CH95370A - Verfahren zur Herstellung von haltbaren Hypochloritverbindungen des Kalks. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von haltbaren Hypochloritverbindungen des Kalks.

Info

Publication number
CH95370A
CH95370A CH95370DA CH95370A CH 95370 A CH95370 A CH 95370A CH 95370D A CH95370D A CH 95370DA CH 95370 A CH95370 A CH 95370A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lime
hypochlorite
durable
production
compounds
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Griesheim-Elektron Chem Fabrik
Original Assignee
Griesheim Elektron Chem Fab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Griesheim Elektron Chem Fab filed Critical Griesheim Elektron Chem Fab
Publication of CH95370A publication Critical patent/CH95370A/de

Links

Landscapes

  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von haltbaren     Hypochloritverbindungen    des Kalks.    In den Patentschriften     Nr.41587    und 70147  sind basische Verbindungen des     Calciumhypo-          chlorits    erwähnt worden, die aber bis jetzt  keine technische Bedeutung erlangt haben.  



  Es hat sich nun neuerdings das über  raschende Resultat ergeben, dass diese ba  sischen Verbindungen im Vergleich zum  Chlorkalk und auch zum reinen     Calcium-          hypochlorit    eine ganz ungewöhnliche Halt  barkeit besitzen, die man von     Hypochlorit-          verbindlzngen    überhaupt niemals hätte erwar  ten können. Die Haltbarkeit ist so gross, dass  man die von der Mutterlauge getrennten und  ausgewaschenen basischen     Hypochloritkristalle     im Vakuum oder bei     gewöhnlichem    Druck  fast ohne Zersetzung im Trockenschrank auf  Temperaturen bis zu<B>110'</B> erhitzen kann.

    Gemäss vorliegendem Verfahren werden nun  die basischen     Hypochloritverbindungen    nach  dem Trennen von der     Chlorcalciumlauge    und  Auswaschen durch Wärmebehandlung ge  trocknet und dadurch in ein trockenes, ausser  ordentlich haltbares Erzeugnis übergeführt,  welches über 40 %     wirksames    Chlor enthalten    kann. Dieses Erzeugnis bietet die Vorzüge,  dass es nur schwach riecht, die Verpackung  nicht zerstört und gegen höhere Tempera  turen, bei denen gewöhnlicher Chlorkalk zer  stört wird, fast unempfindlich ist.  



  Durch Wasser wird die basische Verbin  dung in ihre Bestandteile:     Calciumhypochlorit     und     Kalkhydrat,    zerlegt, so dass sich die in  der     Bleicherei    üblichen Laugen ohne weiteres  herstellen lassen.  



  <I>Beispiel Z:</I>  1     m3    chlorierte Kalkmilch, die 145     gr     wirksames Chlor im Liter enthält, wird mit  60 kg Kalkhydrat verrührt. Es entstehen bei  der Trennung von der Lauge 128 kg noch  feuchtes Salz, das bei erhöhter Temperatur  getrocknet wird. Das Endprodukt wiegt  100 kg und enthält 42,0 %     wirksames    Chlor  bei 26,1 "/o Gesamtchlor.  



  <I>Beispiel 2</I>  Die aus Beispiel 1 abfallende Lauge wird  von neuem mit Kalkhydrat verrührt, und      zwar 140 bis 150 kg auf 1     m.3.    Dann  werden 60 bis 70 kg Chlor eingeleitet, worauf  von, den Kristallen des basischen Salzes     ab-          filtriert,    wird. Nach- dem Trocknen     verbleiben     ungefähr 150 kg mit 41,0 %     wirksamem    Chlor  und 26,5 % Gesamtchlor.  



  Dieses Verfahren wird mit den abfallen  den Lösungen wiederholt, bis schliesslich. die  Konzentration an     Chloroalcium    so hoch     @ge-.     stiegen ist, dass der sinkende     Hypochlorit-          gelialt    eine weitere Verarbeitung nicht mehr  lohnt.  



