DE531932C - Vorrichtung zum Schaerfen von Rasierhobelklingen - Google Patents

Vorrichtung zum Schaerfen von Rasierhobelklingen

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DE531932C
DE531932C DE1930531932D DE531932DD DE531932C DE 531932 C DE531932 C DE 531932C DE 1930531932 D DE1930531932 D DE 1930531932D DE 531932D D DE531932D D DE 531932DD DE 531932 C DE531932 C DE 531932C
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sharpening
grinding
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block
curved
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DE1930531932D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schärfen von Rasierhobelklingen mit einem schräg zur Bewegungsrichtung der Klingen liegenden, mit gewölbten Schärfflächen versehenem Schärfklotz, über den die Klingen in einem Schlitten hin und her geführt werden. Der Schärf klotz ist mit verschiedenen, in der Regel mit zwei verschiedenen Arbeitsflächen verseben, nämlich einer
ίο Schleiffläche und' einer Abziehfläche, die abwechselnd in die Arbeitslage gebracht werden. Diese Arbeitsflächen sind deshalb gewölbt, damit die Kante der darüber hinstreichenden Klinge nur längs einer Mantellinie über die Fläche hingeht und dadurch der Schärferfolg, insbesondere die Schleifwirkung, erhöht wird.
Um nun sämtliche Mantellinien einer gewissen Zone der Schärfflächen in die Arbeits-Stellung bringen zu können, in der sie von der darüber hingehenden Klinge bestrichen werden, ist bereits vorgeschlagen worden (Patentschrift 479 460), durch eine besondere Anordnung des Schärfkörpers und eine besondere Einstellvorrichtung diesen Körper von Hand in der gewünschten Weise zu verstellen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der genannten Art, bei der die Verstellung des Schärfklotzes in der Weise, daß verschiedene Mantellinien seiner gewölbten Schärfflächen bei der Arbeit mit der Klinge in Berührung kommen, selbsttätig erfolgt. Das Hauptmerkmal der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß der drehbare Schärfklotz mittels zweier Berührungsflächen in der Weise gelagert ist, daß der Klotz bei der Hinundherbewegung der Klinge infolge der von dieser auf ihn ausgeübten Schleifreibung -um seine Längsachse hin und her gedreht wird.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-A der Fig. 2.
Fig. 2 ist die Draufsicht der Vorrichtung.
Fig. 3 bis 5 zeigen in größerem Maßstabe Einzelheiten, und zwar
Fig. 3 eine Draufsicht auf das eine Ende des Schärfklotzes,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3 und
Fig. 5 einen ähnlichen Schnitt durch, die Lagerung des Schleifklotzes in anderer Ausführung.
Die Vorrichtung ist in ihren Hauptteilen in üblicher Weise ausgebildet. In einem Gestell ι ist ein Schlitten 2 verschiebbar, in den der Klingenhalter 3 mit der Klinge 4 eingelegt werden kann. Unterhalb der Bahn des Schlittens 2 liegt der um seine Längsachse drehbare Schärfklotz 5. Auf der Achse des Klingenhalters 3 sitzen Hebel 6 und Reibscheiben 7, die zur Steuerung der Klinge bei ihrer Hinundherbewegung über den Schärfklotz 5 hin dienen. Dabei wirken die Reibscheiben 7 mit Führungen 8 des Gestells in der Weise zusammen, daß einerseits die Kanten der Klinge 4 auf die Schärffläche des Klotzes 5 gedrückt werden, anderseits bei vorzeitiger Umkehr des Schlittens 2 mit der Klinge 4 die gerade auf dem Schärfklotz aufliegende Kante der Klinge von diesem Klotz
abgehoben wird, damit sie nicht hineinschneiden kann.
Der Schärfklotz 5 hat eine Schleiffläche 9
und eine-Abziehfläche" ι o. Er ist um seine Längsachse drehbar, so daß die beiden Flächen 9, 10 nach Belieben wechselweise in die Arbeitslage gebracht werden können.
Zwei in der Längsachse des Schärfkörpers befindliche Zapfen 11, 11' greifen in Lager 12, 13, die im Gestell 1 angeordnet sind. Die Bohrung für das Lager 12 ist durch den Schlitz 21 nach unten offen.
