DE911190C - Maehdrescher - Google Patents
MaehdrescherInfo
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- DE911190C DE911190C DEL12699A DEL0012699A DE911190C DE 911190 C DE911190 C DE 911190C DE L12699 A DEL12699 A DE L12699A DE L0012699 A DEL0012699 A DE L0012699A DE 911190 C DE911190 C DE 911190C
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- DE
- Germany
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- combine harvester
- wheels
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- combine
- tractor
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- Expired
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 5
- 241001124569 Lycaenidae Species 0.000 description 4
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 2
- 239000004459 forage Substances 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D67/00—Undercarriages or frames specially adapted for harvesters or mowers; Mechanisms for adjusting the frame; Platforms
- A01D67/005—Arrangements of coupling devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Guiding Agricultural Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Mähdrescher, die mittels einer Deichsel od. dgl. mit der Anhängeschiene einer
Zugmaschine kuppelbar sind. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin
gesehen, durch eine vorteilhaftere Verbindung zwischen Zugmaschine und Mähdrescher die Wendigkeit
desselben zu erhöhen.
Die bekannten Mähdrescher nach dem Gattungsbegriff werden von einer starren Achse getragen,
die in der Nähe des Schwerpunktes angreift, während sich das vordere Maschinenende mit einer
geringen Überlast auf die Anhängeschiene der Zugmaschine abstützt. Diese Art der Anhängung hat
den Nachteil, daß ein verhältnismäßig großer Wenderadius notwendig ist, der die Fahreigenschaften
des Mähdreschersatzes in der Kurve beeinträchtigt.
Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch behoben, daß der
Mähdrescher durch eine Lenkvorrichtung mit der Anhängeschiene der Zugmaschine kuppelbar ist, wobei
die Lenkräder des Mähdreschers derart zwangsläufig steuerbar sind, daß der Mittelpunkt des Rollkreises
auf einer Linie liegt, die möglichst in der Nähe des Schneidwerkes und parallel zu dessen
Längsachse verläuft. Auf diese Weise werden die Fahreigenschaften des Mähdreschers wesentlich verbessert;
vor allem das Wenden wird leichter und ist auf engstem Raum möglich. Im ganzen gesehen
wird der Mähdrescher so wendig wie ein Mähbinder.
Die nähere Ausbildung und Anordnung der den Erfindungsgegenstand bildenden Lenkverbindung
zwischen Mähdrescher und Zugmaschine ist an eine bestimmte Ausführungsform nicht gebunden. Vor-
teilhaft jedoch wird der Einschlagwinkel der Anhängeschiene gegenüber dem Mähdrescher bzw. der
Deichsel desselben dazu benutzt, das Steuergestänge der lenkbaren Laufräder des Mähdreschers zu betätigen.
Hierdurch wird die Fahrweise des Mähdreschersatzes übersichtlicher als bisher, da durch
Einstellen der Vorderräder des Schleppers bereits die Steuerung des Mähdreschers ermöglicht ist. Der
Mähdrescher kann beispielsweise zwei lenkbare ίο Lauf räder haben, von denen 'das eine vor dem
Schneidwerk, das andere in gleicher Spur hinter der Plattform angeordnet ist, während die Lenkvorrichtungen
beider Laufräder zwangsläufig miteinander verbunden sind. Hierzu können die Achs-Schenkelsteuerungen
der beiden in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Lenkräder des Mähdreschers
über eine verdrehbare Welle zwangsläufig miteinander in Wirkungsverbindung stehen, die an
beiden Enden je einen Schwenkhebel trägt, der über je einen Lenker mit dem Steuerhebel des Lenkrades
gelenkig verbunden ist.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß auf der Linie, auf der der Rollkreismittelpunkt der Lenkräder
liegt, ein drittes, jedoch nicht lenkbares Laufrad des Mähdreschers angeordnet und zweckmäßig am
Tragrahmen der Lenkräder gelagert ist. Die Anordnung kann nun so getroffen sein, daß dieses
dritte Laufrad möglichst in der Nähe des Schneidwerkes angeordnet ist, während die Linie, auf der
der Rollkreismittelpunkt liegt, durch die Achse dieses lenkstarren Rades geht. Diese Ausbildung
des Fahrwerkes ermöglicht eine niedrige Bauart des Mähdreschers, da kein Laufrad überbrückt werden
muß. Schneidwerk und Plattform können freitragend am Mähdrescher aufgehängt werden, wobei
lediglich an dem freitragenden Ende der Plattform eine Gleitkufe vorgesehen sein kann zur Begrenzung
■ der Bewegungen der Plattform nach unten, um zu verhindern, daß das Schneidwerk sich bei der
Arbeit in den Boden eingräbt. Ferner ergibt sich eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf die drei
Laufräder.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der Beschreibung
und der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
enthält.
