DE764327C - Kommando-Wechselsprech-Lautsprecheranlage - Google Patents

Kommando-Wechselsprech-Lautsprecheranlage

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DE764327C
DE764327C DEL96711D DEL0096711D DE764327C DE 764327 C DE764327 C DE 764327C DE L96711 D DEL96711 D DE L96711D DE L0096711 D DEL0096711 D DE L0096711D DE 764327 C DE764327 C DE 764327C
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DE
Germany
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call
command
circuit arrangement
connection
signal
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Expired
Application number
DEL96711D
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English (en)
Inventor
Wolfgang Ernst
Wilhelm Lipinski
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/001Two-way communication systems between a limited number of parties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Kommando-Wechselsprech-Lautsprecheranlage In Kommandoübertragurigsanlagen, die zur Übermittlung einer Vielzahl unterschiedlicher Kommandos dienen, deren Art von vornherein nicht festliegt, kann man diese Übermittlung nicht mit Hilfe von Signalen irgendwelcher Art durchführen, sondern muß sich hierzu des gesprochenen Wortes bedienen. Die gebräuchlichen Telefonanlagen mit manuellem oder automatischem Betrieb sind aber für eine unbedingt sichere und schnellste Verbindungsherstellung, wie sie besonders dann erforderlich ist, wenn in rascher Folge Kommandos an verschiedene Stellen gegeben werden müssen, wegen ihrer verhältnismäßig zeitraubenden Bedienungsweise; Abheben des Telefons, Nummernwahl, Abwarten der Meldung des Gerufenen, oft ebenfalls vollkommen ungeeignet. In solchen Fällen wendet man neuerdings häufig Lautsprecheranlagen an, bei denen das Kommando o. dgl., ohne eine Meldung der gerufenen Stelle abzuwarten, direkt durch den an dieser Stelle angeordneten Lautsprecher übertragen wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Lautsprecheranlage dieser Art, und zwar für Wechselsprechverkehr. In einer solchen Anlage, welche aus einer oder mehreren Zentralstellen besteht, an die eine Anzahl von Kommando-Empfangsstellen angeschlossen sind, kommt es im wesentlichen darauf an, eine rasche und betriebssichere Verbindung herzustellen und die Signalisierung des Betriebszustandes der Anlage zu erzielen.
  • Durch die Erfindung wird nun eine äußerst einfache und betriebssichere Anordnung zur Signalgabe in einer Kommando-Wechselsprech-Lautsprecheranlage für den wechselseitigen Verkehr zwischen einer Zentralstelle und einer Anzahl von Kommandostellen dadurch geschaffen, daß bei der Einleitung eines Anrufs von einem Ende einer LTbertragungsleitung aus durch Betätigung eines dieser Übertragungsleitung zugeordneten Schalters die an beiden Enden dieser Übertragungsleitung angeordneten Signalrelais, die im Ruhestand beiderseits an dem gleichen Batteriepol liegen, erregt werden und die Einschaltung der Anruflampen in den beiden angeschlossenen Stellen bewirken, und daß gleichzeitig damit das in der Zentralstelle angeordnete Signalrelais über ein gemeinsames Hilfsrelais die Sperrung sämtlicher übrigen Übertragungswege und die Einschaltung von Besetztsignalen an beiden Enden aller übrigen Übertragungswege bewirkt.
