Vorrichtung zum selbsttätigen Ausweehseln des Schützens bei der Herstelluig-, <B>Voll</B> Geweben auf Wechselstühlen mit elektrischen Schufifühlern. Gegenstand der Erfindung ist eine Vor richtung zum selbsttätigen Auswechseln (-les Schützens bei der Herstellung von Geweben auf Wechselstühlen, bei der unter Verwen- (lung von elektrischen Schussfühlern im Webschützen die auf den Schützenwechsel einwirkende Karte den vollen Schützen aus dem Schützenmagazin auslöst,
das mit so viel Abteilungen, als Farben vorhanden sind, versehen ist.
Die Erfindung bezweckt, die Führung der auswechselnden Schützen absolut sicher zu gestalten, und es sollen ferner die aus wechselnden Schützen nicht plötzlich in die Lade befördert, sondern mehrere Laden schläge vor dem erfolgenden Auswechseln bereitgestellt werden. Dadurch wird ein sicheres und stossfreies Eintreten des SchÜt- zens in die Lade bewirkt.
Als Ausführungsbeispiel ist in der Zeich nung die neue Vorrichtung bei einem Web stuhl fÜr Schussfäden von vier verschiede- neu Farben mit Steiglade dargestellt..
In Fig. <B>1</B> ist die elektrische Verbindung der einzelnen Teile schematisch dargestellt:, Fig. 2 ist ei ne Ansicht eines Fühlers. Diese Einriefflutig befindet sieh beispielsweise auf der rechten Seite des Webstuhles, Fig. <B>3</B> zeigt die Vorderansicht des Farben fühlers nach Fig. 2;
<B>.</B> Fig. li stellt in grösserern Massstabe die hauptsächlichsten Teile der Fig. 2 dar, Fig. <B>5</B> ist die Ansieht einer Schützen- kastenzmige in grösserem Massstabe, wäh- IT 1) <B>(1</B> Fig. <B>6</B> einen senkrechten Schnitt.
durch den S(#iii itzeijkasteii veranschaulicht, wel- clici- die .\nordnung der Kontakteinrichtun#, erkennun Ilässt; Fitg. <B>7</B> zeigt, eine Seitenansicht, des un teren Teiles ( ]erienigen Organe, welche die Au#-,.#ve(#lisliing der vollen Schützen gegen die ausgelaufenen bewirken:
Fig. <B>8</B> die Vorderansicht züi Fig. 7# Fig. <B>9</B> zeigt den oberen Teil dieser Or gane in teil-,veisern Schnitt-, Fil-. <B><I>10,</I> 11,</B> 12 und <B>13</B> stellen Schnitte durch die FÜhrungen des Magazins<B>--</B> letz teres in Fig. <B>13</B> mit zwei Schützen gefüllt und in der Ansieht<B>-</B> dar;
Fig. 14 ivt, ein Schnitt durch die ver schiedenen, auf derselben Welle sitzenden Daumen, deren Ansichten die Fig. <B>15, 16,</B> 17,<B>18</B> und<B>19</B> zeigen; Fig. 20 zeigt. die Seitenansicht der Dau- nien in ilii-er Gesamtanordnung und in Verbindung mit ihren zugehörigen Hebeln, während.
Fig. 21 die Seitenansicht der Hebelanord nung, welche die Atiswechslungsor.-ane in Tätigkeit setzt. In dieser Figur fehlen die in Fig. <B>220</B> dargestellten Daumen; Fig. 22 veranschaulicht die Ansieht, der Nockenscheibe, welche das Auswerfen der leeren Schützen bewirkt, und Figl. 2ä zeigt die Gesamtanordnung der S(-liützei-#aus"#,echslungsvori#ielitun,g mit (]ein Zubringer und dem Revolver im.
Schnitt und in der Ausgan.-1sstellung, Fig. 24 veranschaulicht die Lade in ihrer hinteren La-e, wobei der dem dritteii Schüt zen entsprechende Mal-net das Schützen magazin derart eingestellt hat, dass der Schützen der dritten Zelle entnommen wer den kann, und Fig. <B>25</B> zeigt die Lade in ihrer vordersten Stellung, wobei sie auf den sieh ent.gegen- gesetzt zu ihr bewegenden Zubringer t tritt.
Die Fig. <B>23,</B> 24 und<B>25</B> sind Ansichten von der linken Seite der Maschine aus ge sehen.
