AT81480B - Lenkvorrichtung für Motorackergeräte. - Google Patents
Lenkvorrichtung für Motorackergeräte.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B69/00—Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
- A01B69/007—Steering or guiding of agricultural vehicles, e.g. steering of the tractor to keep the plough in the furrow
Landscapes
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Lenkvorrichtung für Motorackergeräte. EMI1.1 Bei dem Gegenstand des Stammpatentes handelte es sich darum, ein bequem und gut lenkbares Ackergerät, besonders für mittlere und kleinere Leistungen nach Art eines Tragpfluges zu schaffen. Dieses entsteht nach dem genannten Patent durch eine eigenartige Verbindung einer schwenkbaren Motorvorderkarre mittels. einer nahe dem Mittelpunkt der Treibkräfte verlaufenden Schwenkachse mit einem die Werkzeuge tragenden Ilinterwagen, z. B. einem Pflug, einem Drill- oder Mähmaschinenhintergestell, einem Transporthinterwagen oder einem ähnlichen auf dem Acker zu fahrenden Gerät. Obwohl hierbei die zum Lenken erforderliche Kraft gegenüber anderen Ausführungen erheblich geringer ausfällt, ist sie immer noch bedeutend genug, um eine Entlastung des Fahrers von der Beanspruchung durch diese zum Lenken erforderliche Kraft erwünscht erscheinen zu lassen. Nach der Erfindung wird diese Entlastung dadurch erzielt, dass die einseitige Treibradbremsung, die für andere Systeme als Bremsung nicht lenkfähiger Treibräder zur Unter- stützung nicht angetriebener Steuerräder bekannt ist, unmittelbar auf die durch ein Ausgleichgetriebe verbundenen angetriebenen Lenkräder angewandt wird und dadurch unmittelbar die Verstellung der Räder für die Lenkung veranlasst. Die Wirkung ist hierbei derartig, dass das gebremste Rad durch die Bremsung verlangsamt bzw. festgestellt und dadurch zu einem seitlichen Drehpunkt gemacht wird, um welchen die Schwenkung der Vorderkarre durch das Weiterlaufen des anderen Rades bewirkt wird, ohne dass der Fahrer hierfür irgendwelche Kraft aufzuwenden braucht. Die für die Aufrechterhaltung des günstigen EMI1.2 einseitiger Ausrückung der Treibräder unbeeinflusst. Mit besonderem Vorteil wird hierbei die Einrichtung so getroffen, dass die Motorvoiderkarre durch eine ein-und ausschaltbare Festhaltevorrichtung in jeder gewollten EMI1.3 haltevorrichtung eine bestimmte Winkeleinstellung der Vorderkarre gegen den die Werkzeuge tragenden Rahmen durch die einseitige Treibradbremse bewirkt worden ist, kann man EMI1.4 Zeit dauernden festen Einstellung machen und dadurch längere Bögen ohne weitere Handhabung der Steuerung mit der erwähnten einmaligen Einstellung durchpflügen. Schliesslich kann man die letzterwähnte-Vorrichtung dadurch zu einer selbsttätigen machen, dass durch Anziehen jeder Bremse gleichzeitig die Festellung ausgelöst und durch Lösen der Bremse von selbst wieder eingerückt wird. In der Zeichnung ist in Fig. i eine beispielsweise Ausführungsform der Lenkvorrichtung dargestellt ; an den beiden Rädern al und a2 der Motorvorderkarre sitzen die Bremsringe hJ. und h2 fest. Gegen diese Bremsringe wirken die Bremsbacken il und i2, welche an dem einen Arm von Winkelhebeln sitzen, deren andere Arme 11 und 12 sind. EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> bicken dienen die Zugstangen m1 und m2. welche an den Handhebel n angelenkt ind. Die Vorderkarre kann mit Hilfe des Segments p gegenüber dem Hinterrahmen d durch ein Sperrglied q (Sperrzahn. Bremsschuh o. dgl.) in jeder Winkelstellung festgehalten werden, welche bei gelöster Sperrung durch Anziehen einer Bremse erreicht worden ist. Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung, welche die Verbindung der Sperrung für die Winkeleinstellung mit dem Dremshebel ermöglicht. Im Prinzip muss diese Einrichtung so getroffen sein, dass die Bewegung des Hebels nach rechts ebenso wie nach links ein anderes Glied stets in ein und demselben Sinne mitnimmt. Dieses Glied kann dann mit dem Sperrzahn o. dgl. verbunden werden, so. dass bei jeder Hebelbewegung eine Ausrückung stattfindet. Nach Fig. 2 ist an dem Hebel it ein Zapfen r vorgesehen, welcher, wenn d r Hebel it aus der dargestellten Mittellage nach rechts oder links bewegt wird, den gekrümmten, EMI2.1 wegung des Hebels n zum Ausschwingen gebracht wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Lenkvorrichtung für Motorackergeräte, besonders Motorpflüge, nach dem Patente Nr. 81447, dadurch gekennzeichnet, dass die bekannte einseitige Treibradbremsung unmittelbar auf die lenkbaren Räder angewandt ist und dadurch unmittelbar die Verstellung der Räder für die Lenkung veranlasst.
Claims (1)
- 2. Lenkvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorvorder- karre durch eine ein-und ausschaltbare Festhaltevorrichtung in jeder gewollten Winkelstellung gegen das Gestell gehalten werden kann.3. Lenkvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anziehen jeder Bremse gleichzeitig die Feststellung ausgelöst und durch Lösen der Bremsen von selbst wieder eingerückt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE91788X | 1915-11-06 | ||
| DE94972X | 1916-08-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT81480B true AT81480B (de) | 1920-10-11 |
Family
ID=33565785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT81480D AT81480B (de) | 1915-11-06 | 1919-07-07 | Lenkvorrichtung für Motorackergeräte. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT81480B (de) |
| GB (1) | GB148572A (de) |
-
1919
- 1919-07-07 AT AT81480D patent/AT81480B/de active
-
1920
- 1920-07-10 GB GB2057620A patent/GB148572A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB148572A (en) | 1921-12-12 |
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