DE925155C - Steuereinrichtung fuer Acker- und Strassenschlepper - Google Patents

Steuereinrichtung fuer Acker- und Strassenschlepper

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DE925155C
DE925155C DED8181A DED0008181A DE925155C DE 925155 C DE925155 C DE 925155C DE D8181 A DED8181 A DE D8181A DE D0008181 A DED0008181 A DE D0008181A DE 925155 C DE925155 C DE 925155C
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DE
Germany
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front wheels
braked
rear wheel
control device
turning
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Expired
Application number
DED8181A
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English (en)
Inventor
Leon Dufour
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D15/00Steering not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für Acker- und Straßenschlepper Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Acker- und Straßenschlepper, deren Vorderräder bis zu einem Einschlag schwenkbar sind, der ein Wenden des Fahrzeugs um den Berührungspunkt des gebremsten Treibrades ermöglicht, und deren der Einschlagrichtung entsprechendes inneres Hinterrad abhängig von der Vorderradlenkung gebremst wird, wobei in dem Bremsgestänge ein elastisches Organ eingebaut ist.
  • Damit ein Schlepper für Acker- oder Straßenbetrieb leicht Wendungen mit sehr kleinem Radius ausführen kann, hat man schon mehrere Vorrichtungen vorgeschlagen, um das angetriebene Hinterrad auf der Innenseite der auszuführenden Wendung lediglich durch Betätigung des Lenkers zu bremsen, und die seitliche Richtwirkung der Vorderräder zu verstärken. Eine der in letzter Zeit vorgeschlagenen Einrichtungen besteht darin, daß die Vorderräder um einen Zapfen beweglich sind, wie die Rollen eines Sessels, so daß sie sich selbst einstellen können, und daß sie durch den Lenker des Schleppers nur während eines gewissen Einschlagwinkels nach links oder rechts aus ihrer neutralen Geradeausstellung gelenkt werden. In dem Augenblick, wo dieser Winkel erreicht ist, entkuppelt eine mechanische Vorrichtung selbsttätig die Vorderräder von dem Lenker, während derselbe durch seine weitere Drehung die Bremse des angetriebenen Hinterrades auf der Innenseite der auszuführenden Wandung blockiert. Sobald dieses Hinterrad durch seine Bremse blockiert ist, ist auch der Lenker selbst blockiert. Dagegen sind die Vorderräder frei auf ihren Zapfen beweglich geworden, und sie richten sich selbsttätig in die günstigste Stellung wie die Rollen eines Sessels. Diese Einrichtung arbeitet recht .gut, und man kann sehr leicht einen Schlepper, der auf diese Weise auf den Mittelpunkt seines einen Hinterreifens festgestellt ist, mit einem Schwenkungsradius Null wenden, einfach durch vollständiges Einschlagen des Lenkers. Aber diese Vorrichtung hat den Fehler, daß sie kompliziert und infolgedessen ziemlich teuer ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die viel einfacher und daher billiger ist und die es gestattet, ebensogut durch das einfache Einschlagen des Lenkers eine Wendung mit dem Radius Null zu erreichen, selbst in dem Falle, wo der Boden den Vorderrädern eine schlechte Haftung gewährt. Die Erfindung geht aus von einer Steuereinrichtung für Acker- und Straßenschlepper, deren Vorderräder bis zu einem Einschlag schwenkbar sind, der ein Wenden des Fahrzeugs um den Berührungspunkt des gebremsten Treibrades ermöglicht, und deren der Einschlagrichtung entsprechendes inneres Hinterrad abhängig von der Vorderradlenkung gebremst wird, wobei in dem Bremsgestänge ein elastisches Organ eingebaut ist. Die Erfindung besteht nun darin, daß das zu bremsende Hinterrad bis zur Blockierung abgebremst wird, ehe die Vorderräder ihre weiteste Einschlaglage erreichen, daß diese Vorderräder aber auch nach Eintritt der Blockierung des inneren Hinterrades noch bis zur äußersten Einschlaglage weitergedreht werden können.
  • Es ist zwar bereits früher vorgeschlagen worden, bei Schleppern zwischen der Steuerung und den mit den Hinterrädern verbundenen Bremsen eine den Steuervorgang unterstützende Verbbindung vorzusehen. Diese Verbindung gestattet eine Wendung um kleine Winkel, ohne daß man die Bremsen anziehen müßte. Im Gegensatz zu der Erfindung ist aber die Verbindung zwischen der Steuerung und den Hinterradbremsen ein unnachgiebiges Gestänge, so daß bei dem größten Einschlag der Steuerung auch zwangläufig die höchste Bremsstufe bzw. umgekehrt mit der höchsten Bremsstufe das Ende der Einschlagbewegung der Steuerung gegeben ist. Damit kann mit dieser vorbekannten Einrichtung gerade nicht die von der Erfindung angestrebte Wirkung erzielt werden, d. h. die Blockierung des Hinterrades tritt nicht ein, bevor die Vorderräder ihre weiteste Einschlaglage erreicht haben.
  • Andererseits ist es auch bekannt, bei einer Verbindung der Hinterradbremsen mit der Steuerung, die aus einem Seil besteht, ein elastisches Organ, und zwar eine Zugfeder, in das Seil einzuschalten. Diese Feder dient aber nur zur Regelung der Seilspannung und nicht zum Ausgleich der Bewegung zwischen Steuerung und Bremse. Jedenfalls soll mit dieser Feder nicht erreicht werden, daß eine Blockierung des Hinterrades vor Beendigung des Einschlagens der Vorderräder erfolgt.