       Beispiel   <I>3:</I>       Anstatt    stufenweise . kann man, wie im  Patent Nr. 70147     beschrieben,    auch in einem  Zuge mit der erforderlichen Kalk- und Chlor  menge arbeiten; in 475 kg Kalkbrei,     rund     <B>a '0</B> %     Ca0    enthaltend, werden 100 kg Chlor  eingeleitet. Man trennt die ausfallenden ba  sischen Kristalle ab von der Mutterlauge,  trocknet und erhält 190 kg Endprodukt mit  42 % wirksamem Chlor.

      <I>Beispiel</I>  Gewöhnlicher Chlorkalk wird mit     Wasser          angerübrt    und unter     Berücksichtigung    des  bereits vorhandenen freien- Kalkes, allenfalls       unter    Zusatz von weiteren Mengen Kalk  hydrat, nach Beispiel 1 und 2 weiter be  handelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von haltbaren Hy pochloritv erbindungen des Kalks, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Chlorieren t=on Kalkhydrat in Wasser erhältlichen ba sischen Verbindungen des Calciumhypochlo- rits nach dem Trennen von der Chlorcalcium- lauge und Auswaschen durch Wärmebehand lung trocknet.
CH95370D 1920-01-19 1921-03-15 Verfahren zur Herstellung von haltbaren Hypochloritverbindungen des Kalks. CH95370A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE95370X 1920-01-19
DE80720X 1920-07-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH95370A true CH95370A (de) 1922-07-01

Family

ID=25749768

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH95370D CH95370A (de) 1920-01-19 1921-03-15 Verfahren zur Herstellung von haltbaren Hypochloritverbindungen des Kalks.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH95370A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2320635A (en) Manufacture of high test bleach
DE2625248A1 (de) Verfahren zur behandlung von soleschlamm
CH95370A (de) Verfahren zur Herstellung von haltbaren Hypochloritverbindungen des Kalks.
DE2034065A1 (de) Verfahren zur Nutzbarmachung des in Banumsulfid Auslaugruckstanden vorhandenen Bariums
AT101291B (de) Verfahren zur Gewinnung des aus dem ö. P. 35688 bekannten basischen Kalziumhypochlorites in trockener Form.
AT89447B (de) Verfahren zur Darstellung von festem basischem Magnesiumhypochlorit.
AT105354B (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Kalziumhypochloritverbindungen.
AT151152B (de) Verfahren zur Aktivierung von Roherden.
US2025367A (en) Process of manufacturing active carbon
DE722259C (de) Herstellung von Alkalibromiden
AT133127B (de) Verfahren zur Herstellung von neutralem Calciumhypochlorit.
DE1063133B (de) Verfahren zur Verringerung des Eisengehaltes wasserloeslicher Silicate
DE2016668A1 (de) Kreisverfahren zur Herstellung von Weinsäure
DE353371C (de) Verfahren zur Herstellung eines Duengemittels
DE555902C (de) Verfahren zur Gewinnung von Salmiak und Soda
DE373847C (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Calciumhypochloritverbindungen
DE575320C (de) Herstellung von Engelschem Salz (Kaliumbicarbonat-Magnesiumcarbonat)
AT88730B (de) Verfahren zur Herstellung von unlöslichem, basischem Magnesiumhypobromit.
DE61237C (de) Verfahren zur Herstellung von Bleiweifs
AT202852B (de) Verfahren zum Aufarbeiten von Zellstoffablauge
AT29241B (de) Verfahren zur Gewinnung von Oxalsäure.
AT129792B (de) Reinigungsverfahren für die beim Aufschließen von Holz nach dem Sulfatverfahren aus der Schwarzlauge sich abscheidende Seife.
DE441736C (de) Verfahren zur Gewinnung eines fuer die Herstellung von reinem Bariumoxyd geeigneten Bariumcarbonates
DE693047C (de) Verfahren zur Rueckgewinnung von Calciumhypochloritverbindungen
AT119013B (de) Verfahren zur Herstellung eines schwarzen kohlenstoffhältigen Farbstoffes.