CH95382A - Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff. - Google Patents

Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff.

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CH95382A
CH95382A CH95382DA CH95382A CH 95382 A CH95382 A CH 95382A CH 95382D A CH95382D A CH 95382DA CH 95382 A CH95382 A CH 95382A
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CH
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Inventor
Verkstad Aktiebolage Mekaniska
Original Assignee
Karlstad Mekaniska Ab
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  Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und     Zellstoff.       Um ein wirksames Auspressen des Was  sers aus feuchten Holzstoff- und Zellstoff  pappen herbeizuführen, hat man schon     Press-          walzen    mit am Umfang vorgesehenen Wasser  ableitungskanälen verwendet. Derartige Ka  näle wurden bisher dadurch gebildet, dass man  die ganze Oberfläche der Walze mit eng  schliessenden Metallringen oder mit einer  schraubenförmigen dichten     Bewicklung    aus  Metalldraht mit kreisförmigem oder polygo  nalem Querschnitt überzogen oder mit sich  nach innen stark verengenden Oberflächen  kanälen durch Ausdrehen versehen hat.

   Beim  Pressen mit diesen Walzen ergibt sich der  Nachteil, dass sich das     ausgepresste    Wasser  vor und hinter der     Pressstelle,    und zwar so  wohl an der Ober- wie an der Unterseite der  Stoffschicht, ansammelt und hierdurch eine  beträchtliche Wassermenge wieder in die Stoff,       schicht    eindringt.  



  Nach der Erfindung sollen diese Übel  stände beseitigt und eine wirksame     Auspres-          sung    des Wassers herbeigeführt werden. Zu  diesem Zwecke verwendet man eine Walze,    bei der in der glatten Oberfläche der Walze  in     ihrer    Umfangsrichtung verlaufende Rillen  oder Schlitze vorgesehen sind, wobei die zwi  schen den Rillen verbleibenden Teile der  Walzenoberfläche um ein Mehrfaches breiter  sind, als die in der Walzenoberfläche liegende  Mündung der Rillen.

   Gemäss der Erfindung  sind die Rillen so schmal, dass die verblei  benden Teile der     Walzenoberfläche    den Stoff  pressen können, ohne-dass dieser in die Rillen       eingepresst    wird, und die Tiefe der Rillen  ist um ein Mehrfaches grösser als die Breite  der     Rillenmündungen    und im Verhältnis zur  Breite der zwischen ihnen verbleibenden  Oberflächenteile so bemessen, dass jede Rille  mindestens die Menge Wasser aufnehmen  und bei der Drehung der Walze mitnehmen  und wegführen kann, die von dem jeder  Rille entsprechenden Teil der Walzenober  fläche ausgepresst wird.

   An einem     Presswerk     kann sowohl die obere wie die untere Walze  in dieser Weise ausgeführt sein, obgleich es  im allgemeinen zum Erzielen der gewünschten       Auspressung    genügen dürfte, nur eine so aus-      geführte Unterwalze zu verwenden, wobei die  obere Walze zweckmässig vollkommen glatt  ausgeführt wird.  



  Da die Rillen schmal sind, so wird in den  selben die Adhäsion des Wassers an das Me  tall sehr bedeutend, was in Verbindung mit  der Drehung der Walze ein Aussaugen des  Wassers an der     Pressstelle    bewirkt und ausser  dem das Wegführen des Wassers von der       Pressstelle    durch die Drehung der Walze er  leichtert. Die erwähnte Saugwirkung kann  dadurch verstärkt werden, dass man die Tiefe  der Schlitze vergrössert, weil dadurch die Be  rührungsflächen mit dem Wasser vergrössert  werden und auch die Adhäsion entsprechend  verstärkt wird.  



  In der Zeichnung zeigen       Fig.    1 ein Paar der bisher verwendeten       kannelierten    Walzen im     Querschnitt,          Fig.    2 einen Längsschnitt der     Pressstelle     dieser Walzen in grösserem Massstab,       Fig.    3 einen     Querschnitt    zweier Walzen,  von welchen die untere als Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes ausgebildet  ist,       Fig.    4 einen Längsschnitt durch die     Press-          stelle    dieser Walzen in' grösserem     Massstabe,

            Fig.    5 einen Teil einer Walze und eines  an diesem angeordneten Schabers im Quer  schnitt,       Fig.    6 den Schaber in Seitenansicht, und       Fig.-    7 einen Längsschnitt einer andern  nach der Erfindung ausgeführten Walze.  



  In     Fig.    1 und 2 bezeichnen 1 und 2 die  bekannten kannelierten     Presswalzen;    3 ist die       Stoffschicht,    und 4 sind die Wasseransamm  lungen oder sogenannten Wassersäcke, welche  bei der Verwendung von kannelierten oder  mit Draht umsponnenen Walzen entstehen.  Von den hinter den Walzen, in der Vor  schubrichtung der     Stoffschicht    gerechnet, lie  genden Wassersäcken wird das Wasser offen  bar wieder in die     Stoffschicht    eingesaugt, zu  mal da diese sich hinter der     Pressstelle    er  weitert.

