DE359754C - Auf Gleisketten oder auf Raedern fortbewegbarer Zugwagen - Google Patents

Auf Gleisketten oder auf Raedern fortbewegbarer Zugwagen

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DE359754C
DE359754C DEV15201D DEV0015201D DE359754C DE 359754 C DE359754 C DE 359754C DE V15201 D DEV15201 D DE V15201D DE V0015201 D DEV0015201 D DE V0015201D DE 359754 C DE359754 C DE 359754C
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wheels
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DEV15201D
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ALBEN DE VIREL
EUGENE CAHEN
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ALBEN DE VIREL
EUGENE CAHEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/02Endless track vehicles with tracks and additional ground wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Auf Gleisketten oder auf Rädern fortbewegbarer Zugwagen. Gegenstand der Erfindung ist ein auf Gleisletten oder auf Rädern fortbewegbarer Zugwagen, d. h. ein Zugwagen, bei welchem die Gleiskettenräder und die Laufräder derart am Fahrgestell angeordnet sind, daß entweder die Gleiskette oder die Laufräder mit dem Boden in Berührung kommen können. -Von den bekannten Anordnungen dieserArt unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Kettenräderachsen derart unabhängig voneinander verstellbar angeordnet sind, daß die Entfernung zwischen den Kettenräderachsen selbsttätig geändert werden kann, wodurch die Gleiskette für die erstgenannte Fortbewegungsart unter der - dadurch hervorgerufenen Verlaufänderung gerade ausgespannt oder für die letztgenannte Fortbewegungsart geknickt wird, wobei die Laufräder in ersterem Falle vom Boden weg und in letzterem Falle an den Boden herangebracht werden.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i ist e-Ine Seitenansicht des, ersteren Ausführungsbeispiels bei der Fortbewegung auf der Tragkette, während Abb. :2 die entsprechende Seitenansicht bei der Fortbewegung auf den Laufrädern ist. Abb. 3 ist ein lotrechter Schnitt zu Abb. i bzw. 2 in zwei parallelen Ebenen, und zwar links durch die gemeinsame Achse der Kettenführungsräder und der hinteren, gleichzeitig als Antriebsräder dienenden Laufräder und rechts durch eine Drehachse eines Kettenführung srahmens.
  • Abb. d. und 5 zeigen Seitenansichten eines zweiten Ausführungsbeispiels bei der einen und der anderen Fortbewegungsart.
  • Mit i ist das Gestell bezeichnet, auf welchem der Motor, der Führersitz usw. montiert sind. Mit dem Gestell ein Ganzes bildend, sind abwärts ragende Lager für eine Drehachse 2 des hinteren Kettenführungsra.llinens d. und eine Drehachse 3 des vorderen Kettenfübrungsrahmens 5 vorgesehen. An den Kettenführungsrahmen 4 und 5 sind Stützrollen 6, 7 für die Tragkette angeordnet.
  • Der hintere Rahmen 4 trägt die Achse 8 der gleichzeitig als Antriebsräder dienenden Laufräder g. In fder Nähe der Drehachse 2 ist. für jedes Rad in einem Bügel eine Blattfeder48 gelagert, deren nach links gegen das Rads g verlaufender Teil in üblicher Weise ausgeaildet und mit der Radachse bzw. dein Rahmen d. durch Vermittlung von zwei Lenkctangen verbunden ist. Der rechte Teil der Blattfeder 48 ist besonders stark ausgebildet, and zwar verläuft derselbe frei ohne feste Verbindung mit dein Rahmen q..
  • Auf der vorderen Achse 3 ist ein durch d:e Lenker io, die vorderen Lauf- oder Lenkräder 12 und die zugehörigen Blattfedern gebildetes Ganzes schwenkbar gelagert. Die Räder g, 12 sind bestimmt, den Zugwagen zu stützen, wenn sie als Fortbewegungsmittel benutzt werden.
