CH89730A - Einrichtung zum Führen und Einstellen des Werkzeugträgers an horizontalen Steinfassungsmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Führen und Einstellen des Werkzeugträgers an horizontalen Steinfassungsmaschinen.

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CH89730A
CH89730A CH89730DA CH89730A CH 89730 A CH89730 A CH 89730A CH 89730D A CH89730D A CH 89730DA CH 89730 A CH89730 A CH 89730A
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Henri Hauser
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Henri Hauser
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe
    • G04D3/0056Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for bearing components
    • G04D3/0058Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe for bearing components for bearing jewels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Einrichtung zum Führen und Einstellen des     Werkzeugträgers    an horizontalen Stein  fassungsmaschinen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  Einrichtung zum Führen und Einstellen des  Werkzeugträgers an derartigen horizontalen       Steinfassungsmaschinen,    wie sie in der Uhren  industrie allgemein Verwendung finden und  bei welchen die Spindel des     Steinfassungs-          öffners;    sowie diejenige des     Gratabstechers     auf einem um eine horizontale Achse schwing  baren Träger angeordnet sind.

   Der Erfindungs  gegenstand ist dadurch gekennzeichnet, dass  der genannte Werkzeugträger in der einen  Arbeitslage durch einen am Reitstock der  Maschine drehbaren Sperrhebel festgelegt wer  den kann, indem das freie Ende des letzteren,  das ein Maul aufweist, in einen am Werk  zeugträger vorgesehenen Stift eingehängt wird:  In beiliegender Zeichnung sind ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  sowie verschiedene Varianten des Sperrhebels  dargestellt, wobei die zum Verständnis der  Erfindung unwesentlichen Maschinenteile nicht  eingezeichnet sind.  



       Fig.1    veranschaulicht eine Stirnansicht und       Fig.    2 eine Draufsicht des     Ausführungs-          beispieles    ;    Die     Fig.    3, 4 und 5 zeigen Ausführungs  varianten des Sperrhebels.  



  Die dargestellte horizontale     Steinfassungs-          maschine    weist den Reitstock a auf, welcher  auf eine Führung des Maschinengestelles ge  setzt wird. und in der Richtung des Werk  stückträgers hin- und herbewegt werden kann.  Der Reitstock a besitzt einen geschweiften       Arne    b, dessen freies Ende eine kleine Platt  forte b' bildet, auf welche der zu fassende  Stein c zu liegen kommt. d sind     Anschläge     für den zu fassenden Stein, deren Lage     mit-          telst    der beiden Feinstellschrauben     e    reguliert  werden kann.

   Auf dem Reitstock     a.    ist der  Werkzeugträger angeordnet, welcher die bei  den uni eine horizontale Achse     ,j    drehbaren  Schwingen     f'    f' aufweist. Diese Schwingen  tragen die beiden Spindeln     g    h, welche zur  Aufnahme der Werkzeuge bestimmt sind, und  zwar erhält erstere den Doppelstichel, genannt       Steinfassungsöffner,    während an der andern  Spindel, h, das Werkzeug zum Abstechen des  Grates, genannt     Gratabstecher,    befestigt wird.  Diese Werkzeuge sind in der Zeichnung nicht  dargestellt.

   Das Schliessen der Steinfassung      erfolgt in bekannter Weise vermittelst einem  von Hand     geführten        \Verbzeug,    genannt     Stein-          fassungsschliel1)er.    Die Schwinge f' besitzt  einen Schnabel     i,    vermittelst welchem der       Durchmesser    des Steines c,     bezw.    die Arbeits  lage der Spindel g bestimmt werden kann,  wenn man den Werkzeugträger f f' gegen  den Stein c bewegt, bis der Schnabel     i        letz-          teren    berührt.  



  Zur Festlegung .des     Gratabstechers    in  seiner Arbeitslage ist ein     Sperrhebel    vor  gesellen, welcher einerseits vermittelst einem  Zapfen     in    am Arm<I>b</I> drehbar befestigt ist.  Dieser Sperrhebel kann, wie in     Fig.    1 und 2       darsestellt,    mit seinem freien Ende in einen       Stift    o der Schwinge eingehängt werden, ro  den) letzterer in ein Maul     ü    des Sperrhebels  greift.