Der in Fib-. 2 dargestellte Farbenfühler besitzt Hebel<B>1,</B> welche um die auf dem Deckel<B>3</B> des Kastens Ai befestigte Achse 2 schwingen. Der Kasten li enthält die Nadelii <B>a</B> und. die Platinen<B>6.</B> Die Teile<B>3,</B> At, <B>5</B> und<B>6</B> sind allgemein bei den Wechselsfühlen mit Schussfäden verschiedener Farbe bekannt.
Die Nadeln<B>5</B> dringen in die, Löcher der Kar- teil <B>7</B> ein, wenn sieh ihnen ge.-enüber ein Loch befindet und die entsprechende Pla tine<B>6</B> wird in bekannter' Weise gehoben. uni ihre Wirkung bervorzubringen.
Die Hebel<B>1-</B> sind an den einen Enden mit je einem Strornschlussstück <B>9</B> versehen, an den andern<B>8</B> kurz abgebogen und, werden durch passend angebrachte. Federn<B>10</B> nach uni-en gezogen. Sie erhalten eine Schwing- be-u-egung beispielsweise durch die Einwir- 11 kung eines Alitnehmers <B>11-,</B> #velcher an einem frei uni die Achse 2 schwingenden Hebel 1.2 (Fig. 4# befestigt, ist.
Der Mitneli- mer il greift unter die Hebel<B>1</B> und lieb[ sie alle zugleich. Bei seinem Schwin,-en voll oben nach unten gerät er so tief, dass er die voneinander -unabhängigen Hebel<B>1.</B> freigibt, und ihnen genü-1-enden Raum lässt, damit der eni--e, dessen abgebogenes Stück<B>S</B> sirli gegenüber einen) Loche der v#,agrecht lie genden Karte<B>7</B> befindet" so weit in dieses Loch eiiidringen kann,
bis das Stromsehluss- stück <B>9</B> ain andern Ende des Hebels<B>1</B> mil seinem entsprechenden Kontakt<B>120</B> in Be- rührun.,1, kommen kann.
Die Seliv,-ingbe,#ve.gung wird dem Hebel 1.2 vermittelst eines Rahmens fft (Fiz. -i# mit abgerundeten Echen erteilt, der auf der Achse des Kartenzylinders befestigt ist. Diese Organe ii,d bekannt.
Wenn der Zylinder<B>15</B> des Kartenhastens in Richtung des Pfells <B>16</B> Tig. 2-) weitergeht. und unter Verinittlun,- der bekannten Schalträder und Klinken ii, Richtung des Pfeils 16 (Fig. 2) sich<B>um</B> die Welle<B>17</B> dreht, so liebt der Rahmen<B>14</B> den auf der Achse 2 sitzenden Hebel 12,
und der Mitnelliiier 1.1 liebt alle Hebel<B>1.</B> Nach einer Viertelsuindrehung senkt sieh der Hebel 12, wie oben angedeutet, und mit ihm die He bel<B>1.</B>
Voll den Konfakten 1-7), die voneinander isoliert angeordnet sind, geht der Strom nach der Zunge<B>19</B> des der Farbe entspre chenden Schüt7enkastens, von denen vier auf der Steiglade angeordnet. sind (Fig. <B>5</B> und<B>6):</B> die eine Wand 18 jedes Kastens ist, aus Holz hergestellt und zur Aufnahme<B>je</B> einer Zunge<B>19</B> mit<B>je</B> einer Aussparun,- versehen. Die Verwendung von Holz lässt eine Isolierung der einzelnen Kästen unter sich zu.
Die metallische Zunge 19 wird durch ihre Feder 20 in ihrer Stellung festgehalten: diese Feder wird durch den Bolzen<U>\N.</U> des- seil Kopf in dem Holzboden versenkt ist. mit dem elektrischen Strom in Verbindung gesetzt. Die oberste der Abteilungen des Schützenkastens wird aus der schon er- wähnten Wand<B>18</B> mid den zwei Metallwän den 22,<B>23,</B> die andern aus der Wand<B>18</B> und den Wänden<B>23</B> gebildet, wobei jede Wand <B>23</B> mit einein hochstehenclen Rand versehen ist.
Der elektrische Strom geht (siehe Fig. <B>1</B> von dem einen Pol der einen Batterie in die Achse 2, welche die Organe des Farbenfüh lers und den Stromunterbrecher trägt, von da durch die um diese Achse schwingenden Hebel<B>1</B> und die entsprechenden Stromschluss- stücke <B>9, 13.</B> Von hier nimmt er seinen Weg durch den entsprechenden Draht zu den Bolzen 24 der Federn der Zungen<B>1.9</B> und ge langt durch diese zu dem grossen Kontakt stück 2#,-) (Fig. <B>6)
</B> der Schützen<B>'26.</B> Die hier gebi-auchten Schützen sind nach deutschem Reichspatent Nr. <B>220699</B> gebaut. Sie besitzen auf zwei gegenüberliegenden Seiten Kon- taktstficke 25 und<B>27,</B> die durch eine die Spulenfüllung al:-)fühlende Vorrichtung mit einander in leitende Verbindung gebr cht werden können.