  • Der besondere Vorteil der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung ist darin zu sehen, daß jederzeit der Betriebszustand der gesamten Anlage rasch zu überblicken ist, so daß keinerlei erfolglose Schalthandlungen vorgenommen zu werden brauchen, wie dies bei den üblichen Fernsprechanlagen häufig der Fall ist. Ein großer Vorteil ist gemäß der weiteren Erfindung dadurch gegeben, daß lediglich durch die Betätigung der Signaltaste mit der Erregung der Signalrelais die gewünschte Verbindung bereits vollständig hergestellt ist, so daß alle bisher üblichen Schalthandlungen zur Verbindungsherstellung fortfallen.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung zu dem in der Abbildung dargestellten Beispiel für eine Anlage gemäß der Erfindung hervor. In diesem Beispiel ist eine Schaltungsanordnung für die Wechselsprech-Lautsprech-Kommando-Übertragung zwischen einer Zentralstelle und einer Anzahl von Kommandoempfangsstellen, insbesondere zwischen einer zentralen Befehlsstelle und den verschiedenen Stellwerken bzw. Rangierern eines großen Rangierbahnhofs gezeigt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt, sondern kann überall dort vorteilhaft angewendet werden, wo ein Lautsprech-Wechselsprech-Verkehr zwischen einer Anzahl von Stationen irgendwelcher Art angebracht ist.
  • In der Abbildung ist links die Zentralstelle dargestellt. Sie besteht im wesentlichen aus einem Verstärker L', der wahlweise für beide Verkehrsrichtungen als Sende- bzw. Empfangsverstärker umschaltbar ist, und einem Tauchspulenmikrophon JIL, das gleichzeitig auch als Lautsprecher vertvendet wird. Weitet enthält die Zentralstelle für jede Übertragungsleitung einen Signalschalter SS und ein Signalrelais A, sowie eine Anruflampe AL und eine Besetztlampe BL. Für alle L bertragungsleitungen gemeinsam sind ein Sperrelais B, eine SammelgesprächstasteSGT und ein Hi1fsrelais D vorgesehen. Letzteres dient dazu, die Sperrwirkung des Relais B bei Sammelrufen unwirksam zu machen. Zur Verstärkerein- und -umschaltung dienen weitere Hilfsrelais A, ill. In der rechten Hälfte der Abbildung sind zwei Kommandoempfangsstellen, weiterhin kurz Kommandostellen genannt. dargestellt. Sie enthalten ebenso wie die Zentralstelle, einen umschaltbaren Verstärker 1'k und ein permanentdynamisches System 1IL, das in gleicher Weise als Mikrophon und als Laut-Sprecher betrieben «-erden kann, ferner einen Signalschalter SSk, ein Umschalterelais »%Ik, das Signalrelais _4k und die beiden Signallampen ALk, BLk. Zentralstelle und Kommandostelle sind in dem gezeigten Beispiel durch vier Leitungen verbunden. Von diesen vier Adern dienen zwei der Übertragung der Sprechströme. Diese sind vorteilhaft beiderseits durch Übertrager abgeriegelt. An die Sprechleitung sind an beiden Enden die Signalrelais in der bekannten Phantomschaltung angeschlossen. Die dritte Ader ist eine reine Signalader für die Besetztsignalisierung, während die vierte lediglich als Speiseleitung zur Zuführung des Plus-Potentials von der Zentralstelle zu den Kommandostellen dient. Diese Leitung kann an sich fortfallen, wenn man den Pluspol der Batterie erdet. Diese allgemein übliche -Methode ist jedoch dann nicht anwendbar, wenn es sich um elektrische Bahnanlagen handelt.
  • Im einzelnen ist die Arbeitsweise und die Bedienung der Anlage die folgende: Im Ruhezustand sind sämtliche Verstärker als Empfangsverstärker geschaltet, wobei den Röhren bereits die Heizspannung zugeführt wird, während die Anodenspannungen erst im Bedarfsfalle, also bei einem Anruf. bei den für die gewünschte Sprechverbindung erforderlichen Verstärkern eingeschaltet «-erden.
