CH94972A - Motorackergerät, besonders Motorpflug mit angetriebener Vorderkarre. - Google Patents

Motorackergerät, besonders Motorpflug mit angetriebener Vorderkarre.

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CH94972A
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Rudolf Dr Bernstein
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      Motorackergerät,    besonders Motorpflug mit angetriebener     Vorderliane.       Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  weitere Ausbildung des     Motorackergerätes,     insbesondere Motorpfluges nach dein Patent  anspruch des Hauptpatentes.  



  Bei dem Gegenstand des Hauptpatentes  handelt es sich darum, ein bequem und gut  lenkbares Ackergerät, besonders für mittlere  und kleinere Leistungen nach Art eines Trag  pfluges zu     schaffen.    Dieses entsteht nach dein  genannten Patent durch eine eigenartige Ver  bindung einer schwenkbaren     Motor-Vorder-          karre    mittelst einer nahe dem. Mittelpunkt der       Treibkräfte    verlaufenden Schwenkachse mit  einem die Werkzeuge tragenden Hinterwagen,  z. B. einem Pflug, einem Drill- oder     Mäh-          inaschinenhintergestell,    einem     Transport-Hin-          terwagen.oder    einem ähnlichen auf den Acker  zu fahrenden Gerät.  



  Obwohl hierbei die zum Lenken erforder  liche Kraft gegenüber andern Ausführungen  erheblich geringer ausfällt, ist sie immer noch  bedeutend     genug,    um eine Entlastung des  Fahrers von der Beanspruchung durch diese  zum Lenken erforderliche Kraft erwünscht er  scheinen zu lassen.    Nach der vorliegenden Erfindung wird  diese Entlastung dadurch erzielt, dass eine.       Treibradbremsung    angeordnet ist, mittelst  welcher zwecks Lenkung des Fahrzeuges das  eine oder andere der durch ein Ausgleich   getriebeverbundenen Treibräder der Vorder  karre gebremst werden kann, um dadurch  unmittelbar die Verstellung der Räder für die       Lenkring    veranlassen zu können.

   Die Wir  kung ist hierbei derartig, dass das gebremste  Rad durch die Bremsung     verlangsamt        bezw.     festgestellt und dadurch zu einem seitlichen  Drehpunkt gemacht wird, um welchen die  Schwenkung der Vorderkarre durch das  Weiterlaufen des andern Rades bewirkt  wird, ohne dass der Fahrer hierfür irgend  welche Kraft aufzuwenden brauchte. Die für  die Aufrechterhaltung des günstigen Kräfte  angriffs massgebende Verteilung der Treib  radkräfte bleibt hierbei im Gegensatz zu ein  seitiger     Ausrückung    der Treibräder     unbeein-          flusst.     



  Mit besonderem Vorteil wird hierbei die  Einrichtung so getroffen, dass die     Motorvorder-          karre    durch eine ein- und ausschaltbare Fest-           haltevorrichtung    in jeder gewollten Winkel  stellung gegen     da-s    Gestell gehalten werden  kann.

   Wenn also bei ausgerückter Festhalte  vorrichtung eine bestimmte Winkelstellung  der Vorderkarre gegen den die Werkzeuge  tragenden Rahmen durch die einseitige     Treib-          radbrenrsung    bewirkt worden ist, kann man  diese Winkeleinstellung durch Einrückung der  Festhaltevorrichtung zu einer beliebig lange  Zeit dauernden festen Einstellung machen  und dadurch längere Bögen ohne weitere  Handhabung der Steuerung mit der erwähnten  einmaligen Einstellung durchpflügen.  



  Schliesslich kann man die letzterwähnte  Vorrichtung dadurch zu einer selbsttätigen  machen, dass durch Anziehen jeder Radbremse  gleichzeitig die Feststellung ausgelöst und  durch Lösen der Bremse von selbst wieder       eingerückt    wird.  



  Auf der Zeichnung ist in     Fig.    1 eine bei  spielsweise Anführungsform des     Motoracker-          gerätes    mit der Lenkvorrichtung dargestellt;  an den beiden Rädern     cal    und a'= der     Motor-          vorderkarre    sitzen die Bremsringe     hl    und     h=     fest.     Gegen    diese Bremsringe wirken die       Brerusbacken        2.1    und     i2,    welche an dem einen  Arm von Winkelhebeln sitzen, deren andere  Arme     ll    und     l     sind. Die .

   Hebel sind an       Fortsätzen        k1    und     7c-    des Gehäuses c gelagert.  Zur     Bewegung    der Bremsbacken dienen die  Zugstangen     ml    und     7n2,    welche an den Hand  hebel n     angelenkt    sind. Die Vorderkarre kann  mit Hilfe des Segments p gegenüber dein  hochkantig gestellten Träger     d        durch    ein  Sperrglied     q    (Sperrzahn, Bremsschuh oder  dergleichen) in jeder Winkelstellung festge  halten werden, welche bei gelöster Sperrung  durch Anziehen einer der beiden Radbremsen  erreicht worden ist.  



       Fig.    2 zeigt eine Vorrichtung, welche mit  dem Beispiel nach     Fig.    1 vereinigt werden  kann und welche die     Verbindung    der Sper  rung für die Winkeleinstellung mit dem  Bremshebel     ermöglicht.    Diese Vorrichtung  muss so     beschaffen    sein, dass bei der Bewe  gung des Bremshebels     ra    nach rechts ebenso    wie nach links ei') anderes Glied stets in  ein und demselben Sinne mitgenommen wird.  Dieses Glied kann dann mit dem Sperrzahn  oder dergleichen verbunden werden, so dass  bei jeder Hebelbewegung eine     Ausrückung     stattfindet.

   Nach     Fig.2    ist an dem Hebel n  ein Zapfen     r    vorgesehen, welcher, wenn .der  Hebel     n    aus der dargestellten Mittellage nach  rechts oder links in eine     Bremsstellung    be  wegt wird, den gekrümmten, bei t gelagerten  doppelarmigen Hebel s stets in demselben  Sinne ausschwingt. Am Ende des Hebels s  greift ein Zugorgan v an, welches nach dem  hebelartigen Sperrglied     y    geführt ist und ein  Zurückziehen .desselben gegen die Feder     rc          bewirkt,    wenn der Hebels durch Bewegung  des Hebels     n    zum Ausschwingen gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorackergerät, besonders Motorpflug mit angetriebener Vorderkarre nach Patentanspruch des Hauptpatentes, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, mittelst welcher zwecks Lenkung des Fahrzeuges das eine oder das andere der durch ein Ausgleichgetriebe verbundenen Treibräder der Vorderkarre gebremst und dadurch die Verstellung der Räder für die Lenkung veranlasst werden kann. UNTERANSPRt7CHE 1. Motorackergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Motorvorder- karre durch eine ein- und ausschaltbare Festhaltevorrichtung in jeder gewollten Winkelstellung gegen das Gestell gehalten werden kann. 2.
    Motorackergerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anziehen jeder Radbremse gleich zeitig die Feststellung ausgelöst und durch Lösung der Bremsen von selbst wieder ein gerückt wird.
CH94972D 1916-08-25 1920-06-22 Motorackergerät, besonders Motorpflug mit angetriebener Vorderkarre. CH94972A (de)

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CH94972D CH94972A (de) 1916-08-25 1920-06-22 Motorackergerät, besonders Motorpflug mit angetriebener Vorderkarre.

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