Wenn der Spulenfaden bei nahe aufgebraucht ist, gelangt der elek trische Strom zum Kontaktstück<B>27</B> des SchützenS und durch dieses Kontaktstück. züi dein hochstehenden Rand der leitenden Wand<B>23,</B> an deren anderem Ende eine XUemme <B>28</B> befestigt, ist. Von diesen Klem- inen wird der Strom den Elektromagneten <B>29</B> zugeführt.
<B>.</B> Es sind eben so viele Elektromagnete als Hebel<B>1</B> und eben so viele verschiedenfarbige Schussfäden vorhanden. Von diesen Elektro magneten entspricht jeder einem der senk recht übereinander angeordneten Kästen der Steiglade (siefie Fig. <B>6).</B>
An einem der gemeinsamen Rückfüh rungsdrähte schaltet man einen passenden Stromunterbrecher ein, welcher den Strom nur in dem Augenblick durchlässt, wo die Lade den Schussfaden anschlägt. Man ver meidet auf diese Weise etwaige Stromver luste, indem man ihm nur in dein Augen blick den Durchgang gestattet, wo er von Nutzen sein kann.
Wird einer der Elektromagnete<B>29</B> erregt. so zieht er (siehe Fig. <B>7</B> und<B>8)</B> den Anker- arni des entsprechenden Winkelliebels '130 an und liebt die zugehörige Nadel<B>31.</B>
Die Nadeln sind an zwei Stellen, ilüm- lich bei 35 und <B>36,</B> doppelt abgebogen, und zwischen diesen Abbiegungen ist<B>je</B> ein Hebel bezw. eine, Platine<B>37</B> gelagert.
Jede Platine greift mit einem Schlitz 38, der an dem einen Ende der Platine angeordnet ist, uni einu an einem Arni 40 befestigte Achse <B>39.</B> Die Länge des Schlitzes<B>38</B> ist auf jeder Platine <B>ä7</B> verseliieden, so dass jeder Farbe eine andere, Schlitzlänge entspricht.
1U1 andern Ende besitzen die Platinen <B>je</B> eiiie schräge Fläche Itl und endigen in Halben 43. Beim Anheben einer Platine '37 dr;icht flire Schulter<B>4,1</B> gegen ein en uni eineti fe#Iun PunIC! 46 drehbaren Hebel 45. der miter Vermittlung einer Feder 48 mit versehene Hebel<B>50</B> und 51.
liebt. l-piese Hebel. sind bei<B>52</B> drehbar an einem Arm ;)-) gelagert,., der fest auf einer drehl)#ir ini Gestell gelagerten Achse 54 sitzt. Dieser Arin <B>53</B> trAzt einen Hahen r)'7, woran eine l#e(ler <B>56</B> ein""eliiin.-It ist, die, an einem PtwIJ <B>5S</B> des Gestelles festgemacht, die Auf gabe liat, die Feclet- <B>71</B> zu unterstützen und den Arn)
<B>53</B> in seine Ruhela,-e zurückzu- bringeii.
Zwischeii den -e-.-eiifiberliegendeii An- schlliigen der Hebel 50 und <B>51</B> schwingt ein Finger<B>61</B> (Fit-.<B>7. 8, 23.</B> 24, 25), der an dem um eitie feste Buchse <B>631</B> seliN%-iri1,1,-eiiclen Hebel 62 sitzt.
Dieser Ilebel erhält von der -,-eki.-öpf- fen Welle des Webstuhles durch eine Füh- rinigssIzin#ge 61 eiiie hin- und liergebeilde, Bewegung imd #greiff. sobald durch Heben einer Philine <B>37</B> die flebel i)(), <B>51.</B> l-elioben #gell-en die #iischläge derselben und nimmt,
die Ilebel <B>50. 51</B> und damit den Arrn <B>M</B> mit, der die \'oi-i-iclitting 7um Bewegen des aus dem SchÜtzenmagazin ausgelösten S(,iiiit7eii,; iiach dem Revolver einstellt, wie (lies später beschrieben wird.
,Nuf der Welle M sitzt auch der Arm 40 gegen den die Platinen 37 durch Sehrauben- federn <B>55</B> oder dergleichen ständi.- -gedrückt "verden. Wird eine der Platinen gehoben, so greift sie mit dem Haken 43 über einen Anschlag <B>59,</B> der an der Ladenstelze<B>60</B> angeordnet ist, so (lass die Platine von dieser mitgenommen wird (Fig. <B>7, 23,</B> 24).
