspule D2, Ader ai, Drosselspule Dä des Amtes<B>C,</B> Leitung<B>19,</B> Kontakt 20, Leitung 21, Durchschalterelais DR:', Minus, Batterie B5, Plus, Erde.
In diesem Stromkreis sprechen das Relais R, des Amtes<B>A</B> und das Relais DR--# des Amtes <B>C</B> an. ICelais Ri schaltet an seirem Kontakt <B>11</B> die Lampe<B>S</B><I>a</I><B>c</B> aus und an seinem Kontakt<B>32</B> die Lampe<B>8</B><I>a</I><B>d</B> ein. Diese leuchtet und zeigt der Beamtin in<B>A</B> das Freisein der Leitungsabschnitte ai, <B>bi</B> und a2, <B>b2</B> an, worauf ohne weiteres von Amt<B>A</B> das Amt<B>D</B> angeläutet und die eerlangte Verbin dung von Amt<B>A</B> nach<B>D</B> hergestellt werden kann.
Das erregte Relais DR-2 im Amt<B>0</B> öffnet an seinem Kontaktarm<B>26</B> und<B>27</B> die Stromkreise der Anruforgane Aj.i und K", so dass diese beim Anläuten des Amtes<B>D</B> sei tens des Amtes<B>A</B> nicht mitansprechen können. Relais DR2 schaltet ferner an seinen Kontakten<B>23,</B> 24 und<B>25</B> den Leitungsab schnitt ai, <B>bi</B> auf den Leitungsabschnitt a-.>, bg durch.
Für den Fall, dass bereit% schon eine Ver bindung zwischen den Ämtern B und<B>C</B> oder B und<B>D</B> besteht, ist im Amt B die Klinke <I>K<B>b</B></I><B> o</B> oder<I>K<B>b</B></I> d gestöpselt und an deren Kontakt<B>6</B> oder<B>7</B> der Stromkreis des Relais R2 des Amtes<B>A</B> und des Relais _DR, des Amtes B geöffnet, so dass diese Relais beim Stöpseln der Klinke K,<I>a,</I><B>d</B> des Amtes A nicht ansprechen.
Es bleibt somit der Kon takt<B>9</B> geöffnet, und die Lampe<B>8</B> a<B><I>d</I></B> kommt nicht zum Leuchten als Zeichen, dass die verlangte Verbindung von A nach<B>D</B> nicht hergestellt werden darf.<B>*</B> Infolge der Üffnung des Kontaktes<B>6</B> oder <B>7</B> kommt ferner auch das Relais DR1 des Amtes B nicht zum Ansprechen, und es unterbleibt daher die Durchschaltung über das Amt B an den Kontakten 12,<B>13</B> und 14.
Dadurch kann dann aber beim Stöpseln der Klinke<I>K a<B>d</B></I> des Amtes A, beziehungs weise beim Schliessen von deren Kontakt<B>29</B> auch nicht das Relais Ri des Amtes<B>A</B> und das Relais DR#_, des Amtes<B>C</B> ansprechen. Relals R, kann also ebenfalls nicht die Lampe <B>8</B> a, <B>(1</B> des Amtes<B>A</B> einschalten., und das Rulals DR--, des Amtes kann auch nicht über Amt<B>C</B> zum Amte<B>D</B> hindurchschalten.
Fiii, den Fall, dass bereits schon eine Verbinduug zwischen den Ämtern<B>C</B> und<B>D</B> besteht, ist im Amt<B>C</B> die Klinke K<B><I>o d</I></B> gestöpselt und deren Kontakt 20 geöffnet. Demzufolge kann beim Stöpseln der Klinke h# <I>a</I><B>d</B> des Amtes<B>A,</B> obwohl der Strom kreis für die Relais R.#, und DRi zustande kommt, das Relais Bi nicht zum Ansprechen und die Lampe<B>8</B> a<B>d</B> nicht zum Leuchten kommen, so dass die verlangte Verbindung von A nach<B>D</B> jetzt nicht hergestellt werden darf.