  • Der Motorantrieb wird mittels des Rades 13 (Abb.3 rechts) auf die hintere Drehachse 2 und mittels des auf der gleichen Drehachse sitzenden Rades 15 der Kette 16 und des Treibrades 17 auf die Achse 8 übertragen.
  • Die Achse 8 (Abb. 3 links) ist mit Klauenkupplungen 18, ig ausgestattet, mittels welcher das Treibrad 17 mit den Antriebslaufrädern g oder mit den Kettentreibrädern ßo, 21 gekuppelt werden kann, welch letztere gleichachsig mit den Laufrädern sitzen und den Antrieb der Tragkette 22 bewirken, wenn diese letztere als Fortbewegungsmittel benutzt wird.
  • Die Lenker io der vorderen Laufräder i- -tragen an dem einen Ende deren Achse .41 und sind an dem anderen Ende durch eine Lenkstange mit der Drehachse 3 verbunden, welche ähnlich wie der oben genannte Bügel die Blattfeder 49 trägt, deren beide Teile wie die Feder 48 ungleichmäßig ausgebildet sind. Die Verbindung zwischen den Achsen 2, 3 einerseits und dem Bügel bzw. der Lenkstange anderseits ist eine feste und gegen jede Verstellung gesicherte. Durch die beiden Blattfederwerke 48, 49 wird eine federnd elastische Abstützung des Zugwagens bei der Fortbewegung auf Laufrädern gesichert, und zwar in folgender Weise: Die Blattfederwerke vermögen um die Drehachsen 2 bzw. 3 zu schwingen, und zwar rlas Blattfe;lerwerk 49 gleichzeitig mit den Lenkern io und den vorderen Laufrädern als Ganzes, während das Blattfederwerk 48 zusammen mit dem mit ihm gelenkig verbundenen Kettenführungsrahmen 4 ausschwingt. Das Gestell i trägt auf den Achsen 51 bzw. 53 drehbar gelagerte Bügel 5o bzw. 52, welche bestimmt sind, mit entsprechenden Halteorganen an den freien Enden der Blattfederwerke 48, 49. in Eingriff zu kommen. Die hinteren Laufräder g vermögen somit einerseits durch Vermittlung des starren Rahmens 4. um die Drehachse 2 zu schwingen, anderseits sind sie in Arbeitslage an den Federn 48 dadurch federnd abgestützt, daß der entgegengesetzte Teil ider Feder gegen die bei der Belastung einzig in Betracht kommende Verstellung nach abwärts durch den Bügel 50 gesichert ist. Die beiden Bügel 50, 52 stehen untereinander mittels der Stange 54. in Verbindung, so daß beide Bügel durch Vermittlung der Lenkstange 56 geschwenkt werden können, die an dem vor dem Führersitz angeordneten Hebel 55 angeschlossen ist. Kommen die Bügel 50, 52 mit den freien Enden der Blattfederwerke in Eingriff, so werden die Laufrüder g und ia durch das Gewicht des Zugwagens in der den Boden berührenden unteren Lage gehalten (Abb. 2) ; dadurch wird auch die Tragkette in dem geknickten Verlauf festgestellt. Werden dagegen die Blattfederwerke durch; Außereingriffkommen mit den Bügeln 50, 52 freigegeben, so vermögen die Laufräder i2 und die Läufräder 9 samt ihrem Rahmen 5 bzw. 4 durch das Gewicht des Zugwagens auszuschwingen, so daß die Tragkette ihren geraden Verlauf gemäß Abb. i annehmen kann.
  • Bei der Fortbewegung auf der Tragkette werden die Laufräder i2 in der gehobenen Lage nach Abb. i durch Riegel 57 gehalten, welche auf am Vorderende des Gestells i befestigten Trägern vorgesehen sind. Das Freigeben dieser Riegel 57 erfolgt mittels einer Stange 58, die durch den Tritt 59 am Führersitz gesteuert werden kann. Die hinteren Laufräder 9 werden in der gehobenen Stellung durch die angespannte Tragkette gehalten. Es ist klar, daß die oben beschriebenen f Teile, wie die Tragkette, die Kettenführungsrahmen und die Laufräder, an jeder Seite des i Gestells, d. h. doppelt vorgesehen sind und von f den Steuerorganen 55, 59 eingestellt werden.