Die Platine<B>37</B> nimmt wiederum den Arm 40 mit, und zwar um so weiter,<B>je</B> weni,-er lang ihr Schlitz<B>38</B> ist. Auf diese Weise entspricht jeder Platine 37 eine ganz bestimmte Stellung des Armes 40, welcher so viele Stellungen einnehmen kann, als verschiedene Farben für die Schuss- fäden vorhanden sind.
Durch den Arm 40 wird der Vorrats kasten (Schützenmagazin) <B>67</B> (Fig. <B>9)</B> einge- stcllt, wie dies die Fig. <B>9, 23,</B> 24,<B>25</B> erläutern.
Am oberen Ende des Armes 40 sitzt eine Rolle 67), welche in einem am unteren Ende der Vorderseite des Vorratskastens<B>67</B> be- findhehen Schlitz 66 gleiten kann.
Dieser Kisten wird auf einer am Gestell angebrachten Platte<B>70</B> zwischen Leisten<B>78</B> geführt. Wird der Arm 40 aus seiner Ruhe- la,--,e in Richtun11- des Pfeils<B>68</B> Tig. <B>9)</B> durch clicjenige Plafine <B>37</B> (Fig. <B>7</B> und<B>8)</B> weg,-,e- zol-en, welche der auszuwechselnden Farbe eritspricht, so führt die in dem Schlitz<B>66</B> -leitende Rolle<B>65</B> das entsprechende, Fach des,
Vorratskastens<B>97</B> über eine öffnung <B>69.</B> welche in der Platte<B>70</B> an,-ebracht ist. Gleichzeitig wird der Arm<B>53</B> in Richtung <I>des</I> Pfeils<B>72</B> lFig. <B>9),</B> also in entgegengesetz ter Richtung zum Arm 40, bewegt. An dem Arm 53 sitzt. eine Rolle<B>73,</B> welche in einem Sefilitz '74 des von dem Zubringerkasten<B>76</B> nach unten vorstehenden Armes<B>75</B> gleiten kann.
Durch die Bewegung des Armes<B>53</B> wird der KaJen <B>76</B> mitgenoinmen, dieser drückt dabei .gegen an den Führungsleisten <B>78 für</B> den Schützen befestigte Anschläge <B>77,</B> die rechts und links von cler Platte<B>70</B> und dem uinteren Teile des Vorratskastens 67 vorstehen.
An den Führungsleisfen <B>78</B> (Fig. 1.0, <B>11,</B> 12 und<B>131</B> sind drei Vorsprünge<B>79, 80, 81</B> zur Führung des Schützefis angebracht, wel- ehe mi# denjenigen Schützen aus dem Fach de#z Kastens 137 austreten lassen, welcher in die Lade befördert werden soll.
Die Anord- iiun"- des Vorsprunges<B>80</B> ist derart" dass er mit seiner Oberseite den näcbsten Schützen zurückhält welcher über dem durch die Öffnung fallenden liegt. Der Zweck der Vor sprünge 79 und<B>81</B> besteht nicht nur darin, die Schützen zu führen, sondern sie auch inittelst deren eisernen Spitzen züi tragen (Fig. <B>13).</B> Die Reibung wird hierdurch weit geringer, als wenn sie mit einem Holzteil auf einer Platte gleiten würde.
An dem Zubrin,-lerkasterl <B>76</B> sitzen zwei gleiche, in Haken auslaufende Winkelliebel '-'2, weiche dureh eine Feder<B>83</B> hoch-,edrücht werden. Diese Winkelliebel sperren die ai) zwei unter dem Druck von Federn<B>90</B> ste henden Stiften<B>85</B> befestigte Wand 84. Die beiden St.ifte <B>85</B> werden in Löchern<B>86</B> der festen Zubringerwand geführt.
Die Enden<B>87</B> dieser Stifte sind vei,sttli-ld und mit einer Kerbe<B>88</B> versehen, in welche eine Klinke sf) eingreifen kann.
Unterhalb der Offnung <B>69</B> kann eine dünne, an cler Wand 84 befestigte. Platte 91- gleiten, welclie den Durchgang eines Schüt- zens durcli die Offnumg <B>69</B> verhindern soll.. ehe der Kasten<B>76</B> vollständig zurückge schoben ist.