Dadurch, dass hierbei aber auch das Relais DRi des Amtes B nicht zum An sprechen kommt, unterbleibt auch die Durch- schaltung über Amt B an den Kontakten 12,<B>13</B> und 14 und damit beim Stöpselnvon <I>K a</I><B>d</B> des Amtes<B>A</B> auch die Erregung des Relais DR2 des Amtes<B>C,</B> so dass damit auch in diesem Amt die Durchschaltung an den Kontakten<B>23,</B> 24 und<B>25</B> unterbleibt.
Analoge Vorgänge wie für die Herstel lung einer Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>D</B> erfolgen auch für die Herstellung einer Ver bindung in umgekehrter Richtung von Amt <B>D</B> nach<B>A.</B>
Die ausserordentliche Einfachheit der Schaltung hat zur Voraussetzung, dass bei der Herstellung einer Durchgangsverbindung nur eine begrenzte Anzahl von Fernleitungs- abschnitten zusammengeschaltet werden kann. Solche Anordnungen sind zum Beispiel sehr zweckmässig im Gebiet des<B>'</B> Eisenbahi#fern-- sprechwesens, wobei dann nur eine einzige Bahndienst-Doppelleitung längs der Bahn strecke über mehrere Bahnhöfe verläuft.
Sie haben aber den Nachteil, dass bei Besetztsein eines der Abschnitte zwischen den beiden Endämtern eine Verbindung über den be setzten Abschnitt hinweg nicht hergestellt werden kann. So ist zum Beispiel im Aus führungsbeispiel nach Fig. <B>1</B> und 2 während des Bestehens einer Verbindung zwischen den Ämtern B und<B>C</B> eine Verbindung vo*n Amt A nach<B>D</B> oder in umgekehrter hich- tung nicht möglich.
Fig. <B>3</B> und 4 zeigen eine Weiterbildung der Anordnung nach Fig. <B>1</B> und 2, bei der eine Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>D</B> oder von Amt<B>D</B> nach<B>A</B> auch bei Bestehen einer Verbindung zwischen den Ämtern B und<B>C</B> ermöglicht ist. Verbindung von<B>A</B> nach<B>D</B> bei bestehender Verbindung zwischen Amt B und C.
Für den Fall, dass eine Verbindung von Amt B nach<B>C</B> besteht, ist im Amt B die Klinke<I>K<B>b</B></I> c und im Amt<B>C</B> die Klinke <I>K</I> c <B><I>b</I></B> und bei einer Verbindung von Amt <B>C</B> nach B im Amt<B>C</B> die Klinke K,<B><I>e, b</I></B> und im Amt B die Klinke<I>K<B>b</B> c</I> gestöpselt. In beiden Fällen ist im Amt B der Kontakt 40 oder 41 und im Amt<B>C</B> der Kontakt 42 oder 43 geschlossen, und im Amt B der Kontakt<B>6</B> oder<B>7</B> und im Amt C der Kon takt 44 oder 45 geöffnet.
Wird daher im Amt A zwecks Herstel lung einer Verbindung nach Amt<B>D</B> die Klinke K<I>a</I><B>d</B> gestöpselt und damit der Kontakt<B>29</B> geschlossen, so wird im Amt<B>A</B> das Relais R2 erregt und über desäen Kon takt 46 die Lampe La eingeschaltet. Diese leuchtet, und die Beamtin kann darauf das Amt<B>D</B> anrufen und die verlangte Verbin dung herstellen.
Beim Stöpseln der Klinke K <I>a</I><B>d</B> wird durch Schliessen des Kontaktes<B>28</B> an dieser Stelle der Stromkreis des Relais R2 zwar vorbereitet; da jetzt aber im Amt B der Kontakt<B>6</B> oder<B>7</B> geöffnet ist, kommt Re- lai.9 R.., nicht zum Ansprechen und sein Kon takt 47 bleibt geschlossen.
Ferner wird beim Stöpseln der Klinke K<I>a</I><B>d</B> deren Kontakt <B>29</B> geschlossen, und es entsteht, da jetzt im Amt B die Klinke<I>K<B>b</B> c</I> oder<I>K<B>b d</B></I> ge stöpselt und der Kontakt 40 oder 41 geschlos sen ist, folgender Stromkreis: Erde, Minus, Batterie Bi, Plus Leitung<B>1,</B> Kontakt<B>29,</B> Leitung<B>30,</B> Relais Ri, Spule<B>31</B> von Ul, Ader a nach Amt B, Kontakt 40 oder 41, Relais<B>E,</B> Minus, Batterie Bg, Plus, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais Ri und<B>E</B> an.
