DE338699C - Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff - Google Patents
Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und ZellstoffInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
- D21F3/02—Wet presses
- D21F3/08—Pressure rolls
- D21F3/086—Pressure rolls having a grooved surface
Landscapes
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Description
- Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff. Um ein wirksames Auspressen des Wassers aus feuchten Holzstoff- und Zellstoffpappen ,herbeizuführen, hat man schon Preßwalzen mit am Unifang vorgesehenen '\Vasseral)leitungskanälen verwendet. Derartige Kanäle wurden bisher dadurch gebildet, daß man die ganze Oberfläche der Walze mit en-Schließenden Metallringen oder mit einer schraubengangförmig dichten Bewickelunb aus Metall- mit kreisförmigem oder polygonalem Querschnitt überzogen oder mit sich nach innen stark verengenden Oberflächenkanälen durch Ausdrehen versehen hat. Beim Pressen mit diesen Walzen ergibt sich der Nachteil, daß sich das ausgepreßte Wasser vor und hinter der Preßstelle, und zwar sowohl an der Ober- wie an der Unterseite der Stoffschicht ansammelt und hierdurch eine beträchtliche Wassermenge wieder in die Stoffschicht eindringt.
- Nach der Erfindung sollen diese Übelstände beseitigt und eine wirksame Auspressung des Wassers herbeigeführt werden. Zu diesem Zweck sind in der am besten blatten Oberfläche der Walze Rillen in solcher Anzahl und von mindestens solcher Tiefe ausgespart, daß sie iiiindestens die innerhalb des jedem Schlitze entsprechenden Teiles oder Preßfläche ausgepreßte Wassermenge aufnehmen. und bei der Drehung der Walze mitnehmen und wegführen können, wobei die Schlitze außerdem so schmal sind, daß der Stoff nicht in sie eindringen kann. An einem Preßwerk kann sowohl die obere wie die untere Walze in dieser Weise ausgeführt sein, obgleich es im allgemeinen zum Erzielen der gewünschten Auspressung genügen dürfte, nur eine so ausgeführte Unterwalze zu verwenden, wobei die obere Walze zweckmäßig vollkommen glatt ausgeführt wird.
- Da die Breite der Schlitze sehr klein ist, so wird in denselben die Adhäsion des Wassers an das 'Metall sehr bedeutend, was in Verbindung mit der Drehung der Walze ein Aussaugen des Wassers an der Preßstelle bewirkt und außerdem das Wegführen des Wassers von der Preßstelle durch die Dre-, hunb der Walze erleichtert. Die erwähnte Saugwirkung kann dadurch verstärkt werden, daß man die Tiefe der Schlitze vergrößert, weil dadurch die Berührungsflächen mit dem Wasser vergrößert werden und auch die Adhäsion entsprechend verstärkt wird, während gleichzeitig die Geschwindigkeit des Wassers in den Schlitzen im Verhältnis zur Geschwindigkeit der Berührungsflächen geringer wird. Anderseits verursacht aber die Adhäsion ein Bestreben des Wassers, der Walze wieder zurück an die Preßstelle zu folgen, anstatt von der Walze abzufließen. Es ist daher :fiter die Anordnung getroffen, daß zum Ztfernen des Wassers aus den Schlitzen der 'alze Schaber in diese eingreifen.
- In der Zeichnung zeigen.: Fig. i ein Paar der bisher verwendeten nnelierten Walzen im Querschnitt, Fig.2 einen Längsschnitt der Preßstelle eser Walzen in größerem Maßstabe, Fig.3 einen Querschnitt zweier Walzen, @n welchen die untere gemäß der Erfindung sgebildet ist, Fig. q. einen Längsschnitt durch die -Preß-@lle dieser Walzen in größerem llaßstabe, Fig. 5 einen Teil einer Walze und eines an esem angeordneten Schabers im Querhnitt, Fig.6 den Schaber in Seitenansicht und Fig. 7 einen Längsschnitt einer nach der -findung ausgeführten Walze.
- In Fig. i und 2 bezeichnen i und 2 die bennten, kannelierten. Preßwalzen, ä ist die offschicht und 4 sind die Wasseransammngen oder sogenannten Wassersäcke, welche i der Verwendung von kannelierten oder fit Draht umsponnenen Walzen entstehen. :)n den hinter den Walzen, in der Vorschub-,htung der Stoffschicht gerechnet, liegenn Wassersäcken wird das Wasser offenbar :eder in die Stoffschicht eingesaugt, zumal . diese sich hinter der Preßstelle erweitert. . Fig. 2 ist veranschaulicht, wie der Stoff die Rinnen der Walze eingepreßt wird, so B nur eine äußerst geringe öffnung 5 für .s Abfließen des Wassers zurückbleibt. Die )1ge davon ist ein stärker Gegendruck, so .ß das Wasser zum großen Teil in dem :offe in den Rinnen zurückbleibt.