   Dadurch wird der     Werkzeugtriiger    ge  nau in der erforderlichen Arbeitslage fest  gehalten, doch bann derselbe schnell .und  mühelos wieder freigegeben und umgestellt  werden,     indem)    man den Sperrhebel     ausrückt.     Zu diesem     Zwecke    besitzt letzterer einen       Griff     Das     Marrl        "    des Sperrhebels     k    kann durch  eine einfache Aussparung gebildet sein, deren  Form verschieden sein bann, zum Beispiel so  wie in den     Fig.    3 und 4 dargestellt.

   Es ist  jedoch vorteilhaft, die eine oder 'auch beide  Backen des     3larrles_iverstellbar    einzurichten,  damit die Weite des letzteren stets genau  nach der Dicke des Stiftes o gerichtet wer  den kann. :ach der Ausführungsform der       Fig.    1 und ? ist nur die     eitre    Backe des       Sperrhebelmaules        ie    einstellbar. Diese Backe  wird durch ein auf dem Sperrhebel ver  schiebbar     angeordnetes        Stück    r gebildet, das  einen Schlitz aufweist und vermittelst einer  Schraube s, welche diesen Schlitz durchsetzt,  festgelegt,     bezw.    gelöst werden     bann.     



       Gemäss    der in     Fig.    5 veranschaulichten  Ausführungsform des Sperrhebels, sind beide  Backen des     -Maules        n    einstellbar. Die bau  liche Ausbildung dieser Backen entspricht  der     inbezug    auf     Fig.    1 beschriebenen.  



  Der     Vorgang    bei Gebrauch der beschrie  benen Einrichtung ist kurz folgender:    Nachdem der zu fassende Stein c auf die  Plattform b' gebracht worden ist. wird der       Werkzeugträger        j'   <I>f'</I> vorerst     entsperrt,    indem       malt    den Sperrhebel     k        ausrückt.    Hierauf führt  man den     Werkzeugträger    gegen der) Stein c,  bis der Schnabel i denselben berührt. Wäh  rend nun der     Werkzeugträger    in dieser Lage  mit der einen Hand festgehalten wird. drückt.

    man mit der andern Hand die den Doppel  stichel tragende Spindel     g    gegen das Arbeits  stück, so dass gleichzeitig die     Steinfassungs-          öffnung    und der Schliessrand gefräst werden.  Es wird dann der     Werkzeuträger    nach unten  gedreht und der Stein c     in'    die     Steinfassung-          öffnung    gesetzt, worauf der     Schliessrand    mit  telst dem von Hand geführten     Steinfassungs-          schliesser    geschlossen wird.

   Endlich bringt       man    den     Werkzeugträger    in die in     Fig.    1  dargestellte Lage, wo er durch den Sperr  hebel     k    festgelegt wird. während     malt    die  Spindel     la    gegen das     Arbeitsstück    drückt, so  dass der den gefassten Stein umgebende Grat  abgestochen     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Führen und Einstellen des Werkzeugträgers all horizontalen Steir.- fassungsmaschinen, bei welchen die Spindel des Steinfassungsöffners, sowie diejenige des Gratabstechers auf einem um eilte horizontale Achse schwingbaren Träger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Werk zeugträger in der einen Arbeitslage durch einen am Reitstock der Maschine drehbaren Sperrhebel festgelegt werden bann, indem das freie Ende des letzteren,
    das ein Marrl auf weist, in einen am Werkzeugträger vorgesehe nen Stift eingehängt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung zum Führen und Einstellen des Werkzeugträgers an horizontalen Stein fassungsmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Maul des Sperrhebels durch eine Aussparung des letzteren gebildet ist, so wie inbezug auf die Fig. 3 der Zeichnung beschrieben. 2.
    Einrichtung zum Führen und Einstellen des Werkzeugträgers an horizontalen Stein fassungsmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Maul des Sperrhebels durch eine Aussparung des letzteren gebildet ist, so wie inbezug auf die Fig. 4 der Zeichnung beschrieben. 3. Einrichtung zum Führen und Einstellen des Werkzeugträgers an horizontalen Stein fassungsmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Maul des Sperrhebels eine verstellbare Backe aufweist, zum Zwecke, die Weite des Maules verändern zu können. 4.
    Einrichtung zum Führen und Einstellen des Werkzeugträgers an horizontalen Stein fassungsinaschinen nach Patentanspruch, bei welchen das Maul des Sperrhebels zwei verstellbare Backen aufweist. so wie inbezug auf Fig. 5 der Zeichnung be schrieben.
CH89730D 1920-09-22 1920-09-22 Einrichtung zum Führen und Einstellen des Werkzeugträgers an horizontalen Steinfassungsmaschinen. CH89730A (de)

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