Fig. ι zeigt das rückwärtige Ende der Zugmaschine
mit dem angehängten Mähdrescher im Aufriß,
Fig. 2 in Ansicht von oben, wobei die strichpunktierten Linien eine zweite Stellung andeuten;
Fig. 3 ist die Seitenansicht auf die Lenkvorrichtung des vorderen Laufrades des Mähdreschers.
Das Fahrgestell des Mähdreschers besteht aus den beiden winklig zueinander angeordneten, vorzugsweise
rohrförmigen Trägern 1 und 2, die miteinander zu einem starren Tragkörper verbunden,
vorzugsweise verschweißt sind. Der Träger 1 hat an seinen beiden Enden je einen starren Arm 3
bzw. 4, die beide zur Aufnahme und Lagerung der Achsschenkels bzw. 6 der beiden Lauf räder 7 und 8
dienen; diese Räder sind lenkbar. Zu diesem Zweck ist vorzugsweise im Rohr ι eine Welle 9 drehbar
gelagert, die an beiden Enden je einen in der Geradeausstellung der Lauf räder 7 und 8 lotrecht stehenden
Schwenkhebel 10 bzw. 11 trägt. Das Ende des
Hebels 10 ist mit dem Steuerhebel 12 des Achsschenkels
5 gelenkig verbunden, und zwar über eine Stange 13, während der Schwenkhebel 11 über eine
Stange 14 mit dem Steuerhebel 15 des Achsschenkels
6 in gelenkiger Verbindung steht. Am freien Ende des Trägers 2 ist das unlenkbare Laufrad 16
angeordnet. Die Anordnung der drei Laufräder ist im übrigen so getroffen, daß die beiden Lenkräder
7 und 8 in gleicher Spur hintereinander angeordnet sind, und zwar das Laufrad 7 vor dem Schneidwerk
17, das LaufradS dagegen hinter der Plattform
18 und das Laufrad 16 möglichst vorn beim Schneidwerk 17. Auf diese Weise sind alle drei
Laufräder etwa gleich belastet. Ferner ist darauf geachtet, daß die Lauf räder 7, 8 und 16 des Mähdreschers
in der Spur der Laufräder der Zugmaschine 19 angeordnet sind.
Die Arbeitsweise der Lenkvorrichtung ist folgende:
Der Mähdrescher ist mittels der Deichsel 20 an die Anhängeschiene 21 der Zugmaschine 19 angehängt.
Von der Deichsel 20 ab führt eine Verbindungsstange 22 zum Steuerhebel 12. Infolgedessen
wird beim Einschlag der Deichsel 20, der durch die Seitenbewegung der Anhängeschiene 21
beim Lenken der Zugmaschine 19 hervorgerufen wird, das vordere Laufrad 7 eingeschlagen, wobei
zwangsläufig über die Verbindungsstange 13 die Steuerwelle 9 und über die Verbindungsstange 14
das hintereLaufrad8 in entgegengesetzter Richtung
eingeschlagen werden (Fig. 2). Die Hebellängen sind so aufeinander abgestimmt, daß sich die
Achsen der gelenkten Laufräder 7 und 8 im Punkt 23 schneiden, der auf der Linie 24 liegt, die durch
die Achse des Laufrades 16 geht.