- Fig. 3 und 4 zeigen die Ausführung gemäß r Erfindung. Hier wird die Stoffschicht 6 ittels einer glatten oberen Walze 7 gegen ae untere Walze 8 mit Schabern 9 gepreßt. ie Walze 8 ist mit Schlitzen io versehen, 2lche in der Querrichtung der Walze verufern und so schmal sind, daß der Stoff wähnd des Pressens nicht in. sie eindringen .nn: Sie sind ferner so tief, daß sie alles 'asser aufnehmen können, das innerhalb des dem Schlitze entsprechenden Teiles der reßfläche ausgepreßt wird, so daß kein °gendruck gegen das ausgepreßte Wasser itsteht und alles Wasser durch die Adhäsion den Schlitzen bleibt und bei der Drehung :r Walze mitgenommen wird, bis es durch e in die Schlitze eingreifenden Schiaber 9 )geleitet wird. Es hat sich herausgestellt, Lß bei solchen Schlitzen keine Wasseranmmlung an der Preßstelle entsteht, weil [es ausgepreßte Wasser aus der Stoffschicht die Schlitze io hineingeht. Zu bemerken t hierbei, daß das in den Schlitzen io be= idliche ausgepreßteWasser bei der Drehung der Walze von dieser mitgenommen wird und bei r i, d. h. in dem Augenblicke, wo die Stoffschicht die Preßstelle verläßt, in den Schlitzen etwas sinkt, d. h. in diese eingesaugt wird. Dies erklärt sich daraus, daß die Geschwindigkeit der Berührungsflächen der Schlitze mit dem Wasser größer ist als die Auspreßgeschwindigkeit des Wassers.
- In Fig. 5 und 6 ist eine Ausführung eines zusammengesetzten Schabers für eine Walze nach der Erfindung dargestellt. In einem Rahmen 12 sind feine Schaber 1:I mit Zwischenlagen 15 angeordnet. Vor den Schabern 1q. ist ein gegenüber der Oberfläche der Walze verstellbarer Schaber 16 mit Klinge 17 angebracht. Der ganze Rahmen 12 mit den Schabern ist auf einem Trageisen i8 verstellbar angeordnet, das in dem Preßwerke derart angebracht wird, daß die feinen Schaber rd. in die Schlitze io eingreifen, während sich die Schaberklinge 17 gegen die Oberfläche der Walze 8 anlegt. Unter Schaber soll hierbei jede Anordnung verstanden werden., welche in die Schlitze der Walze eingreifen. und das Wasser aus ihnen ableiten kann, auch wenn sie nicht mit den Wänden und mit dem Boden des Schlitzes in unmittelbarer Berührung ist.
- In Fig. 7 ist eine andere Ausführung einer Walze gemäß der Erfindung dargestellt. 21 ist der Walzenkörper mit dem Flansch 22 als Stütze für die nebeneinanderliegenden Ringe 23, zwischen denen Scheiben 2.4 aus dünnem Blech und von kleinerem Durchmesser als die Ringe 23 vorgesehen. sind. Dadurch entstehen in dem fertigen Walzenkörper feine, nebeneinanderliegende Schlitze 27. Anstatt der Scheiben 24. können die Ringe 23 mit entsprechenden Aussparungen versehen sein. De Ringe 23 und die Scheiben 24 werden auf dem Walzenkörper durch einen oder mehrere Keile 25 und durch eine Mutter 26 festgehalten.
- Die Schlitze können auch unmittelbar durch Ausdrehen der Oberfläche der Walze ausgeführt werden, wie in. Fig 3 und d. dargestellt ist.
Claims (1)
- Pt,TENT-ANspP UcH. Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff, bei der in der glatten Oberfläche der Walze in ihrer Umfangsrichtung verlaufende Rillen oder Schlitze derart vorgesehen sind, daß die zwischen den Rillen verbleibenden Teile der \\,alzenoberfläche um ein Mehrfaches breiter sind als die in der Walzenoberfläche liegenden Mündungen der Rillen, dadurch gekennzeichnet, <laß die Rillen (27) so schmal sind, claß die verbliebenen Teile der Walzenoberflache den Stoff pressen können, ohne daß dieser in die Rillen eingepreßt wird, und daß die Tiefe der Rillen (a;) um ein Mehrfaches größer als die Breite der Rillenmündungen und im \-erhältnis zur Breite der zwischen ihnen verbleihenden Oberflächenteile so bemessen ist, daß jede Rille (2;) mindestens die Menge Wasser aufnehmen und bei der Drehung der Walze mitnehmen und wegführen kann, die von dem jeder Rille (27) entsprechenden Teile der Walzenoberfläche ausgepreßt wird. . -
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE338699X | 1918-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338699C true DE338699C (de) | 1921-07-04 |
Family
ID=20308310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919338699D Expired DE338699C (de) | 1918-02-02 | 1919-02-04 | Walze zum Auspressen des Wassers aus Holz- und Zellstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338699C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290421B (de) * | 1963-02-14 | 1969-03-06 | Beloit Corp | Walzenpresse fuer Papiermaschinen |
| DE1294805B (de) * | 1963-02-14 | 1969-05-08 | Beloit Corp | Nasspresse fuer Papiermaschinen |
| DE2722023A1 (de) * | 1976-05-17 | 1977-12-08 | Valmet Oy | Gerillter oder ungerillter walzenbelag in einer papiermaschine |
| DE2704158A1 (de) * | 1977-02-02 | 1978-08-03 | Kuesters Eduard | Verfahren zur herstellung einer rillenwalze und entsprechende rillenwalze |
| AT507316B1 (de) * | 2007-05-09 | 2011-12-15 | Metso Paper Inc | Rillenwalze, scheibenelement zum ausbilden der rillenschicht auf einer rillenwalze und verfahren zum herstellen einer rillenwalze |
-
1919
- 1919-02-04 DE DE1919338699D patent/DE338699C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290421B (de) * | 1963-02-14 | 1969-03-06 | Beloit Corp | Walzenpresse fuer Papiermaschinen |
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