Fig. li 7eigt die Welle mit den Daumen, welche. die Hebel für die verschiedenen Be- wegun,-sorgine zur Entsendung des neuun 2'#elii,itzeilq in die Lade und zur Bewegung des Zubringers in Tätigkeit. setzen. Die Dauinienwelle <B>91</B> ist einerseits in dem Stuhl gestell, anderseits in einer Stütze 92 des Ge- sIelles gelagert.
Sie kann sieh frei in ihren Lagern dreiien und hat zur besseren Regu lierung an ihrem freien Ende eine Scheibe <B>92.</B> Auf der Welle<B>91a,</B> sitzen die Dauwen <B>91,</B> <B>110, 103</B> und ein Dreleckrad <B>99;</B> 94 ist, der Daumen zur Ausschaltung einer Klinke<B>101</B> vermittelst des mit einer schrägen Fläche<B>96</B> versehenen Hebels<B>95</B> (Fig. 20 und 21);
dieser flebel kann sieh um die an dem Gestell be festigte Achse eine Schaltklinke 101 (Fig. 21) in Richtung des Pfeils<B><I>100</I></B> Wig. <B>16)</B> gedreht werden. Die Schaltklinke 101 ist mit dem einen Ende an der Ladenstelze befestigt Lind hat am andern Ende die Form eines Hakens, uni die Zähne des Rades<B>99</B> fassen zu kön nen, ferner besitzt sie an dein freien Ende einen Anschlag 102, \velclier auf der schrä gen Fläche 1,;6 cles Hebels<B>95</B> ruhen kann.
Die Daunien <B>103</B> und <B>110</B> fiaben clie Ge- Jalt des Dauniens 91t, sind aber länger und zu ihm uni 120<B>"</B> versetzt.<B>103</B> wirkt auf einen Hebel IM ein, der ebenfalls tiiii die Achse <B>97</B> des Hebels<B>95</B> drehbar und an seinem andern Ende durch eine Verbindungsstange 1.05 init einem Hebel<B>106</B> verbunden.
Der Hebel<B>106</B> kann bei<B>107</B> uni eine in dem Gestell gelagerte Achse schwingen und wirkt auf einen Stossknopf<B>108.</B> Die Lage des letzteren kann durch einen in dem [lebe] <B>106</B> befindlielien Schlitz<B>109</B> geregelt wer <I>den.</I>
Der Stussknopf dient dazu, in bekannter Weise die Zellen eines Revolvers an der Lade einzustellen. Dieser Revolver ist, der Steiglacle gegenüber angeordnet und die je- weilen oben sich befindende Zelle desselben dient als Schützenkasten für den aus der Steiglade kommenden Schützen und gibt ihn wieder ab, ohne einen Farbenwechsel vor zunehmen. Der Revolver tritt als solcher nur dann in Wirkung, wenn ein ausgelau fener Schützen züi ei-setzen ist.
In Fig. 19 zeigt 140 einen dreieckigen Uaunien mit gleichlangen Seiten und abge- iundeten Ecken. Gegen jede gerade Seite vermag ein Stück 1111 anzuliegen, welches unter dem Druck einer starken Feder 142 steht, so dass die Achse 91a die infolge der Drellung des Rades<B>99</B> eingenommene Stel lung behalten muss.
Mit<B>113</B> (Fig. 21 und 22) ist ein gezahnter Sektor bezeichnet, der sieh uni die Achse <B>IM</B> drehen kann und dessen Drehung durch eine exzentrisch angreif <B>'</B> ende Feder<B>137</B> be schleunigt \veAclen kann. Auf der Achse IM sitzt ein Arm<B>115</B> (siehe auch Fig. 22) mit teilweise ausgeschnittener Nahe. An deni Arm lib ist ein Hebel<B>116</B> mit einem Schlitz <B>117</B> befestigt, der mit diesem einen an den Führungsleisten<B>78</B> angeordneten Anschlag <B>118</B> umfasst, wie in Fig. <B>23</B> punktiert ange geben ist.
Ausser dem Arm<B>115</B> sitzt auf der Achse 111 des Sektorracles noch ein Hebel <B>119</B> (Fi##n#. 21 und 22), der einen Anschla-- 120 (Fig. 22# an seiner Nabe besitzt. Dieser erhält durch Flächen der ausgeschnittenen Nabe des, Armes<B>115</B> eine schwingende Bewegung.