  • Soll nun von der Zentralstelle aus ein Befehl an eine Kommandostelle, z. B. die Stelle i, übertragen werden, so wird der nichtsperrende Signalschalter SS, betätigt. Dadurch wird die an dem Signalrelais _31 in der Zentralstelle liegende 'Minusspannung abgeschaltet und Pluspotential angelegt. Es kommt nun folgender Erregerstromkreis für die beiden über die Übertragungsleitung L'Ll verbundenen Signalrelais .-11 und Alk, die im Ruhezustand beiderseits an 'Minuspotential lagen, zustande: -f-, SSl, bII, Al, Ü1, beide Sprechadern von ÜLl parallel, Ülk, Alk, MIN , Wik,-Al und Alk sprechen an. In der Zentralstelle werden durch die Erregung von A1 folgende Schaltvorgänge bewirkt. Zunächst wird durch den Kontakt a i ein Stromkreis geschlossen, der die- Aufrechterhaltung des ursprünglichen Erregerstromkreises für Al, Alk bewirkt.-Mit a°' wird dieAnruflampeALi eingeschaltet. Das Aufleuchten dieser Lampe ist ein Kennzeichen für die Empfangsbereitschaft der gewünschten Kommandostelle. Der Kontakt a i bewirkt ferner die Erregung des gemeinsamen Sperrelais B, welches mit seinen Kontakten bII bis bn die Stromkreise sämtlicher übrigen Signalrelais A2 bis An auftrennt, so .daß während einer bestehenden Verbindung weder von der Zentralstelle noch von einer Kommandostelle aus eine weitere Verbindung hergestellt werden kann. Durch die Umlegung des Kontaktes ai wird schließlich die Übertragungsleitung ÜL i an den Verstärker V angeschlossen. Bei der Erregung des Sperrelais B wurden auch sämtliche Besetztlampen BL der übrigen Verbindungswege sowohl in der Zentralstelle als auch in den Kommandostellen eingeschaltet. Der Stromlauf dafür ist beispielsweise für die Übertragungsleitung ÜL2 folgender: Bei der belegten Verbindung kommen die Besetztlampen nicht zur Wirkung, da der Stromkreis bei aIII aufgetrennt ist.
  • Mit der Betätigung des Signalschalters SS, wurde weiterhin Pluspotential an ein- Hilfsrelais M angelegt und dadurch dieses Relais zum Ansprechen gebracht. Mit seinen Kontakten ml und mIII schaltet 1W den Verstärker h, der wie alle Verstärker der Anlage im Ruhezustand auf Empfang geschaltet- ist, auf Senden um. Ein weiteres Hilfsrelais A, welches gleichzeitig mit B über a. 1` erregt wurde, dient zur Anschaltung der Anodenspannungen. In kleinen Anlagen kann dieses Hilfsrelais A selbstverständlich entfallen; und die Einschaltung des Verstärkers durch einen Kontakt eines anderen bereits vorhandenen Relais, z. B. B, übernommen werden.
  • In der gewünschten Kommandostelle wurde durch die Betätigung von SS" wie schon erwähnt, das- Signalrelais Alk erregt. Dieses Relais bringt mit a l',' die Anruflampe ALik und schaltet mit all' die Anodenspannung für den Verstärker ein. Der Verstärker selbst bleibt unverändert in Empfangsschaltung. Damit ist die gesamte Verbindung sprechbereit. Von der Befehlsstelle wird nun der Befehl über das als Mikrophon wirkende permanentdynamische System ML, den Verstärker V, die Übertragüngsleitüng ÜLl und den Verstärker hik auf das als Lautsprecher wirkende System MLl übertragen. Die Anruflampe ALik in der Kommandostelle dient lediglich als Aufmerksamkeitszeichen dafür, daß die Zentralstelle sich mit dieser Kommandostelle in Verbindung gesetzt hat. Nach erfolgter Befehlsübermittlung wird in der Zentralstelle der Schalter SSl losgelassen, wodurch der Stromkreis von Al und Alk unterbrochen wird. Damit geht die gesamte Anlage in die Ruhelage zurück.