  • Der Übergang von der einen Fortbewegungsart zu der anderen erfolgt in folgender Weise: Ist der Zugwagen auf die Tragkette gestellt (Abb. i) und soll der Weiterlauf auf Laufrädern erfolgen, so wird vor den Zugwagen ein Hindernis 6o gelegt, welches im wesentlichen zwei geneigte Flächen aufweist, von -!enen die linke am Boden beginnt, während die rechte in einen lotrechten Teil übergeht. Geht der Zugwagen über dieses Hindernis hinweg, so ist es klar, daß beim Anlangen des Mittelteiles der Tragkette an dem. Scheitel des Hindernisses, nachdem die Laufräder 12 freigegeben worden sind, eine Knickung bzw. Verbiegung der Tragkette selbsttätig erfolgt, wodurch auch die frei schwingbaren Kettenführungsrahmen 4, 5 aus der Lage nach Abb. i in die nach Ab. 2 gebracht werden. Dabei verkürzt sich offenbar die Entfernung zwischen den Achsen der endseitigen Kettenräder. Die Laufräder g gelangen dadurch in Berührung mit dem Boden. Es wird nun die Steuerung 55 bedient, wodurch die Blattfedern 48, 49 und somit die Laufräder 9 und 12 in bezug auf das Gestell derart festgestellt werden, daß die Zu-Wagenlast von ihnen allein aufgenommen wird. Gleichzeitig erfährt aber auch der Kettenführungsrahmen 4. eine solche Abstützung, daß er weder im Uhrzeigersinne (infolge der Verriegelung des Blattfederwerkes durch den Bügel 50) wie auch im entgegengesetzten Sinne (infolge der Belastung der Drehachse 2) verschwenkbar ist und die Tragkette damit ebenfalls in der Lage nach Abb. 2 festgestellt ist.
  • Es ist aus Abb. 2 ersichtlich, daß in dieser Lage und bevor die Blattfederwerke die Belastung übernehmen, die gesamte Last auf der Tragkette ruht.
  • Um umgekehrt aus der Fortbewegungsart nach Abb.2 in diejenige nach Abb. i überzugehen, wird der Zugwagen veranlaßt, das Hindernis 6o zu überfahren. Sobald der durch die Antriebsräder 9 bewegte Zugwagen die Lage nach Abb. 2 erreicht hat, wird der Antrieb von den Rädern 9 auf die Tragkette umgesteuert und der Hebel 5 bedient, wodurch die vorderen und die hinteren Laufräder bzw. der hintere Rahmen 4 freigegeben werden. Beim Herabsteigen des hinteren, an dem Kettenführungsrahmen 4 anliegenden Tragkettenteils von der rechten geneigten Ebene des Hindernisses 6o erfolgt selbsttätig eine Verschwenkung des kahmens4 in dem Sinne der Uhrzeigerdrehung, wodurch auch die Rahmen 5 zum Verschwenken veranlaßt «erden und die Tragkette gerade ausgestreckt wird.