  • Zur Erreichung der möglichst besten Wirkung müßte das Verbindungsmittel zwischen dem Lenker und den Bremsen theoretisch so beschaffen sein, daß die Bremsung fortlaufend größer wird mit dem Einschlag der Vorderräder und daß sie erst in dem Augenblick vollständig ist, wo die Vorderräder in ihre Endlage eingeschlagen sind. Es ist natürlich in der Praxis unmöglich, eine derartig gut geregelte Einrichtung zu verwirklichen, um so mehr, als die Intensität der Bremsung von variablen äußeren Umständen abhängt, z. B. vom Zustand der Bremsbacken, von der Bodenbeschaffenheit und mehr oder weniger von der Haftung der Luftreifen auf diesem Boden. Aber die Erfahrung hat erwiesen, daß es nicht nötig ist, eine exakte Proportionalität zwischen dem Einschlag der Vorderräder und der Bremsung des angetriebenen inneren Hinterrades einzuhalten. Die Erfahrung hat ferner gezeigt, daß es nötig ist und daß es ausreicht, wenn dieses Hinterrad durch seine Bremse blockiert wird, ein wenig bevor die Vorderräder ihre äußerste Einschlagstell.ung erreichen, damit diese Blockierung des Hinterrades in allen Fällen bestimmt vorhanden ist, wie auch der Boden beschaffen sein mag oder die Bremsverhältnisse der Bremsbacken.
  • Die Erfindung ermöglicht es, diese Bedingungen vollkommen zu verwirklichen, und zwar auf eine äußerst einfache Weise. Erfindungsgemäß genügt es, ein elastisches Zwischenorgan von ausreichender Stärke in den Mechanismus einzufügen, durch den die Bremsen vom Lenker aus betätigt werden, und diesen Mechanismus so zu regulieren, daß die Blockierung des Hinterrades durch Zwischenschaltung dieses elastischen Organs ein wenig vorher erfolgt, bevor die Vorderräder ihre äußerste Einschlagstellung erreicht haben. Das elastische Organ muß also eine dieser Blockierung entsprechende Kraft übertragen, und es ist andererseits nötig, daß es noch weiter komprimiert werden kann, damit der Lenker noch nach der Blockierung der Bremse weitergedreht werden und so die Vorderräder in ihre äußerste Einschlagstellung führen kann. Wenn man diese zweifache Bedingung einhält, kann die Wendung mit dem Radius Null einwandfrei durch den Schlepper ausgeführt werden, sobald man den Lenker bis in die eine oder andere seitliche Endstellung dreht.
  • Es ist vorteilhaft, um eine unnötige Abnutzung der Bremsen zu vermeiden, die Vorderräder um einen gewissen Winkel, z. B. von ao bis q.o°, nach links oder rechts aus ihrer neutralen Geradeausstellung einzuschlagen, bevor die Bremse in Tätigkeit tritt, denn es ist bekannt, daß für diese kleinen Winkel der Einschlag der Vorderräder zur Lenkung des Schleppers ausreicht, ohne daß es, notwendig wäre, die Bremsen der angetriebenen Räder zu benutzen, selbst wenn der Haftdruck der Vorderräder auf dem Boden verhältnismäßig gering ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuereinrichtung für Acker- und Straßenschlepper, deren Vorderräder bis zu einem Einschlag schwenkbar sind, der ein Wenden des Fahrzeugs um den Berührungspunkt des gebremsten Treibrades. ermöglicht, und deren der Einschlagrichtung entsprechendes inneres Hinterrad abhängig von -der Vorderradlenkung gebremst wird, wobei indem Bremsgestänge ein elastisches Organ eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß Bremsgestänge und elastisches Organ so ausgebildet sind, daß das zu bremsende Hinterrad bis zur Blockierung abgebremst wird, ehe die Vorderräder ihre weiteste Einschlaglage erreichen, daß diese Vorderräder aber auch nach Eintritt der Blockierung des inneren Hinterrades noch bis zur äußersten Einschlaglage weitergedreht werden können. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 533 382, 643 030, 321972; Handbuch f. d. Ackerschlepper U I und U 2, S. 78/79 (Klöckner-Humboldt-Deutz AG, Februar 1943) International Harvester Company, Prospekt 1937 S. 45 und 78. .
DED8181A 1950-03-29 1951-03-09 Steuereinrichtung fuer Acker- und Strassenschlepper Expired DE925155C (de)

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ID=4548392

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DED8181A Expired DE925155C (de) 1950-03-29 1951-03-09 Steuereinrichtung fuer Acker- und Strassenschlepper

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097835B (de) * 1957-07-17 1961-01-19 Georges Alfred Thomas Hilfsbremslenkung fuer motorgetriebene Landfahrzeuge, insbesondere Ackerschlepper
DE1175090B (de) * 1960-06-24 1964-07-30 Italiana Magneti Marelli Soc P Vorrichtung zur Abbremsung des kurveninneren Hinterrades eines Fahrzeuges zur Lenk-unterstuetzung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE321972C (de) * 1918-12-24 1920-06-15 Renault Louis Antriebs- und Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE533382C (de) * 1925-08-05 1931-09-16 Int Harvester Co Schlepper fuer Ackerbauzwecke
DE643030C (de) * 1933-05-17 1937-03-22 Oskar Mikut Optisches System zur Aufnahme und Wiedergabe von Dreifarbenbildern

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