  • Soll von der Kommandostelle aus während einer Befehlsübertragung von der Zentralstelle eine Rückfrage nach dieser gehalten werden, so braucht nur der Schalter SSik betätigt zu werden. Dadurch wird das Relais Mik erregt, welches den Verstärker Vik auf Sendebetrieb umschaltet und mit m lv Minus vom Relais Alk ab- und Pluspotential anschaltet. Damit liegt nun aber wieder beiderseits der Relais Al und Alk das gleiche Potential, so daß diese Relais abfallen. Damit verlöschen aber auch die Anruflampen AL, und ALik. Das Verlöschen der Lampe AL, in der Zentralstelle ist ein Zeichen dafür, daß die Kommandostelle eine Rückfrage halten will. In der Zentralstelle wird daher der Schalter SS, losgelassen. Dadurch wird das Relais M stromlos und somit der Verstärker V auf Empfang umgeschaltet. Die Anruflampen ALl und ALik leuchten nach Freigabe des Schalters SS, wieder auf.
  • Zur Bestätigung eines von der Zentralstelle nach einer Kommandostelle übertragenen Befehls oder zur Übermittlung einer Meldung von der Kommandostelle nach der Zentralstelle betätigt die Bedienungsperson in der Kommandostelle z. B. in Stelle 2, nachdem sie- sich durch das Nichtleuchten der Besetztlampe BL2k vom Freisein der Zentrale überzeugt hat, ihren Signalschalter SS2k. Sollte zur gleichen Zeit die Übertragung eines Befehls von der Zentralstelle aus eingeleitet werden, so würde dies sofort in der Kommandostelle am Aufleuchten der Lampe AL2k erkennbar sein. Durch die Erregung von M2k wird der Verstärker V2k auf Sendebetrieb umgeschaltet und durch Spannungsumkehr mittels m >k ein Erregerstromkreis für die Signalrelais Alk und A2 geschaffen, der folgendermaßen verläuft: -I- in der Kommandostelle 2; Y12 k, Alk, UL2, A2, bIII SS2, wZ, Die weiteren Schaltvorgänge sind in der Zentrale und in der Kommandostelle die gleichen, wie bei der oben beschriebenen Verbindungsherstellung in der Gegenrichtung mit einer Ausnahme, welche darin besteht, daß das Relais M in der Zentralstelle, dessen Erregung lediglich von der Betätigung eines Signalschalters in dieser Stellung abhängig ist, in diesem Falle nicht erregt wird, so daß der Verstärker ITI unverändert in Empfangsschaltung verbleibt. Eine Rückfrage seitens der Zentralstelle ist ebenso möglich, wie die oben beschriebene Rückfrage seitens einer Kommandostelle und erfolgt auch auf vollkommen gleichartige Weise.
  • Schließlich besteht noch die Möglichkeit, von der Zentralstelle aus eine Sammelverbindung zu allen oder einer bestimmten Gruppe von Kommandostellen herzustellen. Zu diesem Zweck ist eine Sammelgesprächstaste SGT vorgesehen, bei deren Betätigung ein Relais D erregt wird. Dieses bewirkt mit seinen Kontakten die gleichzeitige Erregung sämtlicher Signalrelais in der Zentrale und in den Kommandostellen. Da sich die Signalrelais in der Zentralstelle mit ihren av-Kontakten einen Haltestromkreis vor der Erregung des B-Relais schaffen, kann die sonst bewirkte Sperrung durch dieses Relais nicht erfolgen. lm Gegensatz ztt der bei Einzelanruf erfolgenden Reihenschaltung der jeweils zugehörigen Singalrelais .4l und Alk USW. werden diese Relais bei dem Sammelanruf parallel geschaltet. Der Stromkreis ist beispielsweise folgender: Durch diese Schaltmaßnahme wird erreicht, daß bei einem Sammelruf keine Rückfrage von einer Kommandostelle gehalten werden kann, ,Selche die Befehlsübermittlung zu den übrigen Stellen stören würde. Wird nämlich in irgendeiner Kommandostelle der Signalschalter betätigt, so wird lediglich das Signalrelais dieser Stelle stromlos und der Verstärker vom Empfang ausgeschaltet; irgendwelche Beeinflussung der Schalt- und Signaleinrichtungen in der Zentralstelle findet dabei nicht statt.