An dein freien Ende des Hebels<B>119</B> ist ein Hebel 121 befestigt, der einen Schlitz 122 besitzt, in welcliern ein an dem Finger 124 befesti--ter Zapfen<B>123</B> spielen kann. Der Finger 1215. sitzt frei drehbar auf der Welle <B><I>63</I></B> Ag. 21, 22,<B>23,</B> 24,<B>25).</B>
Der Zalinsektor <B>113</B> steht mit einem Zahn sektor<B>126</B> (Fig. 21) in Eingriff, der sieh frei. uni seine Achse<B>127</B> drehen kann, welche an (]ein Stufilgestell befestigt. ist.
i#n diesem Sektor<B>126</B> befinden sieh drei Zapfen<B>128, 129</B> und<B>130,</B> von denen<B>128</B> in dern Schlilz des Hebels<B>98</B> geführt wird. Auf dem Drebzapfen <B>129</B> sitzt ein Hebel 121., wel- clier auf clen Haken<B>89</B> (Fig. <B>9</B> und 21) ein-- wirkt.
Der Drehzapfen<B>130</B> isL in dem Schlitze an (fein Kopfe des liebels 112 geführt, der init einem uni <B>97</B> drehbaren Hebel<B>1.11</B> ver- bund(ri ist,.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die Voi#g"itige erfolgen %väh- reird vier Schl:i-en der Lade, wobei eine Vor- und l'#Uiel#l)ewel--tiiig- der Lade als ein Schlat- wird, und (la eine eifisei- tige Wechsellade (Steiglade auf der rechten Seitei vor-,eseheri. ist, so muss jeder Sül)Liss einer Farbe niiii(-lestens zweimal einge schossen werden.
Die Aus,-angsstellung des Mechanismus ist in Fin-. <B>23</B> dargestellt. Der Arin 53 ist in dieser Stellun- durch die Ve- n der it, und #A ohne Spannung gehalten.
Die Karte i trifft auf ihre Nadeln<B>b.</B> Die- jenige Nadel, welche einer gegenCiberliegen- b den Vertiefung entspricht, bleibt in bekann ter Weise in ihrer Iluliela",#-e stehen und ge- stattel ilirer zu,-,eliöri,-,eri Plaline (i den Hocligang und damit die Einstellung der be treffenden Farbe,
zum Beispiel der Farbe 2 an der Steiglade. Die durch den Anschlag<B>1.1</B> inzwischen freigegebenen Hebel<B>1</B> treffen auf die obere Seite der Farbeiiinusterkarte <B>7,</B> und diese obere Seite entspricht demjenigen Schusspaar, das auf das von der Nadel ein- gestellte-Paar folgen muss. Einer der Uebel <B>1</B> fällt in ein zum Beispiel der Farbe.<B>3</B> entsprechendes Loch dieser Karte, welches einer der senkrgcht übereinander angeord neten,
die Schützen enthaltenden Steiglacle- zellen entspricht-. Ist nun deren zugehörige Spule abgelaufen, so bewirkt der entspre chende Schussfühler durch leitende Verbin- ciudg der Kontaktstücke<B>25</B> und<B>27</B> den Stronischluss desienigen Elel#ti-oiiiagtle[eji, welcher dieser Schussfarbe <B>3)</B> entspricht.
Dieser Stronischluss tritt dann in dein Au genblick in Tätigkeit, wo nach der (ersten) Ladenvorbewegung die Lade auf (lag Ge webe trifft und zum Beispiel die Schussfarbe ansclilü---t.
Infolge des Stromschlusses liebt cler Aii- kerliebel 130 (Fig. <B>7)</B> die Nadel<B>31,</B> welche ihrerseits die zwischen ihren Abbiegungen <B>M</B> und<B>M</B> an-eordnete Platiiie <B>37</B> hebt.
Bei der (-ersten) Rückbewegung der La denstelze CO greift deren Vorsprung<B>59</B> hin ter den Haken<B>M</B> der Plafine und nimmt <I>diese</I> mit. Die Platine 37 ihrerseits nimmt, nachdem "#ie entsprechend der Länge ihres Schlitzes<B>ä8</B> verschoben ist, der Arin #-0 mit, und dieser führt das Schüt7ennia--azin init <B>C</B> derjenigen Abteilung vor, welche dein ange zeigten Selifilzen entspricht und stellt, diese ,%-bteilun,-,- über der Öffnung<B>69</B> Wig. <B>9)</B> ein.
Bei derselben Rückbewegung der Stelze 69 hebt die Platine '37 vermittelst ihrer Stoss fläche Ail den Hebel 45 und die Stossliebel <B>50'<U>51.</U></B>
Der Hebel ü2 erhält durch Vermittlung der gekröpften Stulilwelle eine dein Gange der Lade erit-l-egengesetzte Bewegung, koninit. mit. den Slossliebeln <B>50,</B> 51 in Eingriff und nimmt, durch den Anschlag des Stossliebels <B>51</B> den Arm 53 mit, der seinerseits den Zu bringer<B>76</B> (Fig. <B>9)</B> mit sieh zieht. Dieser -%#-iederum nimmt die Führungsleisten<B>'78</B> Tig. <B>10)</B> mit, indem er auf deren nach unten vorstehende Anschläge<B>77</B> drückt (Fig. 24).