Relais<B>B,</B> schaltet -über Kontakt 46 die Lampe L a ein, und Relais<B>E</B> sebliesst über 48 einen von<I>K<B>b</B></I> c und<I>K<B>b d,</B></I> be ziehungsweise deren Kontakten 40 und 41 unabhängigen Haltestromkreis.
Relais<B>E</B> schaltet ferner über seinen Kontakt 49 einen Stromkreis für das Prüfrelais P ein. Aut')erdem schaltet<B>E</B> bei<B>59</B> den Schaltmagneten<B>M</B> ein. 31agnet 11,1 dreht den Schaltarin <B>50.</B> So bald dieser auf den Widerstand<B>51</B> auftrifft, wird das Prüferelais P erregt und schaltet bei 52 den Schaltmagneten JI aug, und die Arme des Wählers<B>JE. b</B> bleiben stehen.
Da durch ist nun die Leitung a,<B>b</B> auf die Lei tung ini, ni durebgeschaltet. Dabei wird dem Relais<B>B</B> des Amtes B zugleich auch ein Relais<B>G</B> des Amtes<B>C</B> parallel geschaltet und ebenfalls ei-regt. Relais<B>G</B> schaltet bei <B>53</B> eine besondere, zum Beispiel rote. Lampe <I>L c</I> ein, und diese zeigt durch ihr Leuchten der Beamtin in<B>G</B> das Bestehen der Verbin dung zwischen Amt<B>A</B> und<B>D</B> an. Auch im Amt B wird dieses der Beamtin angezeigt, und zwar durch eine beim Ansprechen von Relais<B>E</B> über dessen Kontakt 54 einge schaltete rote Lampe Lb.
Die vorstehend beschriebene Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>D</B> bleibt unabhängig vom Aufheben der Verbindung zwischen Amt B und C, beziehungsweise vom Entstöpseln der Klinke<I>K<B>b</B></I> c oder<I>K<B>b d</B></I> (von deren Kon takten 40 oder 41 sich Relais<B>E</B> nach seinem Ansprechen unabhängig über den eigenen Kontakt 48 hält) so lange bestehen, bis das Re lais<B>E</B> aberregt, beziehungsweise dessen Strom kreis im Amt<B>A</B> am Kontakt<B>29</B> unterbrochen wird. Dieses tritt ein, sobald die Klinke <I>K a</I><B>d</B> entstöpselt und also die Verbindung von <B>A</B> nach<B>D</B> aufgehoben wird.
Beim Aberregen des Relais<B>B</B> schliesst dieses seinen Kontakt <B>55,</B> wodurch der Sehaltmagnet JI wieder betätigt wird und die Schaltarme des Wäh lers<B>17 b</B> bis in ihre Ruhestellung weiterdreht.
Solange also die Verbindung von<B>A</B> nach <B>D</B> besteht, wird dieses Besetztsein beider Ämter dem Amt B durch Leuchten der der Lampe<I>L<B>b</B></I> und dem Amt<B>C</B> durch Leuchten der Lampe L c angezeigt. Letztere erlischt ebenfalls beim tntstZip,3eIii der Klinke I# <I>a</I><B>d</B> des Amtes<B>A,</B> also erst bei der Auf lösung der Verbindung, indem dabei durch Öffnen des Kontaktes<B>29</B> der Klinke K<I>a</I><B>d</B> zugleich mit dein Stromkreis des Relais<B>E</B> auch der Stromkreis des Relais<B>G</B> unter brochen wird.
Analoge Vorgänge wie für vorstehend beschriebene Verbindung von Amt<B>A</B> nach<B>D</B> finden auch für eine während des Bestehens einer Verbind(ing zwischen Amt B und<B>C</B> hergestellte Verbindung von Amt<B>D</B> nach <B>A</B> statt.