  • Die in dem Beispiel beschriebene Anlage ist unter Beibehaltung der erfinderischen Merkmaleohne Schjv ierigkeiten den verschiedensten Betriebsbedingungen anzupassen. So ist es ohne weiteres möglich, mehrere Zentralstellen vorzusehen, die untereinander in Verbindung treten können und die jeweils eine Anzahl an sie angeschlossener Kommandostellen besitzen. Weiter kann auch eine Kommandostelle Verbindungsmöglichkeiten mit mehreren Zentralstellen besitzen usw.
  • Da es bei einer Kommandoanlage der beschriebenen Art auf unbedingte Betriebssicherheit ankommt, so ist auch die Verwendung von nichtsperrenden Schaltern zweckmäßig. Der geringe -Nachteil, welcher darin besteht, daß solche Schalter während der ganzen Kommandoübertragung gehalten werden müssen, ist vollkommen bedeutungslos gegenüber dem großen Vorteil, daß eine Sperrung der gesarriten Anlage durch versehentliches Eingeschaltetlassen von Schaltern unmöglich gemacht ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCH: i. Schaltungsanordnung für die Signalabgabe in einer Kommando-Wechselsprech-Lautsprecheranlage für den wechselseitigen Verkehr zwischen einer Zentralstelle und einer Anzahl von Kommandostellen über an beiden Enden der Verbindung eingeschaltete richtungsumschaltbare Verstärker, dadurch gekennzeichnet, daB zur Herstellung einer gerichteten Verbindung lediglich in der anrufenden Stelle ein der gewünschten Verbindung zugeordneter Schalter (SS) betätigt wird, wodurch an beiden Enden der übertragungsleitung angeordnete, im Ruhezustand beiderseits an dem gleichen Batteriepol liegende Signalrelais (z. B. A, und Alk) durch einseitige Umpolung der Signalstromquelle in der anrufenden Stelle erregt werden und bewirken, daß in beiden Stationen Anruflampen (AL) eingeschaltet «-erden, daß die in der Verbindung liegenden Verstärker in Betrieb gesetzt werden, und daß in der Zentralstelle ein allen Signalrelais dieser Stelle gemeinsames Hilfsrelais (B) erregt wird, das die Sperrung sämtlicher übrigen Übertragungswege und die Einschaltung von Besetztsignalen (BL) an beiden Enden aller dieser Übertragungswege bewirkt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einleitung eines Sammelrufes von der Zentralstelle durch Betätigung einer besonderen Taste (SGT) ein zweites Hilfsrelais (D) erregt wird, welches die Sperrwirkung des ersten Hilfsrelais (B) unwirksam macht und die Erregung sämtlicher Anrufrelais in der Zentralstelle und in den Kommandostellen bewirkt. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils zusammengehörigen Signalrelais (z. B. .dl und Alk), welche im Ruhezustand bzw. bei einem Einzelanruf hintereinander liegen, bei einem Sammelruf parallel geschaltet werden. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Herstellung des Anrufzustandes durch Betätigung des Anrufschalters (SS) gleichzeitig eine gerichtete Sprechverbindung hergestellt wird, die so lange bestehen bleibt, bis der Anrufzustand aufgehoben wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhebung des Anrufzustandes von der rufenden Seite aus durch Loslassen des nichtsperrenden Anrufschalters erfolgt. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anrufzustand durch Betätigung des Anrufschalters in der angerufenen Stelle aufgehoben wird, wodurch gleichzeitig die Herstellung der Sprechverbindung in der Gegenrichtung vorbereitet wird. die nach Freigabe des Anrufschalters in der rufenden Stelle vollendet wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 309 86o, 298 01 1, 597 IPI, 656 637, 595 780; britische Patentschrift Nr. 358 458.
DEL96711D 1938-12-31 1938-12-31 Kommando-Wechselsprech-Lautsprecheranlage Expired DE764327C (de)

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