  • Es ist ersichtlich, daß, da bei dem dargestellten Beispiel die vorderen Laufräder 12 unabhängig vom vorderen Kettenführungsrahmen 5 um die Achse 3 schwenkbar angeordnet sind, dieser Rahmen 5 bei der Fortbewegungsart auf Rädern nicht zwangläufig festgestellt ist und unterschiedliche Neigungslagen annehmen kann, so daß auf diese Weise der Abstand zwischen dem unteren Teil der hängenden Tragkette und dem Boden in gewissen Grenzen vergrößert werden kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4. und 5 sind die Antriebsräder 9 anstatt auf der gleichen Achse wie die Kettenräder 2o, 21 auf einer unabhängigen Achse 61 gelagert, welche von einem Ausleger 62 des hinteren Rahmens 4 getragen wird. Der auf die Achse 2 übertragene Motorantrieb wird mittels eines Kupplungsorgans entweder durch die Kette 63 auf das auf drr Achse 61 sitzende Rad 64 oder durch Ketten auf die Räder 2o, 21 der Kettenräder übertragen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.1 und 2, bei welcher die Antriebsräder auf der gleichen Achse wie die Kettenräder sitzen, ist der Vorteil vorhanden, daß sämtliche Kraftübertragungsorgane für die beiden Fortbewegungsarten gemeinsam sind. Da der Durchmesser der Antriebslaufräder größer als der der Kettenräder ist, so wird die Fortbewegungsgeschwindigkeit auf Laufrädern, d. h. auf glatten Wegen von selbst größer als auf unebenen und schlammigen Wegen, ohne daß die Motorgeschwindigkeit oder Übersetzung geändert zu werden braucht.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Auf Gleisketten oder auf Rädern fortbewegbärer Zugwagen, bei welchem die Gleiskettenräder und die Laufräder derart am Gestell angeordnet sind, daß entweder die Gleiskette oder die Laufräder mit dem Boden in Berührung gebracht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenräderachsen derart unabhängig voneinander einstellbar angeordnet sind, daß die Entfernung zwischen den Kettenräderachsen geändert werden kann, wodurch die Gleiskette für die erstgenannte Fortbewegungsart unter der dadurch hervorgerufenen Vorlaufänderung gerade ausgespannt und an den Boden herangebracht oder für die Fortbewegung auf Laufrädern in eine Lage übergeführt wird, in welcher sie einen Knick bildet und außer Berührung mit dem Boden kommt.
  2. 2. Zugwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Vorder- und Hinterteil des Zugwagens um am Fahr-Bestell gelagerte Drehachsen (2, 3) schwenkbare Einheiten vorgesehen sind, welche aus einem Kettenführungsrahrnen (4 bzw. 5) mit daran gelagerten, die Gleiskette führenden bzw. antreibenden Kettenrädern (2o, 21) und Stützrädern (6, 7) für die Gleiskette (22) sowie den Laufrädern (9, 12) bestehen, von denen die hinteren als Treibräder dienen können, wobei die entsprechende Einstellung der Gleiskette und Räder beim Überfahren eines Hindernisses in Form eines mit zwei entgegengesetzt geneigten Flächen versehenen Blockes (6o) dadurch bewirkt wird, daß die Einheiten selbsttätig geschwenkt werden.-
  3. 3. Zugwagen nach Anspruch 1 und 2, (dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Laufräderachse (41) von Lenkern (to) und daran angelenkten Blattfedern (49) getragen wird, welche gemeinsam um die vordere Drehachse (3) schwenkbar angeordnet sind, während :die hintere Laufräderachse (ß) in dem hinteren Kettenführungsrahmen (4) gelagert und durch Blattfedern (4ß) abgestützt ist, die um die hintere Drehachse (2) schwenkbar sind, wobei die beiden Blattfederwerke (48, 49) an einer Stelle, welche in bezug auf die Schwingachse (a bzw. 3) der betreffenden Blattfeder auf der der Verbindungsstelle mit der Laufradachse entgegengesetzten Seite liegt, derart abgestützt werden können, daß die Laufräder das Fahrgestell tragen.
  4. 4. Zugwagen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (to) der vorderen Laufradachsen (41) unabhängig von dem vorderen Kettenführungsrahmen (5) um dessen Drehachse (3) schwenkbar 'und an dem einen Ende mit der Laufräderachse (41) und an dem anderen Ende durch die Blattfedern (49) tragende Arme mit der Drehachse (3) verbunden sind.
  5. 5. Zugwagen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren, gleichzeitig als Treibräder wirkenden Laufräder (9) auf Auslegern (62) des hinteren Kettenführungsrahmens (4) gelagert sind.
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