Die Deichsel 20 ist im Punkt 25 höhenbeweglich an den Mähdrescher angeschlossen. Das erleichtert
das Anhängen des Mähdreschers an die Zugmaschine, da lediglich die Deichsel um den Punkt 25
entsprechend zu heben oder zu senken ist.
Das vorstehend beschriebene Fahrwerk in Verbindung mit der neuen Lenkeinrichtung kann außer
für Mähdrescher z. B. auch für Mähbinder, Feldhäcksler oder Grünfutterlader mit seitlich liegendem
Schneidwerk und Aufsammelvorrichtung verwendet werden.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Mähdrescher, der mittels einer Deichsel od. dgl. mit der Anhängeschiene einer Zugmaschine kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mähdrescher durch eine Lenkvorrichtung (9 bis 15, 20, 22, 25) mit der Anhängeschiene (21) der Zugmaschine (19) kuppelbar ist, wobei die Lenkräder (7 und 8) des Mähdreschers derart zwangsläufig steuerbar sind, daß der Mittelpunkt (23) des Rollkreises auf einer Linie (24) liegt, die möglichst in der Nähe des Schneidwerkes (17) und parallel zu dessen 1*5 Längsachse verläuft.
- 2. Mähdrescher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschlagwinkel der Anhängeschiene (21) gegenüber dem Mähdrescher bzw. der Deichsel (20) dazu benutzbar ist, das Steuergestänge (9 bis ii, 13 und 14 sowie 22) der lenkbaren Laufräder (7 und 8) des Mähdreschers zu betätigen.
- 3. Mähdrescher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei lenkbare Laufräder (7 und 8) hat, von denen das eine (7) vor dem Schneidwerk (17), das andere (8) zweckmäßig in der gleichen Spur hinter der Plattform (18) angeordnet ist, während die Lenkvorrichtungen (5, 12 bzw. 6, 15) beider Laufräder zwangsläufig miteinander verbunden sind.
- 4. Mähdrescher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkvorrichtungen (5,12 bzw. 6,15) der beiden Laufräder (7 und 8) des Mähdreschers über eine verdrehbare Welle (9) zwangsläufig miteinander in Wirkungsverbindung stehen, die an beiden Enden je einen Schwenkhebel (10 bzw. 11) trägt, der über je einen Lenker (13 bzw. 14) mit dem Steuerhebel (12 bzw. 15) gelenkig verbunden ist.
- 5. Mähdrescher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Linie (24), auf der der Rollkreismittelpunkt (23) der Lenkräder (7 und 8) liegt, ein drittes, jedoch nicht lenkbares Laufrad (16) des Mähdreschers angeordnet und zweckmäßig am Tragrahmen (1, 2) der Lenkräder gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9517 4.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12699A DE911190C (de) | 1951-08-07 | 1951-08-07 | Maehdrescher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12699A DE911190C (de) | 1951-08-07 | 1951-08-07 | Maehdrescher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE911190C true DE911190C (de) | 1954-05-10 |
Family
ID=7259267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL12699A Expired DE911190C (de) | 1951-08-07 | 1951-08-07 | Maehdrescher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE911190C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3524509A (en) * | 1966-02-01 | 1970-08-18 | Massey Ferguson Inc | Semi-mounted earthworking implement |
| US3557882A (en) * | 1968-04-10 | 1971-01-26 | Massey Ferguson Inc | Semimounted turnover plow with steerable wheel |
-
1951
- 1951-08-07 DE DEL12699A patent/DE911190C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3524509A (en) * | 1966-02-01 | 1970-08-18 | Massey Ferguson Inc | Semi-mounted earthworking implement |
| US3557882A (en) * | 1968-04-10 | 1971-01-26 | Massey Ferguson Inc | Semimounted turnover plow with steerable wheel |
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