Der Schärfklotz 5 trägt neben dem im' Lager 12 steckenden Zapfen 11 ein Flach- -stück 14, das auf der gewölbten--Oberfläche 15 eines Sattels 16 ruht. Der Sattel 16 hegt auf einer Feder 17 auf, die sich mit ihren Enden gegen die Bodenplatte 18 des Gestells 1 stützt. Diese Feder drückt die gewölbte Stützflächeis des 'Sattels 16 gegen die untere Fläche des Flachstückes 14 und hält dadurch gleichzeitig den Zapfen 11 des Schärfklotzes 5 in seinem Lager 12 und somit den Schärf klotz 5 in richtiger Arbeitsstellung. Der in der angegebenen Weise gelagerte Schärfklatz 5 kann sich bei Auftreten einer seitlich wirkenden Schleifreibung drehen. Diese Bewegung erfolgt gegen den Druck der Feder 17 und ist um so größer, je stärker die auf dem Klotz 5 auftretende Schleifreibung ist. Eine solche Schleif reibung tritt auf, wenn die Klinge 4 mit ihrer Kante über die Fläche 9 oder 10 streicht. Diese Schleifreibung ist veränderlich, je nachdem ob der Schlitten 2 mit der Klinge schneller oder langsamer hin und her bewegt wird. In-. folgedessen wird das Schärfen der Klinge im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen mit gewölbten Schärfflächen nicht längs der höchstliegenden Mantellinie einer dieser Flächen, sondern längs aller Mantellinien innerhalb einer gewissen Zone erfolgen, z, B. innerhalb der Zone C-D (Fig. 4).
Bei den erläuterten Bewegungen des Schärfklotzes 5 bewegen sich die untere Fläche des Flachstückes 14 und die gewölbte Oberfläche des Sattels 16 aufeinander. Unter Umständen können auch beide Berührungsflächen gewölbt oder anders, z. B. dachförmig, mit einer Abrundung von sehr kleinem Krümmungshalbmesser ausgeführt sein wie die Stützfläche 19 des Sattels 16 in Fig. 5. Die dachförmige Fläche 19 ermöglicht eine Drehung des Schärfklotzes 5 um seine Längsachse schon bei ganz geringer Schleifreibung. Die beschriebene Vorrichtung bietet weiterhin einen erhöhten Schutz der Schärfflächen | 9, 10 sowie auch der Klinge 4 bei nicht vollständiger Ausführung der Hinundherbewegung des Schlittens 2, weil der Schärfklotz 5 infolge seiner eigenartigen Lagerung mittels der an den Teilen 14 und 15 liegenden Berührungsflächen leicht nachgiebig gelagert ist und sich bei geringer Schleif reibung dreht.
Die Einstellung der Schleiffläche 9 an Stelle der Abziehfläche 10 oder umgekehrt erfolgt durch Drehung des Klotzes 5 mittels eines der Griffe 20 in Richtung des Pfeiles in Fig. 4. Bei der Drehung dreht sich auch das Flachstück 14 unter Niederdrücken des Sattels 16 gegen die Wirkung der Feder 17. Sobald eine Vierteldrehung erfolgt ist, wird die erforderliche Halbdrehung des Klotzes 5 von der Feder 17 vollendet. Nunmehr befindet sich die bisher obenliegende Fläche des Stückes 14 mit der gewölbten Fläche 15 in Berührung.
Soll der Schärfklotz 5 ausgewechselt werden, so wird er so weit niedergedrückt, bis der Drehzapfen 11 aus einem Schlitz 21 (Fig. 4) heraustritt.
Die Erfindung ist auch bei Vorrichtungen anwendbar, bei denen der Schärfkoltz 5 hin und her bewegt wird. ·

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen mit schräg zur Bewegungsrichtung der Klinge liegendem, um seine Längsachse drehbarem Werkzeug mit gewölbter Schleiffläche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifwerkzeug·^), um Zapfen (11) in (aufrechten) Wangen (12) ortsfest drehbar gelagert, mit seiner flachen Halteschiene (14) auf einem gegen den Druck einer Feder (17) beistellbaren, für den Durchtritt der Wange (12) mit Führungsschlitz (26) versehenen Druckstück (16) mit gewölbter Stützfläche (15) aufliegt, so daß das Werkzeug einerseits sich unter der Wirkung der Schleifreibung drehen und so seine Oberfläche mehr oder weniger vollkommen am Schleif vor gang teilnehmen lassen kann, anderseits nach Freigabe des Werkstückes ■ wieder in seine Mittellage zurückgedreht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (19) des Druckstückes (16) dachförmig ist, wobei die Rundung am Zusammenstoß der dachförmigen Flächen einen kleinen Krümmungshalbmesser hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930531932D 1930-02-07 1930-02-07 Vorrichtung zum Schaerfen von Rasierhobelklingen Expired DE531932C (de)

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