CH96014A - Lötkolben. - Google Patents

Lötkolben.

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CH96014A
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soldering iron
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soldering
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iron
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Inventor
Schou Cecil Vilhelm
Cour Dan Barfod La
Original Assignee
Schou Cecil Vilhelm
Cour Dan Barfod La
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Description


  Lötkolben.    Beim Löten mit Lötkolben im Freien und  bei gewissen Gelegenheiten, wo es gilt, eine  einzelne oder einige wenige     Lötungen    schnell  und leicht     unternehmen    zu     können,    wie bei  der     Verbindung    der Telephon- und Tele  graphendrähte auf den Linien, bei der Aus  führung von elektrischen Leitungsinstalla  tionen, bei     kleinern    Klempnerreparaturen und  dergleichen ist es oft mit erheblicher Mühe  und Zeitverlust verbunden, die Heizung des  Lötkolbens zu bewerkstelligen, da man manch  mal Kohlenbecken und Holzkohle     mittrans-          portieren    muss.

   Man hat Lötkolben mit Benzin  lampe hergestellt, welche ermöglicht; den  Kolben eine Zeitlang passend warm zu halten,  eine solche Benzinlampe kann aber bei     starkem     Wind nicht brennen, und die Heizung des  Lötkolbens beansprucht besten -Falls mehrere       Minuten;    auch gerät die Lampe leicht in Un  ordnung.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die  Herstellung eines Lötkolbens, der bei jedem  Wetter im Laufe sehr kurzer Zeit zu einer  passenden Temperatur erhitzt werden kann,    ohne dass man anderes mitzunehmen braucht  als eine Anzahl besonderer, dafür bestimmter  Heizpatronen, welche beispielsweise     sogenann-          tes        Thermit    enthalten, sowie Sturmstreich  hölzer für deren     Anzündung.    Die Erfindung  besteht darin, dass der Lötkolben eine pas  sende Höhlung hat, die eine solche Patrone  aufnehmen kann, durch deren     Anzündung     und     Verbrennung    gerade so viel Hitze ent  wickelt wird, dass der Kolben eine zum Löten  passende Temperatur erhält.  



  Verschiedene Ausführungsbeispiele eines  solchen Lötkolbens sind auf der Zeichnung  dargestellt, in der       Fig.    1 eine Seitenansicht eines solchen  zeigt,       Fig.    2 eine Draufsicht des Kopfes hierzu,       Fig.    3 eine Heizpatrone,       Fig.    4 eine Seitenansicht einer 'abgeänder  ten Ausführungsform,       Fig.    5 eine     Endansicht    derselben, und       Fig.    6 noch eine dritte Ausführungsform.  Der in     Fig.    1 und 2 gezeigte Lötkolben  besitzt einen Kopf a aus Kupfer, der von einem      Stiel     b    mit einem     Handgriff    c getragen wird.

    Der Kolben lässt sich dadurch auch als     ge-          wühnlicheir    Lötkolben zum Heizen in einer  Esse benutzen. Der Kopf hat eine Höhlung  oder Tasche d, welche nach oben     offen    ist  und zur     .Aufnahme    der in     Fig..3    gezeigten  Heizpatrone dient. Diese kann mittelst eines       Stnrrnstreichholzes    f     angezündet    werden, des  sen Kopf in einer     Ausnehmung    der Patrone  eingesteckt wird, die ein Zündmittel, sowie  einen Stoff, zum Beispiel     Thermit,    enthält,  welcher durch eine chemische Reaktion eine  erhebliche Wärmemenge zu entwickeln ver  mag.

   Die Patrone wird, wie in     Fig.    1 an  gedeutet, auf den Kolbenkopf aufgesetzt und  der Kopf des Sturmstreichholzes f, zum Bei  spiel mittelst eines gewöhnlichen     Streichholzes     oder eines andern Sturmstreichholzes ange  zündet.

   Die angezündete Patrone fällt auf  den Boden der Höhlung cl und wandelt sich  durch die Reaktion des in ihr enthaltenen  Stoffes in eine feuerflüssige Masse um, die  sich in der Höhlung ' sammelt und an den  Kupferkopf     a    Wärme abgibt, und wenn man  dafür gesorgt hat, dass zwischen der     Wärrne-          entwicklung    der Patrone und dem Gewicht  des Kupferkopfes das rechte Verhältnis be  steht, wird der Lötkolben nach Verlauf     ganz          kurzer    Zeit die rechte Temperatur zum Löten  haben.

   '  Die zu einem Klumpen     eingesehmolzene          Patrone    fällt hinaus, wenn der kalt gewor  dene Kolben so gehalten wird, dass die     Mün-          dung    der Höhlung     d    nach unten gekehrt ist.    Die in     Fig.    4 und 5 gezeigte Ausführungs  form hat einen Deckel c, mittelst dessen die  Höhlung d seitwärts verschlossen werden kann,  so dass der von der Patrone durch die Ver  brennung gebildete Klumpen nicht heraus  fallen kann, wie auch der Kolben bei der  Arbeit gekehrt wird.  



  An der in     Fig.    6 gezeigten Ausführungs  form eines Lötkolbens der in     Fig.    1 darge  stellten Art hat dieser, ausser der gewöhn  lichen Pinne     g,    welche mit dem Stiel parallel  ist, eine Spitze     h.     



  Als     Heizpatrone    verwendet man zweck  mässig eine Blechschachtel, die eine zusammen  gepresste Mischung von Aluminiumpulver und       Eisenoxyd,    sowie ein     passandes    Zündmittel  enthält. Eine solche Patrone gibt eine be  stimmte     Wärmemenge,    die sich im voraus  genau berechnen lässt, und man hat es somit  in der Hand, durch Anpassung der Grösse  des Kolbens zu bewirken, dass er durch Ver  brennung einer Patrone bestimmten Inhalts  gerade die erwünschte Temperatur erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH- Lötkolben, dadurch gekennzeichnet, dass sein Kopf eine Höhlung von solcher Ab messung hat, dass sie eine Heizpatrone einer solchen Grösse aufzunehmen vermag, dass diese dein betreffenden Lötkolben eine zum Löten passende Temperatur erteilen kann.
CH96014D 1914-12-01 1921-03-31 Lötkolben. CH96014A (de)

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DK96014X 1914-12-01

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CH96014A true CH96014A (de) 1922-09-01

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CH96014D CH96014A (de) 1914-12-01 1921-03-31 Lötkolben.

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