In diesem Augenblick- wird die Öffnung zwischen den Vorsprüngen<B>79, 81</B> (Fig. <B>10</B> und ii) über die Öffnung<B>69</B> gestellt, und der darüber befindliche Schützen<B>fällt.</B> nun in den Zubringerkasten<B>76</B> unmittelbar liiii- ter dessen Wand.
Die andern, in derselben Abteilung be findlichen Schützen, welche oberhalb des lierunterfallenden liegen, werden durch den Vorsprung<B>80</B> (Fig. <B>10</B> und 24) zurückgehal ten, und die Schützen der andein Abteilun gen gleiten dabei mit ihren Spitzen über die Vorsprünge<B>79, 81</B> hinweg (Fig. <B>133).</B>
Durch dieselbe Bewegung des Zubringer kastens<B>76</B> und der Führungsleisten<B>78</B> wirt! cler an der letzteren drehbar befestigte Hebel <B>116</B> mitgenommen und dadurch die Dre-. hung der gezahnten Scheibe 1:13 in der Rich tung des Pfeils<B>IM</B> (Fig. 22) hervorgerufen.
Diese gezahnte Scheibe nimmt unter Ver- inittlung ihrer Achse die Stossklinke 12) und den Hebelarm 11.9 (Fig. 22) mit, der unter Vermittlung der Zugstange 121 und des Zapfens 1213 die Klinke 12-71 liebt (Fig. 22 und 24).
Die gezahnte Scheibe 113 hat infolge ihrer Drehung die andere gezahnte Scheibe<B>126</B> mitgedreht, die mit ihrem Zapfen<B>128</B> #Fig. 21-) die Zugstange<B>98</B> gehoben hat., während diese wiederum den Hebel<B>96</B> gehoben und dadurch die Klinke<B>101</B> freigegeben hat.
Der an der gezahnten Scheibe<B>126</B> sitzende Zap fen 121) liebt bei deren Dreliung durch die Sellubst@Tige 131 die Klinke<B>89</B> aus der Kerbe <B>88</B> des Stiftes<B>87</B> (Fig. <B>9</B> und 221) und gibt diesen frei.
In diesem Augenblick ist die Lade ain äussersten Ende ihrer ersten Rückbewel-ung angelangl. Bei ihrer (zweiten) Vorbewegung, uni den Schussfaden anzuschlagen, der so eben durch den aus dem vorlier aufgestie genen Kasten austretenden Schützen einge tragen wurde, führt sie eine Zelle des Revol vers herbei, der auf der linken Seite des Webstuhles sieh befindet,
gewöhnlich also bei gefüllter Spule mit einer Zelle als Schüt- zeiik-a##ten für den aus der Steiglade koni- menclen Schützen dient, und stellt sie vor den Zubringerkasten<B>76.</B> Dieser Kasten führt jetzt eine der Lade entgegen"-e- setzte, auf sie zust-rebende Bewegung <B>0</B> c aus,
weil der Hebel W die an clein Arin <B>52</B> befestigten Stosshebel M mitnimmt #Fig# <B>25"</B> hierbei stösst der senkrechte Teil des '\\jinkelliakens <B>82</B> (Fig. <B>9)</B> gegen einen Anschla- am Gestell, der an einer solchen Stelle angeordnet ist, dass er in Wirkung tritt, wenn die Lade am Ende ilirer zweiten '#'ot-be\\-e,-,tiiig angelangt, ist;
dadurch senkt sieh der #A.,a.-i-ectite Teil des Hakens<B>82,</B> die Wand 81 wird durch plötzliche Frei,-abe der <B>U,</B> eder <B>90</B> kräftig vorgetrieben und schiebl, den neuen Schützen weg, der durcli die Offnung <B>69</B> auf die wagrechte Platte des Zu bringers<B>76</B> gefallen war. Der volle Schützen kann frei in die leere Zelle, des Revolvers eintreten, weil die Sperrklitike durch die gegenüber angebrachte Sperrklinke<B>125</B> ge hoben war.
Gleichzeitig hat die geliobene Klinke 124 die Sperrung der iinteren Zelle des Revolvers ausgelöst tind dadurcli einen leeren, ausgewechselten Schützen freige geben, so (lass er in einen darunter befind- licheil Korb fallen kann.