   In     Fig.    2 ist veranschaulicht, wie  der Stoff in die Rinnen der Walze     eingepresst     wird, so dass nur eine äusserst geringe Öffnung  5 für das Abfliessen des Wassers zurückbleibt.    Die Folge davon ist ein starker Gegendruck,  so dass das Wasser zum grossen Teil in dem  Stoffe in der. Rinnen     zurückbleibt.     



       Fig.    3 und 4 zeigen die Ausführung ge.  mäss der     Erfindung.    Hier wird die Stoffschicht  6     mittelst    einer glatten obern Walze 7 gegen  eine untere Walze 8 mit Schabern 9 gepresst.  Die Walze 8 ist mit Schlitzen 10 versehen,  welche in der Querrichtung der Walze ver  laufen und so schmal sind, dass der Stoff  während des Pressens nicht in sie eindringen  kann.

   Sie sind ferner so tief, dass sie alles  Wasser aufnehmen können, das innerhalb des  jedem Schlitze entsprechenden Teils der     Press-          fläche    ausgepresst wird, so dass kein     ('jegen-          druck    gegen das     ausgepresste    Wasser entsteht  und alles Wasser durch die Adhäsion in den  Schlitzen bleibt und bei der Drehung der  Walze mitgenommen wird, bis es durch die  in die Schlitze eingreifenden Schaber 9 ab  geleitet wird.

   Es hat sich herausgestellt, dass  bei solchen Schlitzen keine Wasseransamm  lung 'an der     Pressstelle    entsteht, weil alles       ausgepresste    Wasser aus der     Stoffschicht    in  die Schlitze 10 hineingeht. Zu bemerken ist  hierbei, dass das in den Schlitzen befindliche       ausgepresste    Wasser bei der Drehung der  Walze von dieser mitgenommen wird und bei  11, d. h. in dem Augenblicke, wo die Stoff  schicht die     Pressstelle    verlässt, in den Schlitzen  etwas sinkt, d. h. in diese eingesaugt wird.  



  In den     Fig.    5 und 6 ist eine Ausführungs  form eines zusammengesetzten Schabers für  eine Walze nach der Erfindung dargestellt. In  einem Rahmen 12 sind feine Schaber 14 mit  Zwischenlagen 15 angeordnet. Vor den Scha  bern 14 ist ein gegenüber der Oberfläche der  Walze verstellbarer     Schaber    16 mit Klinge  17 angebracht. Der ganze Rahmen 12 mit  den Schabern ist auf einem Trageisen 18 ver  stellbar angeordnet, das in dem     Presswerke     derart angebracht wird,     daG    die feinen Scha  ber 14 in die Schlitze 10 eingreifen, während  sich die     Schaberklinge    17 gegen die Ober  fläche der Walze 8 anlegt.

   Unter Schaber  soll hierbei jede Anordnung verstanden wer:  den, welche in die Schlitze der Walze ein  greifen und das Wasser aus ihnen ableiten      kann, auch wenn sie nicht mit den Wänden  und mit dem Boden des Schlitzes in unmittel  barer Berührung ist.  



  In     Fig.    7 ist eine andere     Ausführung    einer  Walze gemäss der Erfindung dargestellt. 21  ist der Walzenkörper mit dem Flansch 22  als Stütze für die nebeneinander liegenden  Ringe 23, zwischen denen Scheiben 24 aus  dünnem Blech und von kleinerem Durchmesser  als die Ringe 23 vorgesehen sind. Dadurch  entstehen in dem fertigen Walzenkörper feine,  dicht nebeneinander liegende Schlitze 27. An  statt der Scheiben 24 können die Ringe 23  mit entsprechenden Aussparungen versehen  sein. Die Ringe 23 und die Scheiben 24 wer  den auf dem Walzenkörper durch eineu oder  mehrere Keile 25 und durch eine     Mutter    26       festgehalten.     



  Die Schlitze können auch unmittelbar durch  Ausdrehen der Oberfläche der Walze ausge  führt werden, wie in     Fig.    3 und 4 dargestellt  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff, bei der in der glatten Oberfläche der Walze in ihrer Umfangsrich tung verlaufende Rillen oder Schlitze vorge sehen sind, wobei die zwischen den Rillen verbleibenden Teile der Walzenoberfläche um ein Mehrfaches breiter sind als die in der Walzenoberfläche liegenden Mündungen der Rillen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ril len so schmal sind, dass die verbliebenen Teile der Walzenoberfläche den Stoff pressen kön nen, ohne dass dieser in die Rillen eingepresst wird, und dass die Tiefe der Rillen um ein Mehrfaches grösser als die Breite der Rillen mündungen und im Verhältnis zur Breite der zwischen ihnen verbleibenden Oberflächenteile so bemessen ist,
    dass jede Rille mindestens die Menge Wasser aufnehmen und bei der Drehung der Walze mitnehmen und wegfüh ren kann, die von dem jeder Rille entspre chenden Teil der Walzenoberfläche ausgepresst wird.
CH95382D 1918-02-02 1921-03-29 Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff. CH95382A (de)

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CH95382D CH95382A (de) 1918-02-02 1921-03-29 Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113172917A (zh) * 2021-04-20 2021-07-27 福州万盛新型材料有限公司 一种无纺布辊的生产工艺及辊筒

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN113172917A (zh) * 2021-04-20 2021-07-27 福州万盛新型材料有限公司 一种无纺布辊的生产工艺及辊筒

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