Bei dieser Stellung der Lade,<B>d.</B> li. am Ende der zweiten Vorbewegumg, fasst, die Minke <B>101</B> (Fig. 20 und 21), die (hirch das Heben des Hebels<B>95</B> frei gegeben -war,
einen Zahn des dreieckigen Rades<B>99.</B> Bei der nun folgenden zweiten Rückbewegtuig der Ladc inacht sieli der init dein neuen SeIffitzen versehene Revo Iver von der Klinke 125 frei. wodurch die Sperrklinke dieser Zelle in den Stand gesetzt ist-, den neuen Selditzen, wie sonst, festzuhalten.
Die Klinke<B>101</B> bewirkt nun eine Drehung des Rades<B>99</B> um ein Drittel seines Umfanges in Rielittiiig des Pfeils<B>100</B> (Fig. <B>16</B> Ünd 20).
Infolge der Drehung des Hahenracles <B>99</B> (Fig. 20) senkt sieh der Daumen 94 (Fig. 20), und der Daumen ilo liebt den Ilebel lit (Fig. 21), der wiederum die Stange 112 liebt. Die letztere drückt auf den Anschlag 1,30 und dreht hierdurch die grosse gezahnte Scheibe<B>126</B> irn Sinne des Pfeils<B>136</B> (Fig. 21) herum.
Bei dieser Bewegung treibt der Zapfen <B>129</B> die Schubstange<B>131</B> vor, die die Klinke <B>89</B> wieder senkt. Bei derselben Drehung der gezahnten Scheibe<B>1.26</B> lässt der Zapfen 1.28 der Ugstange <B>98</B> freies Spiel, welche ihrer seits den Hebel<B>95</B> nur so weit senkt, dass die Klinke<B>1101</B> frei bleibt.
!ìn Ende der 7weiten Vorbewegung des Ladens ist infolge Aushängens der Platine, <B>37</B> aus der Ladenstelze der<B>51</B> herunter gefallen, tind am Ende der zweiten Rück- bewegumg,
des Ladens ist der A.rin <B>50</B> eben falls iii seine Miliestelluii- -ekommen. Die Federn 1<B>1</B> und 56 kommen nun zur Wirkung und biiii"l#-eii (teil -Irm <B>53</B> in seine Ruhela.ge mirftck Tig. <B>23).</B>
Die Bewegting des Zubrin,--erkastens <B>76</B> bringt dann die Stifte<B>85</B> und die Wand<B>86,</B> sobald die l#Iinke <B>89</B> wieder in die Rerbe 88 eitigehlinkt sind, wieder in ihre Aus- ,gangsstellung-.
Die gezahnte Seheibe<B>l26</B> bewirkt, bei Nitür BL\#,-e-#iii)g durch die Stange 112 eine Drehung der gezahnten Seheibe<B>11.3</B> uni ein Viertel in Bielitiiii.-1- des Pfeils<B>136</B> 3,ig. 2P:
<B><I>durch</I></B> diese Drehung setihl sie den Arm 1-J9 und durch die.- Zii"l,-stziii,-e 121 Elinke 124, sie senkt atich die Elitike 12) so weit, dass diese beiden Teile iii ihre Rufiestellmig znrück- Wenn die Lade zum dritten Male nach vorn geht,
so fzisst sie durch Vermittlung der 1,ti(lestelzeiii#liiil#e 10,1 (Fing. 20) einen Zahn des Hades<B>99</B> und dreht. letzteres um ein Drittel seines Umfanges, wenn sie züi- rÜckgelit.
Mireli dies* Drehung wird. der Daumen <B>110</B> ans- iiii(1 der Daumen<B>1.03</B> eingeschaltet, welcher \-ermittelst der Hebel 104, 10.), <B>106</B> (Fig. 20) (]en Stosskopf<B>108</B> in die Stellung biingt, dass ei- den Revolver um ein Viertel bei der vierten Vorbewegun,- der Lade dre- fien kann.
Pei ilirciii vierten RÜck,-ange bewirkt die Lade eiii #,veiferes Drehen des flades <B>99</B> um ein Drittel seines Umfanges; der Daumen 10.3 wird ims mid der Datimen 911 wieder eingeschaltet.
Hieraus fol.-11, (lass alle Bewe gungen auf der Schaltseite des Webstuhles (mit Bezug auf die Besehickung) aufgeho ben werden, bis zu dein Augenblick, wo der Farbenwähler den Strom bei einem Schützen schliesst, dessen Spule fast ausge- latifen ist und daher die Kontaktstücke 25, <B>27</B> dieses Schützens durch den Schussfühler schon leitend verbunden sind.